Statische Instandsetzung und Umbau der ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI
Die Stadt Bamberg beabsichtigt in Vertretung der Bürgerspitalstiftung Bamberg die ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg auf der Grundlage eines bereits erstellten Tragwerksgutachtens statisch- konstruktiv zu sanieren. Das oben erwähnte Gutachten betrachtet im Wesentlichen neben dem aktuellen statisch-konstruktiven Zustand der Kirche die Schwerpunkte Dachkonstruktion und Gewölbe. Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen. An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt, die sich nicht nur auf Leistungen der Tragwerksplanung beschränken, sondern auch auf Leistungen der Objektplanung. Weiterhin werden umfassende baugeschichtliche Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Tragwerksplaner und Bauleiter bei der Sanierung großer Kirchen, Schlösser und anderer vergleichbarer Denkmäler. Die Zusammenarbeit und die Koordination von Sonderfachleuten wie beispielsweise: — Restauratoren verschiedener Fachrichtungen; — Amtswerkstätten und Vertretern des Denkmalschutzes (BLfD); — Holzschutzgutachtern, Bauphysikern, Brandschutzfachleuten, Geologen, Fachleuten für Kunstschutz usw. bilden Grundvoraussetzungen, ebenso die Einarbeitung von Fachbeiträgen, Planungen und Gutachten anderer fachlich Beteiligter. Neben der Tragwerksplanung sind Leistungen der Objektplanung zu erbringen wie beispielsweise: — Erstellung von Ausschreibungen, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben statisch konstruktiver Gewerke (z. B. Zimmer- und Holzbauarbeiten, Instandsetzungs-, Vernadelungs- und Injektionsarbeiten am Mauerwerk, Sicherung von unterseitig bemalten Gewölben, Gründungs- und Fundamentertüchtigung, Dachabdichtungen usw.); — Führung von Vergabegesprächen; — Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie Detailplanung (z. B. Traufausbildung); — Mitwirken/Durchführen bei Hinzuziehen Sachverständiger, Prüfbehörden; — Organisieren von Abnahmen, Behördliche Genehmigungen, Prüfungen durch Sachverständige oder Behörden, Übergaben, Inbetriebnahmen; — Mängelbeseitigung, Dokumentation der Gewährleistungen; — Projektchronik Fotodokumentation erstellen; — Objektüberwachung und schriftliche Dokumentation; — Archivieren der Bauakten anhand einer sachgerechten Systematik der Bauakten; — Verfassen von Zwischen- und Sachstandsberichten; — Koordinierung der Pläne usw.; — Schriftverkehr mit Projektbeteiligten; — Kostenmanagement; — Terminmanagement. Terminvorausschau: — Beginn der Planungsleistungen: noch Ende 2015; — Bauzeit (statische Instandsetzung): 2016-2018; — Ende der Bauarbeiten: Dez. 2018.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-08-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
— Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, § 51),Leistungsphasen 1 bis einschl. 6.— Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, § 34),Leistungsphasen 1 bis einschl. 9.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bamberg
Postanschrift: Untere Sandstraße 34
Postleitzahl: 96049
Postort: Bamberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt.bamberg.de🌏
E-Mail: vergabestelle@stadt.bamberg.de📧
Telefon: +49 951871216📞
Fax: +49 951871957 📠
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien bei der Vergabestelle der Stadt Bamberg anfordern (siehe Kontaktadressen unter I.1)).
b) Die Bewerber erhalten von der Vergabestelle ein Codewort, mit dem sie die Ausschreibungsunterlagen und alle Anlagen vom städtischen Ausschreibungsserver abrufen können.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (siehe auch Kontaktadresse unter I.1)).
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF- Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der Vergabestelle des Auftraggebers eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich vor Abgabe schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien bei der Vergabestelle der Stadt Bamberg anfordern (siehe Kontaktadressen unter I.1)).
b) Die Bewerber erhalten von der Vergabestelle ein Codewort, mit dem sie die Ausschreibungsunterlagen und alle Anlagen vom städtischen Ausschreibungsserver abrufen können.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (siehe auch Kontaktadresse unter I.1)).
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF- Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der Vergabestelle des Auftraggebers eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich vor Abgabe schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bamberg beabsichtigt in Vertretung der Bürgerspitalstiftung Bamberg die ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg auf der Grundlage eines bereits erstellten Tragwerksgutachtens statisch- konstruktiv zu sanieren.
Das oben erwähnte Gutachten betrachtet im Wesentlichen neben dem aktuellen statisch-konstruktiven Zustand der Kirche die Schwerpunkte Dachkonstruktion und Gewölbe.
Die Baumaßnahmen sollen kurzfristig begonnen werden. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen müssen unmittelbar nach Beauftragung beginnen.
An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt, die sich nicht nur auf Leistungen der Tragwerksplanung beschränken, sondern auch auf Leistungen der Objektplanung. Weiterhin werden umfassende baugeschichtliche Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Tragwerksplaner und Bauleiter bei der Sanierung großer Kirchen, Schlösser und anderer vergleichbarer Denkmäler.
An die Bewerber werden hohe fachliche Anforderungen gestellt, die sich nicht nur auf Leistungen der Tragwerksplanung beschränken, sondern auch auf Leistungen der Objektplanung. Weiterhin werden umfassende baugeschichtliche Kenntnisse vorausgesetzt, ebenso langjährige Erfahrungen als Tragwerksplaner und Bauleiter bei der Sanierung großer Kirchen, Schlösser und anderer vergleichbarer Denkmäler.
Die Zusammenarbeit und die Koordination von Sonderfachleuten wie beispielsweise:
— Restauratoren verschiedener Fachrichtungen;
— Amtswerkstätten und Vertretern des Denkmalschutzes (BLfD);
— Holzschutzgutachtern, Bauphysikern, Brandschutzfachleuten, Geologen, Fachleuten für Kunstschutz usw.
bilden Grundvoraussetzungen, ebenso die Einarbeitung von Fachbeiträgen, Planungen und Gutachten anderer fachlich Beteiligter.
Neben der Tragwerksplanung sind Leistungen der Objektplanung zu erbringen wie beispielsweise:
— Erstellung von Ausschreibungen, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben statisch konstruktiver Gewerke (z. B. Zimmer- und Holzbauarbeiten, Instandsetzungs-, Vernadelungs- und Injektionsarbeiten am Mauerwerk, Sicherung von unterseitig bemalten Gewölben, Gründungs- und Fundamentertüchtigung, Dachabdichtungen usw.);
— Erstellung von Ausschreibungen, Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergaben statisch konstruktiver Gewerke (z. B. Zimmer- und Holzbauarbeiten, Instandsetzungs-, Vernadelungs- und Injektionsarbeiten am Mauerwerk, Sicherung von unterseitig bemalten Gewölben, Gründungs- und Fundamentertüchtigung, Dachabdichtungen usw.);
— Führung von Vergabegesprächen;
— Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie Detailplanung (z. B. Traufausbildung);
— Mitwirken/Durchführen bei Hinzuziehen Sachverständiger, Prüfbehörden;
— Organisieren von Abnahmen, Behördliche Genehmigungen, Prüfungen durch Sachverständige oder Behörden, Übergaben, Inbetriebnahmen;
— Mängelbeseitigung, Dokumentation der Gewährleistungen;
— Projektchronik Fotodokumentation erstellen;
— Objektüberwachung und schriftliche Dokumentation;
— Archivieren der Bauakten anhand einer sachgerechten Systematik der Bauakten;
— Verfassen von Zwischen- und Sachstandsberichten;
— Koordinierung der Pläne usw.;
— Schriftverkehr mit Projektbeteiligten;
— Kostenmanagement;
— Terminmanagement.
Terminvorausschau:
— Beginn der Planungsleistungen: noch Ende 2015;
— Bauzeit (statische Instandsetzung): 2016-2018;
— Ende der Bauarbeiten: Dez. 2018.
Menge oder Umfang:
— Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2013 Teil 4, Abschnitt 1, § 51),
Leistungsphasen 1 bis einschl. 6.
— Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, § 34),
Leistungsphasen 1 bis einschl. 9.
Dauer: 48 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bamberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9a bis einschl. d) VOF vorliegen (Ausschlusskriterien).
b) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) und § 19 (2) VOF.
c) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen.
b) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
c) Will sich ein Bewerber auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
c) Will sich ein Bewerber auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
d) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.a) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter);
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende).
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters/der Projektleiterin (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. oder vergleichbar);
— dessen Stellvertreter/in;
— und von einem weiteren Projektmitarbeiter/in.
Für den Projektleiter/die Projektleiterin ist die Erfahrung und Mitarbeit als Projektleiter bei vergleichbaren Projekten und bei den Beispielreferenzen aus III.2.3.b. anzugeben.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3.b) Referenzobjekte:
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen bei insgesamt maximal 2 mit den Anforderungen nach II.1.5) bzw. II.2.1)vergleichbaren Objekten und Leistungen, aufgeteilt nach:
Umbau und Instandsetzung einer denkmalgeschützten großen Kirche oder Schloß gem. Leistungsbeschreibung oder vergleichbares Objekt;
Je Referenzobjekt sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild;
— Angabe der durchschnittlichen Anzahl der beteiligten Mitarbeiter;
— Angaben zu den Besonderheiten des Referenzobjektes;
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners);
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z. B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer;
— Angaben zum Honorar (Ausgabe der HOAI, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR netto für die selbst erbrachten Leistungen;
— Angaben zu den selbst erbrachten fertig gestellten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit/als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI;
— Angaben zu den selbst erbrachten fertig gestellten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit/als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI;
— Angabe des Ausführungszeitraumes der Dienstleistung;
— aktuelles Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012).
Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2009, also ab dem 1.1.2010 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit/Projektgröße/Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
III.2.3.c) Besondere fachspezifische Kenntnisse:
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b.) aufgeführten Objekte sein.
In diesem Fall müssen die Referenzen allgemein mit den Anforderungen nach II.1.5) bzw. II.2.1) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2010 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Je Kriterium sind 3 Referenzprojekte anzugeben:
— bei Arbeiten in schadstoffbelasteten Bereichen (z. B. durch Holzschutzmittel);
— im bautechnischen Brandschutz;
— Besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes-Bundes-EU-Ebene) bei vergleichbaren Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen.
III.2.3.d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
III.2.3.d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig und müssen Dez. 2018 abgeschlossen sein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind nicht zugelassen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Der Leistungsteil der Tragwerksplanung ist Ingenieuren gemäß VOF § 19 (2) oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 (3) vorbehalten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Personelle Qualifikation (max. erreichbare Punktzahl: 54 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (max. erreichbare Punktzahl: 100 Punkte). Besondere Qualifikationen: (max. erreichbare Punktzahl: 18 Punkte). Technische Ausstattung: (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 192 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (siehe auch VI.3)) Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Personelle Qualifikation (max. erreichbare Punktzahl: 54 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (max. erreichbare Punktzahl: 100 Punkte). Besondere Qualifikationen: (max. erreichbare Punktzahl: 18 Punkte). Technische Ausstattung: (max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Gesamt-Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 192 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (siehe auch VI.3)) Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Beschaffungs- und Vergabestelle der Stadt Bamberg
Internetadresse: www.stadt.bamberg.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien bei der Vergabestelle der Stadt Bamberg anfordern (siehe Kontaktadressen unter I.1)).
b) Die Bewerber erhalten von der Vergabestelle ein Codewort, mit dem sie die Ausschreibungsunterlagen und alle Anlagen vom städtischen Ausschreibungsserver abrufen können.
c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
d) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (siehe auch Kontaktadresse unter I.1)).
Die Umschläge sind mit der Aufschrift: „Bewerbung für VOF- Verfahren – Bitte nicht öffnen“ zu kennzeichnen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht bei der Vergabestelle des Auftraggebers eingereicht wurden (Ausschlusskriterium). Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich vor Abgabe schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 des VOF-Verfahrens qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 808
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981530📞
Fax: +49 98153206 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß GWB § 107 ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, sofern:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Auftragserteilung: nach Ablauf der Informations- und Wartepflicht gem. § 101 a GWB:
— 15 Kalendertage nach Absendung der Information gem. GWB § 101 a,
— 10 Kalendertage bei Versand der Information gem. GBW 101a per Fax oder auf elektronischem Weg.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Quelle: OJS 2015/S 162-296939 (2015-08-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 445 992,68 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 95187-1216📞
Fax: +49 95187-1957 📠