Umgestaltung der Infrastruktur zur Schaffung eines 2. Großschiffsliegeplatzes im Seehafen Brake – Vergabe von Bauleistungen im Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorherigem Teilnahmewettbewerb gem. Sektorenverordnung

Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Niederlassung Brake

Der Seehafen Brake liegt 26 Kilometer stromaufwärts am seeschifftiefen Wasser der Wesermündung. Zur Steigerung der Umschlagskapazität soll die bestehende Infrastruktur umgestaltet werden, so dass ein zweites Großschiff abgefertigt werden kann.
Für die Erbringung der Leistung sind folgende Arbeiten auszuführen:
— Technische Bearbeitung,
— Baustelleneinrichtung und -räumung,
— Abbruch- und Rückbauarbeiten,
— Ramm- und Tiefgründungsarbeiten,
— Stahlbauarbeiten,
— Beton- und Stahlbetonarbeiten,
— Korrosionsschutzarbeiten,
— Tiefbauarbeiten,
— Erdarbeiten,
— Flächenbefestigungsarbeiten,
— Gleisbauarbeiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-02-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-02-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-02-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Niederlassung Brake
Postanschrift: Brommystraße 2
Postleitzahl: 26919
Postort: Brake
Kontakt
Internetadresse: http://www.nports.de 🌏
E-Mail: brake@nports.de 📧
Telefon: +49 44019250 📞
Fax: +49 44013272 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-02-12 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-02-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 033-056931
ABl. S-Ausgabe: 33
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. SektorenVO durchführen. 2. Zur Teilnahme am Teilnahmewettbewerb müssen die Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei dem Auftraggeber ein Teilnahmewettbewerb-Informationsmemorandum (TW-Infomemo) mit weiteren Angaben zu den Teilnahmebedingungen und zu dem Ablauf des Verhandlungsverfahrens und den örtlichen Gegebenheiten anfordern. Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern/den Bewerbergemeinschaften geforderten Angaben – soweit möglich – in vorgegebenen Bewerberformularen zusammengefasst, welche zu verwenden, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei dem Auftraggeber einzureichen sind. 3. Die Frist für den Eingang des Antrags auf Teilnahme am Teilnahmewettbewerb endet am 10.3.2015 um 10:00 Uhr. 4. Das TW-Infomemo samt Anlagen kann schriftlich oder per Telefax spätestens bis zum 3.3.2015 um 10:00 Uhr angefordert werden. Auch eine Anforderung per E-Mail ist zulässig. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft trägt jedoch das Übermittlungsrisiko und sollte eine Bestätigung des Eingangs anfordern. Der Auftraggeber wird allerdings ausschließlich solche Rückfragen zu dem Teilnahmewettbewerb sowie zu dem Inhalt der Bekanntmachung und des TW-Infomemo beantworten, wenn diese schriftlich oder per Telefax bis zum 6.3.2015 um 10:00 Uhr bei dem Auftraggeber eingegangen sind. Auch Rückfragen per Email sind zulässig. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft trägt jedoch das Übermittlungsrisiko und sollte eine Bestätigung des Eingangs anfordern. Weitere Angaben zu Rückfragen zu dem Teilnahmewettbewerb bzw. zu dem Inhalt der Bekanntmachung enthalten die Vergabeunterlagen. 5. Das Ausschreibungsverfahren wird in deutscher Sprache durchgeführt. Der Teilnahmeantrag mitsamt der weiteren geforderten Angaben und Unterlagen ist in schriftlicher Form bei dem Auftraggeber bis zum genannten Datum einzureichen. Weitere Angaben hierzu enthalten die Vergabeunterlagen sowie die „Bewerbungs- und Vertragsbedingungen für Bauleistungen“ des Auftraggebers, welche mit dem TW-Info-Memo an die Bewerber/Bewerbergemeinschaft übersandt wird. Elektronische Abgabe ist nicht zugelassen. Die Eintragungen sind dokumentenecht vorzunehmen. 6. Weitere Einzelheiten zu dem Verfahrensablauf sind dem von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften anzufordernden TW-Infomemo zu entnehmen. 7. Der Auftraggeber behält sich die schrittweise Verringerung der an dem Verhandlungsverfahren teilnehmenden Bewerber/Bewerbergemeinschaften im Laufe des Verhandlungsverfahrens vor. 8. Der Auftraggeber wird Bewerber/Bewerbergemeinschaft einmalig unter Setzung einer angemessenen Frist auffordern, unvollständige oder ergänzungsbedürftige Teilnahmeanträge oder Angebote zu ergänzen oder fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzureichen. 8. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. 9. Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb bzw. Vergabeverfahren werden keinerlei Entschädigungen gewährt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Seehafen Brake liegt 26 Kilometer stromaufwärts am seeschifftiefen Wasser der Wesermündung. Zur Steigerung der Umschlagskapazität soll die bestehende Infrastruktur umgestaltet werden, so dass ein zweites Großschiff abgefertigt werden kann.
Für die Erbringung der Leistung sind folgende Arbeiten auszuführen:
— Technische Bearbeitung,
— Baustelleneinrichtung und -räumung,
— Abbruch- und Rückbauarbeiten,
— Ramm- und Tiefgründungsarbeiten,
— Stahlbauarbeiten,
— Beton- und Stahlbetonarbeiten,
— Korrosionsschutzarbeiten,
— Tiefbauarbeiten,
— Erdarbeiten,
— Flächenbefestigungsarbeiten,
— Gleisbauarbeiten.
Referenznummer: 1N1450 - 2. Großschiffsliegeplatz Südpier
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brake (Unterweser), Bundesrepublik Deutschland, Land Niedersachsen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind von jedem Bewerber und im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Mit dem Teilnahmeantrag hat jeder Bewerber in Formularen vorgegebene Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit einzureichen.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind einzureichen:
1. Unterlagen zum Nachweis der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben;
2. Darstellung der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungsgesellschaften des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft unter Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind von jedem Bewerber und im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, wobei die Angabe für jedes Geschäftsjahr gesondert zu machen sind.
2. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Anteil der eigenen Leistungen bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen ist darzustellen.
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3. Eigenerklärung über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit der Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögensschäden, zweifach maximiert.
Auf besondere Anforderung des Auftraggebers sind einzureichen:
1. Im Auftragsfalle ist eine solche Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Ausreichend ist der Nachweis eines in der Europäischen Union zugelassenen Versicherers, dass im Auftragsfall diese Deckungssumme zur Verfügung gestellt wird;
2. Nachweise bezüglich der Umsatzangaben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind von den Bewerbern und im Falle von Bewerbergemeinschaften wie folgt einzureichen: Je Bewerbergemeinschaft müssen die nachfolgenden Angaben und Formalitäten mindestens einmal eingereicht werden. Mehrfacheinreichung von verschiedenen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ist möglich. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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1. Vorlage von mindestens einer und maximal fünf Referenzen über vergleichbare Projekte aus den letzten 10 Jahren. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte werden in den Vergabeunterlagen näher beschrieben. Die Vergabestelle weist ausdrücklich darauf hin, dass Referenzen ohne Aussagekraft wie nicht eingereichte Referenzen gewertet werden. Wird keine aussagekräftige Referenz eingereicht, sind die Mindestanforderungen an die Eignung nicht erfüllt und der Bewerber wird ausgeschlossen
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2. Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen,
3. Erklärung/Darlegung der beruflichen Befähigung des einzusetzenden Personals (Qualifikation) im Hinblick auf die auszuführenden Leistungen.
4. Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich hinsichtlich seiner Eignung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmen bedienen möchte, sind Art und Umfang der durch den jeweiligen Nachunternehmen auszuführenden Teilleistungen anzugeben.
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5. Verpflichtungserklärung der Drittunternehmen, soweit sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hinsichtlich seiner/ihrer eigenen Eignung auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Drittunternehmen beruft oder insbesondere auch auf deren Referenzen zurückgreift.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare und geeignete Sicherheiten von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Stellung einer hinreichenden Mängelgewährleistungsbürgschaft eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers zurückgegeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe anzufordernde Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Im Verfahren zugelassen sind natürliche und juristische Personen als Einzelunternehmer oder als Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen als Bewerber bzw. als Bewerbergemeinschaft (später Bieter/Bietergemeinschaft, nachfolgend zusammenfassend „Bewerber/Bewerbergemeinschaft“ genannt).
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Bei einem Zusammenschluss müssen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haften und einen für die Vertretung bevollmächtigten Vertreter bestimmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben. Eine Bewerbergemeinschaft hat sich im Auftragsfalle mindestens zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammenzuschließen, auch hier haben die Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften.
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Unternehmen dürfen jeweils nur Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft sein. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, sofern nicht nachgewiesen ist, dass durch die Mehrfachbeteiligung eine Verletzung des Wettbewerbsgrundsatzes ausgeschlossen ist.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat mit dem Angebot unter Verwendung des dafür vorgesehenen Formblattes folgende Verpflichtungserklärungen nach dem Niedersächsischem Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) abzugeben. Die nachstehenden Erklärungen sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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1. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue nach § 4 Abs. 1 NTVergG;
2. Verpflichtungserklärung nach § 13 NTVergG beim Einsatz von Nachunternehmern, die nach §§ 4 bzw. 5 NTVergG notwendigen Erklärungen des Nachunternehmers beizubringen sowie die Einhaltung der darin enthaltenen Verpflichtungen vertraglich sicherzustellen.
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Der Auftraggeber geht davon aus, dass der in Anlage 1 der Neunten Bauarbeitsbedingungenverordnung aufgeführte Tarifvertrag für die hier zu vergebenden Leistungen einschlägig ist. Hauptsächlich prägendes Element des öffentlichen Auftrages ist vorliegend das des Baugewerbes.
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Diese Einschätzung des Auftraggebers befreit den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft jedoch nicht davon, selbstständig und in eigener Verantwortung zu prüfen, welche Tarifverträge auf die von ihm/ihr angebotenen Leistungen anwendbar sind.
Im Falle der Zuschlagserteilung werden dem Bewerber/der Biewerbergemeinschaft die nach NTVergG vorgesehenen vertraglichen Verpflichtungen auferlegt (§§ 14, 15 NTVergG).

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, Niederlassung Brake
Frau Walther
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag richtet sich nach §§ 107 ff. GWB, der exemplarisch nachstehend aufgeführt ist. Der Auftraggeber weist drauf hin, dass nach seiner Ansicht regelmäßig die Frist für eine unverzügliche Rüge i. S. d. Norm 7 Tage beträgt, sofern der Auftragnehmer nicht nachweist, dass im Einzelfall wegen der besonderen Umstände des Falles bzw. wegen der mit Fachkenntnis zu beurteilenden Rechtslage eine längere Frist eingeräumt werden muss.
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§ 107 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Der § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 033-056931 (2015-02-12)