Umbau/ Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf LED-Technik im Reichstagsgebäude, Planungsleistungen gemäß § 53 ff HOAI 2013 – Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, LPH. 1-4 (teilweise) sowie 5-9, VOF 17-1027/15

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten

Angaben zur Baumaßnahme:
Der Deutsche Bundestag betreibt im Reichstagsgebäude eine Beleuchtungsanlage, die derzeit hauptsächlich aus Halogenleuchten besteht. Diese sollen auf LED-Technik umgerüstet werden. Die bestehende Beleuchtungsanlage wurde größtenteils in Sonderfertigung produziert und geliefert (Hersteller ERCO, Fertigstellung 1999). Grundlage der Beleuchtung ist ein Lichtkonzept mit spezifischen lichttechnischen und gestalterischen Parametern, das in den Neunziger Jahren vom Architekturbüro Foster + Partners in Zusammenarbeit mit dem Lichtplaner Claude Engle entworfen wurde. Dieses Lichtkonzept wird beibehalten und ist 1:1 in LED-Technik zu realisieren.
Die zu erneuende Beleuchtung besteht aus ca. 2000 Leuchten und deckt große Teilbereiche des Gebäudes ab. Es sind ca. 17 verschiedene Typen eingebaut, überwiegend Deckeneinbauleuchten. Die Einbauhöhe variiert zwischen 3m und 28m. Die vorhandenen konventionellen Einbausätze der Leuchten (Hersteller ERCO) sind gegen neue LED Umrüst-Kitts (Hersteller ERCO) auszutauschen.
Gegenstand des Auftrages:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 (Beleuchtung), Leistungsphasen 1-4 (Teilleistungen) und 5-9 gemäß §55 ff HOAI 2013.
Die Beleuchtung wird als Ganzes betrachtet, das heißt technische Anbindungen an andere Anlagenteile sind mit einzubeziehen (z.B. Dimmer, Sicherheitsbeleuchtung). Grundlagen der Bearbeitung sind: die Anforderungen des Auftraggebers BBR, die Belange des Nutzers Deutscher Bundestag, die Beibehaltung des bestehenden Lichtplanungskonzepts, die Beibehaltung des Leuchtenherstellers Fa. ERCO, die Bestandsunterlagen der Errichtung aus dem Jahr 1999. Es ist zu berücksichtigen, dass die Bauausführung bei laufendem parlamentarischem Betrieb stattfinden muss, voraussichtlich raumweise und innerhalb abzustimmender Zeitfenster.
Der Beginn der Leistungen ist umgehend nach Beauftragung vorgesehen.
Ende der Leistungen – je nach Bauausführungs-Terminplan – ca. Ende 2016, zuzügl. LPH 9 HOAI.
Die geschätzten Baukosten (KG 200-600) für die Gesamtmaßnahme betragen voraussichtlich ca. 2 300 000 EUR brutto.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-06-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-19.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-19 Auftragsbekanntmachung