Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen auf der Liegenschaft des Deutschen Historischen Museums, Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 (2), Nr.5 HOAI ff. , Leistungsphase 2-9 sowie Besondere Leistungen, VOF 29-1917/15

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

1. Angaben zur Baumaßnahme
— Allgemeine Beschreibung (z. B. Ort/Lage/Geschichte).
Das Deutsche Historische Museum (DHM) besteht aus 6 Einzelgebäuden [Zeughaus, Verwaltungsgebäude (ehem. Minolgebäude), Wechselausstellung (Pei-Bau), Neue Wache, Archivgebäude (ehem. Friedrich-Engels Kaserne) und Depot Spandau (ehem. Alexanderkaserne)], die denkmalgeschützt sind.
Zeughaus, Neue Wache, Pei-Bau und das DHM-Verwaltungsgebäude befinden sich in Berlins historischer Mitte in einer exponierten Lage und stehen als „Bauten des Bundes“ in ganz besonderem Interesse der Öffentlichkeit.
Sämtliche Baumaßnahmen sind im Bestand und bei laufendem Betrieb durchzuführen (kein Schließtag), was bei der Logistik und Koordinierung der baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen ist.
Die Komplexität der Maßnahme spiegelt sich insbesondere bei der Klima-, Gebäudeleit- und Nachrichtentechnik wider, die teilweise als autarke Systeme und teilweise als Systeme in direkter Abhängigkeit der Häuser untereinander betrieben werden.
Die Liegenschaften des DHM sind in der historischen Mitte Berlins zwischen Schlossplatz, Berliner Museumsinsel und Humboldt-Universität gelegen. Das Depot Spandau liegt am westlichen Stadtrand im Bezirk Spandau.
Für die Dauerausstellung des DHM wurde das im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Zeughaus des Barockbaumeisters Andreas Schlüter im Inneren von Brenne Architekten saniert und hergerichtet und von Architekten I.M. Pei um ein Haus für Wechselausstellungen erweitert. Die Verwaltung des DHM ist seit 1999 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pei-Bau und Zeughaus, in dem um 1900 errichteten Gebäude der ehemaligen Preußischen Genossenschaftskasse untergebracht. Das ehemalige Kassengebäude wurde im Zuge der Herrichtung des DHM-Gesamtkomplexes generalsaniert. Für Depot- und Werkstattzwecke wurden zusätzlich von 1996 -1998 verschiedene Gebäude der ehemaligen Alexander-Kaserne in Berlin-Spandau sowie von 1998 – 2004 ein Gebäude der ehemaligen Friedrich-Engels-Kaserne in Berlin-Mitte hergerichtet.
Der Gesamtkomplex des DHM wurde Ende 2003/Anfang 2004 fertiggestellt, sodass im Frühjahr 2004 der Umzug erfolgen konnte.
Aufgrund der langjährig ausgebliebenen Investitionen für den Funktionserhalt in den Gebäudeteilen des DHM ist ein erheblicher Investitionsstau vorhanden der zum Teil kleinteilige Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den Gebäudeteilen notwendig macht.
Übergeordnete Maßnahmen:
— Erneuerung Zutrittskontrollanlage;
— Erneuerung Zeiterfassungsanlage.
Zeughaus:
— Sanierung Natursteinfassade einschließlich baugebundener Plastik außen und innen (Schlüterhof);
— Fenstersanierung und Einbau Außenjalousien;
— Sanierung WC-Bereiche;
— Instandsetzung Nischenklimageräte;
— Fensterkontakte und Glasbruchmelder;
— Austausch Beleuchtung.
Verwaltungsgebäude:
— Maßnahmen in Ausführung: Sanierung Treppenhaus und Besprechungsraum;
— malermäßige Instandsetzung der Räume und Flure;
— Fenstersanierung und Einbau Außenjalousien;
— Einbau Klimaanlage im Tresorkeller der Bibliothek;
— Erneuerung Software Einbruchmeldeanlage;
— Austausch Beleuchtung.
Wechselausstellung:
— Sanierung Glasfassade (Austausch Auflager);
— Parkettsanierung;
— Erneuerung Kühltürme;
— Erweiterung Brandmeldeanlage;
— Austausch Beleuchtung.
Neue Wache:
— Maßnahmen in Ausführung.
Archivgebäude:
— Feuchtesanierung des Sockelgeschosses.
Depot Spandau:
— Fassadensanierung;
— Videoüberwachung und Signalzaun;
— Erneuerung Trinkwasserversorgung;
— Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 (ebenfalls die KG der auszuschreibenden Leistungsbereiche).
Für die Realisierung wurde im Baubedarfsnachweis (BBN) eine Kostenobergrenze von ca. 7 000 000 EUR brutto (KG 200-600) genehmigt.
Die geschätzten Kosten für die KGR 450 betragen ca. 900 000 EUR netto.
Leistungszeitraum 60 Monate.
Gegenstand des Auftrages.
Technische Ausrüstung; § 53 (2), Nr.5 HOAI ff. (Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen), Leistungsphasen 2-9 sowie Besondere Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-08-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II.1.5) – Beschreibung/Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de; www.bund.de; www.evergabe-online.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30184018450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-05 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 152-280827
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/BaufachlicherService/Vergaben/dienstleistungen_inland_table.html?nn=565822 beziehungsweise unter (www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baufachlicher Service-Vergaben- Freiberufliche Dienstleistungen (VOF)-Inland erhältlich. Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Vergabereferat A 4.1 Straße des 17. Juni 112 10623 Berlin Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“ Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.2. und III.2.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baufachlicher Service-Vergaben- Freiberufliche Dienstleistungen (VOF)-Inland veröffentlicht. Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen): Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Angaben zur Baumaßnahme
— Allgemeine Beschreibung (z. B. Ort/Lage/Geschichte).
Das Deutsche Historische Museum (DHM) besteht aus 6 Einzelgebäuden [Zeughaus, Verwaltungsgebäude (ehem. Minolgebäude), Wechselausstellung (Pei-Bau), Neue Wache, Archivgebäude (ehem. Friedrich-Engels Kaserne) und Depot Spandau (ehem. Alexanderkaserne)], die denkmalgeschützt sind.
Mehr anzeigen
Zeughaus, Neue Wache, Pei-Bau und das DHM-Verwaltungsgebäude befinden sich in Berlins historischer Mitte in einer exponierten Lage und stehen als „Bauten des Bundes“ in ganz besonderem Interesse der Öffentlichkeit.
Sämtliche Baumaßnahmen sind im Bestand und bei laufendem Betrieb durchzuführen (kein Schließtag), was bei der Logistik und Koordinierung der baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen ist.
Die Komplexität der Maßnahme spiegelt sich insbesondere bei der Klima-, Gebäudeleit- und Nachrichtentechnik wider, die teilweise als autarke Systeme und teilweise als Systeme in direkter Abhängigkeit der Häuser untereinander betrieben werden.
Die Liegenschaften des DHM sind in der historischen Mitte Berlins zwischen Schlossplatz, Berliner Museumsinsel und Humboldt-Universität gelegen. Das Depot Spandau liegt am westlichen Stadtrand im Bezirk Spandau.
Für die Dauerausstellung des DHM wurde das im Krieg zerstörte und wieder aufgebaute Zeughaus des Barockbaumeisters Andreas Schlüter im Inneren von Brenne Architekten saniert und hergerichtet und von Architekten I.M. Pei um ein Haus für Wechselausstellungen erweitert. Die Verwaltung des DHM ist seit 1999 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pei-Bau und Zeughaus, in dem um 1900 errichteten Gebäude der ehemaligen Preußischen Genossenschaftskasse untergebracht. Das ehemalige Kassengebäude wurde im Zuge der Herrichtung des DHM-Gesamtkomplexes generalsaniert. Für Depot- und Werkstattzwecke wurden zusätzlich von 1996 -1998 verschiedene Gebäude der ehemaligen Alexander-Kaserne in Berlin-Spandau sowie von 1998 – 2004 ein Gebäude der ehemaligen Friedrich-Engels-Kaserne in Berlin-Mitte hergerichtet.
Mehr anzeigen
Der Gesamtkomplex des DHM wurde Ende 2003/Anfang 2004 fertiggestellt, sodass im Frühjahr 2004 der Umzug erfolgen konnte.
Aufgrund der langjährig ausgebliebenen Investitionen für den Funktionserhalt in den Gebäudeteilen des DHM ist ein erheblicher Investitionsstau vorhanden der zum Teil kleinteilige Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den Gebäudeteilen notwendig macht.
Mehr anzeigen
Übergeordnete Maßnahmen:
— Erneuerung Zutrittskontrollanlage;
— Erneuerung Zeiterfassungsanlage.
Zeughaus:
— Sanierung Natursteinfassade einschließlich baugebundener Plastik außen und innen (Schlüterhof);
— Fenstersanierung und Einbau Außenjalousien;
— Sanierung WC-Bereiche;
— Instandsetzung Nischenklimageräte;
— Fensterkontakte und Glasbruchmelder;
— Austausch Beleuchtung.
Verwaltungsgebäude:
— Maßnahmen in Ausführung: Sanierung Treppenhaus und Besprechungsraum;
— malermäßige Instandsetzung der Räume und Flure;
— Einbau Klimaanlage im Tresorkeller der Bibliothek;
— Erneuerung Software Einbruchmeldeanlage;
Wechselausstellung:
— Sanierung Glasfassade (Austausch Auflager);
— Parkettsanierung;
— Erneuerung Kühltürme;
— Erweiterung Brandmeldeanlage;
Neue Wache:
— Maßnahmen in Ausführung.
Archivgebäude:
— Feuchtesanierung des Sockelgeschosses.
Depot Spandau:
— Fassadensanierung;
— Videoüberwachung und Signalzaun;
— Erneuerung Trinkwasserversorgung;
— Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 (ebenfalls die KG der auszuschreibenden Leistungsbereiche).
Für die Realisierung wurde im Baubedarfsnachweis (BBN) eine Kostenobergrenze von ca. 7 000 000 EUR brutto (KG 200-600) genehmigt.
Die geschätzten Kosten für die KGR 450 betragen ca. 900 000 EUR netto.
Leistungszeitraum 60 Monate.
Gegenstand des Auftrages.
Technische Ausrüstung; § 53 (2), Nr.5 HOAI ff. (Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen), Leistungsphasen 2-9 sowie Besondere Leistungen.
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: VOF 29-1917/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutsches Historisches Museum (DHM), Unter den Linden 2, 10117 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichneter Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden).
Mehr anzeigen
3. Unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens.
5. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen. Anlage 2 und Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Mehr anzeigen
Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz und Mitarbeitern erfüllen, muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorgelegt werden. Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. – siehe III.2.1) Punkt 6 beachten.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards (Mindestanforderungen).
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich der TA Fachrichtung Elektrotechnik/Fernmeldetechnik mindestens 300 000 EUR netto betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
— siehe III.2.1) Punkt 6 beachten.
2. Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten:
Aus der Referenzliste (Anlage 6 des Bewerbungsbogens) sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerber vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
Bei allen aufgeführten Referenzprojekten muss der Beginn der Leistungserbringung für die Leistungsphase 3 nach dem 1.1.2005 liegen und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung muss die LPH 8 gem. HOAI abgeschlossen sein.(vgl. Punkt 2 der geforderten Mindeststandards).
Mehr anzeigen
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Entwurfsverfasser, Projektdauer, Gebäudenutzung, Art der Baumaßnahme, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung, Referenzschreiben mit Ansprechpartner.
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
Mehr anzeigen
3. Vorstellung des Projektteams – Projektleiter, Projektmitarbeiter, insbesondere Angaben zu:
Ausbildung, Berufserfahrung, Bürozugehörigkeit, Umfang der erbrachten Leistung, persönliche Referenzliste, Einbindung in Referenzprojekt P1 und P2, Besondere Erfahrungen
Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in Kopie vorzulegen
4. Mit der Unterschrift unter diesen Bewerbungsbogen erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software, vorhanden ist.
Mehr anzeigen
Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) sowie der vorgesehenen Mitarbeiter (PL, MA) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen und Projektmitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
Mehr anzeigen
Die Auswertungsmatrix Stufe 1 ist zusammen mit allen Bewerbungsunterlagen auf folgender Seite veröffentlicht:
beziehungsweise
www.bbr-bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich-baufachlicher Service-Vergaben-Freiberufliche Dienstleistungen (VOF).
Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards (Mindestanforderungen)
Zu 1.
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 4.
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Elektrotechnik/Fernmeldetechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich der TA Fachrichtung Elektrotechnik/Fernmeldetechnik im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 2.
Mehr anzeigen
Zu 2.
Es ist eine Referenzliste vorzulegen mit mindestens 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten, welche die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen. (Anlage 6 des Bewerbungsbogens).
Bei allen aufgeführten Referenzprojekten muss der Beginn der Leistungserbringung für die Leistungsphase 3 nach dem 1.1.2005 liegen und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung muss die LPH 8 gem. HOAI abgeschlossen sein.
Davon mindestens:
— ein Projekt mit Projektkosten mindestens 500 000 EUR netto der KGR 450 nach DIN 276
— ein Projekt mit dem Nachweis Bauen im laufenden Betrieb.
— ein Projekt mit dem Nachweis Bauen unter Berücksichtigung Denkmalschutz.
— ein Projekt mit Austausch/Erweiterung Einbruchmeldeanlage Brandmeldeanlage.
Zu 3.
Projektleiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Elektrotechnik/Fernmeldetechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung – Fernmeldetechnik
Mehr anzeigen
Projektmitarbeiter (stellvertretender Projektleiter) mit Studienabschluss der Fachrichtung Elektrotechnik/Fernmeldetechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung – Fernmeldetechnik.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 2 000 000 EUR netto für Personenschäden und von 2 000 000 EUR netto für sonstige Schäden entsprechend Abschnitt K12 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Mehr anzeigen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Mehr anzeigen
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden..
Mehr anzeigen
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß BauO Bln erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
Mehr anzeigen
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Mehr anzeigen
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 – Vergabesachgebiet
Internetadresse: www.bbr.bund.de; www.bund.de; www.evergabe-online.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 29-1917/15
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse
beziehungsweise unter
(www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baufachlicher Service-Vergaben- Freiberufliche Dienstleistungen (VOF)-Inland erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Vergabereferat A 4.1
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.2. und III.2.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Mehr anzeigen
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baufachlicher Service-Vergaben- Freiberufliche Dienstleistungen (VOF)-Inland veröffentlicht.
Mehr anzeigen
Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
Mehr anzeigen
Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 30184018450 📠
Quelle: OJS 2015/S 152-280827 (2015-08-05)