Stromlieferung für Strombedarfsgemeinschaft, bestehend aus 8 Abnehmern (1 Gebietskörperschaft und 7 Unternehmen) für Abnahmestellen nach dem Standardlastprofil (SLP)
Der Auftraggeber schreibt für sich und die weiteren 7 Mitglieder der Strombedarfsgemeinschaft die Lieferung elektrischer Energie aus, die bei wirtschaftlicher Vertretbarkeit vollständig aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) bereitgestellt werden soll. Wirtschaftlich vertretbar ist für den Auftraggeber ein Preis für Ökostrom von höchstens 4,30 ct/kWh. Die Lieferung betrifft 890 Abnahmestellen mit Strom auf der Niederspannungsebene mit einem Jahresverbrauch von ca. 5,16 GWh, die nach Standardlastprofil (SLP) versorgt werden. Davon sind 882 Abnahmestellen mit Eintarifzählern ausgestattet, 8 Abnahmestellen mit Zweitarifzählern. Die genauen Abnahmedaten werden in den Vergabeunterlagen dargelegt.Sollte die Belieferung mit Ökostrom zu der vom Auftraggeber vorgegebenen Wirtschaftlichkeitsgrenze nicht möglich sein, werden Angebote zur Lieferung von Strom aus konventionellen Kraftwerken erwartet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-30.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-09-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrizität
Menge oder Umfang: Ca. 5,16 GWh elektrischer Energie.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizität📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Hennigsdorf GmbH
Postanschrift: Neuendorfstraße 20a
Postleitzahl: 16761
Postort: Hennigsdorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.swh-online.de🌏
E-Mail: gerd.bartsch@ruppin-consult.de📧
Telefon: +49 33022021700📞
Fax: +49 33022021259 📠
Der Auftraggeber schreibt für sich und die weiteren 7 Mitglieder der Strombedarfsgemeinschaft die Lieferung elektrischer Energie aus, die bei wirtschaftlicher Vertretbarkeit vollständig aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) bereitgestellt werden soll. Wirtschaftlich vertretbar ist für den Auftraggeber ein Preis für Ökostrom von höchstens 4,30 ct/kWh. Die Lieferung betrifft 890 Abnahmestellen mit Strom auf der Niederspannungsebene mit einem Jahresverbrauch von ca. 5,16 GWh, die nach Standardlastprofil (SLP) versorgt werden. Davon sind 882 Abnahmestellen mit Eintarifzählern ausgestattet, 8 Abnahmestellen mit Zweitarifzählern.
Der Auftraggeber schreibt für sich und die weiteren 7 Mitglieder der Strombedarfsgemeinschaft die Lieferung elektrischer Energie aus, die bei wirtschaftlicher Vertretbarkeit vollständig aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) bereitgestellt werden soll. Wirtschaftlich vertretbar ist für den Auftraggeber ein Preis für Ökostrom von höchstens 4,30 ct/kWh. Die Lieferung betrifft 890 Abnahmestellen mit Strom auf der Niederspannungsebene mit einem Jahresverbrauch von ca. 5,16 GWh, die nach Standardlastprofil (SLP) versorgt werden. Davon sind 882 Abnahmestellen mit Eintarifzählern ausgestattet, 8 Abnahmestellen mit Zweitarifzählern.
Die genauen Abnahmedaten werden in den Vergabeunterlagen dargelegt.Sollte die Belieferung mit Ökostrom zu der vom Auftraggeber vorgegebenen Wirtschaftlichkeitsgrenze nicht möglich sein, werden Angebote zur Lieferung von Strom aus konventionellen Kraftwerken erwartet.
Die genauen Abnahmedaten werden in den Vergabeunterlagen dargelegt.Sollte die Belieferung mit Ökostrom zu der vom Auftraggeber vorgegebenen Wirtschaftlichkeitsgrenze nicht möglich sein, werden Angebote zur Lieferung von Strom aus konventionellen Kraftwerken erwartet.
Referenznummer: BASD15093092-SLP
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hennigsdorf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angebote sind in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Stelle einzureichen.
Für die Auswahl der Bieter werden die eingereichten Angebotsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise sowie nach den in den abzufordernden Vergabeunterlagen genannten Zuschlagskriterien bewertet. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise kurzfristig nachzufordern, die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden gleich behandelt. Angebote, denen die geforderten Nachweise nicht oder nicht vollständig beigefügt sind und für die – nach Aufforderung – die geforderten Nachweise auch nach einer gesetzten Frist nicht nachgereicht wurden, werden nicht gewertet.
Für die Auswahl der Bieter werden die eingereichten Angebotsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise sowie nach den in den abzufordernden Vergabeunterlagen genannten Zuschlagskriterien bewertet. Es werden nur Angebote berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise kurzfristig nachzufordern, die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden gleich behandelt. Angebote, denen die geforderten Nachweise nicht oder nicht vollständig beigefügt sind und für die – nach Aufforderung – die geforderten Nachweise auch nach einer gesetzten Frist nicht nachgereicht wurden, werden nicht gewertet.
Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Folgende Nachweise sind beizufügen:
1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf, ausländische Unternehmen können vergleichbare Nachweise vorlegen oder Eigenerklärungen verwenden.).
1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf, ausländische Unternehmen können vergleichbare Nachweise vorlegen oder Eigenerklärungen verwenden.).
2. Eigenerklärungen,
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 6 Abs. 4 a) bis g) EG VOL/A vorliegen,
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist.
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist.
3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bieter, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Angebot eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft / Mitglieder der Bietergemeinschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 11 für Bietergemeinschaften verwendet werden.
3. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bieter, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Angebot eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft / Mitglieder der Bietergemeinschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 11 für Bietergemeinschaften verwendet werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz für Leistungen vergleichbarer Art wie die des ausgelobten Lieferauftrages für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012, 2013, 2014) nachzuweisen.
Sie ist darüber hinaus durch die Benennung der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) beschäftigten Mitarbeiter/innen (Gesamtzahl, Zahl der kaufmännischen und der technischen Mitarbeiter/innen) zu belegen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Umsatzzahlen und die Anzahl der Mitarbeiter/innen für die gesamte Bietergemeinschaft zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens/Nachunternehmers darf dessen Umsatz nur entsprechend seinem Anteil am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer/das Nachunternehmen diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens/Nachunternehmers darf dessen Umsatz nur entsprechend seinem Anteil am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer/das Nachunternehmen diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eigenerklärung über die ordnungsgemäße gewerbliche Meldung und Berechtigung zur Leistungserbringung.
Angabe von Referenzleistungen, d. h. von mit dem ausgelobten Auftrag vergleichbaren Leistungen, unter Angabe von Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer, Anzahl und Art der belieferten Abnahmestellen, Liefervolumen pro Jahr sowie ggf. dem der Lieferung zugrunde liegenden Ökostrom-Zertifikat.
Angabe von Referenzleistungen, d. h. von mit dem ausgelobten Auftrag vergleichbaren Leistungen, unter Angabe von Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer, Anzahl und Art der belieferten Abnahmestellen, Liefervolumen pro Jahr sowie ggf. dem der Lieferung zugrunde liegenden Ökostrom-Zertifikat.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin als Projektleiter/in und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin als Projektleiter/in und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligungen als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligungen als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmern/Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-12-10 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Hennigsdorf
Postanschrift: Rathausplatz 1
Name des öffentlichen Auftraggebers: Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA)
Postanschrift: Potsdamer Straße 32/34
Postort: Falkensee
Postleitzahl: 14612
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH (HWB)
Postanschrift: Edisonstraße 1
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung GmbH (WInTO)
Postanschrift: Neuendorfstraße 18a
Name des öffentlichen Auftraggebers: ABS Hennigsdorf Gesellschaft für Arbeistsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung mbH (ABS)
Postanschrift: Fabrikstraße 10
Name des öffentlichen Auftraggebers: KPG Kraftwerks- und Projektentwicklungsgesellschaft Hennigsdorf mbH (KPG)
Postanschrift: Rathenaustraße 4
Name des öffentlichen Auftraggebers: co:bios Technologiezentrum GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Ruppin Consult GmbH
Herrn Gerd Bartsch
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BASD15093092-SLP
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@mwe.brandenburg.de📧
Telefon: +49 3318660📞
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de🌏
Fax: +49 3318661533 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber noch kein wirksamer Zuschlag erteilt wurde. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die betroffenen Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage seit der Absendung der Benachrichtigung verstrichen sind. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versandt, so verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage, § 101a GWB. Vor der Antragstellung muss der Bewerber in der Regel den Vergabeverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben, d.h. ohne schuldhaftes Zögern und bei einem Vergabeverstoß, der aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der Bewerbungsfrist bzw. innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, § 107 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber noch kein wirksamer Zuschlag erteilt wurde. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die betroffenen Bewerber, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage seit der Absendung der Benachrichtigung verstrichen sind. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versandt, so verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage, § 101a GWB. Vor der Antragstellung muss der Bewerber in der Regel den Vergabeverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben, d.h. ohne schuldhaftes Zögern und bei einem Vergabeverstoß, der aufgrund der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der Bewerbungsfrist bzw. innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, § 107 GWB.
Nach herrschender Rechtsauffassung ist hinsichtlich der Unverzüglichkeit einer Rüge von einer Frist von regelmäßig 3 bis maximal 6 Kalendertagen auszugehen.
Quelle: OJS 2015/S 192-347214 (2015-09-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-25) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-08 📅
Name: Energie Vertrieb Deutschland EVD GmbH
Postanschrift: Christoph-Probst-Weg 4
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20251
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
3️⃣
4️⃣
5️⃣
6️⃣
7️⃣
8️⃣ Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hennigsdorf Wohnungsbaugesellschaft mbH (HWB)
Wirtschafts-, Innovations- und Tourismusförderung Oberhavel GmbH (WInTO)
ABS Hennigsdorf Gesellschaft für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung mbH (ABS)