Signallieferung, Betrieb, Wartung und Netzertüchtigung/-neubau für Breitbandkabelnetze in Berlin-Mitte

WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH

Die Wohnungsbestände der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) in Berlin werden aktuell nahezu vollständig über ein rückkanalfähiges Breitbandkabelnetz eines Kabelnetzbetreibers mit Telekommunikations- und Multimediadiensten versorgt. An das versorgende Zuführungsnetz sind neben Dritten ca. 10.060 Wohn- und Gewerbeeinheiten der WBM angeschlossen. An vom zukünftigen Netzbetreiber zu errichtenden Übergabepunkten (ÜP) wird über ein Glasfaser-Zuführungsnetz die Bereitstellung von Triple-Play-fähigen Signalquellen mit einer solchen Performance erwartet, die definierte technische Parameter beim Endkunden sicher gewährleistet. Diese ÜP versorgen ausschließlich Objekte der WBM. Der gesamte Bestand befindet sich hinsichtlich der Hausverkabelungen und koaxialer Verbindungslinien auf WBM-Grundstücken (NE4) bei Vertragsbeginn zur Neuversorgung im Eigentum der WBM. Die zu vergebenden Leistungen betreffen die Pacht der Netze, die TV-Signallieferung an die Endkunden – einschließlich der Versorgung mit Zusatzdiensten (im Besonderen Internet & Telefon). – sowie den Betrieb und die Wartung der Netze im Rahmen der in der Bekanntmachung definierten Vertragslaufzeit. Die Hausnetze befinden sich im Wesentlichen bereits bei Vertragsbeginn in einem technischen Zustand, der die bidirektionale Übertragung von Triple Play Diensten ermöglicht, jedoch ist auf dieser technischen Grundlage der Netzbetrieb über den gesamten Vertragszeitraum nicht möglich. Daher sind im ersten Vertragsjahr umfangreiche technische Anpassungen der NE4 für den Netzbetrieb erforderlich, die vom zukünftigen Netzbetreiber nach Signalumschaltung auszuführen sind. Die Hausnetze werden vollständig in einheitlich segmentierte sternförmige Verteilstrukturen überführt und decken durch Erneuerung der aktiven Technik einen Frequenzbereich im Downstream bis 1 GHz und im Upstream bis 200 MHz durch den Einsatz modularer Baugruppen ab. Bei erforderlicher Neuverlegung der koaxialen Wohnungskabel (ca. 55 % der Bestände) werden Glasfaserkabel mitverlegt. In den übrigen Beständen der NE4 (nutzbare koaxiale Wohnungszuleitungen – ca 45 %) erfolgt nur die Verlegung der Glasfaserkabel zu den Wohnungen. Die Glasfaserkabel bleiben unterminiert. Die WBM strebt an, dass im koaxialen Netz zusätzliche Dienste implementiert werden können, die über das klassische Triple-Play Angebot hinaus den Datentransfer von Hausanschlussstationen, Smart Metering und weitere Smart Home Dienste auf der Übertragungsplattform des Bieters ermöglichen. Die Technologie der Glasfaser-Signalzuführung (RFoG, HFC) zu den ÜP mit WE/GE Anzahl ≤ 32 ist den Bietern freigestellt. Größere Netzcluster müssen zwingend in HFC-Technologie versorgt werden. Die maximale WE/GE-Zahl eines solchen Clusters beträgt 125 WE/GE. Mit den FTTB-Zuführungsnetzen sind an den Übergabepunkten die steigenden Anforderungen an Bandbreite beim Endkunden über die gesamte Vertragslaufzeit nachweislich zu gewährleisten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-25 Auftragsbekanntmachung
2015-04-30 Ergänzende Angaben
2015-05-28 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2015-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kabelrundfunk und -fernsehen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kabelrundfunk und -fernsehen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
Postanschrift: Dircksenstraße 38
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.wbm.de 🌏
E-Mail: vergabe@wbm.de 📧
Fax: +49 3024713670 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2015-05-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 062-107985
ABl. S-Ausgabe: 62
Zusätzliche Informationen
1. Anfragen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 29.04.2015 schriftlich per Fax an die +49 30 / 2471 3670 oder per E-Mail an vergabe@wbm.de eingehen. 2. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. 3. Der Bewerber muss sämtliche Erklärungen zwingend auf den vorgegebenen Vordrucken der WBM abgeben. Die Verwendung der Vordrucke dient der besseren Vergleichbarkeit und soll dem Auftraggeber die Auswahl erleichtern. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht in den Rubriken enthaltene Angaben nicht zu würdigen. 4. Für die Erklärungen unter III.2) sind die Vordrucke der WBM auf der Homepage der WBM hinterlegt und können nach schriftlicher Anfrage mittels eines Passwortes heruntergeladen werden. 5. Bewerber, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, können die abgeforderten Nachweise, Erklärungen und Qualifikationen für natürliche und juristische Personen in vergleichbarer Form nach den Erfordernissen ihres Herkunftslandes nachweisen. Der Nachweis hat in deutscher Sprache zu erfolgen, ggf. sind Dokumente zu übersetzen. Die Übersetzung ist zu beglaubigen. 6. Auf Anforderung des Auftraggebers sind Nachweise zu den Eigenerklärungen einzureichen. 7. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU Ausland. 8. Die Angaben zum Umsatz von Bewerbern und Nachunternehmern bzw. Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft können addiert werden. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz gemäß Ziffer III.2.2) auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern zurückgreifen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) Punkt 17 auch für den Dritten/die Nachunternehmer vorzulegen. Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen. 9. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der Reihenfolge gemäß Ziffer III.2) spätestens zur Abgabe der Anträge auf Teilnahme einzureichen.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Wohnungsbestände der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) in Berlin werden aktuell nahezu vollständig über ein rückkanalfähiges Breitbandkabelnetz eines Kabelnetzbetreibers mit Telekommunikations- und Multimediadiensten versorgt. An das versorgende Zuführungsnetz sind neben Dritten ca. 10.060 Wohn- und Gewerbeeinheiten der WBM angeschlossen. An vom zukünftigen Netzbetreiber zu errichtenden Übergabepunkten (ÜP) wird über ein Glasfaser-Zuführungsnetz die Bereitstellung von Triple-Play-fähigen Signalquellen mit einer solchen Performance erwartet, die definierte technische Parameter beim Endkunden sicher gewährleistet. Diese ÜP versorgen ausschließlich Objekte der WBM. Der gesamte Bestand befindet sich hinsichtlich der Hausverkabelungen und koaxialer Verbindungslinien auf WBM-Grundstücken (NE4) bei Vertragsbeginn zur Neuversorgung im Eigentum der WBM. Die zu vergebenden Leistungen betreffen die Pacht der Netze, die TV-Signallieferung an die Endkunden – einschließlich der Versorgung mit Zusatzdiensten (im Besonderen Internet & Telefon). – sowie den Betrieb und die Wartung der Netze im Rahmen der in der Bekanntmachung definierten Vertragslaufzeit. Die Hausnetze befinden sich im Wesentlichen bereits bei Vertragsbeginn in einem technischen Zustand, der die bidirektionale Übertragung von Triple Play Diensten ermöglicht, jedoch ist auf dieser technischen Grundlage der Netzbetrieb über den gesamten Vertragszeitraum nicht möglich. Daher sind im ersten Vertragsjahr umfangreiche technische Anpassungen der NE4 für den Netzbetrieb erforderlich, die vom zukünftigen Netzbetreiber nach Signalumschaltung auszuführen sind. Die Hausnetze werden vollständig in einheitlich segmentierte sternförmige Verteilstrukturen überführt und decken durch Erneuerung der aktiven Technik einen Frequenzbereich im Downstream bis 1 GHz und im Upstream bis 200 MHz durch den Einsatz modularer Baugruppen ab. Bei erforderlicher Neuverlegung der koaxialen Wohnungskabel (ca. 55 % der Bestände) werden Glasfaserkabel mitverlegt. In den übrigen Beständen der NE4 (nutzbare koaxiale Wohnungszuleitungen – ca 45 %) erfolgt nur die Verlegung der Glasfaserkabel zu den Wohnungen. Die Glasfaserkabel bleiben unterminiert. Die WBM strebt an, dass im koaxialen Netz zusätzliche Dienste implementiert werden können, die über das klassische Triple-Play Angebot hinaus den Datentransfer von Hausanschlussstationen, Smart Metering und weitere Smart Home Dienste auf der Übertragungsplattform des Bieters ermöglichen. Die Technologie der Glasfaser-Signalzuführung (RFoG, HFC) zu den ÜP mit WE/GE Anzahl ≤ 32 ist den Bietern freigestellt. Größere Netzcluster müssen zwingend in HFC-Technologie versorgt werden. Die maximale WE/GE-Zahl eines solchen Clusters beträgt 125 WE/GE. Mit den FTTB-Zuführungsnetzen sind an den Übergabepunkten die steigenden Anforderungen an Bandbreite beim Endkunden über die gesamte Vertragslaufzeit nachweislich zu gewährleisten.
Mehr anzeigen
Referenznummer: OV 1318-03-2015
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorlage einer Eigenerklärung (Vordruck)
2. Bescheinigung des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern und Abgaben
3. Bescheinigung der Krankenkasse über die ordnungsgemäße Entrichtung der gesetzlichen
Beiträge (Vordruck)
4. Nachweis der Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft
5. Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung
Wenn keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen die unter 2) bis 5) geforderten Bescheinigungen und Nachweise am Tag des Eröffnungstermins nicht älter als ein Jahr sein.
6. Erklärung zur Einhaltung des Berliner Vergabegesetzes (Frauenförderung, Besondere Vertragsbedingungen (BVB BVG) (Vordruck)
7. Erklärung zu Leistungen für den AG in der Vergangenheit und für in Aussicht gestellte Leistungen (Vordruck)
8. Erklärung, dass die Vertragsabwicklung in deutscher Sprache erfolgt und dass die eingesetzten Arbeitskräfte Deutschkenntnisse in Wort und Schrift in dem
erforderlichen Umfang besitzen (Vordruck)
9. Erklärung, dass im Auftragsfalle die Höhe der Betriebshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1.) der Bekanntmachung vorliegt (Vordruck)
10. Eigenerklärung gemäß § 6 Abs. 4 VOL/A EG (Vordruck)
11. Eigenerklärung gemäß § 6 Abs. 6 VOL/A EG (Vordruck)
12. Verpflichtungserklärung zur Überlassung und Nutzung personenbezogener Daten nach § 5 und 11 Bundesdatenschutzgesetz (Vordruck)
13. Vertraulichkeitserklärung und Bestätigung zum datenschutzgerechten Verhalten (Vordruck)
14. Erklärung, dass feste Ansprechpartner und Stellvertreter für die laufende Vertragsabwicklung vorgesehen sind, mindestens ein fester Ansprechpartner und
ein Stellvertreter sind zu benennen. (Vordruck)
15. Erklärung, dass die Bereitschaft zum elektronischen Auftrags- und Rechnungsaustausch mit dem AG besteht (Vordruck).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
17. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
(2012-2014) in EUR netto. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer
Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft von 3 Mio EUR/Jahr; Angaben nach Vordruck WBM. Die
Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
Mindeststandards:
16. Angabe zur Verknüpfung mit Unternehmen (Vordruck)
17. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr für vergleichbare Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014)
in EUR netto. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des
Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft von 3 Mio EUR/Jahr; Angaben nach Vordruck WBM.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
21. Angaben über die Anzahl der Vertragskunden des Bewerbers für Belieferung mit mindestens einem der vertrags-gegenständlichen Dienste (TV, Internet, Telefonie). Maßgeblich ist die Anzahl der Kunden zum Datum 31. Dezember 2014. Als Mindestanforderung ist der Nachweis von 20.000 Kunden verlangt (Vordruck). Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
Mehr anzeigen
22. Angaben über die bei den vorstehend genannten Kunden insgesamt geschalteten Dienste (TV, Telefonie, Internet). Bewertet wird das Verhältnis der zum Stichtag insgesamt geschalteten Dienste zur Anzahl der Kunden. Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix (Vordruck).
Mehr anzeigen
23. Angabe über die Anzahl der Wohn- und Gewerbeeinheiten des Bewerbers oder dessen Nachunternehmer, die zum 31. Dezember 2014 für Dienste von Triple-Play-Signalen betreut werden. Als Mindestanforderung werden 30.000 WE/GE verlangt (Vordruck). Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
Mehr anzeigen
24. Nachweis durchgeführter Referenzprojekte BAU (koaxiale Netzinfrastruktur zur Verteilung von Diensten) des Bewerbers oder seines Vertragsunternehmens. Nachzuweisen sind mindestens zwei Kabelnetz-Bauprojekte der NE4 mit mindestens 5.000 WE mit einer Tagesleistung von mehr als 50 WE in einer Ausführungszeit von max. 48 Wochen. Anzugeben sind mit der vertragsgegenständlichen Leistung vergleichbare und fertiggestellte Referenzprojekte des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Vordruck). Die Bewertung ergibt sich aus der Matrix.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
18. Erklärung und Verzeichnis der Nachunternehmer und Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Vordruck).
19. Nachweis, dass die zum Einsatz kommenden Nachunternehmer dibkom zertifiziert sind.
20. Erklärung, dass der für die Übertragung von Zusatzdiensten verwendete Standard, zumindest dem Standard DOCSIS 3.0 entspricht und dieser über die Vertragslaufzeit gewährleistet wird (Vordruck).
21. Angaben über die Anzahl der Vertragskunden des Bewerbers für Belieferung mit mindestens einem der vertragsgegenständlichen Dienste (TV, Internet, Telefonie). Maßgeblich ist die Anzahl der Kunden zum Datum 31. Dezember 2014. Als Mindestanforderung ist der Nachweis von 20.000 Kunden verlangt. (Vordruck)
Mehr anzeigen
23. Angabe über die Anzahl der Wohn- und Gewerbeeinheiten des Bewerbers oder dessen Nachunternehmer, die zum 31. Dezember 2014 für Dienste von Triple-Play-Signalen betreut werden. Als Mindestanforderung werden 30.000 WE/GE verlangt. (Vordruck)
24. Nachweis durchgeführter Referenzprojekte BAU (koaxiale Netzinfrastruktur zur Verteilung von Diensten) des Bewerbers oder seines Vertragsunternehmens. Nachzuweisen sind mindestens zwei Kabelnetz-Bauprojekte der NE4 mit mindestens 5.000 WE mit einer Tagesleistung von mehr als 50 WE in einer Ausführungszeit von max. 48 Wochen. Anzugeben sind mit der vertragsgegenständlichen Leistung vergleichbare und fertiggestellte Referenzprojekte des Bewerbers aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Vordruck).
Mehr anzeigen
25. Nachweis über eine aktuell gültige dibcom-Unternehmens-Zertifizierungen für koaxiale- und LWL-Installation des bauausführenden Unternehmens.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 10 Mio. EUR für Personen- und
Sachschäden 2-fach maximiert sowie 250 TEUR für Vermögensschäden, sowie die Mitversicherung von
Bearbeitungsschäden mit einer Mindestdeckungssumme von 20.000,- EUR und der Versicherungsschutz nach
dem Umweltschadensgesetz.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen
bevollmächtigten Vertreter benennen.
Eine Bewerbergemeinschaft hat mit der Bewerbung eine von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im
Original unterzeichnete Erklärung (Vordruck WBM) abzugeben,
- dass im Fall der Zuschlagserteilung auf ihr Angebot/Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
- in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und der bevollmächtigte Vertreter der Bietergemeinschaft benannt
sind,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt
und
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Das Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz in der jeweils aktuellen Fassung ist einzuhalten.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Nach Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit der Angaben und Einhaltung der Formalien gemäß der Bekanntmachung und vorhandener Eignung werden zur Ermittlung der ausgewählten Bewerber die Kriterien entsprechend der Matrix ausgewertet. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden ausgewählt. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl haben, entscheidet das Los.
Mehr anzeigen
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-05-27 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Susanne Ernst
Internetadresse: www.wbm.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-11-01 📅
Datum des Endes: 2026-10-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: OV 1318-03-2015
Zusätzliche Informationen
1. Anfragen werden nur beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 29.04.2015 schriftlich per Fax an die +49 30 /
2471 3670 oder per E-Mail an vergabe@wbm.de eingehen.
2. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
3. Der Bewerber muss sämtliche Erklärungen zwingend auf den vorgegebenen Vordrucken der WBM abgeben.
Die Verwendung der Vordrucke dient der besseren Vergleichbarkeit und soll dem Auftraggeber die Auswahl
erleichtern. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht sachgerecht in den Rubriken enthaltene Angaben nicht zu
würdigen.
4. Für die Erklärungen unter III.2) sind die Vordrucke der WBM auf der Homepage der WBM hinterlegt und
können nach schriftlicher Anfrage mittels eines Passwortes heruntergeladen werden.
5. Bewerber, die ihren Sitz nicht in Deutschland haben, können die abgeforderten Nachweise, Erklärungen und
Qualifikationen für natürliche und juristische Personen in vergleichbarer Form nach den Erfordernissen ihres
Herkunftslandes nachweisen. Der Nachweis hat in deutscher Sprache zu erfolgen, ggf. sind Dokumente zu
übersetzen. Die Übersetzung ist zu beglaubigen.
6. Auf Anforderung des Auftraggebers sind Nachweise zu den Eigenerklärungen einzureichen.
7. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für
Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU
Ausland.
8. Die Angaben zum Umsatz von Bewerbern und Nachunternehmern bzw. Mitgliedern einer
Bewerbergemeinschaft können addiert werden. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung
der Mindestanforderungen Umsatz gemäß Ziffer III.2.2) auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern
zurückgreifen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.2) Punkt 17 auch für den Dritten/die
Nachunternehmer vorzulegen. Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers
vorzulegen, wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder Ressourcen für dieses
Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
9. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind registergeheftet in der Reihenfolge gemäß Ziffer III.2)
spätestens zur Abgabe der Anträge auf Teilnahme einzureichen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen,
die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der
Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht
abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o.a. Vergabekammer
schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der
Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10
Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§101a
Abs. 1 GWB).
Quelle: OJS 2015/S 062-107985 (2015-03-25)
Ergänzende Angaben (2015-04-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 086-154634
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 62-107985
ABl. S-Ausgabe: 86
Quelle: OJS 2015/S 086-154634 (2015-04-30)
Ergänzende Angaben (2015-05-28)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 104-188566
ABl. S-Ausgabe: 104
Quelle: OJS 2015/S 104-188566 (2015-05-28)