Softwarepflege- und Softwareänderungs-Leistungen im IT-Bestandsverzeichnis des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg). Der Auftrag wird im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb vergeben

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)

Durchführung Softwarepflege (SWP) d. h. Maßnahmen zum Erhalt und zur Wiederherstellung des Sollzustandes eines Produkts. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben Softwarepflege- und Softwareänderungsleistungen (SWPÄ) (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen.
Durchführung von Softwareänderungen (SWÄ) d. h. alle Maßnahmen, die ein für die Nutzung genehmigtes Softwareprodukt ändern oder erweitern. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen. Durchführung laufender Aktivitäten d. h. alle Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit des Softwareprodukts, die regelmäßig auszuführen sind. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen.
Ergänzend zu den laufenden Aktivitäten in der allgemeinen Beschreibung, sind in diesem Verfahren weitere laufende Aktivitäten notwendig:
— der tägliche Überwachung von Abbrüchen in Batchläufen,
— der Kontrolle fehlgeschlagener Datentransfers zu externen Systemen.
IT-Bestandsverzeichnis (IT-BestVerz) BMVg.
Das Verfahren IT-BestVerz BMVg führt den urkundlichen Nachweis der IT-Produkte im Geschäftsbereich des BMVg. Mit Hilfe des Verfahrens wird die gesamte IT-Ausstattung im Bereich des BMVg vollständig, umfassend, einheitlich und aktuell erfasst und urkundlich nachgewiesen.
Neben den Grundinformationen zu den IT-Komponenten werden Informationen zu Verträgen, Zuordnung zu Dienststellen/Teileinheiten/Dienstposten, Aufstellungsorte sowie Zugehörigkeit zu DV-Vorhaben, erfasst. Diese Informationen können ebenen- und aufgabengerecht ausgewertet sowie zur Weiterverarbeitung mit MS-Standardprodukten in den entsprechenden Formaten genutzt werden.
Mit dem IT-BestVerz BMVg wird, bei entsprechender Befüllung durch die Dienststellen, die Revisionsfähigkeit gem. §78 Bundeshaushaltsordnung (BHO) sichergestellt.
Die Anwendung hält ihre Daten in derzeit 175 DB2-Tabellen auf dem Mainframe unter z/OS.
Der Anwender kann die Daten mittels 3270-Emulation direkt auf dem Mainframe pflegen, anzeigen und auswerten. Hierzu ist ein Dialogteil in Time-Sharing Option (TSO)/ Interactive System Productivity Facility (ISPF) realisiert. Darüber hinaus gibt es, mit identischer Funktionalität, eine graphische Benutzeroberfläche (GUI) auf Basis von Microsoft Access mit Codeanteilen in Visual C++, die sich mittels DB2-Connect auf die Datenbank verbindet. Die GUI wird qualitätsgesichert durch den Auftragnehmer dem Auftraggeber als ausführbares Programmpaket übergeben und dort, was nicht Gegenstand der Leistung ist, paketiert und auf die Arbeitsplatzrechner der berechtigten Nutzer ausgerollt.
Es bestehen bidirektionale Schnittstellen zu den Systeme in Nutzung (SinN)-Anwendungen 0100 Elektronisches Management Informationssystem Rüstung (EMIR) (2 Tabellen und 2 Dateien), 1104 TIV (2 Tabellen), 0001 IT-Unterstützung (ITU) BMVg (17 Tabellen), 8893 Integration der Vorhabenführungsmittel (IVF) Vorhabencontrolling (Vocon) (8 Tabellen), 0083 Organisations-, Stärke- und Ausrüstungsnachweisung (OSTAN) (2 Dateien). Weiterhin sind SAP-Systeme über eine DB2-Datenbank und das Assetmanagementsystem MAXIMO der BWI angebunden, wobei in der Regel alle Nutzdatentabellen referenziert werden.
Zum Laden, Entladen und Bereinigen von Daten sind derzeit 14 Batchjobs in Programming Language One (PL/1) realisiert, die sowohl periodisch, als auch bei Bedarf ausgeführt werden.
Als Konfigurationsmanagementsystem ist Software Configuration and Library Manager (SCLM) eingesetzt – dort sind ca. 18.000 Ressourceneinträge erfasst.
Weitere Kennzahlen der Anwendung:
Anz. Transaktionen (TSO, normiert halbjährlich): 26.434.836;
Batchlast (normierte CPU-Sekunden, halbjährlich): 598.300;
TSO-Last (normierte CPU-Sekunden, halbjährlich): 1.157.443.
Anzahl der Nutzer: ca. 3 000 aus den Dienststellen der Bundeswehr.
Es existiert ein ca. 350 Seiten umfangreiches Benutzerhandbuch. Die technische Dokumentation der Anteile auf dem Mainframe ist überwiegend in Autodoc vorhanden. Die Programme der graphischen Benutzeroberfläche sind weitgehend undokumentiert und weisen lediglich einzelne Kommentare im Quelltext auf. Übersichten zum Zusammenspiel der Komponenten, insbesondere zum Datenmodell, gibt es nicht.
Fehler und Änderungsforderungen werden ausschließlich funktionell beschrieben, d. h. die Leistung umfasst nicht nur die programmtechnische Umsetzung sondern auch die vorherige Analyse von Fehlern und die Grob- und Feinkonzeption von Änderungen, ferner die proaktive Beratung der Bundeswehr bezüglich vorzunehmender Anpassungen aufgrund von Änderungen in Vorschriften oder an den Schnittstellen.
Der Auftraggeber verfügt für den Anteil der graphischen Benutzeroberfläche dieses Verfahrens über keine Entwicklungsumgebung. Der Anbieter muss eine geeignete Entwicklungsumgebung für die Entwicklung der GUI unter MS Access und Visual C++ aufbauen, bereitstellen und pflegen. Im Übrigen gelten die erweiterten Leistungspflichten auf Grundlage der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-26 Auftragsbekanntmachung
2015-08-07 Ergänzende Angaben
2016-11-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Software-Wartung und -Reparatur
Menge oder Umfang:
Geschätztes Volumen auf Grundlage bisheriger Erfahrungen für die Gesamtleistung (keine Abnahmeverpflichtung und keine Obergrenze),Softwarepflege-Leistungen in Personentage,2017-2020 jeweils 100 Personentage pro Jahr,Softwarepflegeänderungs-Leistungen in Personentage,2017-2020 jeweils 20 Personentage pro Jahr,lfd. Aktivitäten in Personentage,2017-2020 jeweils 50 Personentage pro Jahr.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Software-Wartung und -Reparatur 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbuch-Str. 1
Postleitzahl: 56073
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://baainbw.de 🌏
Fax: +49 261133545653 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-26 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 124-228177
ABl. S-Ausgabe: 124
Zusätzliche Informationen
Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen: „Nicht Öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren, Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00165/G9016; Schlusstermin: 13.8.2015, 14:00 Uhr“ Es gilt deutsches Recht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durchführung Softwarepflege (SWP) d. h. Maßnahmen zum Erhalt und zur Wiederherstellung des Sollzustandes eines Produkts. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben Softwarepflege- und Softwareänderungsleistungen (SWPÄ) (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen.
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Durchführung von Softwareänderungen (SWÄ) d. h. alle Maßnahmen, die ein für die Nutzung genehmigtes Softwareprodukt ändern oder erweitern. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen. Durchführung laufender Aktivitäten d. h. alle Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit des Softwareprodukts, die regelmäßig auszuführen sind. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei den in der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“ beschriebenen durchzuführenden Leistungen.
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Ergänzend zu den laufenden Aktivitäten in der allgemeinen Beschreibung, sind in diesem Verfahren weitere laufende Aktivitäten notwendig:
— der tägliche Überwachung von Abbrüchen in Batchläufen,
— der Kontrolle fehlgeschlagener Datentransfers zu externen Systemen.
IT-Bestandsverzeichnis (IT-BestVerz) BMVg.
Das Verfahren IT-BestVerz BMVg führt den urkundlichen Nachweis der IT-Produkte im Geschäftsbereich des BMVg. Mit Hilfe des Verfahrens wird die gesamte IT-Ausstattung im Bereich des BMVg vollständig, umfassend, einheitlich und aktuell erfasst und urkundlich nachgewiesen.
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Neben den Grundinformationen zu den IT-Komponenten werden Informationen zu Verträgen, Zuordnung zu Dienststellen/Teileinheiten/Dienstposten, Aufstellungsorte sowie Zugehörigkeit zu DV-Vorhaben, erfasst. Diese Informationen können ebenen- und aufgabengerecht ausgewertet sowie zur Weiterverarbeitung mit MS-Standardprodukten in den entsprechenden Formaten genutzt werden.
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Mit dem IT-BestVerz BMVg wird, bei entsprechender Befüllung durch die Dienststellen, die Revisionsfähigkeit gem. §78 Bundeshaushaltsordnung (BHO) sichergestellt.
Die Anwendung hält ihre Daten in derzeit 175 DB2-Tabellen auf dem Mainframe unter z/OS.
Der Anwender kann die Daten mittels 3270-Emulation direkt auf dem Mainframe pflegen, anzeigen und auswerten. Hierzu ist ein Dialogteil in Time-Sharing Option (TSO)/ Interactive System Productivity Facility (ISPF) realisiert. Darüber hinaus gibt es, mit identischer Funktionalität, eine graphische Benutzeroberfläche (GUI) auf Basis von Microsoft Access mit Codeanteilen in Visual C++, die sich mittels DB2-Connect auf die Datenbank verbindet. Die GUI wird qualitätsgesichert durch den Auftragnehmer dem Auftraggeber als ausführbares Programmpaket übergeben und dort, was nicht Gegenstand der Leistung ist, paketiert und auf die Arbeitsplatzrechner der berechtigten Nutzer ausgerollt.
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Es bestehen bidirektionale Schnittstellen zu den Systeme in Nutzung (SinN)-Anwendungen 0100 Elektronisches Management Informationssystem Rüstung (EMIR) (2 Tabellen und 2 Dateien), 1104 TIV (2 Tabellen), 0001 IT-Unterstützung (ITU) BMVg (17 Tabellen), 8893 Integration der Vorhabenführungsmittel (IVF) Vorhabencontrolling (Vocon) (8 Tabellen), 0083 Organisations-, Stärke- und Ausrüstungsnachweisung (OSTAN) (2 Dateien). Weiterhin sind SAP-Systeme über eine DB2-Datenbank und das Assetmanagementsystem MAXIMO der BWI angebunden, wobei in der Regel alle Nutzdatentabellen referenziert werden.
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Zum Laden, Entladen und Bereinigen von Daten sind derzeit 14 Batchjobs in Programming Language One (PL/1) realisiert, die sowohl periodisch, als auch bei Bedarf ausgeführt werden.
Als Konfigurationsmanagementsystem ist Software Configuration and Library Manager (SCLM) eingesetzt – dort sind ca. 18.000 Ressourceneinträge erfasst.
Weitere Kennzahlen der Anwendung:
Anz. Transaktionen (TSO, normiert halbjährlich): 26.434.836;
Batchlast (normierte CPU-Sekunden, halbjährlich): 598.300;
TSO-Last (normierte CPU-Sekunden, halbjährlich): 1.157.443.
Anzahl der Nutzer: ca. 3 000 aus den Dienststellen der Bundeswehr.
Es existiert ein ca. 350 Seiten umfangreiches Benutzerhandbuch. Die technische Dokumentation der Anteile auf dem Mainframe ist überwiegend in Autodoc vorhanden. Die Programme der graphischen Benutzeroberfläche sind weitgehend undokumentiert und weisen lediglich einzelne Kommentare im Quelltext auf. Übersichten zum Zusammenspiel der Komponenten, insbesondere zum Datenmodell, gibt es nicht.
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Fehler und Änderungsforderungen werden ausschließlich funktionell beschrieben, d. h. die Leistung umfasst nicht nur die programmtechnische Umsetzung sondern auch die vorherige Analyse von Fehlern und die Grob- und Feinkonzeption von Änderungen, ferner die proaktive Beratung der Bundeswehr bezüglich vorzunehmender Anpassungen aufgrund von Änderungen in Vorschriften oder an den Schnittstellen.
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Der Auftraggeber verfügt für den Anteil der graphischen Benutzeroberfläche dieses Verfahrens über keine Entwicklungsumgebung. Der Anbieter muss eine geeignete Entwicklungsumgebung für die Entwicklung der GUI unter MS Access und Visual C++ aufbauen, bereitstellen und pflegen. Im Übrigen gelten die erweiterten Leistungspflichten auf Grundlage der „Leistungsbeschreibung für Vergaben SWPÄ (allgemeiner Teil)“.
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Menge oder Umfang:
Geschätztes Volumen auf Grundlage bisheriger Erfahrungen für die Gesamtleistung (keine Abnahmeverpflichtung und keine Obergrenze),
Softwarepflege-Leistungen in Personentage,
2017-2020 jeweils 100 Personentage pro Jahr,
Softwarepflegeänderungs-Leistungen in Personentage,
2017-2020 jeweils 20 Personentage pro Jahr,
lfd. Aktivitäten in Personentage,
2017-2020 jeweils 50 Personentage pro Jahr.
Referenznummer: Y/VHFP/00165/G9016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bonn, Wilhelmshaven, Strausberg, Koblenz und andere Standorte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2016-12-27 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Jahre,
— Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 27 VSVgV (Formuler BAAINBw B013c),
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB (Formular BAAINBw B 013a).
Formulare zu beziehen unter der Adresse:
Sicherheitsanforderungen an das zu leistende Unternehmen:
— Es kommen für die Ausführung des Auftrages nur Unternehmen in Betracht, die in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen worden sind und hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes-SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuches für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils gültigen Fassung, abgeschlossen haben. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
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Der Bewerber muss darlegen, dass er die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung erfüllt und muss durch Bestätigung der zuständigen Behörde nachweisen, dass das Verfahren zur Herstellung der genannten Anforderungen bis spätestens 27.12.2016 abgeschlossen ist.
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Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearence (FSC).
Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwi-sicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Unternehmen die bereits in der Geheimschutzbetreuung sind, weisen dies durch die Angabe Ihrer Betriebsnummer nach.
Sicherheitsanforderungen an das konkret einzusetzende Personal:
— Dass einzusetzende Personal muss zum 27.12.2016 eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) erfolgreich abgeschlossen haben.
Nachweis: Eigenerklärung unter Angabe der Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen. Ergänzend ist mit der Eigenerklärung die Anzahl der Personen anzugeben, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
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Der Auftraggeber weißt darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist.
Hinweis auf das Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste (Anlage 2 zum genannten Rundschreiben beigefügt).
Einzelheiten sind dem GHB zu entnehmen.
— Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass dem Einsatz anderer als der genannten Mitarbeiter vom Auftraggeber schriftlich zugestimmt werden muss. Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Vertragslaufzeit die eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. Leistungsstörung, Abweichung von Vereinbarungen).
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Der Bieter bestätigt schriftlich mit Abgabe des Teilnahmeantrages sein Einverständis zu den Regelungen bezüglich der Geheimschutzbetreuung, Ü-2 Sicherheitsüberprüfung und der Regelung zum Ausstausch der Mitarbeiter.
www.baainbw.de/Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe.
Für potentielle Unterauftragnehmer gelten die gleichen Bedingungen hinsichtlich des Vorliegens der Voraussetzungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Jahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Sprachkenntnisse:
Die einzusetzende Person muss über gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch in Wort und Schrift verfügen. Basissprachkenntnisse in Englisch (lesend) sind zum Verständnis der Fachbegriffe und Dokumentationen notwendig. Vor dem Einsatz von Personen, die Deutsch als Fremdsprache erlernt haben, ist ein geeigneter Nachweis von Kenntnissen der deutschen Sprache in Wort und Schrift vorzulegen (Zeugnis einer anerkannten Sprachschule oder vergleichbare Nachweise).
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Der Auftraggeber behält sich vor, die Kenntnisse der deutschen Sprache mit eigenen Mitteln nachzuprüfen.
— Technische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten technischen Grundlagen:
— IBM-Hostumgebungen (z/OS inkl. TSO, ISPF, Java Compiled Language (JCL), Job Entry Subsystem 2 (JES2), Resource Access Control Facility (RACF), System Display and Search Facility (SDSF), Restructured Extended Executor (REXX), Query Management Facility (QMF), SCLM) – mindestens 5 Jahre Projekterfahrung;
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— Datenschnittstellenmanagementsystem zwischen z/OS und intel-/unixbasierten Systemen – mindestens 5 Jahre Projekterfahrung;
— Management von Batchjobs (Beta-Produkte) – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Datenbanksystem DB2 unter z/OS sowie Datenabfragesystem QMF – mindestens 5 Jahre Projekterfahrung;
— Programmiersprachen PL/I, Structured Query Language (SQL) (inklusive Stored Procedure-Technologie) – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Dateiorganisation auf IBM-Mainframes – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Entwicklungswerkzeuge, Host on Demand, Autodoc– mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Für den Anteil der GUI (dezentraler Anteil des Verfahrens): Entwicklung unter MS Access mit Programmiersprache Visual C++ – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben. Die vorgenannten Aufgaben sollten von einem Team mit maximal 2 Mitarbeitern komplett abgedeckt werden. Anzugeben ist jeweils, wer von dem vorgesehenen Projektteam an der jeweiligen Referenz beteiligt ist.
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— Verfahrensspezifische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten, verfahrensspezifischen Belangen:
— Realisierung vergleichbarer IT-Vorhaben in der Öffentlichen Verwaltung – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Nachweis über Projekte mit vergleichbar großen Anforderungen an ein proaktives Management von Materialbestandsführungs- und IT-Bestandsführungsystemen in einem Umfeld, das durch spezifische gesetzliche Rahmenbedingungen und Vorgaben bestimmt ist und proaktive Anpassungen an Änderungen in der Gesetzes- und Verordnungslage erfordert – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
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— Überwachung des Datentransfers zwischen zentralen und komplexen IT-Bestandsführungssystemen und weiteren angebundenen internen und externen Systemen (z.B. Maximo) unter Berücksichtigung der Verfahrensdokumentation – mindesten3 Jahre Projekterfahrung;
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— Nachweis über Projektführung nach ITIL-Standards oder Nachweis Zertifizierungen nach IT Infrastructure Library (ITIL) 2011 oder höher;
— Nachweis über das Management von Schnittstellen von non-SAP-Datenbanken zu SAP-Datenbanken sowie dortige Datenstrukturen – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben, soweit die Kompetenz nicht über anerkannte Zertifizierungen nachgewiesen werden können. Es dürfen nur die bereits unter „technische Erfahrungen“ herangezogenen Mitarbeiter referenziert werden. Anzugeben ist jeweils, wer von dem vorgesehenen Projektteam an der jeweiligen Referenz beteiligt ist.
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— Entwicklungswerkzeuge, Host on Demand, Autodoc – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Überwachung des Datentransfers zwischen zentralen und komplexen IT-Bestandsführungssystemen und weiteren angebundenen internen und externen Systemen (z. B. Maximo) unter Berücksichtigung der Verfahrensdokumentation – mindesten3 Jahre Projekterfahrung;
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Vertragsbedingungen:
— Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B „Allgemeine Vertragsbedingung für die Ausführung von Leistungen“ (VOL/B),
— Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (ZVB/BMVg),
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5 ZVB/BMVg,
zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI IT GmbH
Postanschrift: Auf dem Steinbüchel 22
Postort: Meckenheim
Postleitzahl: 53340
Kontakt
Kontaktperson: BAAINBw Vergabestelle Herkules Folgeprojekt (VgHFP)
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) E1.1 Angebotssammelstelle
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-12-28 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
Berücksichtigt werden nur Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1) genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
Mehr anzeigen
„Nicht Öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren, Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00165/G9016; Schlusstermin: 13.8.2015, 14:00 Uhr“
Es gilt deutsches Recht.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S. Nr. VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 124-228177 (2015-06-26)
Ergänzende Angaben (2015-08-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 154-284286
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 124-228177
ABl. S-Ausgabe: 154
Quelle: OJS 2015/S 154-284286 (2015-08-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
Kontakt
E-Mail: baainbwvghfp@bundeswehr.org 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 227-414387
ABl. S-Ausgabe: 227

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn, Wilhelmshaven, Strausberg Koblenz und andere Standorte innerhalb BRD.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-09-28 📅
Name: Conet Solutions GmbH
Postanschrift: Theodor-Heuss-Allee 19
Postort: Hennef
Postleitzahl: 53773
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 227-414387 (2016-11-21)