Die VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder plant ihre zentralen Speichersysteme inklusive der Virtualisierungskomponenten im Rahmen einer Storage on Demand (SoD) Dienstleistung durch performantere Systeme auszutauschen. Die Speichersysteme der VBL befinden sich redundant in 2 Rechenzentren in ca. 300 m Entfernung. Die Daten werden synchron gespiegelt. Im SAN-Bereich wird der IBM SAN Volume Controller (SVC) als stretched Cluster eingesetzt, der als strategische Plattform weiter betrieben werden soll. Im NAS-Bereich betreibt die VBL ein NetApp MetroCluster unter Nutzung des Snaplock-Features für das elektronische Archiv. Initial bereitzustellen sind im SAN nutzbar ca. 5TiB Speicherplatz auf Basis FPGA-Flash-Technologie sowie ca. 90TiB auf Basis 900GB Enterprise HDDs. Tiering und Compression sollen hierbei mittels SVC zum Einsatz kommen. Die SAN Volume Controller sind den Anforderungen entsprechend auszustatten. Die SVC-Lizenzen sind nicht Teil des Auftragsgegenstandes. Die SAN-Switche der VBL werden nicht ausgetauscht. Optional angeboten werden sollen Implementierung und Betrieb eines weiteren SAN zur Ausstattung der DMZ mit ca. 10TiB (300GB Enterprise Disks) jeweils redundant bestehend aus zwei SAN Volume Controllern, Plattensystemen und SAN Switchen implementiert als stretched Cluster. Zur Verwaltung des SAN ist eine Block-Storage Managementsoftware anzubieten, die u.a. den SVC und die Speichersysteme unterstützt und Analyse und Reporting von Performance sowie Kapazitätseffizienz von vmware-VMs bis zum Speicher erlaubt. Der NAS-Plattenspeicher soll ersetzt werden durch aktuelle MetroCluster-Technologie unter Nutzung von Snaplock mit initial ca. 20TiB der Klasse Silber (25 000 CIFS-IOs) sowie ca. 0,5TiB SSD-Pool und ca. 50TiB der Klasse Bronze (3 500 NFS-IOs). Der Plattenplatz soll jeweils innerhalb eines definierten Wachstums-Korridors erweiterbar sein. Die Bereitstellung und der Betrieb der Storage-Umgebung erfolgen im Rahmen des SoD und werden über monatliche Raten abgerechnet. Die Laufzeit des SoD beträgt drei Jahre mit der Option auf Verlängerung um weitere 2 Jahre. Vor produktiver Inbetriebnahme ist mit der VBL ein Sicherheitskonzept für die Absicherung der geplanten Lösung zu erstellen, bei dem der Regel-Betrieb durch den Dienstleister vor Ort in der VBL erfolgt (Sicherheitskonzept 1). In einer zweiten Stufe ist mit der VBL ein erweitertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das den Regelbetrieb aus dem Remote Operation Center des AN beschreibt (Sicherheitskonzept 2). Maßgabe für beide Sicherheitskonzepte ist, dass der AN keinen Zugriff auf die Daten der VBL erhält. Für den Betrieb gemäß beider Sicherheitskonzepte sind jeweils monatliche Pauschalen anzubieten. Desweiteren sind u.a. jeweils Monatspauschalen zu nennen für den Betrieb der o. g. Basis-Infrastruktur gemäß Sicherheitskonzept 1 und 2 sowie für Bereitstellung und Betrieb von Kapazitätserweiterungen je TiB, Betriebsverlängerungen der o. g. Komponenten um 2 Jahre sowie für funktionsübergreifende Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 250 Personentagen. Die VBL behält sich vor, die betriebene Soft- und Hardware nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Vertrages von drei Jahren zu einer geringfügigen Ablösesumme zu übernehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-22.
Auftragsbekanntmachung (2015-05-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Datenspeicherung
Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.1.5)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenspeicherung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Postanschrift: Hans-Thoma-Straße 19
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.vbl.de🌏
E-Mail: zentraler.einkauf@vbl.de📧
Fax: +49 7211551333 📠
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Zentraler Einkauf) per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Storage on Demand“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentraler Einkauf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Mit dem Teilnahmeantrag hat sich der Bewerber zur vertraulichen Behandlung/ Geheimhaltung der ihm von der VBL im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellten Informationen zu verpflichten.
3. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) bis spätestens zum 16.6.2015 einzureichen.
4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexen ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Zentraler Einkauf) per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Storage on Demand“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentraler Einkauf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Mit dem Teilnahmeantrag hat sich der Bewerber zur vertraulichen Behandlung/ Geheimhaltung der ihm von der VBL im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellten Informationen zu verpflichten.
3. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) bis spätestens zum 16.6.2015 einzureichen.
4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexen ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder plant ihre zentralen Speichersysteme inklusive der Virtualisierungskomponenten im Rahmen einer Storage on Demand (SoD) Dienstleistung durch performantere Systeme auszutauschen.
Die Speichersysteme der VBL befinden sich redundant in 2 Rechenzentren in ca. 300 m Entfernung. Die Daten werden synchron gespiegelt. Im SAN-Bereich wird der IBM SAN Volume Controller (SVC) als stretched Cluster eingesetzt, der als strategische Plattform weiter betrieben werden soll. Im NAS-Bereich betreibt die VBL ein NetApp MetroCluster unter Nutzung des Snaplock-Features für das elektronische Archiv.
Die Speichersysteme der VBL befinden sich redundant in 2 Rechenzentren in ca. 300 m Entfernung. Die Daten werden synchron gespiegelt. Im SAN-Bereich wird der IBM SAN Volume Controller (SVC) als stretched Cluster eingesetzt, der als strategische Plattform weiter betrieben werden soll. Im NAS-Bereich betreibt die VBL ein NetApp MetroCluster unter Nutzung des Snaplock-Features für das elektronische Archiv.
Initial bereitzustellen sind im SAN nutzbar ca. 5TiB Speicherplatz auf Basis FPGA-Flash-Technologie sowie ca. 90TiB auf Basis 900GB Enterprise HDDs. Tiering und Compression sollen hierbei mittels SVC zum Einsatz kommen. Die SAN Volume Controller sind den Anforderungen entsprechend auszustatten. Die SVC-Lizenzen sind nicht Teil des Auftragsgegenstandes. Die SAN-Switche der VBL werden nicht ausgetauscht.
Initial bereitzustellen sind im SAN nutzbar ca. 5TiB Speicherplatz auf Basis FPGA-Flash-Technologie sowie ca. 90TiB auf Basis 900GB Enterprise HDDs. Tiering und Compression sollen hierbei mittels SVC zum Einsatz kommen. Die SAN Volume Controller sind den Anforderungen entsprechend auszustatten. Die SVC-Lizenzen sind nicht Teil des Auftragsgegenstandes. Die SAN-Switche der VBL werden nicht ausgetauscht.
Optional angeboten werden sollen Implementierung und Betrieb eines weiteren SAN zur Ausstattung der DMZ mit ca. 10TiB (300GB Enterprise Disks) jeweils redundant bestehend aus zwei SAN Volume Controllern, Plattensystemen und SAN Switchen implementiert als stretched Cluster.
Optional angeboten werden sollen Implementierung und Betrieb eines weiteren SAN zur Ausstattung der DMZ mit ca. 10TiB (300GB Enterprise Disks) jeweils redundant bestehend aus zwei SAN Volume Controllern, Plattensystemen und SAN Switchen implementiert als stretched Cluster.
Zur Verwaltung des SAN ist eine Block-Storage Managementsoftware anzubieten, die u.a. den SVC und die Speichersysteme unterstützt und Analyse und Reporting von Performance sowie Kapazitätseffizienz von vmware-VMs bis zum Speicher erlaubt.
Der NAS-Plattenspeicher soll ersetzt werden durch aktuelle MetroCluster-Technologie unter Nutzung von Snaplock mit initial ca. 20TiB der Klasse Silber (25 000 CIFS-IOs) sowie ca. 0,5TiB SSD-Pool und ca. 50TiB der Klasse Bronze (3 500 NFS-IOs).
Der Plattenplatz soll jeweils innerhalb eines definierten Wachstums-Korridors erweiterbar sein.
Die Bereitstellung und der Betrieb der Storage-Umgebung erfolgen im Rahmen des SoD und werden über monatliche Raten abgerechnet. Die Laufzeit des SoD beträgt drei Jahre mit der Option auf Verlängerung um weitere 2 Jahre.
Vor produktiver Inbetriebnahme ist mit der VBL ein Sicherheitskonzept für die Absicherung der geplanten Lösung zu erstellen, bei dem der Regel-Betrieb durch den Dienstleister vor Ort in der VBL erfolgt (Sicherheitskonzept 1). In einer zweiten Stufe ist mit der VBL ein erweitertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das den Regelbetrieb aus dem Remote Operation Center des AN beschreibt (Sicherheitskonzept 2). Maßgabe für beide Sicherheitskonzepte ist, dass der AN keinen Zugriff auf die Daten der VBL erhält. Für den Betrieb gemäß beider Sicherheitskonzepte sind jeweils monatliche Pauschalen anzubieten.
Vor produktiver Inbetriebnahme ist mit der VBL ein Sicherheitskonzept für die Absicherung der geplanten Lösung zu erstellen, bei dem der Regel-Betrieb durch den Dienstleister vor Ort in der VBL erfolgt (Sicherheitskonzept 1). In einer zweiten Stufe ist mit der VBL ein erweitertes Sicherheitskonzept zu erarbeiten, das den Regelbetrieb aus dem Remote Operation Center des AN beschreibt (Sicherheitskonzept 2). Maßgabe für beide Sicherheitskonzepte ist, dass der AN keinen Zugriff auf die Daten der VBL erhält. Für den Betrieb gemäß beider Sicherheitskonzepte sind jeweils monatliche Pauschalen anzubieten.
Desweiteren sind u.a. jeweils Monatspauschalen zu nennen für den Betrieb der o. g. Basis-Infrastruktur gemäß Sicherheitskonzept 1 und 2 sowie für Bereitstellung und Betrieb von Kapazitätserweiterungen je TiB, Betriebsverlängerungen der o. g. Komponenten um 2 Jahre sowie für funktionsübergreifende Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 250 Personentagen.
Desweiteren sind u.a. jeweils Monatspauschalen zu nennen für den Betrieb der o. g. Basis-Infrastruktur gemäß Sicherheitskonzept 1 und 2 sowie für Bereitstellung und Betrieb von Kapazitätserweiterungen je TiB, Betriebsverlängerungen der o. g. Komponenten um 2 Jahre sowie für funktionsübergreifende Leistungen mit einem Gesamtvolumen von 250 Personentagen.
Die VBL behält sich vor, die betriebene Soft- und Hardware nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Vertrages von drei Jahren zu einer geringfügigen Ablösesumme zu übernehmen.
Beschreibung der Optionen: Siehe Ziff. II.1.5)
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Referenznummer: B140731X1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Karlsruhe.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorbezeichneten Ausschlussgründe nachzufordern.
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorbezeichneten Ausschlussgründe nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Jeder Bewerber jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
1. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
1. Erklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen sowie in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen;
1. Erklärung zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen sowie in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen;
2. Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter, ihrer Berufserfahrung in den Bereichen Storageintegration OpenSystems, Speichervirtualisierungsplanung, Infrastrukturimplementierungen Bereich Storage, Storage on Demand sowie Storage und ihren Fähigkeiten auf den Bereichen 1) SAN-Switche, u. a. Brocade-Produkte, 2) SAN-Fabric-Management, Verkabelung, Zoning, 3) SAN–Plattensysteme, u.a. Flash, IBM-Produkte, 4) SAN Volume Controller, u.a. streched Cluster, Storage Tiering, Compression, 5) SAN Trouble Shooting, 6) Server-Anbindung an SAN, u.a. vmware, LINUX, Windows, AIX 7) NetApp, u.a. Metrocluster;
2. Erklärung zur Anzahl der Mitarbeiter, ihrer Berufserfahrung in den Bereichen Storageintegration OpenSystems, Speichervirtualisierungsplanung, Infrastrukturimplementierungen Bereich Storage, Storage on Demand sowie Storage und ihren Fähigkeiten auf den Bereichen 1) SAN-Switche, u. a. Brocade-Produkte, 2) SAN-Fabric-Management, Verkabelung, Zoning, 3) SAN–Plattensysteme, u.a. Flash, IBM-Produkte, 4) SAN Volume Controller, u.a. streched Cluster, Storage Tiering, Compression, 5) SAN Trouble Shooting, 6) Server-Anbindung an SAN, u.a. vmware, LINUX, Windows, AIX 7) NetApp, u.a. Metrocluster;
3. Nachweis eines nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifizierten Betriebscenters (bei Bewerbergemeinschaften genügt der Nachweis für ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft);
4. Aussagekräftige Darstellung der in den letzten Jahren durchgeführten Leistungen vergleichbarer Art mit Angaben zu den konkret erbrachten Leistungen, dem Leistungszeitraum/ der Inbetriebnahme sowie dem Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten. Als vergleichbar gelten nur Referenzaufträge, welche mindestens sämtliche folgende Leistungen umfassen: a) Bereitstellung SAN-Plattenplatz auf Basis HDDs und Flash-/SSD-Speicher in Verbindung mit SAN Volume Controller, b) Bereitstellung von NAS-Speichersystem(en), c) OnSite und/oder Remote Verwaltung der Speichersysteme durch den Anbieter z.B. im Rahmen einer Storage on Demand-Lösung.
4. Aussagekräftige Darstellung der in den letzten Jahren durchgeführten Leistungen vergleichbarer Art mit Angaben zu den konkret erbrachten Leistungen, dem Leistungszeitraum/ der Inbetriebnahme sowie dem Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten. Als vergleichbar gelten nur Referenzaufträge, welche mindestens sämtliche folgende Leistungen umfassen: a) Bereitstellung SAN-Plattenplatz auf Basis HDDs und Flash-/SSD-Speicher in Verbindung mit SAN Volume Controller, b) Bereitstellung von NAS-Speichersystem(en), c) OnSite und/oder Remote Verwaltung der Speichersysteme durch den Anbieter z.B. im Rahmen einer Storage on Demand-Lösung.
5. Nachweis eines nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifizierten Informationssicherheits-Managementsystems oder Nachweis (Vorlage) einer Informationssicherheitsrichtlinie mit Regelungen zur Organisation der Informationssicherheit, der Organisation der Personalsicherheit, zum Schutz vor physischem Zugang und Umwelteinflüssen, für das Betriebs- und Kommunikationsmanagement, zur Zugangskontrolle, zu Beschaffung, Entwicklung und Wartung von Informationssystemen, zum Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen und zur Sicherung des Geschäftsbetriebs;
5. Nachweis eines nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifizierten Informationssicherheits-Managementsystems oder Nachweis (Vorlage) einer Informationssicherheitsrichtlinie mit Regelungen zur Organisation der Informationssicherheit, der Organisation der Personalsicherheit, zum Schutz vor physischem Zugang und Umwelteinflüssen, für das Betriebs- und Kommunikationsmanagement, zur Zugangskontrolle, zu Beschaffung, Entwicklung und Wartung von Informationssystemen, zum Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen und zur Sicherung des Geschäftsbetriebs;
6. Angaben zum IBM-Partnerstatus.
Mindeststandards:
Zu Nr. 1: Der Bewerber/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam muss/ müssen über mindestens 10 eigene, festangestellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen verfügen und über mindestens 25 eigene, festangstellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen verfügen (Nachweis durch vorformulierte Eigenerklärung).
Zu Nr. 1: Der Bewerber/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam muss/ müssen über mindestens 10 eigene, festangestellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für die Architekturplanung und Implementierung von Storage on Demand-Lösungen verfügen und über mindestens 25 eigene, festangstellte Mitarbeiter in einer offiziellen Unternehmenseinheit für den 7 x 24 h Betrieb aus einem eigenen Remote Operation Center zum Betrieb von Storage on Demand-Systemen verfügen (Nachweis durch vorformulierte Eigenerklärung).
Zu Nr. 2: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen:
a) auf dem Gebiet Storageintegration OpenSystems mindestens 10 Mitarbeiter der Rolle „Technischer Spezialist“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle,
b) auf dem Gebiet Speichervirtualisierungsplanung mindestens 4 Mitarbeiter der Rolle „Senior Storage Architect“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle,
c) auf dem Gebiet Infrastrukturimplementierungen Bereich Storage mindestens 3 Mitarbeiter der Rolle „Senior Project Manager“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle,
d) auf dem Gebiet Storage on Demand mindestens 3 Mitarbeiter der Rolle „Service Manager“ mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle,
e) auf dem Gebiet Storage mindestens 10 Mitarbeiter der Rolle „Service Desk Support“ mit jeweils mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in dieser Rolle
nachweisen, welche über Fähigkeiten auf den unter Nr. 2 aufgeführten Bereichen verfügen.
Zu Nr. 3: Der Bewerber/zumindest ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig zertifiziertes Betriebscenter verfügen.
Zu Nr. 4: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen jeweils mindestens 2 Referenzen über a) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 200TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre sowie b) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 500 TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich unter Verwendung der Metrocluster-Technologie, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre, nachweisen. Es müssen in der Summe vier Referenzen unterschiedlicher Kunden nachgewiesen werden.
Zu Nr. 4: Der Bewerber/die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen jeweils mindestens 2 Referenzen über a) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 200TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre sowie b) die erfolgreich durchgeführte Lösung in der Konfiguration von mindestens 500 TiB bereitgestelltem Netto-Speicher im SAN- und NAS-Bereich unter Verwendung der Metrocluster-Technologie, Inbetriebnahme innerhalb der letzten 3 Jahre, nachweisen. Es müssen in der Summe vier Referenzen unterschiedlicher Kunden nachgewiesen werden.
Zu Nr. 5: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem oder zumindest über eine Informationssicherheitsrichtlinie mit den vom Auftraggeber aufgeführten Inhalten verfügen. Diese ist mit dem Teilnahmeantrag zur Einsicht vorzulegen.
Zu Nr. 5: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss über ein nach DIN EN ISO 27001 oder gleichwertig zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem oder zumindest über eine Informationssicherheitsrichtlinie mit den vom Auftraggeber aufgeführten Inhalten verfügen. Diese ist mit dem Teilnahmeantrag zur Einsicht vorzulegen.
Zu Nr. 6: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (soweit vorgesehen ist, dass es Hard- oder Software der Fa. IBM liefert oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Produkten der Fa. IBM erbringt) muss einen Status als IBM Premier Business Partner nachweisen.
Zu Nr. 6: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft (soweit vorgesehen ist, dass es Hard- oder Software der Fa. IBM liefert oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Produkten der Fa. IBM erbringt) muss einen Status als IBM Premier Business Partner nachweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von mindestens 5 000 000 EUR pro Versicherungsjahr. Mit dem Teilnahmeantrag ist a) zu Informationszwecken ein Nachweis über den aktuellen Versicherungsstatus sowie b) eine Eigenerklärung abzugeben, wonach auf Anforderung innerhalb von zwei Wochen die Bescheinigung eines Versicherungsgebers vorgelegt wird, aus der sich das Bestehen einer den Anforderungen entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ergibt (im Vordruck Teilnahmeantrag enthalten).
Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von mindestens 5 000 000 EUR pro Versicherungsjahr. Mit dem Teilnahmeantrag ist a) zu Informationszwecken ein Nachweis über den aktuellen Versicherungsstatus sowie b) eine Eigenerklärung abzugeben, wonach auf Anforderung innerhalb von zwei Wochen die Bescheinigung eines Versicherungsgebers vorgelegt wird, aus der sich das Bestehen einer den Anforderungen entsprechenden Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall ergibt (im Vordruck Teilnahmeantrag enthalten).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Ziff. II.1.) 5 sowie Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Betriebsführung von Storage on Demand ist für die VBL aus Gründen der geforderten Geheimschutzanforderungen der Stufe VS-Vertraulich durch Mitarbeiter mit mindestens einer SÜ2 (Sicherheitsüberprüfung 2 nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz) durchzuführen, siehe außerdem Vergabeunterlagen.
Die Betriebsführung von Storage on Demand ist für die VBL aus Gründen der geforderten Geheimschutzanforderungen der Stufe VS-Vertraulich durch Mitarbeiter mit mindestens einer SÜ2 (Sicherheitsüberprüfung 2 nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz) durchzuführen, siehe außerdem Vergabeunterlagen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von sechs Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 7 EG Abs. 9 VOL/A.
2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von sechs Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 7 EG Abs. 9 VOL/A.
3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/ Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.1.5) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit möglichst vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/ Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.1.5) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit möglichst vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2015-07-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Zentraler Einkauf
Frau Larissa Schlegel
Internetadresse: www.vbl.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-12-01 📅
Datum des Endes: 2018-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B140731X1
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Zentraler Einkauf) per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Storage on Demand“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentraler Einkauf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen kann bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle (Zentraler Einkauf) per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) angefordert werden. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Storage on Demand“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentraler Einkauf) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
2. Mit dem Teilnahmeantrag hat sich der Bewerber zur vertraulichen Behandlung/ Geheimhaltung der ihm von der VBL im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellten Informationen zu verpflichten.
3. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail (zentraler.einkauf@vbl.de, Betreff: Vergabe Storage on Demand, Az.: B140731X1) bis spätestens zum 16.6.2015 einzureichen.
4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
6. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexen ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Quelle: OJS 2015/S 100-182154 (2015-05-22)
Ergänzende Angaben (2015-07-09) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben