Sanitär- und Heizungsarbeiten – Umbau Bau 10 der Stadtwerke Karlsruhe GmbH
Die Niederlassung (Bau 10) der Stadtwerke Karlsruhe, Baujahr 1977, in der Daxlander Straße 72, soll saniert werden. Das Gebäude wird als Bürogebäude genutzt. Der Auftrag bezieht sich auf die Sanierung der Geschosse BG, EG, 1.OG, 2.OG, 3.OG. Zusätzlich wird eine Teilaufstockung als Neubau realisiert. Während der Sanierung findet kein Bürobetrieb statt. Lediglich der Küchenbereich im BG bleibt während des Sanierungszeitraums in Betrieb.
Die Demontage der bestehenden Installationen der Technikzentralen ist Bestandteil der Leistung.
Sanitär:
Grundlage für die Ausführung der Entwässerung ist die DIN 1986-100 bzw. DIN EN 12056, „Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“.
Das Schmutzwasser wird über Fallstränge entwässert. Als Rohrleitungsmaterial wurde schallgedämmtes Kunststoffrohr gewählt. Die Verlegung erfolgt in Vorwänden und Schächten, seitliche Verzüge erfolgen in der Abhangdecke. Zusätzlich werden die Rohrleitungen in den Vorwänden mit einer Schallschutzisolierung isoliert. Die Schmutzwasserleitungen werden im Untergeschoss an die bestehenden SML (Guss) Schmutzwasserleitung DN 300 angeschlossen.
Grundlage für die Ausführung der Wasserversorgungsanlage ist die DIN 1988 „Technische Regeln für die Trinkwasserinstallation TRWI“ sowie die Trinkwasserverordnung in ihrer aktuellen Fassung. Die Trinkwasserhygieneverordnung VDI 6023 wird bei der Planung und Ausführung der Trinkwasseranlage berücksichtigt. Die Anbindung erfolgt über den bestehenden Hausanschluss in der Sanitärzentrale im Untergeschoss. Für die Trinkwasserinstallation in der Technikzentrale, sowie in Steigleitungen wird geschweißtes Präzisionsrohr aus nicht rostendem Stahl, Werkstoff – Nr. 1.4401, mit Pressverbindern verwendet. Innerhalb von Trockenbauwänden werden die Anschlussleitungen in Mehrschichtverbundrohr hergestellt.
Heizung:
Die Hauptverteilleitungen werden als Präzisionsstahlrohr mittels Pressverbindern verlegt. Die Anbindeleitungen, sowie die Leitungen im Hohlraumboden werden als Mehrschichtverbundrohr ausgeführt.
Alle Heizungsrohre und Armaturen werden nach den Forderungen der Energieeinsparverordnung und DIN 4140 Teil 1 und 2 wärmegedämmt. Die Wärmedämmung in der Technikzentrale, sowie der Deckenleitungen besteht aus aluminiumkaschierten Mineralfaserschalen. In der Technikzentrale werden diese zusätzlich mit Blech ummantelt. Die Leitungen im Fußboden werden mittels Schlauchisolierung aus Elastomerschaum gedämmt.
Die Beheizung erfolgt überwiegend durch Unterflurkonvektoren. Der Eingangsbereich im Erdgeschoss wird nicht als Hohlraumboden ausgeführt, weshalb dort eine Fußbodenheizung installiert wird. Im nördlichen Bereich (Innenhof) des EGs wird außerdem eine Wandheizung installiert. Des Weiteren ist die Lieferung und Montage von GK-Kühldecken Umfang der Leistung.
Feuerlöschleitung:
In den beiden Treppenhäusern im Süd-Osten und Süd-Westen des Gebäudes werden in jedem Geschoss Feuerlöschkästen installiert. Die Einspeisung erfolgt im Brandfall durch die Feuerwehr über B-Kupplungen von außen. Die Kopplung im Süd-Westen wird auf Niveau des BG installiert. Das Süd-Ost Treppenhaus erhält die Außeneinspeisung auf der Höhe des Erdgeschosses. Das Treppenhaus im Gebäudekern verfügt bereits über Feuerlöschkästen die mittels Trockenleitung angebunden sind. Diese bleiben wie im Bestand erhalten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-30.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2015-01-30
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Auftragsbekanntmachung
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