Übernahme und Entsorgung von Abfällen zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen für die ERS EntsorgungsService Rhein-Sieg GmbH

ERS EntsorgungsService Rhein-Sieg GmbH

Die ausgeschriebene Leistung betrifft die Entsorgung von Abfällen aus anderen Herkunftsbereichen (Abfallschlüsselnummer 20 03 01) für welche die ERS zuständig ist.
Die Gesamtleistung wird in zwei Mengenlose aufgeteilt und besteht im Wesentlichen aus den folgenden Einzelleistungen:
— Übernahme der Abfälle an den Umschlagstellen in Troisdorf und Swisttal-Miel und Transport der Abfälle zur Entsorgungs- oder Aufbereitungsanlage
— Entsorgung der Abfälle gemäß dem angebotenen Konzept (Behandlung/Entsorgung direkt in einer MVA oder Entsorgung/Verwertung der anfallenden Stoffströme nach einer Aufbereitung)
Der Grundsatz der Entsorgungsautarkie des Landes NRW ist zu beachten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-08-12 Auftragsbekanntmachung
2015-12-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-08-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Menge oder Umfang:
Die Gesamtleistung der Lose 1 und 2 umfasst eine Abfallmenge von 17.000 bis 23.000 Mg/a.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: ERS EntsorgungsService Rhein-Sieg GmbH
Postanschrift: Pleiser Hecke 4
Postleitzahl: 53721
Postort: Siegburg
Kontakt
Fax: +49 2241306121 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-08-12 📅
Einreichungsfrist: 2015-09-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-08-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 157-289246
ABl. S-Ausgabe: 157

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die ausgeschriebene Leistung betrifft die Entsorgung von Abfällen aus anderen Herkunftsbereichen (Abfallschlüsselnummer 20 03 01) für welche die ERS zuständig ist.
Die Gesamtleistung wird in zwei Mengenlose aufgeteilt und besteht im Wesentlichen aus den folgenden Einzelleistungen:
— Übernahme der Abfälle an den Umschlagstellen in Troisdorf und Swisttal-Miel und Transport der Abfälle zur Entsorgungs- oder Aufbereitungsanlage
— Entsorgung der Abfälle gemäß dem angebotenen Konzept (Behandlung/Entsorgung direkt in einer MVA oder Entsorgung/Verwertung der anfallenden Stoffströme nach einer Aufbereitung)
Der Grundsatz der Entsorgungsautarkie des Landes NRW ist zu beachten.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Mengenlos 1
Kurze Beschreibung: Siehe Punkt II.1.5).
Menge oder Umfang: 8.500 Mg/a – 11.500 Mg/a Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen (Abfallschlüsselnummer 20 03 01).
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Die Auswertung der Lose 1 und 2 erfolgt in einer gemeinsamen Wertungsmatrix.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Mengenlos 2
Beschreibung der Optionen:
Lose 1 und 2: Der Vertrag verlängert sich in beiden Losen einmalig um jeweils ein Jahr, wenn der Vertrag nicht bis spätestens zwölf Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit vom Auftraggeber gekündigt wird (Verlängerungsoption).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rhein-Sieg-Kreis.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Lose 1 und 2:
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A genannten Tatbestände
— Gegebenenfalls Bietergemeinschaftserklärung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Lose 1 und 2:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters.
— (Eigen-)Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung.
— Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung.
Mindeststandards:
Lose 1 und 2:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den Jahren 2012 bis 2014 für jedes einzelne dieser Geschäftsjahre.
— (Eigen-)Erklärung zur Solvenz auf gesonderte Anforderung: Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung Bilanzen oder Bilanzauszüge aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren oder andere geeignete Nachweise für diesen Zeitraum (z. B. Erklärung eines Wirtschaftsprüfer oder Steuerberaters), welche die Solvenz des Bieters nachweisen, vom Bieter ergänzend zu fordern.
Mehr anzeigen
— Eigenerklärung über das Vorhandensein einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3,0 Mio. EUR.
Hinweis:
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, im Laufe der Angebotsbewertung den Versicherungsschein vom Bieter ergänzend zu fordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht:
Lose 1 und 2:
Die Referenzen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht sind je nach angebotenem Entsorgungskonzept für jedes angebotene Los gesondert vorzulegen:
1) Bei thermischer Behandlung/Entsorgung der Abfälle in einer MVA (Konzept 1)
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die thermische Behandlung/Entsorgung von gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01).
2) Bei Aufbereitung der Abfälle in einer mechanisch-biologischen Anlage bzw. mechanischen Aufbereitungsanlage mit anschließender Verwertung und Beseitigung der Stoffströme (Konzept 2)
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Aufbereitung und anschließende Verwertung und Beseitigung der Stoffströme von gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01).
Hinweis:
Soweit ein Bieter ein Angebot für beide Lose (Los 1 und Los 2) abgibt und hierbei sowohl das Entsorgungskonzept 1 als auch das Konzept 2 zur Anwendung kommt, so müssen die Referenzanforderungen zu 1) und 2) erfüllt werden. Soweit (auch bei einem Angebot zu beiden Losen) das gleiche Entsorgungskonzept vorgesehen wird, ist die Erfüllung einer Referenzanforderung ausreichend.
Mehr anzeigen
Nachweise der Leistungsfähigkeit in technischer Hinsicht:
Der Nachweis der Leistungsfähigkeit in technischer Hinsicht ist, je nach angebotenem Entsorgungskonzept für jedes angebotene Los gesondert wie folgt zu führen:
— Benennung der Standorte der genutzten Aufbereitungs-, Behandlungs-, bzw. Entsorgungsanlage/-n gem. Vergabeunterlagen. Die genutzten Anlagen müssen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe über die erforderlichen Genehmigung zur Behandlung/Entsorgung der erforderlichen Abfallfraktionen verfügen.
Mehr anzeigen
Nutzungsnachweise:
— Unwiderruflicher Nutzungsnachweis über alle gem. Vergabeunterlagen relevanten Anlagen für die gesamte Vertragslaufzeit.
— Wird eine Vorbehandlung in einer MA oder MBA vorgesehen, ist der Nutzungsnachweis sowohl für die Aufbereitungsanlage, als auch für die Anlagen, in denen die Outputströme beseitigt oder nachfolgend energetisch verwertet werden, vorzulegen.
— Weitere Nachweise für den Fall, dass Abfallströme (nach einer Aufbereitung/Vorbehandlung) in einer Anlage außerhalb von NRW behandelt werden sollen (Konzept 2):
— Nachweis/Eigenerklärung, dass Vorgaben des AWP für Abfallströme nicht gelten, da eine energetische oder stoffliche Verwertung des Abfallstroms erfolgt (Konzept 2).
— Bei Nutzung einer Anlage außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist zusätzlich nachzuweisen, dass ein Anspruch auf Notifizierung durch die für den Auftragnehmer zuständige Behörde unter Beachtung der Vorschriften der EU-Richtlinie zur Verbringung von Abfällen (VVA) und des Abfallverbringungsgesetzes besteht (Stoffströme nach Vorbehandlung im Konzept 2).
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Nachweise der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht:
Die Referenzen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit in fachlicher Hinsicht sind je nach angebotenem Entsorgungskonzept für jedes angebotene Los gesondert vorzulegen:
1) Bei thermischer Behandlung/Entsorgung der Abfälle in einer MVA (Konzept 1)
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die thermische Behandlung/Entsorgung von insgesamt mindestens 7.000 Mg pro Jahr gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01) im Zeitraum 2012 bis 2014. Die Referenz/-en ist/sind durch eine Auflistung der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und Beauftragungszeiträume vorzulegen (Es gilt die Summe der Referenzen).
Mehr anzeigen
2) Bei Aufbereitung der Abfälle in einer mechanisch-biologischen Anlage bzw. mechanischen Aufbereitungsanlage mit anschließender Verwertung und Beseitigung der Stoffströme (Konzept 2)
— Referenz/-en (als Eigenerklärung) über die Aufbereitung und anschließende Verwertung und Beseitigung der Stoffströme von insgesamt mindestens 7.000 Mg pro Jahr gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01) im Zeitraum 2012 bis 2014. Die Referenz/-en ist/sind durch eine Auflistung der/des Auftraggeber/-s mit Angabe der jeweiligen Mengen und Beauftragungszeiträume vorzulegen (Es gilt die Summe der Referenzen).
Mehr anzeigen
Soweit ein Bieter ein Angebot für beide Lose (Los 1 und Los 2) abgibt und hierbei sowohl das Entsorgungskonzept 1 als auch das Konzept 2 zur Anwendung kommt, so müssen die Referenzanforderungen zu 1) und 2) erfüllt werden. Soweit (auch bei einem Angebot zu beiden Losen) das gleiche Entsorgungskonzept vorgesehen wird, ist die Erfüllung einer Referenzanforderung ausreichend.
Mehr anzeigen
Nachweise der Leistungsfähigkeit in technischer Hinsicht:
Der Nachweis der Leistungsfähigkeit in technischer Hinsicht ist, je nach angebotenem Entsorgungskonzept für jedes angebotene Los gesondert wie folgt zu führen:
— Benennung der Standorte der genutzten Aufbereitungs-, Behandlungs-, bzw. Entsorgungsanlage/-n gem. Vergabeunterlagen. Die genutzten Anlagen müssen zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe über die erforderlichen Genehmigung zur Behandlung/Entsorgung der erforderlichen Abfallfraktionen verfügen.
Mehr anzeigen
Nutzungsnachweise:
— Unwiderruflicher Nutzungsnachweis über alle gem. Vergabeunterlagen relevanten Anlagen für die gesamte Vertragslaufzeit. Soweit der Bieter selbst Betreiber der angebotenen Anlage ist, kann der Nutzungsnachweis durch eine Eigenerklärung des Bieters geführt werden. Der Nachweis muss in beiden Fällen die Inhalte (Mindestangaben) des den Vergabeunterlagen beigefügten Mustertextes („Erklärung zur Anlagenverfügbarkeit der vorgesehenen Aufbereitungs-, Behandlungs-, bzw. Entsorgungsanlage/-n“) beinhalten und für ausgeschriebene Maximalmenge pro Jahr in Höhe von 11.500 Mg/a (je Los) gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01) gelten.
Mehr anzeigen
— Wird eine Vorbehandlung in einer MA oder MBA vorgesehen, ist der Nutzungsnachweis sowohl für die Aufbereitungsanlage in Höhe der Maximalmenge in Höhe von 11.500 Mg/a (je Los) gemischtem Siedlungsabfall (ASN 20 03 01), als auch für die Anlagen, in denen die Outputströme beseitigt oder nachfolgend energetisch verwertet werden, vorzulegen. Die nachzuweisende Anlagenkapazität für die Outputströme richtet sich nach dem jeweiligen Behandlungskonzept des Bieters.
Mehr anzeigen
Hinweis der ausschreibenden Stelle zu den Nutzungsnachweisen:
Die ausschreibende Stelle behält sich vor, z. B. eine Kopie des entsprechenden Vertrages bzw. Auszüge aus dem Vertrag nachzufordern.
— Weitere Nachweise für den Fall, dass Abfallströme (nach einer Aufbereitung/
Vorbehandlung) in einer Anlage außerhalb von NRW behandelt werden sollen (Konzept 2):
— Nachweis/Eigenerklärung, dass Vorgaben des AWP für Abfallströme nicht gelten, da eine energetische oder stoffliche Verwertung des Abfallstroms erfolgt (Konzept 2).
— Bei Nutzung einer Anlage außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist zusätzlich nachzuweisen, dass ein Anspruch auf Notifizierung durch die für den Auftragnehmer zuständige Behörde unter Beachtung der Vorschriften der EU-Richtlinie zur Verbringung von Abfällen (VVA) und des Abfallverbringungsgesetzes besteht (Stoffströme nach Vorbehandlung im Konzept 2).
Mehr anzeigen
Weitere Hinweise der ausschreibenden Stelle:
Soweit zusätzlich notwendig, sind ergänzende Erklärungen/Verträge dem Angebot beizufügen. Sofern der Bieter als Betreiber der angebotenen Anlage/-n im Angebot eine Eigenerklärung vorlegt, muss darin bestätigt werden, dass das angebotene Kontingent (bzgl. Umfang und Vertragsdauer) in der jeweiligen Anlage tatsächlich zur Verfügung steht. Der Auftraggeber behält sich innerhalb der Angebotsprüfung die Überprüfung der vorgelegten Nachweise sowie das Nachfordern ergänzender bzw. erläuternder Unterlagen vor. Der Auftraggeber behält sich vor, die Anlagengenehmigung/-en vor Zuschlagerteilung durch den Bieter vorlegen zu lassen.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: In den Vergabeunterlagen geregelt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: In den Vergabeunterlagen geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: In den Vergabeunterlagen geregelt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Lose 1 und 2:
— Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW)
— Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stabsstelle Recht der RSAG AöR
Name: RSAG Anstalt des öffentlichen Rechts
Kontaktperson: Stabsstelle Recht
Herrn Knierim

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 101a GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg zehn Kalendertage vergangen sind.
Mehr anzeigen
Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 157-289246 (2015-08-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 239-434451
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 157-289246
ABl. S-Ausgabe: 239

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Wertungssumme, bestehend aus: Kriterium 1: Preis für Übernahme/Transport und Entsorgung; Kriterium 2: Wertungszuschlag für Transportaufwand (in Abhängigkeit vom angebotenen Entsorgungskonzept) (100)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-27 📅
Name: AVG Ressourcen GmbH
Postanschrift: Geestemünder Straße 20
Postort: Köln
Postleitzahl: 50735
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Remondis GmbH Rheinland – Niederlassung Bonn
Postanschrift: Am Dickobskreuz 11
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53121
Quelle: OJS 2015/S 239-434451 (2015-12-07)