Umnutzung des Telekom-Bildungszentrums Ismaning in ein 4-zügiges Gymnasium für 800 Schüler/innen – Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-6
Die Gemeinde Ismaning beabsichtigt das ehemalige Telekom-Bildungszentrum unter Einbeziehung der zentralen Baulichkeiten, insbesondere Küche und Speisesaal, zur Nutzung als Gymnasium einer Umnutzung zuzuführen. Der als Bildungszentrum geplante und später als Seminarhotel betriebene Komplex ist für die Nutzung als Gymnasium geeignet, sowohl die Grundrissstruktur, als auch Großzügigkeit der Verkehrsflächen und Erschließung sind für die Schulnutzung passend. Zudem ist die Lage im Ortsgefüge günstig: S-Bahn-Nähe, Ortsrand und Nähe zu öffentlichen Einrichtungen wie VHS/Stadtbibliothek. Gebäude: Das Gebäude wurde 1989-1991 als Fernmeldeschule geplant und 1992 in Betrieb genommen. Die funktionale Dreiteilung in Seminarräume, Hotel und Verwaltung mit Kantine ist auch in der Architektur ablesbar, der Gebäudekomplex besteht aus drei untereinander verbundenen Gebäudeteilen. Seminargebäude und Hotel wurden jeweils um Höfe angeordnet, die sich nach Süden hin öffnen. Konstruktion: Die Tiefgarage und die übrigen Kellerbereiche wurden aufgrund des hohen Grundwasserstandes als „weiße Wanne“ ausgeführt. Die Fundamente der nicht unterkellerten Gebäudebereiche liegen im Alm, der bis zum anstehenden Kies ausgetauscht und durch lagenweise eingebauten und verdichteten Kies ersetzt werden musste. Es wurden Streifenfundamente aus Beton angeordnet. Wegen des zu erwartenden Bemessungswasserstandes in Höhe der vorhandenen Geländeoberfläche waren die nichtüberbauten Tiefgaragenbereiche nicht auftriebssicher. Hier wurden Pfähle zu Aktivierung einer entsprechenden Bodenmasse angeordnet. Sie wirken sowohl als Zug- als auch als Druckpfähle. Die Gebäudeteile sind als hellverputzte Ziegelmauerwerksbauten mit Stahlbetondecken konzipiert. Die Außenwände haben eine Dicke von 42,5 cm bzw. 36,5 cm. Die Innenwände wurden mit Dicken von 17,5 bzw. 24 cm hergestellt. Ein markantes Zeichen ist durch ein gläsernes Treppenhaus auf der Südseite des Gebäudes gesetzt. Die um 20° geneigten Dächer sind mit roten Dachziegeln eingedeckt. Die Hauptnutzfläche (HNF) beträgt ca. 7 000 m². Derzeitig wird von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 700 000 EUR brutto (DIN 276, Kgr. 200-700) ausgegangen. Terminvorschau: Mit der Entwurfsplanung ist umgehend nach Beauftragung zu beginnen. Die Beauftragung ist für September 2015 vorgesehen. Die für die Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-06-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Die für die Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung Leistungsphasen 3-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben.Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Die für die Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung Leistungsphasen 3-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben.Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Ismaning
Postanschrift: Schloßstr. 2
Postleitzahl: 85737
Postort: Ismaning
Kontakt
Internetadresse: http://www.ismaning.de🌏
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter www.hitzler-ingenieure.de/ausschreibungen zum Download zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen.
Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichenen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen.
Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichenen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Ismaning beabsichtigt das ehemalige Telekom-Bildungszentrum unter Einbeziehung der zentralen Baulichkeiten, insbesondere Küche und Speisesaal, zur Nutzung als Gymnasium einer Umnutzung zuzuführen.
Der als Bildungszentrum geplante und später als Seminarhotel betriebene Komplex ist für die Nutzung als Gymnasium geeignet, sowohl die Grundrissstruktur, als auch Großzügigkeit der Verkehrsflächen und Erschließung sind für die Schulnutzung passend. Zudem ist die Lage im Ortsgefüge günstig: S-Bahn-Nähe, Ortsrand und Nähe zu öffentlichen Einrichtungen wie VHS/Stadtbibliothek.
Der als Bildungszentrum geplante und später als Seminarhotel betriebene Komplex ist für die Nutzung als Gymnasium geeignet, sowohl die Grundrissstruktur, als auch Großzügigkeit der Verkehrsflächen und Erschließung sind für die Schulnutzung passend. Zudem ist die Lage im Ortsgefüge günstig: S-Bahn-Nähe, Ortsrand und Nähe zu öffentlichen Einrichtungen wie VHS/Stadtbibliothek.
Gebäude: Das Gebäude wurde 1989-1991 als Fernmeldeschule geplant und 1992 in Betrieb genommen. Die funktionale Dreiteilung in Seminarräume, Hotel und Verwaltung mit Kantine ist auch in der Architektur ablesbar, der Gebäudekomplex besteht aus drei untereinander verbundenen Gebäudeteilen. Seminargebäude und Hotel wurden jeweils um Höfe angeordnet, die sich nach Süden hin öffnen.
Gebäude: Das Gebäude wurde 1989-1991 als Fernmeldeschule geplant und 1992 in Betrieb genommen. Die funktionale Dreiteilung in Seminarräume, Hotel und Verwaltung mit Kantine ist auch in der Architektur ablesbar, der Gebäudekomplex besteht aus drei untereinander verbundenen Gebäudeteilen. Seminargebäude und Hotel wurden jeweils um Höfe angeordnet, die sich nach Süden hin öffnen.
Konstruktion: Die Tiefgarage und die übrigen Kellerbereiche wurden aufgrund des hohen Grundwasserstandes als „weiße Wanne“ ausgeführt. Die Fundamente der nicht unterkellerten Gebäudebereiche liegen im Alm, der bis zum anstehenden Kies ausgetauscht und durch lagenweise eingebauten und verdichteten Kies ersetzt werden musste. Es wurden Streifenfundamente aus Beton angeordnet. Wegen des zu erwartenden Bemessungswasserstandes in Höhe der vorhandenen Geländeoberfläche waren die nichtüberbauten Tiefgaragenbereiche nicht auftriebssicher. Hier wurden Pfähle zu Aktivierung einer entsprechenden Bodenmasse angeordnet. Sie wirken sowohl als Zug- als auch als Druckpfähle.
Konstruktion: Die Tiefgarage und die übrigen Kellerbereiche wurden aufgrund des hohen Grundwasserstandes als „weiße Wanne“ ausgeführt. Die Fundamente der nicht unterkellerten Gebäudebereiche liegen im Alm, der bis zum anstehenden Kies ausgetauscht und durch lagenweise eingebauten und verdichteten Kies ersetzt werden musste. Es wurden Streifenfundamente aus Beton angeordnet. Wegen des zu erwartenden Bemessungswasserstandes in Höhe der vorhandenen Geländeoberfläche waren die nichtüberbauten Tiefgaragenbereiche nicht auftriebssicher. Hier wurden Pfähle zu Aktivierung einer entsprechenden Bodenmasse angeordnet. Sie wirken sowohl als Zug- als auch als Druckpfähle.
Die Gebäudeteile sind als hellverputzte Ziegelmauerwerksbauten mit Stahlbetondecken konzipiert. Die Außenwände haben eine Dicke von 42,5 cm bzw. 36,5 cm. Die Innenwände wurden mit Dicken von 17,5 bzw. 24 cm hergestellt.
Ein markantes Zeichen ist durch ein gläsernes Treppenhaus auf der Südseite des Gebäudes gesetzt. Die um 20° geneigten Dächer sind mit roten Dachziegeln eingedeckt.
Die Hauptnutzfläche (HNF) beträgt ca. 7 000 m².
Derzeitig wird von Gesamtkosten in Höhe von ca. 19 700 000 EUR brutto (DIN 276, Kgr. 200-700) ausgegangen.
Terminvorschau: Mit der Entwurfsplanung ist umgehend nach Beauftragung zu beginnen. Die Beauftragung ist für September 2015 vorgesehen.
Die für die Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Menge oder Umfang:
Die für die Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Tragwerksplanung Leistungsphasen 3-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI werden mit vorliegender Ausschreibung vergeben.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Dabei sollen zunächst die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 51 HOAI beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Ggf. diverse, besondere Leistungen der Tragwerksplanung gemäß Anlage 14 HOAI.
Referenznummer: Isgy - twp
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Seidl-Kreuz-Weg 11, 85737 Ismaning.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Sämtliche oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
Mindeststandards:
Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
für Personenschäden: 1 000 000 EUR,
für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1) – Eignungsprüfung gemäß § 5 Abs. 5 VOF
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
III.2.3.2) – Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden (vgl. § 10 Abs. 2 VOF), wird wie folgt vorgegangen:
A – Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 5 Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2010 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.3.4)) dieser Bekanntmachung). Referenzprojekte die vor 2010 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
Darstellung von maximal 5 Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2010 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.3.4)) dieser Bekanntmachung). Referenzprojekte die vor 2010 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Gesamtprojektkosten (Kgr. 200-700) ≥ 18 000 000 EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) beauftragt,
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen. Bei Bietergemeinschaften fließen in Summe maximal 5 Referenzprojekte in die Wertung ein.
B – Personelle Besetzung:
Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 abgeschlossene Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 abgeschlossene Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreters Erfahrung bei der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten vorherrscht. Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreters Erfahrung bei der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten vorherrscht. Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
— durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wurden die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) erbracht.
Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen.
Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht. Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
Zusätzliche Abgabeleistungen/Benennungen:
Benennung der vorgesehenen Mitarbeiter für das Projekt sowie Vorlage von entsprechenden Studiennachweisen/Ausbildungsnachweisen o. ä. Abgabe eines Organigramms des Projektteams (bei Planungsgemeinschaften unter Einbeziehung des ARGE-Partners).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung:
für Personenschäden: 1 000 000 EUR,
für sonstige Schäden: 1 000 000 EUR,
bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI (zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens:
— Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3.2),
A), hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 12 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 5 Projekten, die in die Wertung einfließen, können insgesamt 60 Punkte erzielt werden (5 Referenzprojekte x max. 12 Punkte = max. 60 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgt vorgegangen:
A), hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 12 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 5 Projekten, die in die Wertung einfließen, können insgesamt 60 Punkte erzielt werden (5 Referenzprojekte x max. 12 Punkte = max. 60 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgt vorgegangen:
— Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (18 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 4 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 18,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 9 000 000 EUR werden 2,0 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 9 000 000 EUR/18 000 000 EUR x 4 Punkte).
— Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (18 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 4 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 18,0 Mio. EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 9 000 000 EUR werden 2,0 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 9 000 000 EUR/18 000 000 EUR x 4 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 3-6 beauftragt wurden, werden 4 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 3-6) werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 3-6 = 87 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, beauftragte Leistungsphasen (hier: Leistungsphasen 1 und 2) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 3-5 beauftragt. Hier werden 3,91 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 85 v. H./87 v. H. x 4 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 3-6 beauftragt wurden, werden 4 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 3-6) werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 3-6 = 87 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, beauftragte Leistungsphasen (hier: Leistungsphasen 1 und 2) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 3-5 beauftragt. Hier werden 3,91 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 85 v. H./87 v. H. x 4 Punkte).
— Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 4,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0 Punkte vergeben
— Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2),
B), hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen:
B), hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen:
— Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (18 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 5 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 9 000 000 EUR werden 2,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 9 000 000 EUR/18 000 000 EUR x 5 Punkte).
— Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtkosten ≥ 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700))? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (18 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 200-700)) werden 5 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 18 000 000 EUR brutto (Kgr. 200-700) wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Gesamtkosten in Höhe von 9 000 000 EUR werden 2,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 9 000 000 EUR/18 000 000 EUR x 5 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn die Leistungsphasen 3-6 erbracht wurden, werden 5 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachtem Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 3-6) werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 3-6 = 87 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, erbrachte Leistungsphasen (hier: Leistungsphase 1 und 2) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 3-5 erbracht. Hier werden 4,89 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 85 v. H./87 v. H. x 5 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt die Leistungsphasen 3-6 (gem. § 51 HOAI) durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn die Leistungsphasen 3-6 erbracht wurden, werden 5 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachtem Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 3-6) werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 3-6 = 87 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, erbrachte Leistungsphasen (hier: Leistungsphase 1 und 2) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 3-5 erbracht. Hier werden 4,89 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 85 v. H./87 v. H. x 5 Punkte).
Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o. g. Kriterien sowie mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt.
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen sind in einem geschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet einzureichen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen.
Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem veschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichenen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilinstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gemeinde Ismaning
Postanschrift: Schloßstraße 2
Postort: Ismaning
Postleitzahl: 85737
Quelle: OJS 2015/S 123-225673 (2015-06-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-12) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen. Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen. Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Personelle Besetzung (35)
2. Fachtechnische Lösungsansätze (20)
3. Strukturelle Herangehensweise an das Projekt (15)
4. Präsentation (10)
5. Honorarangebot (20)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-10-09 📅
Name: Planungsgesellschaft Dittrich mbH
Postanschrift: Leonrodstr. 68
Postort: 80636
Postleitzahl: München
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 21