Verfüllung Steinwerder Hafen - VE 02 Erdbauarbeiten

HPA Hamburg Port Authority AöR

Die Hauptleistungen der vorliegenden Ausschreibung beinhalten im Wesentlichen die zur Hafenbeckenverfüllung erforderlichen Erd- und Wasserbauarbeiten. Hierzu gehören u. a. folgende Bauleistungen:
- Verladen bereitgestellter Böden auf dem Behelfsanleger in Kreetsand/Spadenlander Busch und Antransportieren der Verfüllböden mit Klappschuten, Verklappen der Böden im Hafenbecken
- Aufnehmen von verklappten Böden, die im Bereich der bauzeitlichen Böschung umzuschlagen sind, und Aufsetzen der Böden, transportieren im Baufeld und lagenweise verdichtetes Einbauen als Hafenbeckenverfüllung sowie als Überschüttkörper Süd zur Vorbelastung der im Untergrund befindlichen organischen Weichschichten (alternativ direktes Umschlagen/Ausladen aus Schute)
- Herstellen und Betreiben einer bauzeitlichen Entwässerungsanlage zur Aufnahme der umliegenden bestehenden Grundstücksentwässerungen
- Herstellen von Vertikaldräns zur Setzungsbeschleunigung
- Rückbaubegleitende Kampfmittelräumung im Bereich der Kranbahn und der gepflasterten Uferböschung
- Rückbau der Kranbahn und des Deckwerks
- Bauzeitliche Sicherung des Bodenkörpers während der Vorbelastungszeit der Überschüttung Süd (9 Monate) mit Deckwerk, Erosionsschutzmatten u. dergl. und Durchführen der Setzungsmessungen
- Umlagern von Boden aus dem Überschüttkörper Süd nach Abschluss der Vorbelastungszeit in den Überschüttkörper Nord
Bei der Ausführung der Arbeiten sind die erheblichen Erschwernisse aus dem Tideeinfluss mit wechselnden Strömungen und zeitweise geringen Wassertiefen aus der Überlaufschwelle im Steinwerder Hafen besonders zu berücksichtigen. Der Bieter hat sich daher im Rahmen seiner Angebotserstellung über die örtlichen Verhältnisse zu informieren und die nautischen und betrieblichen Randbedingungen (Wasserstände, Strömungen, Schiffsverkehr (Schiffsbelegung Max-Brauer-Kai) etc.) sowie die schifffahrtspolizeilichen Auflagen (Oberhafenamt, Wasserschutzpolizei) in Abhängigkeit seiner zum Einsatz vorgesehenen Geräte zu berücksichtigen. Kosten, die aus der Unkenntnis der Örtlichkeiten resultieren, sowie tidebedingte Wartezeiten und Verzögerungen werden nicht vergütet.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-05-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-03-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Wasserbauarbeiten
Menge oder Umfang: Siehe Punkt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wasserbauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: HPA Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428472272 📞
Fax: +49 40428472305 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2015-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 062-109650
ABl. S-Ausgabe: 62
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung. Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Angebot vollständig zu benennen (Vordruck). Im Angebot ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bietergemeinschaft zu vertreten. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die Nachweise (gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Ausländische Bieter / Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes (gem. Pkt. III.2) vorzulegen. Maßgebende Kriterien für die Angebotswertung und Auftragserteilung: 75 Punkte Preis 25 Punkte Technischer Wert Kriterium 1: 75 Punkte Preis Kriterium 2: 25 Punkte Technischer Bewertung des Kriteriums „Technischer Wert“ untergliedert sich in folgende Unterkriterien: 1. Arbeits- und Gerätekonzept = 6 Punkte (A12.1) = 9 Punkte (A12.2) = 6 Punkte (A12.3) Summe = 21 Punkte 2. Personalkonzept (A13) = 3 Punkte 3. Strukturierung des Angebots = 1 Punkt Der Bieter mit der höchsten Punktzahl wird beauftragt. Die anderen Bieter erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung. Siehe Bieterformblatt Die Angebote sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Sollten sich aus Sicht des Bieters Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis sechs Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Angebote an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR Neuer Wandrahm 4 Zentraler Einkauf 20457 Hamburg Fax: +49 40428472612 E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Und zwar im Bereich "Für Hafenkunden/Ausschreibungen/Bauleistungen". Der Bieter hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen. Die Bewertung der Angebote erfolgt über die Zuschlagskriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen detailliert aufgeführt sind. Fehlende Unterlagen, die für die Bewertung der Zuschlagskriterien erforderlich sind, werden nicht nachgefordert. Das Angebot ist somit unvollständig und wird von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hauptleistungen der vorliegenden Ausschreibung beinhalten im Wesentlichen die zur Hafenbeckenverfüllung erforderlichen Erd- und Wasserbauarbeiten. Hierzu gehören u. a. folgende Bauleistungen:
- Verladen bereitgestellter Böden auf dem Behelfsanleger in Kreetsand/Spadenlander Busch und Antransportieren der Verfüllböden mit Klappschuten, Verklappen der Böden im Hafenbecken
- Aufnehmen von verklappten Böden, die im Bereich der bauzeitlichen Böschung umzuschlagen sind, und Aufsetzen der Böden, transportieren im Baufeld und lagenweise verdichtetes Einbauen als Hafenbeckenverfüllung sowie als Überschüttkörper Süd zur Vorbelastung der im Untergrund befindlichen organischen Weichschichten (alternativ direktes Umschlagen/Ausladen aus Schute)
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- Herstellen und Betreiben einer bauzeitlichen Entwässerungsanlage zur Aufnahme der umliegenden bestehenden Grundstücksentwässerungen
- Herstellen von Vertikaldräns zur Setzungsbeschleunigung
- Rückbaubegleitende Kampfmittelräumung im Bereich der Kranbahn und der gepflasterten Uferböschung
- Rückbau der Kranbahn und des Deckwerks
- Bauzeitliche Sicherung des Bodenkörpers während der Vorbelastungszeit der Überschüttung Süd (9 Monate) mit Deckwerk, Erosionsschutzmatten u. dergl. und Durchführen der Setzungsmessungen
- Umlagern von Boden aus dem Überschüttkörper Süd nach Abschluss der Vorbelastungszeit in den Überschüttkörper Nord
Bei der Ausführung der Arbeiten sind die erheblichen Erschwernisse aus dem Tideeinfluss mit wechselnden Strömungen und zeitweise geringen Wassertiefen aus der Überlaufschwelle im Steinwerder Hafen besonders zu berücksichtigen. Der Bieter hat sich daher im Rahmen seiner Angebotserstellung über die örtlichen Verhältnisse zu informieren und die nautischen und betrieblichen Randbedingungen (Wasserstände, Strömungen, Schiffsverkehr (Schiffsbelegung Max-Brauer-Kai) etc.) sowie die schifffahrtspolizeilichen Auflagen (Oberhafenamt, Wasserschutzpolizei) in Abhängigkeit seiner zum Einsatz vorgesehenen Geräte zu berücksichtigen. Kosten, die aus der Unkenntnis der Örtlichkeiten resultieren, sowie tidebedingte Wartezeiten und Verzögerungen werden nicht vergütet.
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Dauer: 22 Monate
Referenznummer: E-0071-15-O-EU

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Auszug aus dem Berufsregister
- Nachweis der Zulassung für Leistungen der Kampfmittelsondierung und –freilegung im Stadtgebiet der FHH (KampfmittelVO § 10 (2))
- Berufshaftpflichtversicherung
- Umweltschadensversicherung
- Zusätzliche Haftpflichtversicherung für Arbeiten der Kampfmittelsondierung/ -bergung
- Bescheinigung Berufsgenossenschaft
- Freistellungsbescheinigung Finanzamt
- Bescheinigung der Sozialkasse
Siehe Bieterformblatt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Geschäftsumsatz des Bieters oder im Falle von Bietergemeinschaften aller beteiligten Unternehmen der letzten 6 Geschäftsjahre, mit Angabe des Anteils bei Aufträgen in Arbeitsgemeinschaften
- Geschäftsumsatz vergleichbarer Leistungen des Bieters oder im Falle von Bietergemeinschaften aller beteiligten Unternehmen der letzten 6 Geschäftsjahre, mit Angabe des eigenen Anteils bei Aufträgen in Arbeitsgemeinschaften
- Erklärung zur Personalstruktur des Bieters oder im Falle von Bietergemeinschaften aller beteiligten Unternehmen in den letzten 3 Geschäftsjahren, gegliedert nach kaufmännischen und technischen Angestellten und gewerblichen Mitarbeitern
Siehe Bieterformblatt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
- Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich A:
- Nachweis von Erfahrungen in Arbeitsvorbereitung, Ablaufplanung und Durchführung von Bodeneinbau durch Verklappen, im Falle einer Bietergemeinschaft von mind. einem der beteiligten Unternehmen
- Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich B:
- Nachweis von Erfahrungen in Arbeitsvorbereitung, Ablaufplanung und Durchführung von Bodeneinbau in Wasserflächen über den Wasserspiegel hinaus, im Falle einer Bietergemeinschaft von mind. einem der beteiligten Unternehmen
- Technische Leistungsfähigkeit Kompetenzbereich C:
- Nachweis von Erfahrungen in Arbeitsvorbereitung, Ablaufplanung und Durchführung von Rückbaumaßnahmen in Verbindung mit einer baubegleitenden Kampfmittelsondierung, im Falle einer Bietergemeinschaft von mind. einem der beteiligten Unternehmen
- Personaleinsatzkonzept
Siehe Bieterformblatt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Unterlagen stehen ab sofort (bzw. ab Verkaufsdatum) nur digital unter folgender Adresse zur Verfügung: https://vergabe.rib.de
Die Ausschreibung befindet sich unter der Maßnahme „1650 Umstrukturierung Steinwerder Hafen“; Vergabenummer „E-0071-15-O-EU“.
Die Weitergabe der Ausschreibungen an Dritte ist nicht zulässig.
Zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Verfahrensablaufes muss die HPA einen Überblick über alle aktuellen Bewerber für eine Vergabemaßnahme haben. Bereits registrierte Firmen werden beim Download automatisch in die Firmenliste aufgenommen.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-07-09 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-05-19 📅
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihrer bevollmächtigten Vertreter.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Bislim Miroci
Name: HPA Hamburg Port Authority AöR
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi. EG.0.20
Telefon: +49 40428472181 📞
Fax: +49 40428472612 📠
URL der Dokumente: http://hamburg-port-authority.de 🌏
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle Zi. EG.0.20
URL der Teilnahme: http://hamburg-port-authority.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs.3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2015/S 062-109650 (2015-03-25)