Die Stadtwerke Strausberg GmbH ist als Konzessionsnehmerin mit dem Betrieb des Nieder- und Mittelspannungs-Ortsnetzes im Stadtgebiet der Stadt Strausberg beauftragt. Sie ist zugleich Eigentümerin des Stromverteilernetzes im Gebiet der Stadt Strausberg. Die Stadtwerke Strausberg GmbH beabsichtigt, die technische Betriebsführung des Stromnetzes für einen Zeitraum von 10 Jahren zzgl. Verlängerungsoption an einen Betriebsführer zu vergeben. Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Stromzählerschaltung, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik. Nicht von der Betriebsführung umfasst sind der Abschluss von Netzanschlussverträgen mit Tarifkunden (§ 1 Abs. 3 KAV) und der Messstellenbetrieb inkl. Ablesung der an das Stromnetz angeschlossener Stromzähler. Auch die strategische Planung verbleibt beim Auftraggeber. Für den Betrieb des Stromnetzes beschäftigt die Stadtwerke Strausberg GmbH derzeit 3 Mitarbeiter (Netzmonteure). Der künftige Auftraggeber hat diese Mitarbeiter (Netzmonteure) zu übernehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizität📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Strausberg GmbH
Postanschrift: Kastanienallee 38
Postleitzahl: 15344
Postort: Strausberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-strausberg.de🌏
E-Mail: noreen.voelker@de.pwc.com📧
Fax: +49 3026365586 📠
Es handelt sich zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, bei dem sich Interessenten um die Teilnahme an dem späteren Verhandlungsverfahren bewerben können. Die Bewerber haben sorgfältig darauf zu achten, dass ihre Teilnahmeanträge alle in den Ziffern II.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben, Nachweise und Erklärungen enthalten.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Eignung die geforderten Nachweise und Erklärungen beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die jeweiligen Eigenerklärungen zusammen gewertet.
Für die dem Teilnahmeantrag beizufügenden Eigenerklärungen haben die Bewerber, soweit dies angegeben ist, zwingend die bei der o. g. Kontaktstelle abzufordernden Formblätter zu verwenden. Ggf. sind Formblätter zu vervielfältigen und durch eigene Darstellungen zu erweitern, sofern dies auf den jeweiligen Formblättern ausdrücklich vermerkt ist. Die Formblätter sind an den dafür vorgesehenen Stellen von dem jeweiligen Bewerber zu unterschreiben.
Beabsichtigt der Bewerber für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer einzusetzen, hat er mit dem Teilnahmeantrag den Namen des Nachunternehmers zu benennen und den entsprechenden Leistungsteil anzugeben. Der Nachunternehmer muss die genannten Eignungsanforderungen – bezogen auf seinen Leistungsteil – erfüllen.
Jeder Bewerber darf nur einen Teilnahmeantrag einreichen. Die Mehrfachbeteiligung eines Bewerbers führt zum Ausschluss des Bewerbers vom Wettbewerb. Beabsichtigt ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zugleich als Einzelbewerber zu beteiligen, hat er in seinem Teilnahmeantrag darzulegen und durch aussagekräftige Unterlagen nachzuweisen, dass eine Störung des Wettbewerbs und des Geheimhaltungsgebotes nicht zu befürchten ist. Darzulegen ist insbesondere, dass die beteiligten Rechtspersonen getrennt voneinander etwaige Angebote kalkulieren und erstellen werden und organisatorisch und unternehmerisch unabhängig voneinander am Markt agieren.
Der Teilnahmeantrag muss bis zum Ablauf des 14.12.2015, 12.00 Uhr bei der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle (PwC Legal AG, Kapelle-Ufer 4, 10117 Berlin) in schriftlicher Form vorliegen.
Der Teilnahmeantrag und die geforderten Nachweise/Erklärungen müssen in einem fensterlosen, verschlossenen Umschlag eingereicht werden, der mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag zur Ausschreibung: „Betriebsführungsvertrag für das Stromnetz „Strausberg“, Stadtwerke Strausberg GmbH – Nicht öffnen!“ zu versehen ist.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Er behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer Frist von 3 Kalendertagen nachzufordern.
Im Teilnahmewettbewerb werden aus den als geeignet eingestuften Bewerbern max. fünf Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe und damit zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Sollten mehr als fünf Bewerber als geeignet eingestuft werden, erfolgt die Auswahl anhand der Anzahl der eingereichten, mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren Referenzen gemäß den unter Ziffer III.2.3a) genannten Mindestanforderungen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
Es handelt sich zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, bei dem sich Interessenten um die Teilnahme an dem späteren Verhandlungsverfahren bewerben können. Die Bewerber haben sorgfältig darauf zu achten, dass ihre Teilnahmeanträge alle in den Ziffern II.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben, Nachweise und Erklärungen enthalten.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Eignung die geforderten Nachweise und Erklärungen beizufügen. Bei Bewerbergemeinschaften werden die jeweiligen Eigenerklärungen zusammen gewertet.
Für die dem Teilnahmeantrag beizufügenden Eigenerklärungen haben die Bewerber, soweit dies angegeben ist, zwingend die bei der o. g. Kontaktstelle abzufordernden Formblätter zu verwenden. Ggf. sind Formblätter zu vervielfältigen und durch eigene Darstellungen zu erweitern, sofern dies auf den jeweiligen Formblättern ausdrücklich vermerkt ist. Die Formblätter sind an den dafür vorgesehenen Stellen von dem jeweiligen Bewerber zu unterschreiben.
Beabsichtigt der Bewerber für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer einzusetzen, hat er mit dem Teilnahmeantrag den Namen des Nachunternehmers zu benennen und den entsprechenden Leistungsteil anzugeben. Der Nachunternehmer muss die genannten Eignungsanforderungen – bezogen auf seinen Leistungsteil – erfüllen.
Jeder Bewerber darf nur einen Teilnahmeantrag einreichen. Die Mehrfachbeteiligung eines Bewerbers führt zum Ausschluss des Bewerbers vom Wettbewerb. Beabsichtigt ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zugleich als Einzelbewerber zu beteiligen, hat er in seinem Teilnahmeantrag darzulegen und durch aussagekräftige Unterlagen nachzuweisen, dass eine Störung des Wettbewerbs und des Geheimhaltungsgebotes nicht zu befürchten ist. Darzulegen ist insbesondere, dass die beteiligten Rechtspersonen getrennt voneinander etwaige Angebote kalkulieren und erstellen werden und organisatorisch und unternehmerisch unabhängig voneinander am Markt agieren.
Der Teilnahmeantrag muss bis zum Ablauf des 14.12.2015, 12.00 Uhr bei der unter Punkt I.1) genannten Kontaktstelle (PwC Legal AG, Kapelle-Ufer 4, 10117 Berlin) in schriftlicher Form vorliegen.
Der Teilnahmeantrag und die geforderten Nachweise/Erklärungen müssen in einem fensterlosen, verschlossenen Umschlag eingereicht werden, der mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag zur Ausschreibung: „Betriebsführungsvertrag für das Stromnetz „Strausberg“, Stadtwerke Strausberg GmbH – Nicht öffnen!“ zu versehen ist.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Er behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer Frist von 3 Kalendertagen nachzufordern.
Im Teilnahmewettbewerb werden aus den als geeignet eingestuften Bewerbern max. fünf Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe und damit zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Sollten mehr als fünf Bewerber als geeignet eingestuft werden, erfolgt die Auswahl anhand der Anzahl der eingereichten, mit dem vorliegenden Auftrag vergleichbaren Referenzen gemäß den unter Ziffer III.2.3a) genannten Mindestanforderungen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
Die auf der Grundlage der Wertung der eingereichten Teilnahmeanträge zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erhalten zeit- und inhaltsgleich die Vergabeunterlagen für die Angebotsbearbeitung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 1
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Strausberg GmbH ist als Konzessionsnehmerin mit dem Betrieb des Nieder- und Mittelspannungs-Ortsnetzes im Stadtgebiet der Stadt Strausberg beauftragt. Sie ist zugleich Eigentümerin des Stromverteilernetzes im Gebiet der Stadt Strausberg. Die Stadtwerke Strausberg GmbH beabsichtigt, die technische Betriebsführung des Stromnetzes für einen Zeitraum von 10 Jahren zzgl. Verlängerungsoption an einen Betriebsführer zu vergeben.
Die Stadtwerke Strausberg GmbH ist als Konzessionsnehmerin mit dem Betrieb des Nieder- und Mittelspannungs-Ortsnetzes im Stadtgebiet der Stadt Strausberg beauftragt. Sie ist zugleich Eigentümerin des Stromverteilernetzes im Gebiet der Stadt Strausberg. Die Stadtwerke Strausberg GmbH beabsichtigt, die technische Betriebsführung des Stromnetzes für einen Zeitraum von 10 Jahren zzgl. Verlängerungsoption an einen Betriebsführer zu vergeben.
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Stromzählerschaltung, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Stromzählerschaltung, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Nicht von der Betriebsführung umfasst sind der Abschluss von Netzanschlussverträgen mit Tarifkunden (§ 1 Abs. 3 KAV) und der Messstellenbetrieb inkl. Ablesung der an das Stromnetz angeschlossener Stromzähler. Auch die strategische Planung verbleibt beim Auftraggeber.
Nicht von der Betriebsführung umfasst sind der Abschluss von Netzanschlussverträgen mit Tarifkunden (§ 1 Abs. 3 KAV) und der Messstellenbetrieb inkl. Ablesung der an das Stromnetz angeschlossener Stromzähler. Auch die strategische Planung verbleibt beim Auftraggeber.
Für den Betrieb des Stromnetzes beschäftigt die Stadtwerke Strausberg GmbH derzeit 3 Mitarbeiter (Netzmonteure). Der künftige Auftraggeber hat diese Mitarbeiter (Netzmonteure) zu übernehmen.
Menge oder Umfang:
Ausgeschrieben ist die technische Betriebsführung des Nieder- und Mittelspannungs-Ortsnetzes im Stadtgebiet der Stadt Strausberg. Die Netzstrukturdaten nach § 27 StromNEV (Stichtag: 31.12.2014, Stand: 1.4.2015) lauten:
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 60 Monate
Dauer: 120 Monate
Referenznummer: SSG-BFSN-2016
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Als Eigenerklärungen werden gefordert:
a) Darstellung des Unternehmens, gegliedert nach a) Gesellschafter- bzw. Eigentümerstruktur, b) Kurzbeschreibung des Konzerns, sofern das Unternehmen konzernzugehörig ist, und c) Standorte bzw. Niederlassungen.
b) Erklärung, dass die Voraussetzungen nach § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO nicht vorliegen.
c) Erklärung, dass die Verpflichtungen des § 3 Abs. 3 BbgVergG durch die Bewerber sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrags bekannt sind, eingehalten werden.
d) Als Fremdnachweis wird gefordert:
Aktueller Handelsregisterauszug oder Registerauszug gleichwertiger Art, nicht älter als 3 Monate.
Für die Eigenerklärungen sind zwingend die bei der o.g. Kontaktstelle abzufordernden Formblätter zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe (technische Betriebsführung) ist, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
b) Als Fremdnachweis wird gefordert:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. der in Ziff. III.1.1) genannten Anforderungen bzw. Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherers, dass er mit dem Bieter im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung für Personen- sowie für Sach- und Vermögensschäden mit einer Mindestdeckungssumme von jeweils 10 Mio EUR je Schadensfall abschließen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. der in Ziff. III.1.1) genannten Anforderungen bzw. Erklärung eines in der EU zugelassenen Versicherers, dass er mit dem Bieter im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung für Personen- sowie für Sach- und Vermögensschäden mit einer Mindestdeckungssumme von jeweils 10 Mio EUR je Schadensfall abschließen wird.
Für die Eigenerklärung ist zwingend das bei der o. g. Kontaktstelle abzufordernden Formblatt zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Als Eigenerklärungen werden gefordert:
a) Erklärung über die wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten und mit dem Gegenstand der Vergabe (technische Betriebsführung) vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, des Leistungszeitraumes sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers (unter Angabe des Ansprechpartners und der Telefonnummer) sowie der übernommenen Aufgaben; hierbei sollen die Aufgaben der technischen Betriebsführung differenziert werden nach entnommener Jahresarbeit des Stromverteilernetzes und Leitungslänge des Stromverteilernetzes (mit Unterscheidung nach Hochspannung, Mittelspannung und Niederspannung) sowie Anzahl der Entnahmestellen je Netz/Umspannungsebene.
a) Erklärung über die wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten und mit dem Gegenstand der Vergabe (technische Betriebsführung) vergleichbaren Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, des Leistungszeitraumes sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers (unter Angabe des Ansprechpartners und der Telefonnummer) sowie der übernommenen Aufgaben; hierbei sollen die Aufgaben der technischen Betriebsführung differenziert werden nach entnommener Jahresarbeit des Stromverteilernetzes und Leitungslänge des Stromverteilernetzes (mit Unterscheidung nach Hochspannung, Mittelspannung und Niederspannung) sowie Anzahl der Entnahmestellen je Netz/Umspannungsebene.
Als Mindestanforderung sind drei Referenzen über die technische Betriebsführung eines hinsichtlich der Anzahl der Entnahmestellen vergleichbaren Stromverteilernetzes nachzuweisen. Dabei muss jede Referenz mindestens so viele Entnahmestellen jeweils in der Netzebene Mittelspannung, in der Umspannebene Mittelspannung/Niederspannung und in der Netzebene Niederspannung umfassen, wie das unter Ziffer II.2.1) beschriebene Stromnetz des Auftraggebers. Anderenfalls erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Als Mindestanforderung sind drei Referenzen über die technische Betriebsführung eines hinsichtlich der Anzahl der Entnahmestellen vergleichbaren Stromverteilernetzes nachzuweisen. Dabei muss jede Referenz mindestens so viele Entnahmestellen jeweils in der Netzebene Mittelspannung, in der Umspannebene Mittelspannung/Niederspannung und in der Netzebene Niederspannung umfassen, wie das unter Ziffer II.2.1) beschriebene Stromnetz des Auftraggebers. Anderenfalls erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren.
b) Erklärung über die beim Bewerber vorhandene technische Ausrüstung zur Ausführung der Leistungen der technische Betriebsführung.
c) Erklärung über die berufliche Befähigung der für die Leistungen verantwortlichen Personen.
d) Erklärung über die Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems gemäß DIN EN ISO 14001 (oder nach einer gleichwertigen Norm eines europäischen Unionstaates).
e) Erklärung über die Zertifizierung des technischen Sicherheitsmanagements (TSM) gemäß VDE-AR-N 4001:2011-04 (oder nach einer gleichwertigen Norm eines europäischen Unionstaates).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall ist der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- sowie für Sach- und Vermögensschäden mit einer Mindestdeckungssumme von jeweils 10 000 000 EUR je Schadensfall nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Angaben erfolgen in den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es gilt das Brandenburgische Gesetz über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen vom 21.9.2011 (BbgVergG). Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber gem. § 3 BbgVergG seinen für die Ausführung des Auftrags eingesetzten Mitarbeitern einen Mindestlohn von 8,50 EUR/h zahlen muss. Der Auftraggeber ist gemäß § 8 BbgVergG berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung der dem Auftragnehmer sowie den Nachunternehmern und den Verleihern von Arbeitskräften auf Grund des BbgVergG auferlegten Verpflichtungen zu überprüfen. Zudem wird auf die Verpflichtung des Auftraggebers nach § 9 BbgVergG hingewiesen, mit dem Auftragnehmer für schuldhafte Verstöße des Auftragnehmers gegen die Vorgaben der §§ 3 und 8 BbgVergG Vertragsstrafen zu vereinbaren.
Es gilt das Brandenburgische Gesetz über Mindestanforderungen für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen vom 21.9.2011 (BbgVergG). Es wird insbesondere darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber gem. § 3 BbgVergG seinen für die Ausführung des Auftrags eingesetzten Mitarbeitern einen Mindestlohn von 8,50 EUR/h zahlen muss. Der Auftraggeber ist gemäß § 8 BbgVergG berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung der dem Auftragnehmer sowie den Nachunternehmern und den Verleihern von Arbeitskräften auf Grund des BbgVergG auferlegten Verpflichtungen zu überprüfen. Zudem wird auf die Verpflichtung des Auftraggebers nach § 9 BbgVergG hingewiesen, mit dem Auftragnehmer für schuldhafte Verstöße des Auftragnehmers gegen die Vorgaben der §§ 3 und 8 BbgVergG Vertragsstrafen zu vereinbaren.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: PwC Legal AG Berlin, Kapelle-Ufer 4, 10117 Berlin
Noreen Völker
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661719📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist jedenfalls dann unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB auch dann unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weitere Ausschlussfristen ergeben sich aus § 107 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 2 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist jedenfalls dann unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB auch dann unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weitere Ausschlussfristen ergeben sich aus § 107 Abs. 2 Nr. 2 und Abs. 2 GWB.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 2 S. 2 GWB 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung endet.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Wie VI.4.1)
Quelle: OJS 2015/S 223-407102 (2015-11-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Nicht von der Betriebsführung umfasst sind der Abschluss von Netzanschlussverträgen mit Tarifkunden (§ 1 Abs. 3 KAV) und der Messstellenbetrieb inkl. Ablesung der an das Stromnetz angeschlossener Stromzähler. Auch die strategische Planung verbleibt beim Auftraggeber.
Für den Betrieb des Stromnetzes beschäftigt die Stadtwerke Strausberg GmbH derzeit 3 Mitarbeiter (Netzmonteure). Der künftige Auftraggeber hat diese Mitarbeiter (Netzmonteure) zu übernehmen.
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Nicht von der Betriebsführung umfasst sind der Abschluss von Netzanschlussverträgen mit Tarifkunden (§ 1 Abs. 3 KAV) und der Messstellenbetrieb inkl. Ablesung der an das Stromnetz angeschlossener Stromzähler. Auch die strategische Planung verbleibt beim Auftraggeber.
Für den Betrieb des Stromnetzes beschäftigt die Stadtwerke Strausberg GmbH derzeit 3 Mitarbeiter (Netzmonteure). Der künftige Auftraggeber hat diese Mitarbeiter (Netzmonteure) zu übernehmen.
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Die technische Betriebsführung umfasst insbesondere den Betrieb, die Instandhaltung und die Instandsetzung und Erweiterung des Stromnetzes einschließlich technische Planung, Bau, Dokumentation, Datenmigration sowie Umsetzung der Anforderungen des Gesetzes für den Ausbau Erneuerbarer Energien (EEG) und des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) unter Beachtung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, der Unfallverhütungsvorschriften sowie der anerkannten Regeln der Technik.
Vertrag über die technische Betriebsführung des Nieder- und Mittelspannungs-Ortsnetzes im Stadtgebiet der Stadt Strausberg mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
Beschreibung der Optionen: Zweimalige Verlängerungsoption für 5 Jahre.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Strausberg.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-21 📅
Name: E.dis ag
Postanschrift: Langewahler Str. 60
Postort: Fürstenwalde
Postleitzahl: 15517
Land: Deutschland 🇩🇪 Oder-Spree
🏙️
Internetadresse: http://www.e-dis.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Telefon: +49 331866-1719📞
Fax: +49 331866-1652 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postort: Wie oben
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 075-130477 (2016-04-13)