Vergabe der Bauleistungen für die Herstellung eines Brückenbauwerkes einschließlich der Straßenanbindung über die Gleisanbindung für den Hafen Brake als Ersatz für einen höhengleichen Bahnübergang im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. SektVO

Niedersachsen Ports GmbH Co. KG, Niederlassung Brake

Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (im Folgenden: Niedersachsen Ports) betreibt unter anderem den Seehafen Brake. Dieser liegt 26 Kilometer stromaufwärts am seeschifftiefen Wasser der Wesermündung.
Der Hafen Brake (Unterweser) wurde in den Jahren 2007-2010 nach Norden erweitert. In diesem Zuge wurde 2010 ein neuer Gleisanschluss hergestellt, der von der elektrifizierten DB-Strecke 1503 Hude-Nordenham abzweigt. Die DB-Strecke wird in km 27,33 durch die Berliner Straße (früher Boitwarder Straße) auf einem beschrankten Bahnübergang gekreuzt. Des Weiteren existiert ein höhengleicher, nicht technisch gesicherter weiterer Bahnübergang. Die Bahnübergänge liegen nur wenige Meter auseinander.
Für die Gewährleistung einer sicheren und störungsfreien Führung des Schienen- und Straßenverkehrs sind beide Bahnübergänge aufzuheben und durch ein niveaufreies Kreuzungsbauwerk zu ersetzen.
Gegenstand des im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Auftrages ist daher die Erstellung eines Brückenbauwerkes einschließlich der Straßenanbindung zur Aufhebung der vorgenannten Bahnübergänge Berliner Straße in Brake. Die Leistung beinhaltet im Einzelnen:
— Technische Bearbeitung;
— Baustelleneinrichtung und -räumung;
— Abbruch- und Rückbauarbeiten;
— Ramm- und Tiefgründungsarbeiten;
— Stahlbauarbeiten;
— Beton- und Stahlbetonarbeiten;
— Korrosionsschutzarbeiten;
— Tiefbauarbeiten;
— Erdarbeiten;
— Flächenbefestigungsarbeiten;
— Straßenbauarbeiten.
Die Maßnahme beinhaltet u. a. den Rück- und Neubau der Berliner Straße auf einer Länge von ca. 700 m einschließlich Geh- und Radweg. Herzustellen ist eine Überführung über die mehrgleisige elektrifizierte Bahnstrecke mit einer ca. 7 m breiten Fahrbahn sowie einem Geh- und Radweg in ca. 5 m Breite. Die Herstellung der Hauptfahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Das Brückenbauwerk ist mit der in der Brückenlängsachse gemessenen Stützweite von ca. 32 m zu errichten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-11-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-11-09 Auftragsbekanntmachung
2016-11-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-11-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Überführungen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Überführungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Niedersachsen Ports GmbH Co. KG, Niederlassung Brake
Postanschrift: Brommystr. 2
Postleitzahl: 26919
Postort: Brake
Kontakt
Internetadresse: http://www.nports.de 🌏
E-Mail: brake@nports.de 📧
Telefon: +49 44019250 📞
Fax: +49 44013272 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-11-09 📅
Einreichungsfrist: 2015-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 218-398634
ABl. S-Ausgabe: 218
Zusätzliche Informationen
1. Niedersachsen Ports wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. Sektorenverordnung durchführen. 2. Zur Teilnahme am Teilnahmewettbewerb haben die Interessenten bei Niedersachsen Ports die Vergabeunterlage I (Teilnahmewettbewerb-Informationsmemorandum – TW-Info-Memo) mit weiteren Bedingungen zur Teilnahme und zu dem Ablauf des Verfahrens anzufordern. Die von den Bewerbern geforderten Angaben sind in den diesem TW-Info-Memo als Anlagen beigefügten Formblättern zusammengefasst, welche zu verwenden, zu unterschreiben und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen bei Niedersachsen Ports einzureichen sind. 3. Das TW-Info-Memo samt Anlagen kann schriftlich oder per Telefax bis zum Montag, den 30.11.2015, 10:00 Uhr bei Niedersachsen Ports angefordert werden. Auch eine Anforderung per E-Mail ist zulässig. Der Bewerber trägt jedoch das Übermittlungsrisiko und sollte eine Bestätigung des Eingangs der E-Mail anfordern. Niedersachsen Ports wird das TW-Info-Memo samt Anlagen per Post oder auf Wunsch per E-Mail versenden. Niedersachsen Ports wird allerdings ausschließlich solche Rückfragen zu dem Teilnahmewettbewerb sowie zu dem Inhalt der Bekanntmachung und des TW-Info-Memo beantworten, die per E-Mail, schriftlich oder per Telefax bis zum Donnerstag, den 3.12.2015, 10:00 Uhr bei Niedersachsen Ports eingegangen sind. Der Bewerber trägt das Übermittlungsrisiko bei Verwendung von E-Mails und sollte eine Bestätigung des Eingangs anfordern. Weitere Angaben zu Rückfragen zu dem Teilnahmewettbewerb bzw. zu dem Inhalt der Bekanntmachung enthalten die Vergabeunterlagen. Der Teilnahmewettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt. Der Teilnahmeantrag mitsamt der weiteren geforderten Angaben und Unterlagen ist in schriftlicher Form (auch per Telefax) bei Niedersachsen Ports einzureichen. Eine Abgabe per E-Mail ist nicht zugelassen. Die Frist für den Eingang des Antrags auf Teilnahme am Teilnahmewettbewerb endet am Mittwoch, den 9.12.2015, um 10:00 Uhr. 4. Niedersachsen Ports behält sich die schrittweise Verringerung der an dem Verhandlungsverfahren teilnehmenden Bewerber im Laufe des Verhandlungsverfahrens vor. Weitere Einzelheiten zu dem Verfahrensablauf sind dem von den Bewerbern anzufordernden TW-Info-Memo zu entnehmen. 5. Niedersachsen Ports wird Bewerber einmalig unter Setzung einer angemessenen Frist auffordern, unvollständige oder ergänzungsbedürftige Teilnahmeanträge oder Angebote zu ergänzen oder fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzureichen. 6. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber Niedersachsen Ports unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. 7. Für die Teilnahme am Teilnahmewettbewerb bzw. Vergabeverfahren werden keinerlei Entschädigungen gewährt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (im Folgenden: Niedersachsen Ports) betreibt unter anderem den Seehafen Brake. Dieser liegt 26 Kilometer stromaufwärts am seeschifftiefen Wasser der Wesermündung.
Der Hafen Brake (Unterweser) wurde in den Jahren 2007-2010 nach Norden erweitert. In diesem Zuge wurde 2010 ein neuer Gleisanschluss hergestellt, der von der elektrifizierten DB-Strecke 1503 Hude-Nordenham abzweigt. Die DB-Strecke wird in km 27,33 durch die Berliner Straße (früher Boitwarder Straße) auf einem beschrankten Bahnübergang gekreuzt. Des Weiteren existiert ein höhengleicher, nicht technisch gesicherter weiterer Bahnübergang. Die Bahnübergänge liegen nur wenige Meter auseinander.
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Für die Gewährleistung einer sicheren und störungsfreien Führung des Schienen- und Straßenverkehrs sind beide Bahnübergänge aufzuheben und durch ein niveaufreies Kreuzungsbauwerk zu ersetzen.
Gegenstand des im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Auftrages ist daher die Erstellung eines Brückenbauwerkes einschließlich der Straßenanbindung zur Aufhebung der vorgenannten Bahnübergänge Berliner Straße in Brake. Die Leistung beinhaltet im Einzelnen:
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— Technische Bearbeitung;
— Baustelleneinrichtung und -räumung;
— Abbruch- und Rückbauarbeiten;
— Ramm- und Tiefgründungsarbeiten;
— Stahlbauarbeiten;
— Beton- und Stahlbetonarbeiten;
— Korrosionsschutzarbeiten;
— Tiefbauarbeiten;
— Erdarbeiten;
— Flächenbefestigungsarbeiten;
— Straßenbauarbeiten.
Die Maßnahme beinhaltet u. a. den Rück- und Neubau der Berliner Straße auf einer Länge von ca. 700 m einschließlich Geh- und Radweg. Herzustellen ist eine Überführung über die mehrgleisige elektrifizierte Bahnstrecke mit einer ca. 7 m breiten Fahrbahn sowie einem Geh- und Radweg in ca. 5 m Breite. Die Herstellung der Hauptfahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Das Brückenbauwerk ist mit der in der Brückenlängsachse gemessenen Stützweite von ca. 32 m zu errichten.
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Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: 1N 1010 – Bahnüberführung Berliner Straße
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brake.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Zur Teilnahme am vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sind mit dem Teilnahmeantrag die folgenden unterzeichneten Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit einzureichen:
a) Eigenerklärung Korruption,
b) Eigenerklärung Ausschlussgründe.
Auf gesondertes Verlangen von Niedersachsen Ports sind Unterlagen zum Nachweis der in den Eigenerklärungen gemachten Angaben einzureichen und/oder die bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungsverhältnisse des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft unter Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges darzustellen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Zur Teilnahme am vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, wobei die Angaben für jedes Geschäftsjahr gesondert zu machen sind,
b) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Vergleichbar sind Baumaßnahmen für Brückenbauwerke (inkl. Erd- und Straßenbaumaßnahmen),
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c) Verpflichtungserklärung des Bieters, im Fall der bevorstehenden Bezugschlagung eine Betriebshaftpflichtversicherung mit der Deckungssumme von mindestens 10 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie für Sach- und sonstige Vermögensschäden (zweifach maximiert ) abzuschließen.
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Von den Bewerbern/Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sind vor Bezuschlagung folgende Unterlagen einzureichen:
a) Im Auftragsfalle ist die o. g. Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung 3 Tage vor Bezuschlagung nachzuweisen. Ausreichend ist der Nachweis eines in der Europäischen Union zugelassenen Versicherers, dass im Auftragsfall diese Deckungssumme zur Verfügung gestellt wird,
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b) Auf gesondertes Verlangen sind Nachweise bezüglich der Umsatzangaben bei Niedersachsen Ports einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bewerbergemeinschaften wie folgt einzureichen:
Je Bewerbergemeinschaft müssen die nachfolgenden Angaben und Formalitäten mindestens einmal eingereicht werden. Mehrfacheinreichung von verschiedenen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ist möglich. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Zur Teilnahme am vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
a) Erklärung über jährliche mittlerer Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre und deren Aufteilung in Berufsgruppen (Bauleitung, Schachtmeister/Poliere, gewerbliche Arbeitnehmer),
b) Vorlage von mindestens 1 und maximal 5 Referenzen über vergleichbare Projekte aus den letzten 10 Jahren unter Angabe des Umsatzes des jeweiligen Projektes sowie eines Ansprechpartners bei dem ehemaligen Auftraggeber. Vergleichbar sind Baumaßnahmen für Brückenbauwerke (inkl. Erd- und Straßenbaumaßnahmen) mit einer Stützweite von mehr als 20 m unter vergleichbaren Baugrundverhältnissen (Klei, Wattablagerungen, unterer Klei und überlagernde Sande). Vergleichbar ist dabei Baugrund mit geringer Tragfähigkeit und einem großen Setzungspotenzial. Soweit Brückenbauwerke mit einer Stützweite von mehr als 20 m über mehrgleisige elektrifizierte Schieneninfrastruktur oder/und unter laufendem Betrieb einer mehrgleisigen elektrifizierten Schieneninfrastruktur errichtet worden sind, ist dies in den Referenzen besonders hervorzuheben. Niedersachsen Ports weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht vergleichbare Referenzen wie nicht eingereichte Referenzen gewertet werden. Wird keine vergleichbare Referenz eingereicht, sind die Mindestanforderungen an die Eignung nicht erfüllt und der Bewerber wird ausgeschlossen,
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c) Erklärung/Darlegung der beruflichen Befähigung (Qualifikation) sowie der Berufserfahrung der einzusetzenden Führungskräfte (Bauleitung, Poliere/Schachtmeister) Es ist insbesondere die bahnspezifischen Berufserfahrung darzulegen,
d) Angaben zu den besonderen Qualifikationen (Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle nach DIN EN 1090, eigener Schweißfachingenieur, max. 3 Lieferantenqualifizierungen Deutsche Bahn AG),
e) Darlegung der zur Verfügung stehenden Geräteausstattung,
f) Erklärung des Bewerbers über Überwachungsklasse 2 (Ständige Betonprüfstelle) zu verfügen (vgl. Zementmerkblatt Betontechnik B 5 10.2014),
g) Erklärung über die sprachlichen Fähigkeiten der am Projekt beteiligten Mitarbeiter, die Ansprechpartner für Niedersachsen Ports sind sowie Erklärung über die ständige Präsenz einer deutschsprachigen Führungskraft vor Ort während der Ausführung von Bauarbeiten.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
1. Im Verfahren zugelassen sind natürliche und juristische Personen als Einzelunternehmer oder als Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen als Bewerber bzw. als Bewerbergemeinschaft (nachfolgend zusammenfassend „Bewerber“ genannt). Nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs wird von Niedersachsen Ports die Bezeichnung Bieter bzw. Bietergemeinschaft verwendet.
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2. Bei einem Zusammenschluss müssen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haften und einen für die Vertretung bevollmächtigten Vertreter bestimmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben. Eine Bewerbergemeinschaft hat sich im Auftragsfalle mindestens zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammenzuschließen. Auch hier haben die Mitglieder/Gesellschafter gesamtschuldnerisch zu haften.
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3. Unternehmen dürfen jeweils nur Mitglied oder Drittunternehmer (Nachunternehmer oder gem. § 15 AktG verbundenes Unternehmen) einer Bewerbergemeinschaft sein. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften sofern nicht nachgewiesen ist, dass durch die Mehrfachbeteiligung eine Verletzung des Wettbewerbsgrundsatzes ausgeschlossen ist.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Niedersachsen Ports weist auf die Geltung der als Anlage 2 zu der Vergabeunterlage beigefügten „Bewerbungs-, Angebots- und Vertragsbedingungen für Bauleistungen im Sektorenbereich“ von Niedersachsen Ports hin.
Niedersachsen Ports weist darauf hin, dass die (dann) Bieter im Rahmen ihres Angebotes Erklärungen nach dem Niedersächsichen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG) und der Niedersächsischen Kernarbeitsverordnung (NKernVO) abzugeben haben. Weitere Informationen hierzu werden den (dann) Bietern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
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Niedersachsen Ports weist außerdem darauf hin, dass für dieses Projekt eine Bauleistungsversicherung (Kaskoversicherung für das Bauprojekt) durch Niedersachsen Ports abgeschlossen werden wird. Die Kosten für den Versicherungsschutz werden von der Schlussrechnung des Auftragnehmers abgezogen. Näheres hierzu ist der mit Aufforderung zur Angebotsabgabe zu übersendenden Vergabeunterlage II zu entnehmen.
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Soweit der Bewerber für die Ausführung von Teilleistungen auf Drittunternehmen zurückgreifen möchte, sind mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der durch Drittunternehmen auszuführenden Teilleistungen anzugeben. Soweit sich der Bewerber hinsichtlich seiner Eignung auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft oder insbesondere auf deren Referenzen zurückgreift, hat er bereits mit Abgabe des Teilnahmeantrages die Drittunternehmen sowie den Bereich des Rückgriffs zu benennen und Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer einzureichen. Im Übrigen sind die Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer bzw. konzernverbundenen Unternehmen vor Zuschlagserteilung bzw. auf gesondertes Anfordern von Niedersachsen Ports einzureichen.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Franziska Walther

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag richtet sich nach §§ 107 ff. GWB, der exemplarisch nachstehend aufgeführt ist.
§ 107 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 218-398634 (2015-11-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Straßenbauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG betreibt unter anderem den Seehafen Brake. Die DB-Strecke 1503 Hude-Nordenham, von der der Gleisanschluss des Sehhafens Brake abzweigt, wird in km 27,33 durch die Berliner Straße auf einem beschrankten Bahnübergang gekreuzt. Des Weiteren existiert ein höhengleicher, nicht technisch gesicherter weiterer Bahnübergang. Für die Gewährleistung einer sicheren und störungsfreien Führung des Schienen- und Straßenverkehrs sind beide Bahnübergänge aufzuheben und durch ein niveaufreies Kreuzungsbauwerk zu ersetzen. Gegenstand des im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Auftrages ist daher die Erstellung eines Brückenbauwerkes einschließlich der Straßenanbindung zur Aufhebung der vorgenannten Bahnübergänge Berliner Straße in Brake. Die Maßnahme beinhaltet u. a. den Rück- und Neubau der Berliner Straße einschließlich Geh- und Radweg. Herzustellen ist eine Überführung über die mehrgleisige elektrifizierte Bahnstrecke mit einer Stützweite von ca. 32.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Straßenbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Überführungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wesermarsch 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 215-391907
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 218-398634
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
Niedersachsen Ports hat ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. Sektorenverordnung in der Fassung vom 25.7.2013 durchgeführt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG betreibt unter anderem den Seehafen Brake. Die DB-Strecke 1503 Hude-Nordenham, von der der Gleisanschluss des Sehhafens Brake abzweigt, wird in km 27,33 durch die Berliner Straße auf einem beschrankten Bahnübergang gekreuzt. Des Weiteren existiert ein höhengleicher, nicht technisch gesicherter weiterer Bahnübergang. Für die Gewährleistung einer sicheren und störungsfreien Führung des Schienen- und Straßenverkehrs sind beide Bahnübergänge aufzuheben und durch ein niveaufreies Kreuzungsbauwerk zu ersetzen.
Mehr anzeigen
Gegenstand des im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Auftrages ist daher die Erstellung eines Brückenbauwerkes einschließlich der Straßenanbindung zur Aufhebung der vorgenannten Bahnübergänge Berliner Straße in Brake.
Die Maßnahme beinhaltet u. a. den Rück- und Neubau der Berliner Straße einschließlich Geh- und Radweg. Herzustellen ist eine Überführung über die mehrgleisige elektrifizierte Bahnstrecke mit einer Stützweite von ca. 32.
Gegenstand des im Rahmen dieser Ausschreibung zu vergebenden Auftrages ist die Erstellung eines
Brückenbauwerks einschließlich der Straßenanbindung zur Aufhebung von 2 Bahnübergängen der
Berliner Straße in Brake. Die Leistung beinhaltet:
Die Maßnahme beinhaltet u. a. den Rück- und Neubau der Berliner Straße auf einer Länge von ca. 700
m einschließlich Geh- und Radweg. Herzustellen ist eine Überführung über die mehrgleisige elektrifizierte
Bahnstrecke mit einer ca. 7 m breiten Fahrbahn sowie einem Geh- und Radweg in ca. 5 m Breite.
Die Herstellung der Hauptfahrbahn erfolgt in Asphaltbauweise. Das Brückenbauwerk ist mit der in der
Brückenlängsachse gemessenen Stützweite von ca. 32 zu errichten.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-17 📅
Name: ARGE-Mitglied Nr. 1: Hecker Bau GmbH & Co. KG
Postanschrift: Hatter Landstraße 27
Postort: Hatten-Tweelbäke-Ost
Postleitzahl: 26209
Land: Deutschland 🇩🇪
Oldenburg, Landkreis 🏙️
Name: ARGE-Mitglied Nr. 2: Depenbrock Bau GmbH & Co. KG
Postanschrift: Blumenhorst 6
Postort: Stemwede
Postleitzahl: 35351
Land: Minden-Lübbecke 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag richtet sich nach §§ 107 ff. GWB a. F., der exemplarisch nachstehend aufgeführt ist.
§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist
oder zu entstehen droht.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 215-391907 (2016-11-03)