Sanierung und Erweiterung Pfarrer-Graf-Schule Hambrücken; Objektplanung Gebäude und Innenräume; Leistungsphase 1 bis 9 in Stufen

Gemeinde Hambrücken, vertreten durch den Bürgermeister Herrn Thomas Ackermann

Die bestehende Pfarrer-Graf-Schule in Hambrücken (Pfarrer-Graf-Straße 8, 76707 Hambrücken) soll umfassend baulich und technisch saniert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-13 Auftragsbekanntmachung
2016-04-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratungsdienste von Architekten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratungsdienste von Architekten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Hambrücken, vertreten durch den Bürgermeister Herrn Thomas Ackermann
Postanschrift: Hauptstraße 108
Postleitzahl: 76707
Postort: Hambrücken
Kontakt
Internetadresse: http://www.hambruecken.de 🌏
Telefon: +49 7255710042 📞
Fax: +49 7255710088 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-13 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 223-406596
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Es ist zwingend der durch den Auslober zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag zu verwenden. Dieser ist bei der angegenen Stellle anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist einfach im Original (nicht gebunden oder geheftet) in deutscher Sprache bei der Verfahrensbetreuung PEG mbH Blücherstraße 17c 76185 Karlsruhe Tel.: +49 721831980 Fax: +49 7218319849 Mail: mail@peg-architekten.de einzureichen, bei persönlicher Abgabe im 1. Obergeschoss am Empfang. Die persönliche Abgabe ist zu den Geschäftszeiten zwischen Montag bis Freitag 8:00-16:00 Uhr möglich. Eine Einreichung vorab per E-Mail oder Telefax ist nicht ausreichend, nicht erwünscht und wird nicht bewertet. Der Teilnahmeantrag ist in einem undurchsichtigen, verschlossenen Umschlag einzureichen, der außen mit dem zur Verfügung gestellten Hinweis-Aufkleber („Teilnahmewettbewerb“) zu kennzeichnen ist. Der Teilnahmeantrag muss bis spätestens 29.12.2015, 14:00 Uhr bei der oben genannten Stelle eingegangen sein. Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Das Risiko des fristgerechten Zuganges liegt alleinig beim Bewerber. Sämtliche Angaben im Teilnahmeantrag sind vollständig, wahrheitsgemäß und widerspruchsfrei zu machen, Erklärungen und Nachweise müssen zweifelsfrei sein. An mehreren Stellen des Teilnahmeantrages sind Unterschiften zu leisten. Diese sind besonders gekennzeichnet. Unterschriften sind grundsätzlich im Original zu leisten. Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich den Verfahrensbetreuer vor Abgabe des Teilnahmeantrages schriftlich (mail@peg-architekten.de, FAX: +49 7218319849) darauf hinzuweisen. Schlusstermin für den Eingang von Anfragen ist der 21.12.2015, 14:00 Uhr. Die Rückfragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen Bewerbern schriftlich zur Verfügung gestellt. Mehrfachbewerbungen mit verschiedenen Unternehmen oder Nachunternehmern sind unzulässig und führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Dies bedeutet, dass sich ein Unternehmen nicht mehrfach mit anderen Unternehmen als Bewerbergemeinschaft und auch nicht mehrfach mit verschiedenen Nachunternehmern bewerben darf. Unzulässig sind auch Bewerbungen verschiedener Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften, welche den gleichen Nachunternehmer benennen. Ein Verstoß führt zum Ausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die davon betroffen sind. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Gemeinschaft separat einen Bewerbungsbogen auszufüllen und entsprechende Anlagen beizufügen. Ebenso haben Nachunternehmer einen separaten Bewerbungsbogen auszufüllen und entsprechende Anlagen beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Zahl der Büroreferenzen insgesamt auf 3 Stück begrenzt. Referenzen die die Kriterien erfüllen dürfen mehrfach verwendet werden, z. B. als Büroreferenz und Referenz für den Projektverantwortlichen. Ausschluss- und Mindestkriterien sind im Text des Teilnahmeantrages deutlich hervorgehoben. Die Nichterfüllung eines Ausschlusskriteriums und/oder das Unterschreiten eines Mindestkriteriums führen zum Ausschluss vom Verfahren. Die Abstufung und Gewichtung der Wertungskriterien ist der zur Verfügung gestellten Wertungsmatrix zu entnehmen. Beizufügende Anlagen sind gemäß der im Teilnahmeantrag vorgegebenen Nummerierung zu kennzeichnen. Über die geforderten Anlagen hinausgehende Anlagen und weitere Unterlagen, insbesondere Imagebroschüren usw. sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt. Soweit Bescheinigungen und Nachweise gefordert werden, haben ausländische Bewerber gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes und eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Es ist beabsichtigt das Verhandlungsverfahren mit mindestens 3 bis maximal 5 Bieter durchzuführen. Erfüllen nach der Auswertung der Teilnahmeanträge mehr Bewerber die in der Bekanntmachung benannten Maximalbepunktung, entscheidet unter diesen Bewerbern das Losverfahren über die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (vgl. § 10 (3) VOF 2009). Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens werden den Bietern weitere Unterlagen wie z. B. das Raumprogramm, Lagepläne, Bestandspläne, Voruntersuchungen usw. digital zur Verfügung gestellt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Besteller und werden nicht zurückgegeben. Kosten für die Bewerbung, gleich welcher Art, werden durch den Besteller nicht erstattet.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die bestehende Pfarrer-Graf-Schule in Hambrücken (Pfarrer-Graf-Straße 8, 76707 Hambrücken) soll umfassend baulich und technisch saniert werden.
Es handelt sich dabei um eine Außenstelle der Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken. Die Klassen 5 bis 6 werden seit dem Schuljahr 2014/2015 in der Schule in Forst beschult, die Klasse 7 wird dort zum Schuljahr 2016/2017 in Betrieb gehen. Die Klassen 8 bis 10 sollen in der Schule in Hambrücken beschult werden.
Mehr anzeigen
Zielsetzung ist neben der baulichen, technischen und energetischen Sanierung eine Verbesserung der Wegeführungen, die strukturelle und organisatorische Verbesserung z. B. durch Neuordnung von Räumen und Raumgefügen und die Herstellung der Barrierefreiheit zur Ermöglichung des Inklusionsgedankens.
Mehr anzeigen
Ergänzend ist eine Mensa sowie eine Anzahl Lernateliers in den Gebäudekomplex zu integrieren.
Es ist eine Programmfläche von ca. 1 600 m
Der Gebäudekomplex in Hambrücken umfasst derzeit rund 5 Gebäude bzw. Gebäudeteile mit 2 bis 3 Geschossen aus den frühen 70-er Jahren die durch offene und geschlossenen Gänge verbunden sind und einen großen Schulhof dreiseitig umschließen. Teilweise erfolgten bereits Sanierungen neueren Datums. Das Gebäude der Grundschule (entlang der Pfarrer-Graf-Straße) wird als saniert betrachtet.
Mehr anzeigen
Während der Sanierungsmaßnahmen ist in Teilen des Gebäudekomplexes der Schulbetrieb (z. T. auch Grundschulbetrieb) aufrecht zu halten. Dies ist u. a. bei der Bildung von Bauabschnitten zu berücksichtigen.
Die Maßnahme, für die ein Gesamtvolumen von derzeit ca. 4 000 000 EUR brutto angenommen wird, soll nunmehr in aufeinanderfolgenden, verzahnten Bauabschnitten vorbehaltlich der Haushaltssituation und entsprechender Gremienbeschlüsse realisiert werden.
Mehr anzeigen
Anzustreben ist die Aufnahme des Schulbetriebes der 8. Klassen inkl. Fachklassenräumen und Mensa zum September 2017, der weiteren Klassen in der Folge. Die Bauabschnittsbildung ist darauf abzustellen.
Die Beauftragung umfasst die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff. HOAI 2013 zzgl. ausgewählter, besonderer Leistungen und erfolgt stufenweise.
Stufe 1: Leistungsphase 1 bis einschl. 3;
Stufe 2: Leistungsphase 4 bis einschl. 7;
Stufe 3: Leistungsphase 8 bis einschl. 9.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Stufe, ebenso behält sich der Auftraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Stufe selbst oder durch einen Dritten erbringen zu lassen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung umfasst die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff. HOAI 2013 zzgl. ausgewählter, besonderer Leistungen und erfolgt stufenweise.
Stufe 1: Leistungsphase 1 bis einschl. 3;
Stufe 2: Leistungsphase 4 bis einschl. 7;
Stufe 3: Leistungsphase 8 bis einschl. 9.
Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Stufe, ebenso behält sich der Auftraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Stufe selbst oder durch einen Dritten erbringen zu lassen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 18 Monate
Dauer: 6 Monate
Referenznummer: 504-7-003
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 76707 Hambrücken.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Geschäftszweck des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft muss sich auf Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume beziehen.
Bei juristischen Personen und Personenhandelsgesellschaften ist dieser Geschäftszweck durch einen Auszug aus dem Handelsregister nachzuweisen. Sofern aus dem Handelsregisterauszug der Geschäftszweck nicht eindeutig hervorgeht, ist dieser durch ergänzende Unterlagen, hilfsweise durch eine Eigenerklärung, nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Bei Partnerschaftsgesellschaften ist dieser Geschäftszweck durch einen Auszug aus dem Partnerschaftsregister nachzuweisen. Sofern aus dem Partnerschaftsregister der Geschäftszweck nicht eindeutig hervorgeht, ist dieser durch ergänzende Unterlagen, hilfsweise durch eine Eigenerklärung, nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Andere Bewerber haben diesen Geschäftszweck durch geeignete Unterlagen, hilfsweise durch eine Eigenerklärung, nachzuweisen.
Es sind Eigenerklärungen vorzulegen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. Werden Eigenerklärungen in diesem Sinne nicht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist durch eine Eigenerklärung zum Umsatz des Gesamtunternehmens und dem Umsatz mit vergleichbaren Leistungen für die vergangenen drei Kalenderjahre zu führen. Als vergleichbar gelten Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume.
Mehr anzeigen
Bei einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied getrennt abzugeben. Bei einer Bewerbergemeinschaft werden zur Wertung die Jahresumsätze der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft je Kalenderjahr addiert.
Es ist eine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG) für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg vorzulegen.
Mindeststandards:
Wird eine Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung nicht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Nachweis der fachlichen Eignung ist durch eine Eigenerklärung zum jährlichen Mittel der Beschäftigten des Gesamtunternehmens und der Beschäftigten, die vergleichbare Leistungen (Objektplanung Gebäude und Innenräume) erbringen für die vergangenen drei Kalenderjahre zu führen.
Mehr anzeigen
Die Beschäftigten sind aufzugliedern in:
1. Leitung (Inhaber, Vorstand, Geschäftsführer, Prokurist oder vergleichbar),
2. Beschäftigte die technisch, fachlich inhaltliche Leistungen erbringen (Dipl.-Ing., Master oder vergleichbar),
3. Beschäftigte die unterstützende und administrative Tätigkeiten erbringen (Projektassistenz, Sekretariat, Buchhaltung usw.).
Anzugeben sind nur festangestellte Mitarbeiter, ohne studentische Kräfte oder Praktikanten. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist die Eigenerklärung für jedes Mitglied getrennt abzugeben.
Gewertet wird die Summe der Beschäftigten der Gruppe 1 und 2 im Mittel bezogen auf die vergangenen drei Kalenderjahre für vergleichbare Leistungen. Bei einer Bewerbergemeinschaft werden zur Wertung die entsprechenden Beschäftigten der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft je Kalenderjahr addiert.
Mehr anzeigen
Der Nachweis der fachlichen Eignung ist durch eine Eigenerklärung zur technischen Ausstattung, die im Rahmen der Leistungserbringung zur Verfügung steht, zu führen.
Dabei sind folgende Angaben zu tätigen:
a) Angabe zu Anzahl und Art der zentralen Serverstruktur,
b) Angabe zu Anzahl und Art der Computerarbeitsplätze,
c) Angaben zu Anzahl und Art der zum Einsatz kommenden Software (Schreibtätigkeiten, Berechnungen, CAD, Kommunikation, AVA, Terminsteuerung und den damit zur Verfügung stehenden Dateiformaten zum Austausch),
d) Angabe zur Art der Datensicherung,
e) Angaben zu Anzahl und Art der verfügbaren Ausgabegeräte (Drucker, Plotter, usw.).
Nachweis von 3 Referenzprojekten (Hochbau) deren Bearbeitung durch den Bewerber im Zeitraum zwischen 01/1998 und 09/2015 fertiggestellt (in den Regelbetrieb genommen) wurden und unter Anwendung der VOB/A, VOB/B sowie z.B. des Vergabehandbuches Baden-Württemberg, des Bundes, oder vergleichbarer Regularien bearbeitet wurde.
Mehr anzeigen
Der Nachweis der fachlichen Eignung ist zu führen durch Benennung von 3 Referenzprojekten (Hochbau ohne Industriebau) die durch den Bewerber im Zeitraum zwischen 01/1998 und 09/2015 fertiggestellt (in den Regelbetrieb genommen) wurden und bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 der HOAI durch den Bewerber erbracht wurden.
Mehr anzeigen
Mindestens zwei der drei Referenzen müssen mit der auftragsgegenständlichen Leistung vergleichbar sein. Als vergleichbar wird die Sanierung, Erweiterung und Umbau von Bildungseinrichtungen (Schulen, Hochschulen, Seminare) gesehen sofern der Neubauanteil weniger als 30 % der BGF beträgt.
Mehr anzeigen
Folgende Angaben je Referenz sind mindestens erforderlich:
a) Bezeichnung der Referenz,
b) Angaben Ansprechpartner Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefon),
c) Angaben zu Nutzfläche (1-6) und BGF gesamt und BGF Neubauanteil gem. DIN 277,
d) Abgabe der Gesamtkosten (Kostengruppe 200-700 brutto) gem. DIN 276,
e) eine Beschreibung der Referenz in Text und Bild unter Angabe der erbrachten Leistungen,
f) Referenzschreiben bei öffentlichen Auftraggeber/Eigenerklärung bei privaten Auftraggeber,
g) Angaben Projekttermine.
Je Einzelbewerber/Bewerbergemeinschaft sind maximal drei Referenzen einzureichen. Werden Angaben zu mehr als 3 Referenzen eingereicht, werden ausschließlich die ersten drei (im Sinne der Reihenfolge der abgegebenen Unterlagen) gewertet.
Der Nachweis der fachlichen Eignung ist durch die Benennung des Projektverantwortlichen und seines Stellvertreters zu führen. Hierzu ist je ein kurzer beruflicher Lebenslauf aufzuführen, der die Berufserfahrung, die Bürozugehörigkeit, die besondere Eignung darlegt sowie die berufliche Qualifikation belegt. Der Projektverantwortliche und sein Stellvertreter müssen zur Führung der Bezeichnung „Architekt“ berechtigt sein. Dies ist durch Vorlage einer Kopie der Eintragungsurkunde einer Architektenkammer oder einer gleichwertigen Unterlage nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Des Weiteren sind je 2 Referenzen darzulegen, die durch den Projektverantwortlichen bzw. seinen Stellvertreter persönlich bearbeitet wurde. Diese Referenzen müssen nicht zwingend im Rahmen der jetzigen Tätigkeit (Bürozugehörigkeit) erbracht worden sein. Erforderlich sind Referenzen die durch den Bewerber im Zeitraum zwischen 01/1998 und 09/2015 fertiggestellt (in den Regelbetrieb genommen) wurden und bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 der HOAI durch den Bearbeiter erbracht wurden.
Mehr anzeigen
d) Abgabe der Gesamtkosten (Kostengruppe 200 – 700 brutto) gem. DIN 276,
f) Angaben Projekttermine.
Es sind maximal je 2 Referenzen einzureichen. Werden Angaben zu mehr als zwei Referenzen eingereicht, werden ausschließlich die ersten 2 (im Sinne der Reihenfolge der abgegebenen Unterlagen) gewertet.
Mindeststandards:
Es müssen Dateien mind. in den Formaten *.doc, *. docx, *.xls, *xlsx, *.pdf, *.ppt, *.pptx; *.mpp, *.dxf, *.dwg und im gaeb-Standard erstellbar, bearbeitbar und versendbar sein. Wird dieses Kriterium nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Mehr anzeigen
Werden die folgenden Anforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss vom Verfahren:
3 Büro-Referenzen (Hochbau ohne Industriebau) mit je mind. Gesamtkosten (Kostengruppe 200-700 brutto gem. DIN 276) in Höhe von 2 500 000 EUR die durch den Bewerber zwischen 01/1998 und 09/2015 fertiggestellt (in den Regelbetrieb genommen) wurden und bei denen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 der HOAI durch den Bewerber erbracht wurden und davon mind. 2 Referenzen mit der auftragsgegenständlichen Leistung vergleichbar im oben genannten Sinne sind.
Nachweis, dass der Projektverantwortliche und sein Stellvertreter zur Führung der Bezeichnung „Architekt“ berechtigt sind.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einer in Deutschland zugelassenen Versiche-rungsgesellschaft mit einer Deckungssumme von je mindestens 1 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach-, Vermögen- und sonstige Schäden (jeweils mindestens maximiert bis zur zweifachen Einzelschadenssumme je Kalenderjahr).
Mehr anzeigen
Alternativ kann die Erklärung einer in Deutschland zugelassenen Versicherungsgesellschaft dienen, dass sie bereit ist, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine derartige Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen, bzw. eine bestehende Versicherung auf die geforderte Höhe aufzustocken. Eine dahingehende Eigenerklärung seitens des Bewerbers ist kein hinreichender Nachweis. Der Nachweis ist in Kopie durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft und auch für Nachunternehmer separat in voller Höhe nachzuweisen und beizufügen.
Mehr anzeigen
Wird eine Sicherheitsleistung in der beschriebenen Form nicht nachgewiesen führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Sie haben zudem einen Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.
Mehr anzeigen
Liegt bei einer Bewerbergemeinschaft keine oder eine unvollständige Bewerbererklärung im hier aufgeführten Sinne vor, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind.
Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung durch die Richtlinie 2005/36/EG (EU Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist.
Mehr anzeigen
Werden die folgenden Anforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss vom Verfahren: Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung „Architekt“ berechtigt ist.
Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck der Aufgabe entsprechende Leistungen gehören (siehe III.2.1)) sowie Bewerbergemeinschaften sowohl natürlicher als auch juristischer Personen.
Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Werden die folgenden Anforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss vom Verfahren: Nachweis, dass der bevollmächtigte Vertreter einer juristischen Person die Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Bewerber wurden ausgewählt
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertungskriterien sowie deren Wichtung untereinander ist der durch den Besteller zusammen mit dem zwingend zu verwendenen Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellten Wertungsmatrix zu entnehmen. Sind die Voraussetzungen dafür gegeben, kommt hilfsweise § 10 (3) VOF 2009 zur Anwendung.
Mehr anzeigen
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-01-22 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Gemeinde Hambrücken, Fachbereich Bau- und Bürgerservice
Herrn Jochen Köhler
Adresse des Käuferprofils: http://www.hambruecken.de 🌏
Name: PEG mbH Prof. Dr.-Ing. Peter Schmieg, Dipl.-Ing. Mike Maderer
Postanschrift: Blücherstraße 17c
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Telefon: +49 721831980 📞
E-Mail: mail@peg-architekten.de 📧
Fax: +49 7218319849 📠
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 504-7-003
Zusätzliche Informationen
Es ist zwingend der durch den Auslober zur Verfügung gestellte Teilnahmeantrag zu verwenden. Dieser ist bei der angegenen Stellle anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist einfach im Original (nicht gebunden oder geheftet) in deutscher Sprache bei der Verfahrensbetreuung
Mehr anzeigen
PEG mbH
Blücherstraße 17c
76185 Karlsruhe
Tel.: +49 721831980
Fax: +49 7218319849
einzureichen, bei persönlicher Abgabe im 1. Obergeschoss am Empfang. Die persönliche Abgabe ist zu den Geschäftszeiten zwischen Montag bis Freitag 8:00-16:00 Uhr möglich. Eine Einreichung vorab per E-Mail oder Telefax ist nicht ausreichend, nicht erwünscht und wird nicht bewertet.
Mehr anzeigen
Der Teilnahmeantrag ist in einem undurchsichtigen, verschlossenen Umschlag einzureichen, der außen mit dem zur Verfügung gestellten Hinweis-Aufkleber („Teilnahmewettbewerb“) zu kennzeichnen ist.
Der Teilnahmeantrag muss bis spätestens 29.12.2015, 14:00 Uhr bei der oben genannten Stelle eingegangen sein. Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Das Risiko des fristgerechten Zuganges liegt alleinig beim Bewerber.
Mehr anzeigen
Sämtliche Angaben im Teilnahmeantrag sind vollständig, wahrheitsgemäß und widerspruchsfrei zu machen, Erklärungen und Nachweise müssen zweifelsfrei sein.
An mehreren Stellen des Teilnahmeantrages sind Unterschiften zu leisten. Diese sind besonders gekennzeichnet. Unterschriften sind grundsätzlich im Original zu leisten.
Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich den Verfahrensbetreuer vor Abgabe des Teilnahmeantrages schriftlich (mail@peg-architekten.de, FAX: +49 7218319849) darauf hinzuweisen. Schlusstermin für den Eingang von Anfragen ist der 21.12.2015, 14:00 Uhr. Die Rückfragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen Bewerbern schriftlich zur Verfügung gestellt.
Mehr anzeigen
Mehrfachbewerbungen mit verschiedenen Unternehmen oder Nachunternehmern sind unzulässig und führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Dies bedeutet, dass sich ein Unternehmen nicht mehrfach mit anderen Unternehmen als Bewerbergemeinschaft und auch nicht mehrfach mit verschiedenen Nachunternehmern bewerben darf. Unzulässig sind auch Bewerbungen verschiedener Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften, welche den gleichen Nachunternehmer benennen. Ein Verstoß führt zum Ausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die davon betroffen sind.
Mehr anzeigen
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Gemeinschaft separat einen Bewerbungsbogen auszufüllen und entsprechende Anlagen beizufügen. Ebenso haben Nachunternehmer einen separaten Bewerbungsbogen auszufüllen und entsprechende Anlagen beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Zahl der Büroreferenzen insgesamt auf 3 Stück begrenzt.
Mehr anzeigen
Referenzen die die Kriterien erfüllen dürfen mehrfach verwendet werden, z. B. als Büroreferenz und Referenz für den Projektverantwortlichen.
Ausschluss- und Mindestkriterien sind im Text des Teilnahmeantrages deutlich hervorgehoben. Die Nichterfüllung eines Ausschlusskriteriums und/oder das Unterschreiten eines Mindestkriteriums führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Die Abstufung und Gewichtung der Wertungskriterien ist der zur Verfügung gestellten Wertungsmatrix zu entnehmen.
Beizufügende Anlagen sind gemäß der im Teilnahmeantrag vorgegebenen Nummerierung zu kennzeichnen. Über die geforderten Anlagen hinausgehende Anlagen und weitere Unterlagen, insbesondere Imagebroschüren usw. sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Soweit Bescheinigungen und Nachweise gefordert werden, haben ausländische Bewerber gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes und eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Es ist beabsichtigt das Verhandlungsverfahren mit mindestens 3 bis maximal 5 Bieter durchzuführen. Erfüllen nach der Auswertung der Teilnahmeanträge mehr Bewerber die in der Bekanntmachung benannten Maximalbepunktung, entscheidet unter diesen Bewerbern das Losverfahren über die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (vgl. § 10 (3) VOF 2009).
Mehr anzeigen
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens werden den Bietern weitere Unterlagen wie z. B. das Raumprogramm, Lagepläne, Bestandspläne, Voruntersuchungen usw. digital zur Verfügung gestellt.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Besteller und werden nicht zurückgegeben.
Kosten für die Bewerbung, gleich welcher Art, werden durch den Besteller nicht erstattet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 15 Vergabekammer
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist nach §107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Nachprüfungsverfahren) -GWB- unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 223-406596 (2015-11-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 086-152756
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 223-406596
ABl. S-Ausgabe: 86

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Kriterien, die in der Aufforderung zur Verhandlung aufgeführt sind (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-10 📅
Name: Michael Weindel & Junior Architekten GbR
Postanschrift: im Emilsgrund 16
Postort: Waldbronn
Postleitzahl: 76337
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: weindel@weindel.com 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist nach §107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Nachprüfungsverfahren)-GWB- unzulässig, soweit:
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Quelle: OJS 2016/S 086-152756 (2016-04-28)