Schaugewächshaus mit Orangerie im Botanischen Garten (Flora), Erbringung von Leistungen der Tragwerksplanung

Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt

Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI 2013, für den Ersatzneubau des Schaugewächshauses mit Orangerie, im Botanischen Garten (Flora) Köln-Riehl, Amsterdamer Straße.
Maßnahme/Entwurfskonzept:
Das neue Schaugewächshaus soll an gleicher Stelle um den als Ensemble denkmalgeschützten Tropischen Hof der Flora erstellt werden. Die Anordnung der drei Flügel und die Grundflächen bleiben daher nahezu unverändert, jedoch mit einer neuen proportionalen Höhenentwicklung. Die Fläche der bisherigen, rückwärtig gelegenen Garagen am Betriebshof wird für notwendige Technikräume überbaut.
Der neue Besuchereingang der Schaugewächshäuser ist im nördlichen Flügel angeordnet. Ein Vordach markiert den Eingang in das gläserne Foyer, es enthält eine Informationstheke und bietet ausreichend Raum als Sammelpunkt für Gruppenführungen, sowie Schautafeln/Schaufächer-Service. Der Besucher wird über eine barrierefreie Wegeführung durch die Schaugewächshäuser geführt.
Die neuen Schaugewächshäuser werden zukünftig auf rund 2 000 Quadratmeter eine faszinierende Pflanzenwelt präsentieren können, ohne dabei die bestehenden Gartenanlagen zu beeinträchtigen oder gar zu reduzieren.
Die drei Teile des Glashauses entsprechen den drei Schaubereichen: Nutzpflanzenhaus, Tropenhaus und Wüstenhaus. Unter dem als Hügel angelegten Tropenbereich werden Betriebsräume, die vom Betriebshof aus zugänglich sind eingeschoben.
Orangerie: Mit einem Verbindungsbau, einer „Orangerie“ anstelle des bisherigen bruchstückhaften offenen Wandelganges zwischen großem Tropenhaus und dem Subtropenhaus soll das Subtropenhaus mit seiner wertvollen Kamelienausstellung an den Rundgang angebunden werden. Im Verlauf der Orangerie werden zusätzlich zur geschützten attraktiven Verbindung circa 500 Quadratmeter Ausstellungs- und Überwinterungsflächen für Topfpflanzen geschaffen.
Gebäudegestaltung/Gebäudehülle:
Die gewählte und nachfolgend beschriebene Konstruktionsart soll eine optimierte Umsetzung von möglichst geringem Materialeinsatz und maximalem Sonnenlichtgewinn garantieren.
Die gewählte Geometrie folgt der Stützlinie in parabelförmigen Bögen. Dadurch kann der Stahleinsatz in der Primärkonstruktion minimiert werden – bei absoluter Stützenfreiheit im Innenraum- mit einer Spannweite von bis zu 21 Metern. Die geringen Stahlquerschnitte bei einer Scheitelhöhe von bis zu 16,70 Metern minimieren gleichzeitig den Schattenwurf auf die Tropenpflanzen.
Eine Isolierverglasung mit Verbundsicherheitsglas aus speziellem Weißglas und einer integrierten UV-transparenten Folie, erweist sich als die optimale Ausführungsform, welche in anderen Schaugewächshäusern bereits erfolgreich zum Einsatz gekommen ist. Das außen liegende Glas bietet die optimale Widerstandfähigkeit gegen äußere Witterungseinflüsse, während die innen liegenden Verbundglasscheiben die Sicherheitsanforderungen für Publikumsverkehr einhalten. Gleichzeitig kann mit dieser Isolierglas-Konstruktion eine erhebliche Energieeinsparung im Vergleich zur bisherigen Hülle erzielt werden. Die Krümmung der Hüllfläche führt dazu, dass zu jeder Tageszeit der Sonneneinstrahlwinkel zur Hüllfläche senkrecht erfolgen kann. Dadurch lassen sich die passiven solaren Energiegewinne optimieren.
Objektbeschreibung Tragwerk:
Die annähernd parabolisch gekrümmten Dachflächen gliedern sich in Gebäudehülle und Haupttragwerk als Stahlkonstruktion mit Glasfassade. Sie sind an den Stirnseiten sowie im Übergangsbereich zwischen den Gebäudetrakten gewalmt. Die Bogenkonstruktionen weisen eine Scheitelhöhe von 16,70 Meter im Haupthaus beziehungsweise circa 9,30 Meter in den Seitenflügeln auf. Sie überspannen die komplette Grundfläche ohne zusätzliche Zwischenstützen.
Die Grundrissabmessungen des Hauptgebäudes, welches das große Tropenhaus beherbergt, betragen circa 54,00 Meter x 21,00 Meter, die der Flügelgebäude (Nutzpflanzen und Wüstenhaus) 39,00 Meter x 12,00 Meter.
Die Gebäudehülle des nördlichen Seitenflügels wird auf halber Höhe von einer punktgestützten Stahlbetonrampe durchbrochen, die das Gebäude hier in zwei Geschosse teilt. Unterhalb dieser Rampe erfolgt ebenerdig die Erschließung des Gebäudes, oberhalb ist eine Terrasse vorgesehen. Die Stahlbetonrampe ist gleichzeitig Auflagerpunkt für eine Fußgängerbrückenkonstruktion, den sogenannten Baumwipfelweg, der das restliche Gebäude erschließt und somit einen Rundgang oberhalb der geplanten Ausstellungsflächen ermöglicht.
An der Westseite des Hauptflügels befindet sich ein eingeschossiger Trakt in Stahlbetonbauweise, der Betriebs- und Haustechnikräume beherbergt. Der Techniktrakt wird von außen erschlossen, innerhalb des Gebäudes ist er mit Erde der Ausstellungsflächen überschüttet.
Kellergeschosse sind nicht vorgesehen.
Das Haupttragwerk wird als Stahlkonstruktion errichtet. Der Bereich der Haustechnik sowie die Anrampung im Nordflügel werden in Stahlbetonbauweise erstellt.
Die genannten Bogenkonstruktionen, welche den gesamten Grundriss überspannen, sollen als Zweigelenkbogen ausgeführt werden. Sie sind im Achsabstand von 3 Metern angeordnet und sollen in Querrichtung von gelenkig angeschlossenen Riegeln im Abstand von circa 3 Metern gehalten werden. Die Aussteifung erfolgt über Windverbände.
Zwischen den geplanten Schaugewächshäusern und dem bestehenden Subtropenhaus erstreckt sich, über eine Länge von circa 100 Metern, die Orangerie, welche als Verbindung beider Häuser dient.
Wie bei den übrigen Gewächshäusern soll eine Stahl-Glas-Konstruktion zum Einsatz kommen, bei der Stahlrahmen im Abstand von circa 3,50 Meter über Querriegel miteinander verbunden sind. Der typische Rahmen hat eine Traufhöhe von circa 4,80 Meter, die zu einer rückwärtigen Wand (Westseite) abfällt.
Die Rückwand der Orangerie zum Betriebshof soll bis circa 2,0 Meter Höhe als gedämmtes Betonsandwichelement, die übrigen Glasdach-und Glaswandflächen in Pfosten-Riegel-Konstruktion auf Stahlrahmen wie vor beschrieben erstellt werden.
Gründung:
Schaugewächshaus: Primärtragwerk auf Einzelfundamenten, Betriebsräume: Tragende Bodenplatte, Stahlbetonwände werden auf Streifenfundamente gegründet, tragfähige Bodenschicht circa 1,50 Meter unter Gelände.
Tragende Außenwände:
Schaugewächshaus: Die gewählte Geometrie folgt der Stützlinie in parabelförmigen Bögen. Dadurch kann der Stahleinsatz in der Primärkonstruktion minimiert werden – bei absoluter Stützenfreiheit im Innenraum. Untere Spannweite bis zu 21 Meter. Scheitelhöhe bis zu 16,70 Meter.
Betriebshof: Wände als gedämmtes Betonsandwichelement.
Fassade Schaugewächshaus: Siehe Gebäudehülle.
Außenfenster: Siehe Fassade/Gebäudehülle, Sonnenschutz Orangerie: Sonnenschutz- und Energieschirm als Gegenzuganlage.
Dächer: Siehe Fassade Schaugewächshaus/Gebäudehülle. Decken: Stahlbetondecken auf den Betriebsräumen.
Tragende Innenwände: Betriebsräume, Nutzpflanzenhügel: Stahlbeton Schaugewächshaus, Orangerie: Verglaste Pfosten- Riegel Konstruktion (Gewächshausprofilsystem).
Innenstützen: Stahlbetonstützen /Stahlstützen. Treppen/Rampen: Innenstege aus verzinktem Stahl,
Für das Bauvorhaben wurden Kosten für die Kostengruppe 300 (Bauwerk-Baukonstruktionen) nach DIN 276-1 in Höhe von circa 5 544 500 EUR (netto) (Anteil Schaugewächshaus 4 210 500 EUR (netto), Orangerie 1 334 000 EUR (netto), ermittelt. Die Kosten der Kostengruppe 400 (Bauwerk-Technische Anlagen) betragen circa 1 711 600 EUR (netto), davon beträgt der Anteil für das Schaugewächshaus 1 386 850 EUR (netto), und 324 750 EUR (netto) für die Orangerie.
Die BGF für das Schaugewächshaus beträgt circa 2 540 Quadratmeter mit einem BRI von 19 409 Kubikmeter. Für die Orangerie beträgt die BGF circa 717 Quadratmeter mit einem BRI von 3 053 Kubikmeter.
Auftragsgegenstand und Verfahren:
Gegenstand dieses Verhandlungsverfahrens sind die Leistungen der Leistungsphase 3 bis 6 nach § 51 HOAI 2013
(Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe), sowie Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 (Leistungsphase 8) für den Neubau des Schaugewächshauses und der Orangerie.
Weitere Besondere Leistungen sind der Konstruktive Brandschutz und der Nachweis der Erdbebensicherheit für Köln, sowie Nachweis von Bauzuständen.
Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach § 50 Absatz 1.
Der Honorarvertragsentwurf wird vor der Verhandlung den jeweiligen ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt.
Vertragslaufzeit: circa 45 Monate.
Beginn: sofort nach Vertragsabschluss.
Abschluss/Termin für die Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2019.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-12-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-12-04 Auftragsbekanntmachung
2017-04-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Architekten- und Ingenieurleistungen nach HOAI 2013 (beziehungsweise in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung) Leistungsbild der Tragwerksplanung.Leistungsphasen: 3 bis 6, für Tragwerkwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI 2013,sowie Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: stefan.schueller@stadt-koeln.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 238-432686
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Aufgrund der gesamtstädtischen Betriebsferien und Feiertage ist das Zentrale Vergabeamt vom 24.12.2015 bis einschließlich 1.1.2016 geschlossen. In dieser Zeit können Sie uns nicht erreichen. Am 4.1.2016 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt zur Verfügung. Wir bitten Sie dieses bei Ihrer Planung und Bearbeitung zu berücksichtigen. Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYRGC.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftrag: Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI 2013, für den Ersatzneubau des Schaugewächshauses mit Orangerie, im Botanischen Garten (Flora) Köln-Riehl, Amsterdamer Straße.
Maßnahme/Entwurfskonzept:
Das neue Schaugewächshaus soll an gleicher Stelle um den als Ensemble denkmalgeschützten Tropischen Hof der Flora erstellt werden. Die Anordnung der drei Flügel und die Grundflächen bleiben daher nahezu unverändert, jedoch mit einer neuen proportionalen Höhenentwicklung. Die Fläche der bisherigen, rückwärtig gelegenen Garagen am Betriebshof wird für notwendige Technikräume überbaut.
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Der neue Besuchereingang der Schaugewächshäuser ist im nördlichen Flügel angeordnet. Ein Vordach markiert den Eingang in das gläserne Foyer, es enthält eine Informationstheke und bietet ausreichend Raum als Sammelpunkt für Gruppenführungen, sowie Schautafeln/Schaufächer-Service. Der Besucher wird über eine barrierefreie Wegeführung durch die Schaugewächshäuser geführt.
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Die neuen Schaugewächshäuser werden zukünftig auf rund 2 000 Quadratmeter eine faszinierende Pflanzenwelt präsentieren können, ohne dabei die bestehenden Gartenanlagen zu beeinträchtigen oder gar zu reduzieren.
Die drei Teile des Glashauses entsprechen den drei Schaubereichen: Nutzpflanzenhaus, Tropenhaus und Wüstenhaus. Unter dem als Hügel angelegten Tropenbereich werden Betriebsräume, die vom Betriebshof aus zugänglich sind eingeschoben.
Orangerie: Mit einem Verbindungsbau, einer „Orangerie“ anstelle des bisherigen bruchstückhaften offenen Wandelganges zwischen großem Tropenhaus und dem Subtropenhaus soll das Subtropenhaus mit seiner wertvollen Kamelienausstellung an den Rundgang angebunden werden. Im Verlauf der Orangerie werden zusätzlich zur geschützten attraktiven Verbindung circa 500 Quadratmeter Ausstellungs- und Überwinterungsflächen für Topfpflanzen geschaffen.
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Gebäudegestaltung/Gebäudehülle:
Die gewählte und nachfolgend beschriebene Konstruktionsart soll eine optimierte Umsetzung von möglichst geringem Materialeinsatz und maximalem Sonnenlichtgewinn garantieren.
Die gewählte Geometrie folgt der Stützlinie in parabelförmigen Bögen. Dadurch kann der Stahleinsatz in der Primärkonstruktion minimiert werden – bei absoluter Stützenfreiheit im Innenraum- mit einer Spannweite von bis zu 21 Metern. Die geringen Stahlquerschnitte bei einer Scheitelhöhe von bis zu 16,70 Metern minimieren gleichzeitig den Schattenwurf auf die Tropenpflanzen.
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Eine Isolierverglasung mit Verbundsicherheitsglas aus speziellem Weißglas und einer integrierten UV-transparenten Folie, erweist sich als die optimale Ausführungsform, welche in anderen Schaugewächshäusern bereits erfolgreich zum Einsatz gekommen ist. Das außen liegende Glas bietet die optimale Widerstandfähigkeit gegen äußere Witterungseinflüsse, während die innen liegenden Verbundglasscheiben die Sicherheitsanforderungen für Publikumsverkehr einhalten. Gleichzeitig kann mit dieser Isolierglas-Konstruktion eine erhebliche Energieeinsparung im Vergleich zur bisherigen Hülle erzielt werden. Die Krümmung der Hüllfläche führt dazu, dass zu jeder Tageszeit der Sonneneinstrahlwinkel zur Hüllfläche senkrecht erfolgen kann. Dadurch lassen sich die passiven solaren Energiegewinne optimieren.
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Objektbeschreibung Tragwerk:
Die annähernd parabolisch gekrümmten Dachflächen gliedern sich in Gebäudehülle und Haupttragwerk als Stahlkonstruktion mit Glasfassade. Sie sind an den Stirnseiten sowie im Übergangsbereich zwischen den Gebäudetrakten gewalmt. Die Bogenkonstruktionen weisen eine Scheitelhöhe von 16,70 Meter im Haupthaus beziehungsweise circa 9,30 Meter in den Seitenflügeln auf. Sie überspannen die komplette Grundfläche ohne zusätzliche Zwischenstützen.
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Die Grundrissabmessungen des Hauptgebäudes, welches das große Tropenhaus beherbergt, betragen circa 54,00 Meter x 21,00 Meter, die der Flügelgebäude (Nutzpflanzen und Wüstenhaus) 39,00 Meter x 12,00 Meter.
Die Gebäudehülle des nördlichen Seitenflügels wird auf halber Höhe von einer punktgestützten Stahlbetonrampe durchbrochen, die das Gebäude hier in zwei Geschosse teilt. Unterhalb dieser Rampe erfolgt ebenerdig die Erschließung des Gebäudes, oberhalb ist eine Terrasse vorgesehen. Die Stahlbetonrampe ist gleichzeitig Auflagerpunkt für eine Fußgängerbrückenkonstruktion, den sogenannten Baumwipfelweg, der das restliche Gebäude erschließt und somit einen Rundgang oberhalb der geplanten Ausstellungsflächen ermöglicht.
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An der Westseite des Hauptflügels befindet sich ein eingeschossiger Trakt in Stahlbetonbauweise, der Betriebs- und Haustechnikräume beherbergt. Der Techniktrakt wird von außen erschlossen, innerhalb des Gebäudes ist er mit Erde der Ausstellungsflächen überschüttet.
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Kellergeschosse sind nicht vorgesehen.
Das Haupttragwerk wird als Stahlkonstruktion errichtet. Der Bereich der Haustechnik sowie die Anrampung im Nordflügel werden in Stahlbetonbauweise erstellt.
Die genannten Bogenkonstruktionen, welche den gesamten Grundriss überspannen, sollen als Zweigelenkbogen ausgeführt werden. Sie sind im Achsabstand von 3 Metern angeordnet und sollen in Querrichtung von gelenkig angeschlossenen Riegeln im Abstand von circa 3 Metern gehalten werden. Die Aussteifung erfolgt über Windverbände.
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Zwischen den geplanten Schaugewächshäusern und dem bestehenden Subtropenhaus erstreckt sich, über eine Länge von circa 100 Metern, die Orangerie, welche als Verbindung beider Häuser dient.
Wie bei den übrigen Gewächshäusern soll eine Stahl-Glas-Konstruktion zum Einsatz kommen, bei der Stahlrahmen im Abstand von circa 3,50 Meter über Querriegel miteinander verbunden sind. Der typische Rahmen hat eine Traufhöhe von circa 4,80 Meter, die zu einer rückwärtigen Wand (Westseite) abfällt.
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Die Rückwand der Orangerie zum Betriebshof soll bis circa 2,0 Meter Höhe als gedämmtes Betonsandwichelement, die übrigen Glasdach-und Glaswandflächen in Pfosten-Riegel-Konstruktion auf Stahlrahmen wie vor beschrieben erstellt werden.
Gründung:
Schaugewächshaus: Primärtragwerk auf Einzelfundamenten, Betriebsräume: Tragende Bodenplatte, Stahlbetonwände werden auf Streifenfundamente gegründet, tragfähige Bodenschicht circa 1,50 Meter unter Gelände.
Tragende Außenwände:
Schaugewächshaus: Die gewählte Geometrie folgt der Stützlinie in parabelförmigen Bögen. Dadurch kann der Stahleinsatz in der Primärkonstruktion minimiert werden – bei absoluter Stützenfreiheit im Innenraum. Untere Spannweite bis zu 21 Meter. Scheitelhöhe bis zu 16,70 Meter.
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Betriebshof: Wände als gedämmtes Betonsandwichelement.
Fassade Schaugewächshaus: Siehe Gebäudehülle.
Außenfenster: Siehe Fassade/Gebäudehülle, Sonnenschutz Orangerie: Sonnenschutz- und Energieschirm als Gegenzuganlage.
Dächer: Siehe Fassade Schaugewächshaus/Gebäudehülle. Decken: Stahlbetondecken auf den Betriebsräumen.
Tragende Innenwände: Betriebsräume, Nutzpflanzenhügel: Stahlbeton Schaugewächshaus, Orangerie: Verglaste Pfosten- Riegel Konstruktion (Gewächshausprofilsystem).
Innenstützen: Stahlbetonstützen /Stahlstützen. Treppen/Rampen: Innenstege aus verzinktem Stahl,
Für das Bauvorhaben wurden Kosten für die Kostengruppe 300 (Bauwerk-Baukonstruktionen) nach DIN 276-1 in Höhe von circa 5 544 500 EUR (netto) (Anteil Schaugewächshaus 4 210 500 EUR (netto), Orangerie 1 334 000 EUR (netto), ermittelt. Die Kosten der Kostengruppe 400 (Bauwerk-Technische Anlagen) betragen circa 1 711 600 EUR (netto), davon beträgt der Anteil für das Schaugewächshaus 1 386 850 EUR (netto), und 324 750 EUR (netto) für die Orangerie.
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Die BGF für das Schaugewächshaus beträgt circa 2 540 Quadratmeter mit einem BRI von 19 409 Kubikmeter. Für die Orangerie beträgt die BGF circa 717 Quadratmeter mit einem BRI von 3 053 Kubikmeter.
Auftragsgegenstand und Verfahren:
Gegenstand dieses Verhandlungsverfahrens sind die Leistungen der Leistungsphase 3 bis 6 nach § 51 HOAI 2013
(Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe), sowie Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 (Leistungsphase 8) für den Neubau des Schaugewächshauses und der Orangerie.
Weitere Besondere Leistungen sind der Konstruktive Brandschutz und der Nachweis der Erdbebensicherheit für Köln, sowie Nachweis von Bauzuständen.
Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach § 50 Absatz 1.
Der Honorarvertragsentwurf wird vor der Verhandlung den jeweiligen ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt.
Vertragslaufzeit: circa 45 Monate.
Beginn: sofort nach Vertragsabschluss.
Abschluss/Termin für die Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2019.
Menge oder Umfang:
Architekten- und Ingenieurleistungen nach HOAI 2013 (beziehungsweise in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung) Leistungsbild der Tragwerksplanung.
Leistungsphasen: 3 bis 6, für Tragwerkwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI 2013,
sowie Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013.
Referenznummer: 2015-0015-26-5
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leistungen der Tragwerksplanung, Amsterdamer Straße 34, 50735 Köln-Riehl.
Ersatzneubau des Schaugewächshauses mit Orangerie im Botanischen Garten (Flora).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Angebot die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW) vom 10.1.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt Ausgabe 2012 Nummer 2 vom 26.1.2012 Seite 15 bis 26) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen); ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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— Bewerbungsbogen.
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsformular zu verwenden, das bei der unter I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle genannten Kontaktstelle der Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt heruntergeladen werden kann. Zur Angabe der vollständigen Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben einzureichen. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsbogen möglich. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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— Unterschriftenberechtigung.
Nachweis der Unterschriftenberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges (nicht älter als 6 Monate ab dem Bekanntmachungstermin).
— Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen gemäß § 4 (2) VOF.
— Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6)a-g VOF gegen ihn vorliegen.
— Erklärung, dass über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, gemäß § 4 (9) VOF.
— Erklärung, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, gemäß § 4 (9) VOF (Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, mit dem Teilnahmeantrag).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bankerklärung zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß § 5 (4) VOF;
— Gesamtumsatz und Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleitung bezogen auf die letzten 3 Jahre 2012, 2013, 2014, gemäß § 5 (4) VOF;
— Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung;
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personen- und in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Sach- und sonstige Schäden. Mindestanforderung ist die Erklärung des Bieters, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen abgeschlossen werden.
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(Abgabe sämtlicher Nachweise mit dem Teilnahmeantrag).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung zur Anzahl und Qualifikation der in den letzten 3 Jahren (2012, 2013, 2014) beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 5 (5)d VOF.
Es wird gefordert, dass mindestens einer der beschäftigten projektverantwortlichen Diplom-Ingenieure oder Ingenieurinnen, (Büroinhaber/-inhaberin und/ oder festangestellter Beschäftigter/Beschäftigte) des Projektteams, eine Hochschulausbildung an einer TH od. TU oder Gleichwertiges im Bereich Tragwerksplanung, Berechtigungsingenieur -Konstruktiver Ingenieurbau-, sowie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung aufweist. Der Nachweis der Eintragung (von mindestens einem projektverantwortlichen Diplom-Ingenieur oder Ingenieurin) bei einer Ingenieurkammer ist zu erbringen.
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2) Nachweis von 3 geplanten und fertig gestellten Referenzprojekten (als Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme), gemäß § 5 (5)b VOF, in vergleichbarer Größenordnung und Aufgabenstellung, wie folgend beschrieben: Die 3 Referenzprojekte sollten jeweils Neubauten und/oder Erweiterungsbauten sein, (Bestandssanierungen/General-instandsetzungen werden nicht anerkannt). Abweichend zu § 5 (5)b VOF darf die Fertigstellung der Projekte nicht vor dem Jahr 2009 erfolgt sein. Der Betrachtungszeitraum ist Januar 2009 bis einschließlich September 2015.
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Die 3 Referenzprojekte müssen jeweils eine Größenordnung von mindestens 3 Millionen Euro (netto) für die Bauwerkskosten – Baukonstruktionen (Kosten der Kostengruppe 300 nach DIN 276-1), oder gleichwertige landesspezifische Kosten aufweisen.
Davon muss mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein.
Mindestens ein Referenzprojekt muss einen überwiegenden Anteil einer Stahl-Glas-Konstruktion aufweisen und eine großflächige Überkopfverglasung enthalten.
Je Referenzprojekt muss die vollständige Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 2 bis 6, sowie die vollständige Bearbeitung der Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht beziehungsweise der Leistungsphase 8, gemäß HOAI in der zu der Zeit gültigen Fassung, oder gleichwertigen landesspezifischen Leistungen, entsprechend der Leistungsphasen (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Objektüberwachung) nachgewiesen werden.
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In den Referenzprojekten muss die Bearbeitung des Konstruktiven Brandschutzes, der Erdbebensicherheit, sowie die Bearbeitung der Gründung und des Baugrubenverbaus aufgezeigt werden.
Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Bauherrn und/oder des Auftraggebers beizufügen.
Als vergleichbare Projekte werden Projekte ab der Honorarzone III anerkannt.
Der Bewerber muss die einzelnen Projekte auf jeweils maximal vier DIN A 4 Seiten in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen darstellen, mit Angaben der Projektbezeichnung, des Auftraggebers mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Planungs- und Realisierungszeitraum, Projektumfang/Kosten, Konstruktion, und Angabe der vollständig bearbeiteten Leistungsphasen sowie der Honorarzone.
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Bewerben sich Bietergemeinschaften, so können drei gemeinsam bearbeitete Referenzprojekte entsprechend der geforderten Kriterien nachgewiesen werden.
Mindestens ein Referenzprojekt von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft ist gefordert.
In der Summe gilt es, den Nachweis entsprechend der Kriterien unter III.2.3) zu erbringen.
Somit sind gegebenenfalls mehr als drei Referenzprojekte nachzuweisen, wenn von einem Mitglied der Bietergemeinschaft nur ein Teil der geforderten Leistungen erbracht wurde. So sind die verbleibenden Leistungsphasen bei einem anderen Projekt von einem anderen Mitglied der Bietergemeinschaft nachzuweisen.
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3) Angaben zu Geräten und technischer Ausstattung, über die der Bewerber zur Erbringung der Dienstleistungen verfügen wird, gemäß § 5 (5)e.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe unter III.2.2).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlungen erfolgen nach Leistungsstand.
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Die örtliche Präsenz in Köln während der Bauzeit ist durchgehend sicherzustellen;
— Die Objektüberwachung ist durch den Einsatz eines Fachingenieurs (mit Qualifikation in der entsprechenden Fachrichtung) sicherzustellen;
— Eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes ist abzugeben;
— Ein personeller Wechsel ist innerhalb der Vertragslaufzeit nicht erwünscht;
— Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig;
— Projekt- und Planungsbesprechungen finden in Köln statt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Bewerbung sind zugelassen alle natürlichen Personen, die gemäß Rechtvorschriften ihres Herkunftsstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384 EWG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
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(Abgabe sämtlicher Nachweise, in deutscher Sprache, mit dem Teilnahmeantrag).
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
1. Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular (Rechtliche ,wirtschaftliche, finanzielle, technische Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen). Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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2. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den unter der Technischen Leistungsfähigkeit geforderten drei Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend.
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Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung: maximale Punktzahl/Wertung/Punktzahl.
3. Größenordnung der drei Referenzprojekte (maximal 10 Punkte pro Referenzprojekt größer/gleich 5 000 000 EUR (netto) für die Bauwerkskosten -Baukonstruktionen (Kosten der Kostengruppe 300 nach DIN 276-1 oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppe), insgesamt maximal 30 Punkte. Bei Projekten die kleiner sind als 5 000 000 EUR (netto) für die vor genannten Kosten, verringert sich die Punktzahl entsprechend linear bis zur Mindestanforderung von 3 000 000 EUR (netto), gemäß der unter der Technischen Leistungsfähigkeit genannten Mindestforderung hinsichtlich der Größenordnung).
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4. Nachweis der drei Referenzprojekte mit der Anzahl von Projekten, die größtenteils eine reine Stahlkonstruktion mit großflächiger Überkopfverglasung nach der Technischen Richtlinie für linienförmige Verglasung aufweisen.
(5 Punkte für ein Projekt, 10 Punkte für 2 Projekte, 20 Punkte für 3 Projekte).
5. Nachweis der drei Referenzprojekte mit der Anzahl von Projekten mit vergleichbarer Aufgabenstellung in konstruktiver Hinsicht, die eine Stahlkonstruktion als Primär- und Sekundär-Konstruktion aufweisen.
(5 Punkte für ein Projekt, 10 Punkte für 2 Projekte, 15 Punkte für 3 Projekte).
6. Nachweis der Diplom-Ingenieure oder Ingenieurinnen des Projektteams (mit Hochschulausbildung an einer TH, TU oder FH oder Gleichwertiges im Bereich Tragwerksplanung, Berechtigungsingenieur -Konstruktiver Ingenieurbau-, sowie mindestens 5 Jahre Berufserfahrung), welche jeweils bei einem vergleichbaren Projekt maßnahmenbezogen auf den zu gewährleistenden Konstruktionsschutz,- hier: Hohe Luftfeuchtigkeit-, Kenntnisse und Erfahrungen aufweisen.
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(5 Punkte für ein Projekt/ Diplom-Ingenieur, 10 Punkte für 2 Diplom-Ingenieure/2 Projekte).
Maximal sind 75 Punkte erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Erläuterungen und Details zu IV.2.1) Kriterien und Gewichtung:
1. Darstellung Abwicklung des Projektes/Herangehensweise.
1.1.Projektorganisation mit Darstellung der projektspezifischen Kapazitäten.
1.2.Zusammenarbeit/Abstimmung mit dem Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten/Fachplanern.
1.3.Darstellung der Bauleitertätigkeiten/Bauüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht.
Gewichtung:
Maximal 24 Punkte (maximal 3 x je 8 Punkte),
(nicht nachvollziehbar: 0 Punkte, teilweise nachvollziehbar:
2 Punkte, teilweise überzeugend: 4 Punkte, nachvollziehbar:
6 Punkte, überzeugend: 8 Punkte).
2. Darstellung von fachtechnischen Lösungen (Gesamttragwerkskonzept/ Detaillösungen) am Beispiel einer durchgeführten Maßnahme mit vergleichbarer Aufgabenstellung in konstruktiver Hinsicht und nutzungsspezifischer Hinsicht.
2.1.Darstellung Gesamttragwerkskonzept/ Detaillösungen einer Stahlkonstruktion als Primär- und Sekundär- Konstruktion inkl. Gründung und Baugrubenverbau.
2.2.Darstellung Gesamttragwerkskonzept/ Detaillösungen in nutzungsspezifischer Hinsicht (besondere Anforderungen entsprechend maßnahmenbezogen).
2.3.Besondere Verfahrensansätze und Maßnahmen in den Planungsschritten der tragwerksplanerischen Bearbeitung als fachtechnischen Beitrag für richtungsweisende Planungs-und Bauherrenentscheidungen.
2.4. Darstellung von Besonderen Leistungen, um die unter 2.1. bis 2.3. genannten Ziele zu erreichen.
Maximal 46 Punkte (zu 2.1.und 2.2. je maximal 15 Punkte und zu 2.3. und 2.4. je 8 Punkte)
4 Punkte, teilweise überzeugend: 7,5 Punkte, nachvollziehbar 11 Punkte, überzeugend: 15 Punkte)
und (nicht nachvollziehbar: 0 Punkte, teilweise nachvollziehbar:
3. Honorarvertrag:
Der Vertragsentwurf wird den ausgewählten Teilnehmern mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch zugesendet.
Hier sind Honorarsatz, Nebenkosten und gegebenenfalls erforderliche Besondere Leistungen zu ergänzen.
Der Vertrag ist vor der Verhandlung an das Zentrale Vergabeamt zu übersenden, damit vorab das Honorar ermittelt werden kann.
Maximal 30 Punkte
(günstigstes Angebot: 30 Punkte, bei höherem Angebot
anteilige Punktereduzierung im Verhältnis – linear).
Handouts werden nicht Gegenstand der Wertung sein.
3 Handouts zur Nachvollziehbarkeit der Angaben sind jedoch erforderlich.
Maximal sind 100 Punkte erreichbar.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung Abwicklung des Projektes/Herangehensweise -Untergruppen und detailierte Gewichtung siehe unter IV.1.2) Feld Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern (24)
2. Darstellung von fachtechnischen Lösungen (Gesamttragwerkskonzept/ Detaillösungen) am Beispiel einer durchgeführten Maßnahme mit vergleichbarer Aufgabenstellung in konstruktiver Hinsicht und nutzungsspezifischer Hinsicht -siehe auch unter IV.1.2) (46)
3. Honorarvertrag -siehe auch unter IV.1.2) Objektive Kriterien (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
URL der Teilnahme: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2015-0015-26-5
Zusätzliche Informationen
Aufgrund der gesamtstädtischen Betriebsferien und Feiertage ist das Zentrale Vergabeamt vom 24.12.2015 bis einschließlich 1.1.2016 geschlossen. In dieser Zeit können Sie uns nicht erreichen. Am 4.1.2016 stehen wir Ihnen wieder wie gewohnt zur Verfügung. Wir bitten Sie dieses bei Ihrer Planung und Bearbeitung zu berücksichtigen.
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Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYRGC.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2211472120 📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Absatz 3 Nummer 1 bis 4 GWB:
— unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren;
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in
der Bekanntmachung;
den Vergabeunterlagen;
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen;
— siehe § 101b Absatz 2 GWB;
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2015/S 238-432686 (2015-12-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-04-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die neuen Schaugewächshäuser werden zukünftig auf rund 2 000 Quadratmeter eine faszinierende Pflanzenwelt präsentieren können, ohne dabei die bestehenden Gartenanlagen zu beeinträchtigen oder gar zu reduzieren. Die drei Teile des Glashauses entsprechen den drei Schaubereichen: Nutzpflanzenhaus, Tropenhaus und Wüstenhaus. Unter dem als Hügel angelegten Tropenbereich werden Betriebsräume, die vom Betriebshof aus zugänglich sind eingeschoben. Orangerie: Mit einem Verbindungsbau, einer „Orangerie“ anstelle des bisherigen bruchstückhaften offenen Wandelganges zwischen großem Tropenhaus und dem Subtropenhaus soll das Subtropenhaus mit seiner wertvollen Kamelienausstellung an den Rundgang angebunden werden. Im Verlauf der Orangerie werden zusätzlich zur geschützten attraktiven Verbindung circa 500 Quadratmeter Ausstellungs- und Überwinterungsflächen für Topfpflanzen geschaffen.
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Gesamtwert des Auftrags: 190 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: gebaeudewirtschaft@stadt-koeln.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 076-147488
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 238-432686
ABl. S-Ausgabe: 76

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff HOAI 2013, für den Ersatzneubau des dreiflügeligen Schaugewächshauses mit Orangerie, im Botanischen Garten (Flora) Köln-Riehl, Amsterdamer Straße.
Gegenstand dieses Verhandlungsverfahrens sind die Leistungen der Leistungsphase 3 bis 6 nach § 51 HOAI 2013 (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe), sowie Objektüberwachung in tragwerksplanerischer Hinsicht gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 (Leistungsphase 8) für den Neubau des Schaugewächshauses und der Orangerie.
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Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach § 50 Abs. 1.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Abwicklung des Projektes, Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 24 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung fachtechn. Lösungen (Gesamttragwerkskonzept/Detaillösungen) am Beispiel einer durchgeführten Maßnahme mit vergleichbarer Aufgabenstellung in konstruktiver u. nutzungsspezifischer Hinsicht
Qualitätskriterium (Gewichtung): 46 Punkte
Kostenkriterium: Honorarvertrag (Vertragsentwurf), Honorarsatz, Nebenkosten u. ggf. erforderliche Besondere Leistungen sind zu ergänzen. Vertrag ist vor d. Verhandlung an d. Zentrale Vergabeamt zu übersenden
Gewichtung der Kosten: 30 Punkte

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-02 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: 260/5 Vertrags- und Wettbewerbsmanagement
Internetadresse: www.stadt-koeln.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Zeughausstr. 2 – 10
Telefon: +49 221147-2120 📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Quelle: OJS 2017/S 076-147488 (2017-04-18)