Technische Universität München (TUM) Sanierungs-, Anpassungs-, Brandschutz- und Energiemaßnahmen auf dem Stammgelände der Technischen Universität München Objektplanung, Leistungsbild Gebäude nach §§ 33-37 HOAI 2013, Leistungsphasen 6-8

Staatliches Bauamt München 2

Die Technische Universität München (TUM) ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden um den aktuellen Anforderungen an ein öffentliches und stark frequentiertes Gebäude weiterhin zu entsprechen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-15 Auftragsbekanntmachung
2016-02-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungsbild Gebäude nach §§ 33-37 HOAI 2013, Leistungsstufen 3 und 4.Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 3-4 gem. § 34 HOAI 2013 an den Auftragnehmer zu vergeben:— Stufe 3: Leistungsphase 6 + 7;— Stufe 4: Leistungsphase 8.Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 3 bis 4 besteht nicht.Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.Der Auftrag wird in die Honorarzone IV „Mindestsatz“ nach § 35 HOAI eingestuft.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatliches Bauamt München 2
Postanschrift: Ludwigstr. 18
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.stbam2.bayern.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@stbam2.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921811-5209/5201 📞
Fax: +49 89218115099 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-15 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 203-368974
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar. Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich. Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt. Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden. b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen. Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen. Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten. Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen. d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen. Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert. Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden: Maßnahme: Maßnahmennummer: 15005 E 0104; TUM München, Bauliche Anpassung des Gebäudes 0501 3. Bauabschnitt; Objektplanung Gebäude; Staatliches Bauamt München 2; Ludwigstraße 18, 80539 München; -Im Posteingang nicht öffnen-. e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen. f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen. h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt. j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossenen Projekte. k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen. l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden. m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen. n) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht möglich. o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Technische Universität München (TUM) ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden um den aktuellen Anforderungen an ein öffentliches und stark frequentiertes Gebäude weiterhin zu entsprechen.
Die dazu nötigen Maßnahmen wurden in Bauabschnitte und Baumaßnahmen aufgeteilt.
Nachfolgend geht es um bauliche Anpassungen des Gebäudes 0501, 3. Bauabschnitt, 2. Teilbaumaßnahme.
Nachdem im Rahmen der 1. Teilbaumaßnahme des 3. Bauabschnitts mit der Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen begonnen wurde, muss diese Maßnahme nun weitergeführt und zum Abschluss gebracht werden. Des Weiteren ist die Umstellung der z. T. noch vorhandenen veralteten Dampfheizung erforderlich.
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Die Nutzfläche nach Flächenbedarfsplan liegt bei 26 200 m
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Nach Abschluss der 2. Teilbaumaßnahme ist die Sanierung des Gebäudes 0501 inkl. der laut Brandschutzkonzept geforderten Ertüchtigungsmaßnahmen, abgeschlossen.
Wesentliche Inhalte:
Nach Abschluss der 2. Teilbaumaßnahme sollen die folgenden Ziele der Gesamt- Maßnahme erreicht werden:
— Fertigstellung der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen des Gebäudes 0501.
— Fertigstellung der Umstellung der Heizung von Dampf auf Warmwasser im Gebäude 0501.
Einzelmaßnahmen:
Brandschutzmaßnahmen:
— Türen: Alle Türen an Flucht- und Rettungswegen müssen entsprechend dem Brandschutzkonzept ertüchtigt werden. Die Rauchabschnittsbildung der Flure muss räumlich umgesetzt werden. Dabei ist besonders auf die architektonischen Absichten des Altbaus einzugehen und eine sorgfältig durchdachte bauliche Lösung zu finden.
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— Rettungsweg:
Der zweite bauliche Rettungsweg in Form eines Treppenhauses muss aus 3 Hörsälen gewährleistet werden. Um die städtebaulichen Qualitäten des Campus zu erhalten sollen die Fluchttreppenhäuser im Inneren des Gebäudes 0501 Platz finden. Für eine mögliche Unterbringung der innenliegenden Treppenhäuser werden fünf bestehende Räume statisch und geometrisch untersucht.
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— Brandwandersatzwand:
Zum Gebäude 0510 hin, müssen Wände, Türen und Fenster gemäß Brandschutzkonzept ertüchtigt werden.
— Sprinklerung:
Das Büchermagazin (138) und die Garderobe (1143) müssen laut Brandschutzkonzept gesprinkelt werden. Der bereits vorhandene Wassertank ist so dimensioniert, dass die Sprinkleranlage für diese Räume daran angeschlossen werden kann. Im Vorfeld muss dort eine Schadstoffuntersuchung durchgeführt werden.
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— Keller:
Aufgrund der hohen Frequentierung des Messlabors (120) und der gegenüberliegenden Arbeits-, PC – und Büroräume muss der daran angrenzende Flur allen Anforderungen eines ersten Rettungswegs für Aufenthaltsräume entsprechen. Der zweite Treppenzugang in das Erdgeschoss muss in diesem Zuge ebenfalls ertüchtigt werden.
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Umstellung Heizung:
— Heizung:
Die Umstellung der Dampfheizung auf Warmwasser muss in der nördlichen Gebäudeseite auf allen Stockwerken erfolgen. Hier sind Hochbau, Elektro und Haustechnik gleichermaßen involviert.
Bemerkung:
Bei dieser Baumaßnahme handelt es sich um ein sehr komplexes Vorhaben, das ein hohes Maß an Koordination zwischen den Gewerken, schon während der Planung und besonders während der Ausführung erforderlich macht. Für alle Leistungsphasen bedeutet das eine enge Abstimmung untereinander und mit den Nutzern, bzw. dem zentralen Immobilienmanagement. Für die Bauphase ist eine kontinuierliche Vorort-Betreuung unbedingt notwendig. Da die gesamte Maßnahme unter Hochschulbetrieb läuft, kann es sein, dass kostenrelevante Wochenendarbeit ausgeschrieben werden muss.
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Eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Beteiligten ist bereits in frühen Leistungsphasen wichtig, um einen realistischen Zeitplan zu erarbeiten.
Die Kostenobergrenze für die Maßnahme (Gebäude 0501, 3. Bauabschnitt, 2. Teilbaumaßnahme) liegt bei 6 600 000 EUR brutto Gesamtbaukosten. Diese Kosten umfassen die Kostengruppe 200 bis 400 nach DIN 276.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Derzeit wird (unverbindlich) von einem Baubeginn Mitte 2016 ausgegangen.
Menge oder Umfang:
Leistungsbild Gebäude nach §§ 33-37 HOAI 2013, Leistungsstufen 3 und 4.
Der öffentliche Auftraggeber beabsichtigt soweit entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden, die Planungsleistungen der Leistungsstufen 3-4 gem. § 34 HOAI 2013 an den Auftragnehmer zu vergeben:
— Stufe 3: Leistungsphase 6 + 7;
— Stufe 4: Leistungsphase 8.
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsstufen 3 bis 4 besteht nicht.
Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
Der Auftrag wird in die Honorarzone IV „Mindestsatz“ nach § 35 HOAI eingestuft.
Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen (siehe unter Ziff. II.2.1)).
Referenznummer: Maßnahme Maßnahmennummer: 15005 E 0104 TUM München, Bauliche Anpassung des Gebäudes 0501, Dritter Bauabschnitt Objektplanung Gebäude
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gebäude 0501 der Technischen Universität München – Arcisstraße 21, 80333 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen § 19 Abs. 3 VOF.
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
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Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
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2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
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Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG oder der Art. 1 bis 2a des IngG erfüllt sind.
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Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung „Architekt“, gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 09. Mai.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren nach § 5 Abs. 4c VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistungen sind Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Gebäude nach § 34 HOAI, Leistungsphasen 6-8.
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Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs.2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (= „Nachunternehmer“) nach § 5 Abs. 5h VOF:
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen nach § 5 Abs. 6 VOF:
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
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Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel nach § 5 Abs. 5d VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
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2.3.2. Eignungskriterium, Planungserfahrung Leistungsbild Gebäude in den Leistungsphasen 6 bis 8 § HOAI nach § 5 Abs. 5 b VOF:
Angabe von Referenzen mit Projekten der in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Dienstleistungen, mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes und der Leistungsphasen, sind beizulegen.
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Weitere Wertungskriterien:
2.3.2.1 Fachtechnische Qualität der Referenzen:
— Erfahrung bei Durchführung von vergleichbaren Bauaufgaben (Umbau, Sanierung);
— Erfahrung mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone);
— Erfahrung mit vergleichbaren erbrachten Leistungen (Leistungsphasen und besondere Leistungen) und
— Erfahrung mit Projekten einer vergleichbaren Größe (Nutzfläche und Baukosten).
Auf Sachkunde z. B. beim:
— Bauen im Bestand;
— Bauen während des laufenden Betriebs;
— Brandschutz und
— beim Bauen im Denkmalschutz wird besonderer Wert gelegt.
Hinweis:
Als vergleichbar sieht die Vergabestelle
eine Nutzfläche von 13 000 m
Baukosten in Höhe von 4 200 000 EUR Brutto an.
Bereits 2 sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenzen reichen aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam:
Für die benannten Personen und Fachkräfte im Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.3), die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, ist für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung bzw. der beruflichen Qualifikation zu führen.
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In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
berufliche Qualifikation,
Berufserfahrung,
Referenzobjekt,
erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts.
Dazu wird ein einseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können ist zu benennen.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e bzw. Bauleiter/in:
Der/die Projektverantwortliche/r bzw. Bauleiter/in wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen bzw. Bauleiters:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters bzw. Bauleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Planer/in (LPH. 6-7):
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
Referenzbögen:
Alle eingereichten Referenzen werden bewertet.
Die Bewertungen aller abgegebenen Referenzen werden addiert und durch die Anzahl der Referenzen geteilt.
Hinweis: Für die Höchstbewertung der eingereichten Referenzen ist nicht die Anzahl der vorgelegten Referenzen ausschlaggebend, sondern deren Qualität und Vergleichbarkeit.
In diesen Referenzbögen sind folgende Angaben angefragt:
— Kurze Beschreibung des Projektes mit Angabe des Ortes und der Gebäudekenndaten;
— Angabe der durchgeführten Leistungsphasen nach §§ 34 HOAI;
— Angabe der Honorarzone und des Honorarsatzes;
— Angabe der Baukosten in KGR 300 bis 400 nach DIN 276 einschl. MwSt.;
— Bescheinigung/en über diese beauftragten und erbrachten Leistungen;
— Leistungszeitraum der erbrachten Leistungen, aufgegliedert nach Leistungsphasen;
— Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter unter Angabe des Anteils von Subunternehmern;
— sowie ggfs. dem Anteil von Eigen- und Nachunternehmerleistung;
— Öffentlicher oder privater Auftraggeber mit Nennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer und E-Mail Adresse;
— Vertragsverhältnis zum genannten Auftraggeber (alleiniger Auftraggeber, ARGE-Partner, Angestellter usw.).
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Pro Referenzprojekt ist ein, wie vor beschrieben, ausgefüllter Referenzbogen ergänzt mit zusätzlichen individuellen näheren Angaben abzugeben.
Die zusätzlichen individuellen näheren Angaben sind gesondert, auf insgesamt maximal 2 Seiten DIN A4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen und dem jeweiligen Referenzbogen beizufügen.
Bei Referenzen deren Urheberrecht bei anderen liegt, sind die Urheber und deren Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß § 12 Zahlungen, Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (Nr. VI.1 VHF-Bayern)
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einseh- und abrufbar:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage werden die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und Anlagen des Auftraggebers (siehe VHF Bayern).
Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind. (BauKaG, siehe auch Nr. III.2.1) dieser Bekanntmachung).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
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Entsprechende Nachweise sind beizubringen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Ausschlussgründe gemäß § 4 VOF (Persönliche Lage des Bewerbers).Finanzielle und wirtschaftliche, sowie technische Leistungsfähigkeit, fachliche Eignung und besondere Erfahrungen zu den Leistungen nach II.1.5). Die objektiven Kriterien an Hand derer die Auswahl getroffen werden soll (Eignungskriterien) sind unter III.2.2) und unter III.2.3) benannt. Die Auswahl der Bewerber wird mit Hilfe einer Bewertungsmatrix ermittelt..
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1. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung (5 %).
2. Beschäftigte und Führungskräfte, jährliches Mittel (5 %).
3. Referenzen Leistungsbild Gebäude (30 %) – vergleichbarer Gebäudetyp (9 %) – vergleichbare Baumaßnahme (Umbau, Sanierung) (9 %) – vergleichbare Größe (Nutzfläche und Baukosten) (9 %) – vergleichbare Komplexität und vergleichbarer Schwierigkeitsgrad (Honorarzone) (3 %).
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4. Referenzen der für die Leistungserbringung benannten Personen (60 %).
4.1 vorgesehener Projektverantwortlicher bzw. Bauleiter (25 %) – fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (10 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Art (Umbau, Sanierung) (10 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten) (5 %).
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4.2 vorgesehener Stellvertreter des Projektverantwortlichen bzw. Bauleiter, fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (10 %) – fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (4 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Art (Umbau, Sanierung) (4 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten) (2 %).
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4.3 vorgesehene/r Planer/in am Projekt, fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (25 %) – fachbezogene Berufserfahrung wie im Referenzprojekt beschrieben (10 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Art (Umbau, Sanierung) (10 %) – Erfahrung bei Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Größe (Nutzfläche und Baukosten) (5 %). Bei der Bewertung wird durch den Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem angewendet. Für die einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Maßnahme Maßnahmennummer: 15005 E 0104 TUM München, Bauliche Anpassung des Gebäudes 0501, Dritter Bauabschnitt Objektplanung Gebäude
Zusätzliche Informationen
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbam2.bayern.de/hochschulbau/aktuelles.php abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen ausgefüllt einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Vom Staatlichen Bauamt München 2 werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
Der ständig fortgeschriebene „Fragen und Antworten Katalog“, der für Bewerberrückfragen gedacht ist, kann auch hier abgerufen werden. Der Bewerber soll regelmäßig den „Fragen und Antworten Katalog“ verfolgen, da oft inhaltlich die gleichen Fragen von verschiedenen Bewerbern gestellt werden.
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b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt München 2 mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A4 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
c) Bei direkter Einreichung ist der Bewerber verpflichtet, sich vom Personal der Poststelle (Staatliches Bauamt München 2, Ludwigstraße 18, 80539 München – Geschäftszeiten: Mo.-Do. 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr) die Übergabe der Unterlagen schriftlich mit Namenszeichen, Datum und genauer Uhrzeit bestätigen zu lassen.
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d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
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Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
Maßnahme:
Maßnahmennummer: 15005 E 0104;
TUM München, Bauliche Anpassung des Gebäudes 0501 3. Bauabschnitt;
Objektplanung Gebäude;
Staatliches Bauamt München 2;
Ludwigstraße 18, 80539 München;
-Im Posteingang nicht öffnen-.
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossenen Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Das allgemeine Vertragsmuster und die AVB nach III.1.2) dieser Bekanntmachung können bei Bedarf bei der Kontaktstelle nach I.1) angefordert oder unter http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf eingesehen werden.
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m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Bewerbergemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nicht möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatliches Bauamt München 2
Postanschrift: Ludwigstraße 18
Postleitzahl: 80539
Telefon: +49 89218115201 📞
Internetadresse: http://www.stbam2.bayern.de 🌏
Fax: +49 89218115099 📠
Quelle: OJS 2015/S 203-368974 (2015-10-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-02-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Ludwigstraße 18

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 035-056723
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 203-368974
ABl. S-Ausgabe: 35

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität (45)
2. Fachlicher und technischer Wert (45)
3. Preis/Honorar (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-01-27 📅
Name: Hoyos Architekten GmbH
Postanschrift: Grafinger Str. 6
Postort: München
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: architekten@hoyosarchitekten.de 📧
Internetadresse: www.hoyosarchitekten.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. -soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind- bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 035-056723 (2016-02-16)