Der Auftrag umfasst die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 und Leistungen Technische Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt. . Aufgabenstellung: . Die Herderschule ist eine Förder- und Sprachheilschule für hörgeschädigte Kinder. Die Schulgebäude umfassen einen um 1900 errichteten Altbau, einen Erweiterungsbau (1995) sowie ein weiteres Gebäude auf einem benachbarten Grundstück, für das im Rahmen des zu vergebenden Auftrags keine Planungsleistungen zu erbringen sind. Im Altbau sind Unterrichtsräume, Gruppenräume, Sonderräume (Sprachförderung, Audiometrie) und Fachräume untergebracht. Im Erweiterungsbau befinden sich eine Gymnastikhalle, Werkräume, Verwaltungräume und Lehrerzimmer. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist nicht erforderlich; die Schule wird für den Zeitraum der Sanierung ausgelagert. . Sanierung der Bestandsgebäude: . Im Bereich der Bestandsgebäude sind gemäß eines Gutachtens umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich: u. a. Sanierung von Feuchteschäden, Ertüchtigung der Decken (ggf. konstruktive Maßnahmen zur Lastabtragung und Lastverteilung), Teilsanierung von Fußböden, Wand- und Deckenflächen, Türen, Dachsanierung und -dämmung, Erneuerung der Dachrinnen, Einbau von Sonnen- bzw. Blendschutz, Brandschutzmaßnahmen. . Der Auslober geht im zu sanierenden Gebäude von einer vollständigen Erneuerung der Technischen Ausrüstung aus: Die Elektroinstallation und das Telefon/EDV-Netz müssen neu aufgebaut und an den vorhandenen Erweiterungsbau angeschlossen werden. Eine Sanierung der bestehenden Toilettenanlagen ist erforderlich. Die Grundleitungen müssen geprüft und ggf. erneuert werden. Auch das Wärmeverteilungsnetz und die Heizkörper sollen erneuert werden. . Erweiterung: . Die vorhandenen Flächen sind für den aktuellen Bedarf der Schule nicht in allen Bereichen ausreichend. Es besteht ein Mehrbedarf von ca. 300 qm HNF (u. a. mindestens ein zusätzlicher Klassenraum, Vergrößerung Verwaltung und Lehrerzimmer). Verbesserungsbedarf wurde u. a. im Hinblick auf die Erschließung (Aufzug) und die Verbindung zwischen Alt- und Erweiterungsbau sowie dem Musikraum und dem Schüleraufenthalt festgestellt. . Das Grundstück bietet nur eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten. Lediglich der Schulhof würde ausreichend freie Fläche für einen zusätzlichen Erweiterungsbau bieten. Eine Reduzierung der Freiflächen soll jedoch vermieden werden. Eine Dachgeschossaufstockung in Zusammenhang mit einem Verbindungsbauwerk zwischen den beiden Gebäudeteilen erscheint funktional und wirtschaftlich am sinnvollsten und wird darum angestrebt. Die grundsätzliche Zulässigkeit eines solchen Vorhabens wurde im Vorfeld des Vergabeverfahrens geklärt. . Raumprogramm (HNF): Bedarf 1.980 qm Bestand 1.645 qm Betreuungsgebäude 164 qm Zusätzlich erforderliche Flächen 310 qm . Bestand (BGF): 3.794 qm (Altbau) / 1.005 qm (vorhandener Erweiterungsbau von 1995) . Verfahren . Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein sowohl in Fragen der Gestaltung als auch in der Bauabwicklung versiertes und leistungsfähiges Planungsbüro bzw. eine Arbeitsgemeinschaft Objektplanung/Technische Ausrüstung gesucht. . Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber zur Abgabe von Projektreferenzen aufgefordert. Die Referenzen für die Objektplanung werden durch ein Auswahlgremium qualitativ bewertet. Nähere Informationen hierzu finden sich unter III.2.3 und IV.1.2. . Im Rahmen der Verhandlungsgespräche sollen die ausgewählten Bieter einen Lösungsvorschlag erarbeiten, der mit jeweils 2.500 EUR (netto) vergütet wird. Nähere Erläuterungen zur Aufgabenstellung des Lösungsvorschlages werden den ausgewählten Bietern im Verlauf des weiteren Verfahrens übermittelt. . Die Einladung der ausgewählten Bieter ist für die 40./41. KW geplant. Der Bearbeitungszeitraum für den Lösungsvorschlag liegt voraussichtlich zwischen der 41. und der 45. KW. Die Verhandlungsgespräche sind in der 45./46. KW angesetzt. Die Termine werden vom Auftraggeber mit Nachdruck angestrebt, können sich aber verfahrensbedingt noch verschieben. . Beauftragung: . Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt: . Für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 1 (Grundlagenermittlung), Leistungsphase 2 (Vorplanung) und Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) beauftragt. . Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht. . Für die Planung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 1 (Grundlagenermittlung) und Leistungsphase 2 (Vorplanung) beauftragt. . Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung), der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht. . geplanter Durchführungszeitraum: . Beauftragung bis 12/2015 Planungsbeginn 01/2016 Baubeginn 10/2016 Baufertigstellung zum Schuljahr 2018/19 .
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-08-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen.— die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 34 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen.— die Planung der Technischen Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Anlagengruppen 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 8 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 55 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen..Die Nettobaukosten für die Kostengruppen 300 und 400 werden durch den Auslober auf ca. 3.600.000 EUR geschätzt. Diese gliedern sich voraussichtlich in ca. 65 % für die Kostengruppe 300 und ca. 35 % für die Kostengruppe 400.716 000
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen.— die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 34 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen.— die Planung der Technischen Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Anlagengruppen 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 8 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 55 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen..Die Nettobaukosten für die Kostengruppen 300 und 400 werden durch den Auslober auf ca. 3.600.000 EUR geschätzt. Diese gliedern sich voraussichtlich in ca. 65 % für die Kostengruppe 300 und ca. 35 % für die Kostengruppe 400.716 000
Gesamtwert des Auftrags: 716 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Stadt Darmstadt, vertreten durch den Eigenbetrieb Immobilienmanagement
Postanschrift: Bessunger Straße 125
Postleitzahl: 64285
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.darmstadt.de🌏
E-Mail: koenig-ehmke@darmstadt.de📧
Telefon: +49 6151132669📞
Fax: +49 6151134569 📠
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
.
Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
.
Zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
.
Zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
.
Unter www.a-dk.de/herderschule finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen bei der unter A.1 genannten Adresse kostenlos angefordert werden.
.
nachr. HAD-Ref. : 5695/7
nachr. V-Nr/AKZ: 65_12-00047-01.
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
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Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
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Zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
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Zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Unter www.a-dk.de/herderschule finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
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Zusätzlich können die Vergabeunterlagen bei der unter A.1 genannten Adresse kostenlos angefordert werden.
.
nachr. HAD-Ref. : 5695/7
nachr. V-Nr/AKZ: 65_12-00047-01.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 und Leistungen Technische Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt.
Aufgabenstellung:
Die Herderschule ist eine Förder- und Sprachheilschule für hörgeschädigte Kinder. Die Schulgebäude umfassen einen um 1900 errichteten Altbau, einen Erweiterungsbau (1995) sowie ein weiteres Gebäude auf einem benachbarten Grundstück, für das im Rahmen des zu vergebenden Auftrags keine Planungsleistungen zu erbringen sind. Im Altbau sind Unterrichtsräume, Gruppenräume, Sonderräume (Sprachförderung, Audiometrie) und Fachräume untergebracht. Im Erweiterungsbau befinden sich eine Gymnastikhalle, Werkräume, Verwaltungräume und Lehrerzimmer. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist nicht erforderlich; die Schule wird für den Zeitraum der Sanierung ausgelagert.
Die Herderschule ist eine Förder- und Sprachheilschule für hörgeschädigte Kinder. Die Schulgebäude umfassen einen um 1900 errichteten Altbau, einen Erweiterungsbau (1995) sowie ein weiteres Gebäude auf einem benachbarten Grundstück, für das im Rahmen des zu vergebenden Auftrags keine Planungsleistungen zu erbringen sind. Im Altbau sind Unterrichtsräume, Gruppenräume, Sonderräume (Sprachförderung, Audiometrie) und Fachräume untergebracht. Im Erweiterungsbau befinden sich eine Gymnastikhalle, Werkräume, Verwaltungräume und Lehrerzimmer. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist nicht erforderlich; die Schule wird für den Zeitraum der Sanierung ausgelagert.
Sanierung der Bestandsgebäude:
Im Bereich der Bestandsgebäude sind gemäß eines Gutachtens umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich: u. a. Sanierung von Feuchteschäden, Ertüchtigung der Decken (ggf. konstruktive Maßnahmen zur Lastabtragung und Lastverteilung), Teilsanierung von Fußböden, Wand- und Deckenflächen, Türen, Dachsanierung und -dämmung, Erneuerung der Dachrinnen, Einbau von Sonnen- bzw. Blendschutz, Brandschutzmaßnahmen.
Im Bereich der Bestandsgebäude sind gemäß eines Gutachtens umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich: u. a. Sanierung von Feuchteschäden, Ertüchtigung der Decken (ggf. konstruktive Maßnahmen zur Lastabtragung und Lastverteilung), Teilsanierung von Fußböden, Wand- und Deckenflächen, Türen, Dachsanierung und -dämmung, Erneuerung der Dachrinnen, Einbau von Sonnen- bzw. Blendschutz, Brandschutzmaßnahmen.
Der Auslober geht im zu sanierenden Gebäude von einer vollständigen Erneuerung der Technischen Ausrüstung aus: Die Elektroinstallation und das Telefon/EDV-Netz müssen neu aufgebaut und an den vorhandenen Erweiterungsbau angeschlossen werden. Eine Sanierung der bestehenden Toilettenanlagen ist erforderlich. Die Grundleitungen müssen geprüft und ggf. erneuert werden. Auch das Wärmeverteilungsnetz und die Heizkörper sollen erneuert werden.
Der Auslober geht im zu sanierenden Gebäude von einer vollständigen Erneuerung der Technischen Ausrüstung aus: Die Elektroinstallation und das Telefon/EDV-Netz müssen neu aufgebaut und an den vorhandenen Erweiterungsbau angeschlossen werden. Eine Sanierung der bestehenden Toilettenanlagen ist erforderlich. Die Grundleitungen müssen geprüft und ggf. erneuert werden. Auch das Wärmeverteilungsnetz und die Heizkörper sollen erneuert werden.
Erweiterung:
Die vorhandenen Flächen sind für den aktuellen Bedarf der Schule nicht in allen Bereichen ausreichend. Es besteht ein Mehrbedarf von ca. 300 qm HNF (u. a. mindestens ein zusätzlicher Klassenraum, Vergrößerung Verwaltung und Lehrerzimmer). Verbesserungsbedarf wurde u. a. im Hinblick auf die Erschließung (Aufzug) und die Verbindung zwischen Alt- und Erweiterungsbau sowie dem Musikraum und dem Schüleraufenthalt festgestellt.
Die vorhandenen Flächen sind für den aktuellen Bedarf der Schule nicht in allen Bereichen ausreichend. Es besteht ein Mehrbedarf von ca. 300 qm HNF (u. a. mindestens ein zusätzlicher Klassenraum, Vergrößerung Verwaltung und Lehrerzimmer). Verbesserungsbedarf wurde u. a. im Hinblick auf die Erschließung (Aufzug) und die Verbindung zwischen Alt- und Erweiterungsbau sowie dem Musikraum und dem Schüleraufenthalt festgestellt.
Das Grundstück bietet nur eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten. Lediglich der Schulhof würde ausreichend freie Fläche für einen zusätzlichen Erweiterungsbau bieten. Eine Reduzierung der Freiflächen soll jedoch vermieden werden. Eine Dachgeschossaufstockung in Zusammenhang mit einem Verbindungsbauwerk zwischen den beiden Gebäudeteilen erscheint funktional und wirtschaftlich am sinnvollsten und wird darum angestrebt. Die grundsätzliche Zulässigkeit eines solchen Vorhabens wurde im Vorfeld des Vergabeverfahrens geklärt.
Das Grundstück bietet nur eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten. Lediglich der Schulhof würde ausreichend freie Fläche für einen zusätzlichen Erweiterungsbau bieten. Eine Reduzierung der Freiflächen soll jedoch vermieden werden. Eine Dachgeschossaufstockung in Zusammenhang mit einem Verbindungsbauwerk zwischen den beiden Gebäudeteilen erscheint funktional und wirtschaftlich am sinnvollsten und wird darum angestrebt. Die grundsätzliche Zulässigkeit eines solchen Vorhabens wurde im Vorfeld des Vergabeverfahrens geklärt.
Raumprogramm (HNF):
Bedarf 1.980 qm
Bestand 1.645 qm
Betreuungsgebäude 164 qm
Zusätzlich erforderliche Flächen 310 qm
Bestand (BGF):
3.794 qm (Altbau) / 1.005 qm (vorhandener Erweiterungsbau von 1995)
Verfahren
Für diese anspruchsvolle Aufgabe wird ein sowohl in Fragen der Gestaltung als auch in der Bauabwicklung versiertes und leistungsfähiges Planungsbüro bzw. eine Arbeitsgemeinschaft Objektplanung/Technische Ausrüstung gesucht.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber zur Abgabe von Projektreferenzen aufgefordert. Die Referenzen für die Objektplanung werden durch ein Auswahlgremium qualitativ bewertet. Nähere Informationen hierzu finden sich unter III.2.3 und IV.1.2.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber zur Abgabe von Projektreferenzen aufgefordert. Die Referenzen für die Objektplanung werden durch ein Auswahlgremium qualitativ bewertet. Nähere Informationen hierzu finden sich unter III.2.3 und IV.1.2.
Im Rahmen der Verhandlungsgespräche sollen die ausgewählten Bieter einen Lösungsvorschlag erarbeiten, der mit jeweils 2.500 EUR (netto) vergütet wird. Nähere Erläuterungen zur Aufgabenstellung des Lösungsvorschlages werden den ausgewählten Bietern im Verlauf des weiteren Verfahrens übermittelt.
Im Rahmen der Verhandlungsgespräche sollen die ausgewählten Bieter einen Lösungsvorschlag erarbeiten, der mit jeweils 2.500 EUR (netto) vergütet wird. Nähere Erläuterungen zur Aufgabenstellung des Lösungsvorschlages werden den ausgewählten Bietern im Verlauf des weiteren Verfahrens übermittelt.
Die Einladung der ausgewählten Bieter ist für die 40./41. KW geplant. Der Bearbeitungszeitraum für den Lösungsvorschlag liegt voraussichtlich zwischen der 41. und der 45. KW. Die Verhandlungsgespräche sind in der 45./46. KW angesetzt. Die Termine werden vom Auftraggeber mit Nachdruck angestrebt, können sich aber verfahrensbedingt noch verschieben.
Die Einladung der ausgewählten Bieter ist für die 40./41. KW geplant. Der Bearbeitungszeitraum für den Lösungsvorschlag liegt voraussichtlich zwischen der 41. und der 45. KW. Die Verhandlungsgespräche sind in der 45./46. KW angesetzt. Die Termine werden vom Auftraggeber mit Nachdruck angestrebt, können sich aber verfahrensbedingt noch verschieben.
Beauftragung:
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI beauftragt:
Für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 1 (Grundlagenermittlung), Leistungsphase 2 (Vorplanung) und Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) beauftragt.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht.
Für die Planung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI werden zunächst nur Leistungen der LPH 1 (Grundlagenermittlung) und Leistungsphase 2 (Vorplanung) beauftragt.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung), der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht.
Es besteht die Absicht, weitere Leistungen der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung), der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation) und Leistungsphase 9 (Objektbetreuung), ggf. ergänzt durch besondere Leistungen, stufenweise zu übertragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen bzw. der besonderen Leistungen besteht nicht.
geplanter Durchführungszeitraum:
Beauftragung bis 12/2015
Planungsbeginn 01/2016
Baubeginn 10/2016
Baufertigstellung zum Schuljahr 2018/19
Menge oder Umfang:
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen
— die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 34 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen
— die Planung der Technischen Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013, Anlagengruppen 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 8 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt, LPH 1 bis 9 gem. § 55 HOAI 2013, ggfs. ergänzt durch Besondere Leistungen.
Die Nettobaukosten für die Kostengruppen 300 und 400 werden durch den Auslober auf ca. 3.600.000 EUR geschätzt. Diese gliedern sich voraussichtlich in ca. 65 % für die Kostengruppe 300 und ca. 35 % für die Kostengruppe 400.
Referenznummer: 65_12-00047-01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Kapellberg 1, 64285 Darmstadt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (gem. § 4 Abs. 2 VOF), als Eigenerklärung.
Erklärung, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen, als Eigenerklärung:
§ 4 (6) Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
§ 4 (6) Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhender Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhender Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
§ 4 (9) Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
a) die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen. Die Anforderung von Originalen wird vorbehalten.
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilen. Die Anforderung von Originalen wird vorbehalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, wie unter III.1.1) beschrieben.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bietergemeinschaft (BG)) über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF.
Der Gesamtumsatz gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF muss min. 500.000 EUR pro Jahr betragen, der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF muss min. 250.000 EUR pro Jahr betragen.
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistung tatsächlich erbringen, werden jeweils addiert.
Mindeststandards:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Nachweise gem. § 5 Abs. 5 lit. a, b, c, d, e, f und h VOF; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Allgemeines:
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall, wie der Projektleiter (PL), der Bauleiter (BL) und die verantwortlichen Projektbearbeiter (PB), sind gemäß § 4 (3) VOF namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der fachlichen Qualifikation ist durch Vorlage der Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch Referenzen zu führen.
Die für die Erbringung der Leistungen benannten müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. TU/TH/FH) bzw. Master oder eine vergleichbare Berufszulassung nachweisen.
Der oder die Projektleiter (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung) müssen eine Berufserfahrung von min. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.
Der oder die Bauleiter (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung) müssen eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in den LPH 6-8 nachweisen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro bzw. die Bewerbergemeinschaft die Leistungsphasen 2-6 und 8 (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung), für den oder die PL die Leistungsphasen 2-6 und für den oder die BL die Leistungsphase 8 (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung) umfassen. Für die Referenzen Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung können jeweils die gleichen oder auch unterschiedliche Projekte eingereicht werden.
Die Referenzprojekte müssen für das Büro bzw. die Bewerbergemeinschaft die Leistungsphasen 2-6 und 8 (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung), für den oder die PL die Leistungsphasen 2-6 und für den oder die BL die Leistungsphase 8 (Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung) umfassen. Für die Referenzen Objektplanung bzw. Planung der Technischen Ausrüstung können jeweils die gleichen oder auch unterschiedliche Projekte eingereicht werden.
Die Referenzen des Büros, des Projektleiters und des Bauleiters dürfen nachweislich nicht länger als 5 Jahre (Fertigstellung) zurückliegen, d. h. der Abschluss der Leistungsphase 8 muss zwingend nach dem 15.08.2010 erfolgt sein.
Zu folgenden Wertungskriterien sind Referenzprojekte anzugeben:
Für das Büro:
Wertungskriterium 1:
Planung und Realisierung einer Schulerweiterung (oder Erweiterung einer vergleichbaren Einrichtung aus dem Bildungswesen) mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Komplexität mit mindestens 1.000 qm Fläche (HNF) und mindestens 3 Funktionsbereichen.
Planung und Realisierung einer Schulerweiterung (oder Erweiterung einer vergleichbaren Einrichtung aus dem Bildungswesen) mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Komplexität mit mindestens 1.000 qm Fläche (HNF) und mindestens 3 Funktionsbereichen.
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz mit vergleichbarem Leistungsgegenstand mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Wertungskriterium 2:
Planung und Realisierung der Sanierung einer Schule (oder einer vergleichbaren Einrichtung aus dem Bildungswesen) mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Komplexität mit mindestens 1.000 qm Fläche (HNF).
Zum Nachweis der Eignung ist mind. 1 Referenz, mit vergleichbarem Leistungsgegenstand, mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen.
Wertungskriterium 3:
Planung und Realisierung der Sanierung eines Gebäudes mit historischer Bausubstanz (Mauerwerksbau).
Für den oder die PL:
Sanierung einer Schule (oder einer vergleichbaren Einrichtung aus dem Bildungswesen) mit vergleichbaren Anforderungen an Gestaltungsqualität und Komplexität mit mindestens 1.000 qm Fläche (HNF).
Für den oder die BL:
Für die Darstellung der Referenzen gilt allgemein:
Maximal 2 DIN A4-Seiten je Referenz. Der Nachweis ist über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches mindestens nachfolgende Angaben enthält: 1 x Lageplan, Fotos, Visualisierungen, ggf. verkleinerter Grundriss; Baukosten / Rechnungswert (Honorar); Leistungszeit; Ort der Ausführung; textliche Kurzbeschreibung; Angabe der erbrachten Leistungsphasen; Benennung des Auftraggebers der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefonnummer. Die Darstellung der Referenzen für die Objektplanung soll eine Bewertung im Sinne der qualitativen Bewertungskriterien (siehe IV.1.2 und Anlage) ermöglichen.
Maximal 2 DIN A4-Seiten je Referenz. Der Nachweis ist über ein vom AG vorgegebenes Projektdatenblatt zu führen, welches mindestens nachfolgende Angaben enthält: 1 x Lageplan, Fotos, Visualisierungen, ggf. verkleinerter Grundriss; Baukosten / Rechnungswert (Honorar); Leistungszeit; Ort der Ausführung; textliche Kurzbeschreibung; Angabe der erbrachten Leistungsphasen; Benennung des Auftraggebers der Dienstleistung mit Angabe des verfügbaren Ansprechpartners und der Telefonnummer. Die Darstellung der Referenzen für die Objektplanung soll eine Bewertung im Sinne der qualitativen Bewertungskriterien (siehe IV.1.2 und Anlage) ermöglichen.
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen. Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung (entsprechend der geforderten Dienstleistung) und die Anzahl seiner Führungskräfte (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen. Er hat des Weiteren eine Liste beizufügen, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt, Beschäftigten der Fachrichtung (entsprechend der geforderten Dienstleistung) und die Anzahl seiner Führungskräfte (§ 5 (5) d VOF) hervorgeht.
Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten drei Jahren Beschäftigten…
… gesamt inkl. der Führungskräfte muss min. 6 Beschäftigte betragen.
… der Fachrichtung (entsprechend der geforderten Dienstleistung) muss min. 4 Beschäftigte betragen.
Der Bewerber oder Bieter hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 1 Mio. EUR bei sonstigen Schäden bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist vor Vertragsabschluß vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Die Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass sie mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 1,5 Mio. EUR bei Personenschäden und mindestens 1 Mio. EUR bei sonstigen Schäden bereit ist abzuschließen oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist, ist vor Vertragsabschluß vorzulegen. Die Erklärung darf nicht älter als 1 Jahr sein.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung währen der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung währen der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI), sowie den „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. RBBau.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebiets der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§ 1 HOAI), sowie den „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. RBBau.
Auf Antrag des AN werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein. Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Auf Antrag des AN werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein. Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Als Sicherheit behält der AG von jeder Zahlung jeweils 5 v.H. bis zu einer Höhe von 5 v.H. des tatsächlichen Gesamthonorars (Auftragssumme) ein. Der AN kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (Arge) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Mehrfachbewerbungen (innerhalb mehrerer Bietergemeinschaften) werden ausgeschlossen. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung
„Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M. Sc.“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL) und den/die Bauleiter(in) (BL). Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
„Architekt“ und/oder „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M. Sc.“ und/oder „Master Architecture“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Dies gilt für den/die Projektleiter(in) (PL) und den/die Bauleiter(in) (BL). Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix (siehe Anlage). Die qualitative Bewertung der eingereichten Büroreferenzen für die Objektplanung erfolgt durch ein Auswahlgremium des Auftraggebers, das zusätzlich durch vom Auslober unabhängige Fachleute beraten wird. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix (siehe Anlage). Die qualitative Bewertung der eingereichten Büroreferenzen für die Objektplanung erfolgt durch ein Auswahlgremium des Auftraggebers, das zusätzlich durch vom Auslober unabhängige Fachleute beraten wird. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Birgit König-Ehmke/Katja Rödel
Name: a:dk
Postanschrift: Schillerplatz 16
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Kontaktperson: Christof Kullmann
E-Mail: herderschule@a-dk.de📧
Fax: +49 613127583511 📠
URL für weitere Informationen: www.a-dk.de/herderschule🌏
URL der Dokumente: www.a-dk.de🌏
Name: Vergabe- und Beschaffungsstelle der Stadt Darmstadt
Postanschrift: Stadthaus Frankfurter Straße 71
Postleitzahl: 64293
Kontaktperson: Michael Schattling
Telefon: +49 6151133151📞
Fax: +49 6151133451 📠
URL der Teilnahme: www.darmstadt.de🌏
E-Mail: info@akh.de📧
: poststelle@rpda.hessen.de📧
URL der Dokumente: www.a-dk.de/herderschule🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-01-04 📅
Datum des Endes: 2018-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 65_12-00047-01
Zusätzliche Informationen
Die angegebene Vertragslaufzeit unter II.3 beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem § 13 Abs. 4 VOB/B.
Bei der Angabe unter II.2.1 handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
Zu Bietergemeinschaften:
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen.
Zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Unter www.a-dk.de/herderschule finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Unter www.a-dk.de/herderschule finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können Sie dort die Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen bei der unter A.1 genannten Adresse kostenlos angefordert werden.
nachr. HAD-Ref. : 5695/7
nachr. V-Nr/AKZ: 65_12-00047-01.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 6151126603📞
Internetadresse: https://rp-darmstadt.hessen.de🌏
Fax: +49 6151125816 📠
Name: Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Internetadresse: www.akh.de🌏
Fax: +49 611173840 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 (3) GWB
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 101 a Abs.1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Bierstädter Str. 2
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65189
Telefon: +49 61117380📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 162-297095 (2015-08-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Planung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 2HOAI 2013 und Leistungen Technische Ausrüstung gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2013 für die Sanierung der Herderschule Darmstadt.
Gesamtwert des Auftrags: 831 147 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️
Bei der Angabe des Honorars handelt es sich um das geschätzte Honorar bei Beauftragung aller Optionen des Stufenvertrages.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Sanierung der Bestandgebäude / Erweiterung:
Bedarf 1 980 m²,
Bestand 1 645 m²,
Betreuungsgebäude 164 m²,
Zusätzlich erforderliche Flächen 310 m².
3 794 m² (Altbau) / 1 005 m² (vorhandener Erweiterungsbau von 1995).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Darmstadt.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung Büro Projektteam in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium: Honorare
Gewichtung der Kosten: 10
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-01-18 📅
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Bauunterhaltung und Projektsteuerung
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 113-201066 (2016-06-09)