Sanierung und Erweiterung Schulcampus Grundschule Am Wäldchen, Strausberg, Otto-Grotewohl-Ring – Modul 1: Sanierung, Umbau und Erweiterung Bestandsgebäude und Neubau Hortgebäude; Leistungen der Tragwerksplanung gemäß HOAI 2013 §51, Leistungsphasen 1 bis 6

Stadt Strausberg – Vergabestelle

Siehe Ziff. II.1.1) sowie
Der Schulcampus Grundschule am Wäldchen, bestehend aus einem Grundschulgebäude mit integriertem Hort, einer Kindertagesstätte sowie einer Sporthalle inmitten von Aufenthalts-, Sportaußen- und Freiflächen, soll umgebaut und erweitert werden, um künftigen räumlichen und veränderten funktionalen Anforderungen des Schul-, Hort- und Kindertagesstättenbetriebs besser gerecht zu werden. Außerdem sind Anforderungen an den Brandschutz und die Barrierefreiheit in den Bestandsgebäuden umzusetzen.
Im Jahr 2014 wurde die Erstellung eines Gesamtkonzepts zur Neuordnung der Funktionen des Hort- und Schulbetriebs unter Berücksichtigung eines Anbaus oder Neubaus zur Vergrößerung der möglichen Flächen für den Schulstandort durch die Stadt Strausberg beauftragt. Ebenso wurde die Weiterentwicklung der derzeitigen Einzelflächen zu einem Campus sowie die Neustrukturierung der Freianlagen hinsichtlich ihrer Nutzung als Sport-, Aufenthalts- und Freiflächen innerhalb eines Gesamtkonzeptes untersucht. Im Ergebnis liegt ein Konzept vor, welches die Gesamtmaßnahme in sechs Module (Modul 1: Schule und Hort, Modul 2: Sporthalle, Modul 3: Kindertagesstätte, Modul 4: Freianlagen, Modul 5: Aktivspielplatz und Modul 6: Interimslösungen) unterteilt und für jedes Modul bauliche Lösungsvorschläge aufzeigt. Das Konzept wurde durch die Fachausschüsse der Stadt Strausberg bestätigt und bildet die Grundlage für die folgenden Planungs- und Realisierungsschritte.
Die hier zu vergebenden Planungsleistungen betreffen das Modul 1, das sich aus 2 Bauabschnitten zusammensetzt:
1. Bauabschnitt (Modul 1.2): Neubau eines 2-geschossigen Hortgebäudes (ohne Unterkellerung) und Anbindung an den angrenzenden 4-geschossigen Bestandsriegel. Die Baumaßnahme soll bei laufendem Betrieb erfolgen.
2. Bauabschnitt (Modul 1.1): Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen rund 30 Jahre alten Typenbau (Schulbautyp Erfurt TS) in Stahlbeton-Montagebauweise (Querwandbauweise). Über die Jahre entstandene Baumängel an den Gebäudetrakten des 4-geschossigen Plattenbaus machen eine umfassende bauliche Sanierung erforderlich. Zugleich ist eine energetische Optimierung, eine Erneuerung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau (Einbau Aufzug) geplant. Zudem soll der Gebäudebestand durch Umbau- sowie Erweiterungsmaßnahmen (u. a. Foyer und Aula/Mehrzweckraum mit Ausgabeküche im EG) neu strukturiert werden. Die Maßnahme soll abschnittsweise bei laufendem Betrieb realisiert werden.
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Schule; 2. Art der Baumaßnahme: Neubau-/Erweiterungsbaumaßnahmen und Bauen im Bestand (Sanierung und Umbau); 3. Größenordnung: insg. rd. 6 550 m² BGF (1. BA: rd. 2 320 m², 2. BA: rd. 4 230 m²); Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 200 – 700 nach DIN 276 Neu) gesamt: rd. 8 500 000 EUR netto (davon: KGr 300 ca. 5 200 000 EUR netto und KGr 400 ca. 1 400 000 EUR netto).
Ausgeschrieben sind die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI 2013 §51 in Verbindung mit Anlage 14. Die vorgesehene Vergabe umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 gem. HOAI 2013 § 51. Außerdem sollen ggf. ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden (s. hierzu Ziff. II.2.2) Optionale Leistungen).
Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.2)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen architektonisch hochwertige Gebäude mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten (Nutzung Klassen-/Gruppenräume durch Hort/Schule, Nutzung Mehrzweckbereich/Aula durch Schule, Hort, Kita und auch für Wohngebietsveranstaltungen) sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und dem EEWärmeG erfolgen.
Geplanter Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich 02/2016; 2. Abschluss Leistungsphase 4 HOAI §34: voraussichtlich Mitte 2016; 3. Baudurchführung Neubau: voraussichtlich 05/2017 bis 06/2018; 4. Erweiterung/Sanierung Bestand: voraussichtlich 07/2018 bis 07/2020; 4. Projektabschluss: im Nachgang.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-09 Auftragsbekanntmachung
2017-04-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang: Siehe Pkt. II.1.5) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Strausberg – Vergabestelle
Postanschrift: Hegermühlenstr. 58
Postleitzahl: 15344
Postort: Strausberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-strausberg.de 🌏
E-Mail: sabine.zibulski@stadt-strausberg.de 📧
Telefon: +49 3341381123 📞
Fax: +49 3341381430 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-09 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 199-361707
ABl. S-Ausgabe: 199
Zusätzliche Informationen
Die in Punkt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Vollmacht/ Unterschriftsbefugnis) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die im Internet (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch schriftlich per Fax (+49 3021751859) unter Angabe der Projektbezeichnung „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – VOF Tragwerksplanung – Bewerberunterlagen“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben (Nachweis der Unterschriftbefugnis durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder eines Auszugs aus einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, Vorlage einer entsprechenden Vollmacht (Formblatt „Vollmacht/Unterschriftsbefugnis“)), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft und/oder der Bewerbung mit Nachunternehmern ist das Bewerbungsformular für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der Bewerber/der – in der Bewerbergemeinschaftserklärung zu benennende – bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular. Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – Tragwerksplanung – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen des Bewerbungsbogens oder das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. I.1) genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – VOF Tragwerksplanung – Rückfragen“ per Telefax an +49 3021751859 oder per E-Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html), so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Hinweise zu Ziff. IV.2.1) Zuschlagskriterien – Bewertung: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht angesprochen); 1 Punkt: ausreichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne erkennbaren Projektbezug bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung nur gering erkannt/Problemstellungen nur gering bewältigt); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende/plausible Aussagen bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung befriedigend erkannt/Problemstellungen befriedigend bewältigt); 5 Punkte: gut (überzeugende/projektspezifisch angemessene/innovative Aussagen bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung gut erkannt/Problemstellungen gut bewältigt). Es können maximal 205 Punkte erreicht werden. Beispiel: Kriterium Projektspezifisch angebotene Kapazitäten: erreicht 5 Punkte/Gewichtung 3/gewichtete Punkte 15. Zuschlagskriterien (Ziff. IV.2.1)) im Details: 1. Bearbeitendes Personal (1. Projektspezifisch angebotene Kapazitäten 3-fach; 2. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleitung 2-fach; 3. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen stellv. PL 2-fach; 4. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen Bauüberwachung 1-fach). 2. Strukturelle Herangehensweise (1. Projektorganisation (Organisation der Arbeitsabläufe/Intervalle der geplanten örtlichen Präsenz) / Zusammenarbeit mit dem AG/Zusammenarbeit mit den weiteren Beteiligten (Schnittstellenübersicht) 3-fach; 2. Einschätzung der spezifischen Problemstellungen/Projektanforderungen und Darstellung einer darauf abgestimmten Bearbeitungsmethodik 5-fach; 3. Konzepte zur Kostensteuerung/-optimierung 4-fach). 3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen anhand realisierter Projekte (1. Methodikschritte und Verfahrensansätze bei Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz, bevorzugt bei Typenbauten vergleichbarer Bauart 4-fach; 2. Vorgehensweise bei der Ausführungsplanung (Lph 5) und bei der Vorbereitung der Vergabe (Lph 6) unter Berücksichtigung von Maßnahmen in den Planungsschritten als Beitrag für wichtige Planungs- und Bauherrenentscheidungen 4-fach; 3. konstruktive Ansätze zu Baugrubensicherung, Verbau- und Abfangungsmaßnahmen, bevorzugt bei vergleichbaren Bauprojekten 2-fach; 3. Maßnahmen/Instrumente zur Qualitätssicherung in der Bauausführung 2-fach). 4. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke. 5. Honorarangebot. Bewertung der Honorarangebote: die niedrigste Angebotssumme wird mit 5 Punkten bewertet. Die höchste Angebotssumme wird mit 1 Punkt bewertet. Die dazwischen liegenden Angebote werden rechnerisch zwischen 1 und 5 Punkten eingeordnet (interpoliert). Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. Folgende Unterlagen liegen vor: Raum- und Bedarfsprogramm; Konzeptstudie (Verf.: Thorsten Schubert + Partner Architekten + Ingenieure GbR, Strausberg 02/2015). Bekanntmachungs-ID: CXP9YH6YF4S.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe Ziff. II.1.1) sowie
Der Schulcampus Grundschule am Wäldchen, bestehend aus einem Grundschulgebäude mit integriertem Hort, einer Kindertagesstätte sowie einer Sporthalle inmitten von Aufenthalts-, Sportaußen- und Freiflächen, soll umgebaut und erweitert werden, um künftigen räumlichen und veränderten funktionalen Anforderungen des Schul-, Hort- und Kindertagesstättenbetriebs besser gerecht zu werden. Außerdem sind Anforderungen an den Brandschutz und die Barrierefreiheit in den Bestandsgebäuden umzusetzen.
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Im Jahr 2014 wurde die Erstellung eines Gesamtkonzepts zur Neuordnung der Funktionen des Hort- und Schulbetriebs unter Berücksichtigung eines Anbaus oder Neubaus zur Vergrößerung der möglichen Flächen für den Schulstandort durch die Stadt Strausberg beauftragt. Ebenso wurde die Weiterentwicklung der derzeitigen Einzelflächen zu einem Campus sowie die Neustrukturierung der Freianlagen hinsichtlich ihrer Nutzung als Sport-, Aufenthalts- und Freiflächen innerhalb eines Gesamtkonzeptes untersucht. Im Ergebnis liegt ein Konzept vor, welches die Gesamtmaßnahme in sechs Module (Modul 1: Schule und Hort, Modul 2: Sporthalle, Modul 3: Kindertagesstätte, Modul 4: Freianlagen, Modul 5: Aktivspielplatz und Modul 6: Interimslösungen) unterteilt und für jedes Modul bauliche Lösungsvorschläge aufzeigt. Das Konzept wurde durch die Fachausschüsse der Stadt Strausberg bestätigt und bildet die Grundlage für die folgenden Planungs- und Realisierungsschritte.
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Die hier zu vergebenden Planungsleistungen betreffen das Modul 1, das sich aus 2 Bauabschnitten zusammensetzt:
1. Bauabschnitt (Modul 1.2): Neubau eines 2-geschossigen Hortgebäudes (ohne Unterkellerung) und Anbindung an den angrenzenden 4-geschossigen Bestandsriegel. Die Baumaßnahme soll bei laufendem Betrieb erfolgen.
2. Bauabschnitt (Modul 1.1): Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen rund 30 Jahre alten Typenbau (Schulbautyp Erfurt TS) in Stahlbeton-Montagebauweise (Querwandbauweise). Über die Jahre entstandene Baumängel an den Gebäudetrakten des 4-geschossigen Plattenbaus machen eine umfassende bauliche Sanierung erforderlich. Zugleich ist eine energetische Optimierung, eine Erneuerung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau (Einbau Aufzug) geplant. Zudem soll der Gebäudebestand durch Umbau- sowie Erweiterungsmaßnahmen (u. a. Foyer und Aula/Mehrzweckraum mit Ausgabeküche im EG) neu strukturiert werden. Die Maßnahme soll abschnittsweise bei laufendem Betrieb realisiert werden.
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Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Schule; 2. Art der Baumaßnahme: Neubau-/Erweiterungsbaumaßnahmen und Bauen im Bestand (Sanierung und Umbau); 3. Größenordnung: insg. rd. 6 550 m² BGF (1. BA: rd. 2 320 m², 2. BA: rd. 4 230 m²); Geschätzte Baukosten (Kostengruppe 200 – 700 nach DIN 276 Neu) gesamt: rd. 8 500 000 EUR netto (davon: KGr 300 ca. 5 200 000 EUR netto und KGr 400 ca. 1 400 000 EUR netto).
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Ausgeschrieben sind die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI 2013 §51 in Verbindung mit Anlage 14. Die vorgesehene Vergabe umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 gem. HOAI 2013 § 51. Außerdem sollen ggf. ausgewählte Besondere Leistungen beauftragt werden (s. hierzu Ziff. II.2.2) Optionale Leistungen).
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Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.2)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen architektonisch hochwertige Gebäude mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten (Nutzung Klassen-/Gruppenräume durch Hort/Schule, Nutzung Mehrzweckbereich/Aula durch Schule, Hort, Kita und auch für Wohngebietsveranstaltungen) sowie technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und dem EEWärmeG erfolgen.
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Geplanter Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Planungsleistungen: voraussichtlich 02/2016; 2. Abschluss Leistungsphase 4 HOAI §34: voraussichtlich Mitte 2016; 3. Baudurchführung Neubau: voraussichtlich 05/2017 bis 06/2018; 4. Erweiterung/Sanierung Bestand: voraussichtlich 07/2018 bis 07/2020; 4. Projektabschluss: im Nachgang.
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Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt vorerst stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, lediglich die Leistungsphasen 1 bis 3 gem. HOAI 2013 §51 zu beauftragen (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.1.5) Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist. Eine Beauftragung steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Hauptausschusses der Stadtverordnetenversammlung von Strausberg.
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Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahmen einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und Termine sowie die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
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(2) Beauftragung folgender Besonderer Leistungen (HOAI 2013 Anlage 14):
LPh 3: Vorgezogene, prüfbare und für die Ausführung geeignete Berechnung der Gründung;
LPh 4: Nachweise zum konstruktiven Brandschutz;
LPh 6: Beitrag zum Aufstellen des Leistungsverzeichnisses des Tragwerks;
LPh 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen; Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen.
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: TD VV 65/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 15344 Strausberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
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(1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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(2) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass
a. keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6) vorliegen;
b. über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist bzw. im Falle eines ausländischen Bewerbers er sich nicht in Verhältnissen befindet, die nach den Rechtsvorschriften seines Heimatlandes mit den vorgenannten Verfahren vergleichbar sind;
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c. sein Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet und er seine Tätigkeit nicht eingestellt hat bzw. im Falle eines ausländischen Bewerbers er sich nicht in Verhältnissen befindet, die nach den Rechtsvorschriften seines Heimatlandes mit den vorgenannten Verfahren vergleichbar sind;
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d. er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen;
e. er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde;
f. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften seines Heimatlandes ordnungsgemäß erfüllt hat;
g. er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat;
h. er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1) der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
(3) Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
(4) Eigenerklärung zur beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular); vgl. Ziff. III.3.1).
(5) Beruft sich der Bewerber/oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), sind in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens (im Falle der Einladung zur Verhandlung) für den Nachunternehmer die Erklärungen nach § 4 (2) VOF (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und § 4 (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 (6) VOF vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular Abschnitt 4.1) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wird berücksichtigt):
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(1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) insgesamt sowie für Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.2.1) Unterpunkt 5 und Ziff. III.2.3) Unterpunkt 2 sind zu beachten).
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Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014, 2013, 2012) für Leistungen der Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 § 51: Mindestanforderung größer/gleich 125 000 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
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(1) Darstellung (s. Bewerbungsformular Abschnitt 4.2) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
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a. Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden gesamt;
b. Ingenieure im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen die Mitarbeiter des Nachunternehmers nur bezogen auf den Leistungsanteil hinzugerechnet werden.
(2) Darstellung (s. Bewerbungsformular Abschnitt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Aus einer Referenzliste (s. Bewerbungsformular Abschnitt 5.1) für das in Ziff. II.1.5 aufgeführte Leistungsbild sind mindestens 1 und maximal 3 Referenzprojekte mit Bauwerkskosten (Summe KGr 300 und 400 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 1 500 000 EUR netto (s. Bewerbungsformular Abschnitt 5.2) vom Bewerber vorzustellen, die in den letzten 5 Jahren (10/2010 bis 09/2015) hinsichtlich der rohbaurelevanten Arbeiten erfolgreich abgeschlossen wurden und bei denen Ingenieurleistungen erbracht wurden, die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
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Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und können dann positiv in die Bewertung eingehen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
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Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Auftraggeber;
— Bei Bewerbergemeinschaften/ Nachunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. beteiligter Nachunternehmer);
— Datum der Fertigstellung der rohbaurelevanten Maßnahmen;
— Bauwerkskosten (Summe KGr 300 und 400 nach DIN 276 Neu) in Euro netto;
— Bruttogrundfläche BGF;
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 § 51;
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone(n) im Sinne HOAI 2013 § 52);
— Art der Baumaßnahme (Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme, Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme, Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
(4) Für die Bewertung der fachlichen Eignung können außerdem zusätzliche Angaben (s. Bewerbungsformular Abschnitt 6) zu ausgewählten Projektmerkmalen in den drei in Abschnitt 5.2 des Bewerbungsformulars darzustellenden Referenzprojekten (Bewerbungsformular 5.2.1 bis 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte):
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Typenschulbau in Plattenbauweise, z. B. Schultyp Erfurt; Neubau- bzw. Erweiterungsbaumaßnahme in Massivbau; Neubau- bzw. Erweiterungsbaumaßnahme in Stahlbeton- bzw. in Stahlbetonverbundbauweise; Prüfung und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz; statisch relevante Teilabbruchmaßnahmen innerhalb des Bestandes; Nachweise zum konstruktiven Brandschutz; Beitrag zum Aufstellen des Leistungsverzeichnisses des Tragwerks; Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen; Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen.
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Es geht je Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.:
(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 §51 mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
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(2) Für die mind. 1 und max. 3 vorzustellenden Referenzprojekte (Bewerbungsformular Abschnitt 5.2.1 bis 5.2.3), welche die o.g genannten Bedingungen erfüllen (Bauwerkskosten (Summe KGr 300 und 400 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 1 500 000 EUR netto, Abschluss der rohbaurelevanten Arbeiten im Zeitraum 10/2010 bis 09/2015) erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
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— mindestens ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber im Sinne GWB § 98;
— mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung
Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2;
Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2;
— mindestens ein Referenzprojekt mit Baukosten (Summe KGr 300 und 400 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 3 000 000 EUR netto;
— mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungsphasen 2 bis 6 im Sinne HOAI 2013 § 51 durchgängig erbracht wurden.
Alle Mindestanforderungen müssen in den drei in Abschnitt 5.2 des Bewerbungsformulars vorzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular). Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
(1) Vertrag.
(2) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (Stand: Juli 2013).
(3) Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) zu den Verträgen für freiberuflich Tätige.
(4) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(4) Gesetze, Verordnungen sowie ergänzende Vorschriften und Regeln des Landes Brandenburg (u. a. RBBau, RLBau BB; LHO, BbgBO).
(6) Festlegungen des AG: HOAI § 52: Honorarzone III, Mindestsatz.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3) der Bekanntmachung) abzugeben,
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— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt).
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
— Anforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG).
— Die örtliche Präsenz in Strausberg während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicher zu stellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
— Bei der Vereinbarung von Nebenkosten werden die folgenden Sätze nicht überschritten: 3 % (Entfernung Bürositz kleiner/gleich 15 km) bzw. 5 % (Entfernung größer 15 km).
— Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
— Weitere besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
VOF §19 (1) bis (3)
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3), III.2.1), III.2.2) und III.2.3).
(2) Die Angaben zur Bewertung sind im Anhang zum Teilnahmeantrag enthalten. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 615 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
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(3) Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bearbeitendes Personal (s. a. Ziff. VI.3)) (8)
2. Strukturelle Herangehensweise (s. a. Ziff. VI.3)) (12)
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen anhand realisierter Projekte (s. a. Ziff. VI.3)) (12)
4. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (3)
5. Honorarangebot (s. a. Ziff. VI.3)) (6)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Zibulski
Name: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Postanschrift: Bülowstr. 66
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10783
Kontaktperson: Frau Barbara Zimmer
Telefon: +49 3021751920 📞
E-Mail: zimmer@planungskultur.de 📧
Fax: +49 3021751859 📠
URL für weitere Informationen: http://www.planungskultur.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.planungskultur.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.planungskultur.de 🌏
URL der Dokumente: http://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: TD VV 65/15
Zusätzliche Informationen
Die in Punkt III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Vollmacht/ Unterschriftsbefugnis) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die im Internet (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch schriftlich per Fax (+49 3021751859) unter Angabe der Projektbezeichnung „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – VOF Tragwerksplanung – Bewerberunterlagen“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben (Nachweis der Unterschriftbefugnis durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder eines Auszugs aus einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, Vorlage einer entsprechenden Vollmacht (Formblatt „Vollmacht/Unterschriftsbefugnis“)), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
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Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft und/oder der Bewerbung mit Nachunternehmern ist das Bewerbungsformular für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der Bewerber/der – in der Bewerbergemeinschaftserklärung zu benennende – bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt das Bewerbungsformular aus und unterschreibt das Bewerbungsformular.
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Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – Tragwerksplanung – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen des Bewerbungsbogens oder das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. I.1) genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „TDVV65/15 – Sanierung/Erweiterung Schulcampus Grundschule am Wäldchen Strausberg/Modul 1 – VOF Tragwerksplanung – Rückfragen“ per Telefax an +49 3021751859 oder per E-Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht (http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html), so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
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Hinweise zu Ziff. IV.2.1) Zuschlagskriterien – Bewertung: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte: 0 Punkte: keine Angaben (Thema/Aspekt nicht angesprochen); 1 Punkt: ausreichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne erkennbaren Projektbezug bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung nur gering erkannt/Problemstellungen nur gering bewältigt); 3 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende/plausible Aussagen bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung befriedigend erkannt/Problemstellungen befriedigend bewältigt); 5 Punkte: gut (überzeugende/projektspezifisch angemessene/innovative Aussagen bzw. wesentliche Gesichtspunkte der Aufgabenstellung gut erkannt/Problemstellungen gut bewältigt). Es können maximal 205 Punkte erreicht werden. Beispiel: Kriterium Projektspezifisch angebotene Kapazitäten: erreicht 5 Punkte/Gewichtung 3/gewichtete Punkte 15.
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Zuschlagskriterien (Ziff. IV.2.1)) im Details:
1. Bearbeitendes Personal (1. Projektspezifisch angebotene Kapazitäten 3-fach; 2. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleitung 2-fach; 3. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen stellv. PL 2-fach; 4. Ausbildung und berufliche Erfahrung/Werdegang der für die Auftragsausführung vorgesehenen Bauüberwachung 1-fach).
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2. Strukturelle Herangehensweise (1. Projektorganisation (Organisation der Arbeitsabläufe/Intervalle der geplanten örtlichen Präsenz) / Zusammenarbeit mit dem AG/Zusammenarbeit mit den weiteren Beteiligten (Schnittstellenübersicht) 3-fach; 2. Einschätzung der spezifischen Problemstellungen/Projektanforderungen und Darstellung einer darauf abgestimmten Bearbeitungsmethodik 5-fach; 3. Konzepte zur Kostensteuerung/-optimierung 4-fach).
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3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen anhand realisierter Projekte (1. Methodikschritte und Verfahrensansätze bei Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz, bevorzugt bei Typenbauten vergleichbarer Bauart 4-fach; 2. Vorgehensweise bei der Ausführungsplanung (Lph 5) und bei der Vorbereitung der Vergabe (Lph 6) unter Berücksichtigung von Maßnahmen in den Planungsschritten als Beitrag für wichtige Planungs- und Bauherrenentscheidungen 4-fach; 3. konstruktive Ansätze zu Baugrubensicherung, Verbau- und Abfangungsmaßnahmen, bevorzugt bei vergleichbaren Bauprojekten 2-fach; 3. Maßnahmen/Instrumente zur Qualitätssicherung in der Bauausführung 2-fach).
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4. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke.
5. Honorarangebot.
Bewertung der Honorarangebote: die niedrigste Angebotssumme wird mit 5 Punkten bewertet. Die höchste Angebotssumme wird mit 1 Punkt bewertet. Die dazwischen liegenden Angebote werden rechnerisch zwischen 1 und 5 Punkten eingeordnet (interpoliert).
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich. Folgende Unterlagen liegen vor: Raum- und Bedarfsprogramm; Konzeptstudie (Verf.: Thorsten Schubert + Partner Architekten + Ingenieure GbR, Strausberg 02/2015).
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YH6YF4S.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE), Potsdam
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610 📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle gerügt werden. Eine Rüge ist nicht mehr unverzüglich, wenn sie erst nach Ablauf von 14 Kalendertagen, nach dem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt wird.
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Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus dem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist oder innerhalb der Angebotsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten unter o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
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Gemäß § 101b Abs. 2 GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 199-361707 (2015-10-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-04-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 071-136089
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 199-361707
ABl. S-Ausgabe: 71

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Strausberg.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bearbeitendes Personal (8)
2. Strukturelle Herangehensweise an das Projekt (12)
3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen anhand realisierter Projekte (12)
4. Präsentation – Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke (3)
5. Honorarangebot (6)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-28 📅
Name: Pichler Ingenieure GmbH
Postanschrift: Alt-Moabit 62-63
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: berlin@pichleringenieure.de 📧
Internetadresse: http://www.pichleringenieure.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Potsdam
Postanschrift: Heinrich–Mann-Allee 107
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 071-136089 (2017-04-07)