Senioreneinrichtung Hasselroth

Gemeinde Hasselroth

Senioreneinrichtung Hasselroth:
Errichtung und Betrieb einer Senioreneinrichtung in der Gemeinde Hasselroth auf im Wege eines Erbbaurechtes überlassenen gemeindeeigenen Grundstücken mit Errichtungs- und Betriebsverpflichtung.
Näheres siehe unter II.2.1).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-22 Auftragsbekanntmachung
2015-07-15 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Heimen
Menge oder Umfang:
Oberschwellenvergabe:Die Gemeinde Hasselroth beabsichtigt, in ihrem Eigentum stehende Grundstücke zum Zwecke der Planung, Errichtung und des Betriebes einer Senioreneinrichtung im Wege eines Erbbaurechtes an den Auftragnehmer zu überlassen.Für die im Gemeindegebiet - Ortsteil Neuenhaßlau liegenden Grundstücke (Mainstraße 10-14, Lahnstraße 1-11 a, Rheinstraße 7-9) ist ein rechtsgültiger Bebauungsplan mit Ausweisung als allgemeines Wohngebiet vorhanden (Bebauungsplan Hasselroth – Ortsteil Neuenhaßlau, Bebauungsplan „Baugebiet Karlstraße“). Die Gesamtfläche der für die Senioreneinrichtung zur Verfügung stehenden Grundstücke beträgt 5 674 m2.Die Senioreneinrichtung soll neben Wohneinheiten für betreutes Wohnen in Ein- und 2-personenappartements auch die Kurzzeitpflege, die Tagespflege oder tagesstrukturierende Betreuung und die stationäre Pflege in Form von Hausgemeinschaften sowie die konzeptionelle Integration ambulanter Dienstleistungen in Pflege und Hauswirtschaft bieten. Weiterhin soll eine Begegnungsstätte für Bewohner und Nichtbewohner in der Einrichtung geschaffen werden.Das Erbbaurecht wird für die Dauer von 50 Jahren bestellt werden, wobei die Höhe des Erbbauzinses an den Verbraucherpreisindex gekoppelt sein wird. Der Auftragnehmer wird sich zur Errichtung und zum Betrieb des Seniorenwohnheims verpflichten.Der Inhalt des abzuschließenden Erbbaurechtsvertrages und der geforderten Leistungen wird sich im Einzelnen aus den Vergabeunterlagen ergeben.Projektziel der Gemeinde ist es, ihre Grundstücke für die Errichtung und den Betrieb einer Senioreneinrichtung zur Verfügung zu stellen und diese damit einer Verwendung zuzuführen, die den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen gerecht wird und unter Berücksichtigung des demografischen Faktors eine realistische Möglichkeit für die ältere Bevölkerung im Sinne einer Hilfe für diese darstellt.Allgemeine Informationen:— Eine Vergütung für die Planung, Errichtung und den Betrieb der Senioreneinrichtung durch den Auftraggeber erfolgt nicht.— Mit der Erschließung der derzeit unbebauten Grundstücke wurde durch die Gemeinde Hasselroth bereits begonnen; diese wird die Erschließung der Grundstücke auch fertigstellen. Näheres, insbesondere auch zur Lastentragung, ergibt sich aus dem abzuschließenden Erbbaurechtsvertrag.— Die betroffenen Grundstücke liegen im Gebiet des rechtsgültigen Bebauungsplanes für das Baugebiet „Karlstraße“. Die Festsetzungen dieses Bebauungsplanes sind zwingend zu beachten.— Die Errichtung und die Inbetriebnahme der Senioreneinrichtung muss bis spätestens 31.12.2017 erfolgen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Heimen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Hasselroth
Postanschrift: Bodo-Käppel-Platz 1
Postleitzahl: 63594
Postort: Hasselroth
Kontakt
Internetadresse: http://www.hasselroth.de 🌏
E-Mail: m.roesch@hasselroth.de 📧
Telefon: +49 6055880631 📞
Fax: +49 6055880640 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 105-190008
ABl. S-Ausgabe: 105
Zusätzliche Informationen
Vergabeunterlagen in elektronischer Form: Die Vergabeunterlagen werden im Internet unter www.bi-medien.de/start zur Verfügung gestellt. Zugriff unter Angabe des bi-Ident-Codes: D421306537. Für bereits registrierte Nutzer ist der Download kostenfrei. Bei erstmaliger Nutzung des bi-eVergabeSystems ist eine kostenpflichtige Registrierung notwendig. Informationen dazu unter www.bi-medien.de/start Angebote können abgegeben werden: — schriftlich, — elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur, — elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur, Bei elektronischer Angebotsabgabe ist das Angebot wie vorgegeben digital zu signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum Eröffnungs-/Einreichungstermin über die nachfolgend genannte Vergabeplattform einzureichen. Vergabeplattform: www.bi-medien.de/start mit dem bi-Ident-Code: D421306537. Nachrichtlich: HAD-Ref./Dok.-Nr.: 5634/1.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Senioreneinrichtung Hasselroth:
Errichtung und Betrieb einer Senioreneinrichtung in der Gemeinde Hasselroth auf im Wege eines Erbbaurechtes überlassenen gemeindeeigenen Grundstücken mit Errichtungs- und Betriebsverpflichtung.
Näheres siehe unter II.2.1).
Menge oder Umfang:
Oberschwellenvergabe:
Die Gemeinde Hasselroth beabsichtigt, in ihrem Eigentum stehende Grundstücke zum Zwecke der Planung, Errichtung und des Betriebes einer Senioreneinrichtung im Wege eines Erbbaurechtes an den Auftragnehmer zu überlassen.
Für die im Gemeindegebiet - Ortsteil Neuenhaßlau liegenden Grundstücke (Mainstraße 10-14, Lahnstraße 1-11 a, Rheinstraße 7-9) ist ein rechtsgültiger Bebauungsplan mit Ausweisung als allgemeines Wohngebiet vorhanden (Bebauungsplan Hasselroth – Ortsteil Neuenhaßlau, Bebauungsplan „Baugebiet Karlstraße“). Die Gesamtfläche der für die Senioreneinrichtung zur Verfügung stehenden Grundstücke beträgt 5 674 m
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Die Senioreneinrichtung soll neben Wohneinheiten für betreutes Wohnen in Ein- und 2-personenappartements auch die Kurzzeitpflege, die Tagespflege oder tagesstrukturierende Betreuung und die stationäre Pflege in Form von Hausgemeinschaften sowie die konzeptionelle Integration ambulanter Dienstleistungen in Pflege und Hauswirtschaft bieten. Weiterhin soll eine Begegnungsstätte für Bewohner und Nichtbewohner in der Einrichtung geschaffen werden.
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Das Erbbaurecht wird für die Dauer von 50 Jahren bestellt werden, wobei die Höhe des Erbbauzinses an den Verbraucherpreisindex gekoppelt sein wird. Der Auftragnehmer wird sich zur Errichtung und zum Betrieb des Seniorenwohnheims verpflichten.
Der Inhalt des abzuschließenden Erbbaurechtsvertrages und der geforderten Leistungen wird sich im Einzelnen aus den Vergabeunterlagen ergeben.
Projektziel der Gemeinde ist es, ihre Grundstücke für die Errichtung und den Betrieb einer Senioreneinrichtung zur Verfügung zu stellen und diese damit einer Verwendung zuzuführen, die den sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen gerecht wird und unter Berücksichtigung des demografischen Faktors eine realistische Möglichkeit für die ältere Bevölkerung im Sinne einer Hilfe für diese darstellt.
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Allgemeine Informationen:
— Eine Vergütung für die Planung, Errichtung und den Betrieb der Senioreneinrichtung durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
— Mit der Erschließung der derzeit unbebauten Grundstücke wurde durch die Gemeinde Hasselroth bereits begonnen; diese wird die Erschließung der Grundstücke auch fertigstellen. Näheres, insbesondere auch zur Lastentragung, ergibt sich aus dem abzuschließenden Erbbaurechtsvertrag.
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— Die betroffenen Grundstücke liegen im Gebiet des rechtsgültigen Bebauungsplanes für das Baugebiet „Karlstraße“. Die Festsetzungen dieses Bebauungsplanes sind zwingend zu beachten.
— Die Errichtung und die Inbetriebnahme der Senioreneinrichtung muss bis spätestens 31.12.2017 erfolgen.
Beschreibung der Optionen:
Der Erbbaurechtsvertrag enthält ein Vorrecht auf Erneuerung zugunsten des Auftragnehmers.
Dauer: 600 Monate
Referenznummer: D421306537
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 63594 Hasselroth.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist durch Eintragung bei einer der folgenden Präqualifikationsstellen:
— PQ VOB;
— HPQR;
— vergleichbare Präqualifikationregister (§ 13 HVTG)
oder Eigenerklärungen gem. Formblatt -Eigenerklärungen zur Eignung- nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt -Eigenerklärungen zur Eignung- angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt -Eigenerklärungen zur Eignung- auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung ist erhältlich: wird mit den Vergabeunterlagen ausgegeben.
Als Eigenerklärung vorzulegen:
— siehe unten unter „weitere Angaben“.
Als Einzelnachweis vorzulegen:
Weitere Angaben:
Zum Nachweis der Eignung sind vorzulegen:
1. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe von Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform sowie unter Angabe der Gesellschaftsverhältnisse und der wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen (Beteiligungsverhältnisse, Konzernstrukturen) (Organigramme, textliche Beschreibung) (Eigenerklärung).
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2. Eigenerklärung, wonach die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
3. Eigenerklärung über Eintragung in einem Berufsregister. Besteht keine Eintragungspflicht, genügt eine entsprechende Erklärung (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
4. Eigenerklärung, wonach
a) ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde bzw. ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und
b) sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
5. Eigenerklärung, wonach nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (z. B. wirksames Berufsverbot (§ 70 Strafgesetzbuch – StBG), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a Strafprozessordnung - StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 Gewerbeordnung – GewO) oder rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (§ 261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 53 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikten im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkenden Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (§ 326 StGB)), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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6. Eigenerklärung, wonach in den letzten zwei Jahren kein Verstoß gegen Vorschriften vorlag, der zu einem Eintrag im Gewebezentralregister geführt hat und der mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt wurde (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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7. Eigenerklärung, wonach die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit eine Pflicht zur Beitragszahlung besteht, ordnungsgemäß erfüllt wurde (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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8. Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
9. Eigenerklärung, wonach keine rechtskräftige Verurteilung einer Person, deren Verhalten dem Bieter zuzurechnen ist, wegen eines Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 S. 1 lit. a) bis i) VOB/A genannten Vorschriften, die zum Ausschluss des Bieters wegen Unzuverlässigkeit führt, vorliegt (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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10. Eigenerklärung gemäß § 97 Abs. 4 S. 1 GWB, wonach sich der Bieter bislang in Bezug auf vergleichbare Projekte gesetzestreu verhalten hat (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
11. Eigenerklärung, wonach keine Eintragung im polizeilichen Führungszeugnis der vertretungsberechtigten Person/en des Bieters besteht (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Allgemeine Hinweise und Angaben zur Nachweiserbringung – siehe III.2.1).
Als Eigenerklärung vorzulegen:
— siehe unten unter „weitere Angaben Nr. 1, 3 bis 5“.
Als Einzelnachweis vorzulegen:
— Jahresabschlüsse – siehe unter „weitere Angaben Nr. 2“
Weitere Angaben:
Zum Nachweis der Eignung sind vorzulegen:
1. Angaben über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014), im Hauptleistungsbereich „Errichtung und Betrieb einer Senioreneinrichtung“, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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2. Vorlage der Jahresabschlüsse der letzten 3 abgeschlossenen Jahre (2012, 2013, 2014) nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und – soweit vorhanden – Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers, soweit deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaates, in dem der Bieter ansässig ist, vorgeschrieben ist oder geeignete andere Nachweise, aus denen sich die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse des Bieters erkennen lassen. Konzerngesellschaften, die von der Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit sind, haben die entsprechenden Jahresabschlüsse des Konzerns vorzulegen. Sofern noch nicht im Jahresabschluss enthalten bzw. sofern keine Verpflichtung zur Veröffentlichung von Jahresabschlüssen besteht, sind durch den Bieter Kopien der Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnungen und der Abschlussberichte des Wirtschaftsprüfers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre einzureichen (2012, 2013, 2014). Ist der Bieter in eine Konzernstruktur eingebunden, können dies auch solche der Muttergesellschaft oder der Konzernmutter des Bieters sein. Dies gilt insbesondere, wenn Bieter nicht zur Veröffentlichung von Gewinn- und Verlustrechnungen, Kapitalflussrechnungen und Abschlussberichten verpflichtet sind (Nachweis).
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3. Vorlage einer Bankauskunft über Art und Dauer der Geschäftsbeziehung, Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten, Bonität, Kreditwürdigkeit und Empfehlung zum Eingehen einer Geschäftsbeziehung mit dem Bieter im Rahmen von Projekten im Bereich Bau und Betrieb von Senioreneinrichtungen (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
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4. Eigenerklärung zum Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Schäden aus beruflicher/betrieblicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den zu vergebenden Leistungen (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
5. Eigenerklärung zum Finanzierungskonzept für die zu vergebenden Leistungen „Errichtung und Betrieb der Senioreneinrichtung“ mit Finanzierungsbestätigung eines deutschen oder europäischen Kreditinstituts. (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Allgemeine Hinweise und Angaben zur Nachweiserbringung – siehe III.2.1).
Als Eigenerklärung vorzulegen:
— siehe unten unter „weitere Angaben“.
Als Einzelnachweis vorzulegen:
Weitere Angaben:
Zum Nachweis der Eignung sind vorzulegen:
Eigenerklärung, dass in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012 bis 2014) vergleichbare Leistungen (Errichtung und Betrieb eines Seniorenwohnheims vergleichbarer Größenordnung) ausgeführt wurden (Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014 (GVBl. 2014, 354) Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue (Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), zum Mindestentgelt (Mindestentgelterklärung nach § 6 HVTG) und zu Nach- und Verleihunternehmen (Nach- und Verleihunternehmererklärung nach § 8 Abs. 2 HVTG) abzugeben und mit dem Angebot einzureichen. Diese Verpflichtungserklärungen sind Teil der Vergabeunterlagen und werden Vertragsbestandteil. Sofern der Bieter beabsichtigt, Nachunternehmen oder Arbeitskräfte eines Verleihunternehmens einzusetzen, hat er sich mit Angebotsabgabe zu verpflichten, die von ihm vorgesehenen Nachunternehmen und Verleihunternehmen ebenfalls zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentgelt zu verpflichten und dem Auftraggeber die jeweilige Verpflichtungserklärung der Nach- oder Verleihunternehmer nach Auftragserteilung, spätestens vor Beginn der Leistung des Nachunternehmers oder Verleihunternehmers, vorzulegen. Diese Verpflichtung gilt entsprechend für alle weiteren Nach- oder Verleihunternehmen. Der Auftraggeber stellt für die Verpflichtungserklärungen Formblätter zur Verfügung, die zwingend zu verwenden sind. Die genannten Verpflichtungserklärungen können entfallen, wenn sie in einem Präqualifikationsregister hinterlegt sind. Für jeden schuldhaften Verstoß gegen sich eine aus der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ergebende Verpflichtung wird eine Vertragsstrafe fällig. Dies gilt auch für Nachunternehmer und Verleihunternehmer. Näheres ist in den Vergabeunterlagen unter „Besondere Vertragsbedingungen“ geregelt.
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— Die Bieter haben auf Verlangen des Auftraggebers im Angebot – sofern die Nachunternehmer/Verleihunternehmer zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt sind – spätestens vor Beginn der Auftragsausführung die geeigneten Nachunternehmen und Verleihunternehmen zu benennen und die Zustimmung des Auftraggebers einzuholen.
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— Gemäß § 12 Absatz 1 des Hessischen Vergabegesetzes (HVgG) vom 25.3.2013 (GVBI. 2013, 213) sowie gemäß § 18 Abs. 1 des Hessischen Vergabe und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 19.12.2014 (GVBl. 2014, 354) ist für den Fall der Nichterfüllung übernommener Verpflichtungen ein Strafversprechen (Vertragsstrafe) zu vereinbaren. Näheres ist in den Vergabeunterlagen unter „Besondere Vertragsbedingungen“ geregelt.
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Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Anforderung von Unterlagen in Papierform:
Zahlungsweise: Lastschrifteinzugsermächtigung zu Gunsten der bi medien GmbH, Banküberweisung.
Bankverbindung: Empfänger: bi medien GmbH, Konto-Nr.: 258951, BLZ: 21290016, Geldinstitut: Volksbank Raiffeisenbank eG, IBAN: DE74212900160000258951, BIC: GENODEF1NMS.
Verw.-zweck: Vergabeunterlagen D421306537.
Bei fehlendem Verwendungszweck auf der Überweisung ist die Zahlung nicht zuordenbar und die Unterlagen können nicht versendet werden. Die Vergabeunterlagen werden nur bei Vorliegen des Nachweises über die Zahlung versendet. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet. Zur Beachtung: Für Bewerber aus dem Ausland jeweils zzgl. Auslandsporto.
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Angaben zur Bereitstellung der Unterlagen in elektronischer Form:
Siehe Punkt VI.3) Zusätzliche Angaben.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-08-24 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-07-14 📅
Öffnungsort: Gemeinde Hasselroth, Bodo-Käppel-Platz 1, 63594 Hasselroth, Raum: Rathaus 1. OG.
Ort des Eröffnungstermins: Gemeinde Hasselroth, Bodo-Käppel-Platz 1, 63594 Hasselroth, Raum: Rathaus 1. OG.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren:
Bieter und Ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Eröffnung der Angebote anwesend sein.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bauamt
Herrn Matthias Rösch
Internetadresse: www.hasselroth.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.bi-medien.de/start mit dem bi-Ident-Code: D421306537 🌏
Name: SRS Schüllermann und Partner mbB
Postanschrift: Robert-Bosch-Straße 5
Postort: Dreieich
Postleitzahl: 63303
Kontaktperson: SRS Schüllermann und Partner mbB
Frau RA Frauke Binder; Herrn RA Dr. Alexander Glock
Telefon: +49 6106605860 / 6103605501 📞
E-Mail: vergaben@srs-schuellermann.de 📧
Fax: +49 6103605777 📠
URL für weitere Informationen: www.schuellermann.de 🌏
Name: bi medien GmbH
Postanschrift: Postfach 3407
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24033
Telefon: +49 4315359289 📞
E-Mail: vu@bi-medien.de 📧
Fax: +49 4315359239 📠
URL der Dokumente: www.bi-medien.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@rpa.hessen.de 📧
URL der Dokumente: http://www.bi-medien.de/start mit dem bi-Ident-Code: D421306537 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: D421306537
Zusätzliche Informationen
Vergabeunterlagen in elektronischer Form:
Die Vergabeunterlagen werden im Internet unter www.bi-medien.de/start zur Verfügung gestellt. Zugriff unter Angabe des bi-Ident-Codes: D421306537. Für bereits registrierte Nutzer ist der Download kostenfrei. Bei erstmaliger Nutzung des bi-eVergabeSystems ist eine kostenpflichtige Registrierung notwendig. Informationen dazu unter www.bi-medien.de/start
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Angebote können abgegeben werden:
— schriftlich,
— elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur,
— elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur,
Bei elektronischer Angebotsabgabe ist das Angebot wie vorgegeben digital zu signieren und zusammen mit den Anlagen bis zum Eröffnungs-/Einreichungstermin über die nachfolgend genannte Vergabeplattform einzureichen.
Vergabeplattform: www.bi-medien.de/start mit dem bi-Ident-Code: D421306537.
Nachrichtlich: HAD-Ref./Dok.-Nr.: 5634/1.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpa.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151126603 📞
Internetadresse: www.rp-darmstadt.hessen.de 🌏
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt (siehe VI.4.1)).
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Der Antrag ist zulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB wird hingewiesen. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Wilhelminenstraße 13; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Quelle: OJS 2015/S 105-190008 (2015-05-22)
Ergänzende Angaben (2015-07-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 137-251468
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 105-190008
ABl. S-Ausgabe: 137
Quelle: OJS 2015/S 137-251468 (2015-07-15)