Vergabe eines Erbbaurechts im Bereich des Hafens Emmelsum („Wardweide“) im Wege eines Dauerverhandlungsverfahrens

DeltaPort GmbH & Co. KG

DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Der Hafen Emmelsum liegt direkt am Rheinstrom, der größten europäischen Wasserstraße in unmittelbarer Nähe zum Wesel-Datteln-Kanal, dem meistbefahrenen Binnenkanal Deutschlands. Der trimodale Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) ist vornehmlich ein Umschlaghafen für Container und in geringerem Umfang für Stückgut. Hier stehen 3 von Ansiedlern betriebene KV-Terminals für den Güterumschlag nach Verfügbarkeit zur Verfügung.
DeltaPort steht als Eigentümerin im östlichen Bereich des Hafens Emmelsum aktuell nur noch eine ca. 6 ha große, hochwasserfrei angelegte und sofort bebaubare Grundstücksfläche zur Verfügung. Mit dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren soll eine hafenaffine Ansiedlung realisiert werden, mit der der hafen-/bahnseitige Umschlag ausgeweitet werden wird. Vor diesem Hintergrund führt DeltaPort dieses Dauerverhandlungsverfahren für gewerbliche Ansiedlungen auf der vorgenannten Fläche mittels Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages (mit Verpflichtung zum Bau und zur Inbetriebnahme der Betriebsgebäude/Produktionsstätten) durch. Der Bewerber wird diesbezüglich auf seine Eignung geprüft.
Es ist möglich, einen Teil der Ansiedlungsfläche zunächst nur als Optionsfläche zu reservieren, sofern diese Restfläche bei Nichtausüben der Option auch separat vermarktbar bleibt. Die Optionsfläche darf eine Maximalgröße von 2 ha nicht überschreiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-07-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-07-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-07-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Frachtumschlag, Frachtlagerung und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang: Ca. 6 ha.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Frachtumschlag, Frachtlagerung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DeltaPort GmbH & Co. KG
Postanschrift: Moltkestr. 8
Postleitzahl: 46483
Postort: Wesel
Kontakt
Internetadresse: http://www.deltaport.de 🌏
E-Mail: info@deltaport.de 📧
Telefon: +49 28130023030 📞
Fax: +49 281300230333 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-07-17 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 138-255454
ABl. S-Ausgabe: 138
Zusätzliche Informationen
1. Der abzuschließende Erbbaurechtsvertrag für die Ansiedlungsfläche „Wardweide“ im Bereich des Hafens Emmelsum wird ohne Rückgriff auf die Sektorenrichtlinie im Rahmen eines europaweiten, wettbewerblichen Verfahrens ausgeschrieben. Es wird klargestellt, dass DeltaPort davon ausgeht, dass die hier vorgenommene Ausschreibung des Erbbaurechtsvertrages als Dienstleistungskonzession auf freiwilliger Basis erfolgt. Für Dienstleistungskonzessionen, welche durch das Vergaberegime bislang nicht geregelt sind, schreibt die Rechtsprechung nur eine Vergabe nach den EU-primärrechtlichen Grundsätzen vor. Auch die Vorwirkung der bis zum April 2016 umzusetzenden Konzessions-Richtlinie 2014/23/EU gebietet keine abweichende Vorgehensweise. 2. Es handelt sich um ein Dauerverhandlungsverfahren, das spätestens dann beendet sein wird, wenn das in diesem Dauerverhandlungsverfahren zu vergebende Erbbaugrundstück vergeben ist. Es endet auch, wenn die Verhandlungen mit den Bewerbern, welche sich innerhalb der für dieses Dauerverhandlungsverfahren vorgesehenen Frist von einem Jahr ab Bekanntmachung um die Teilnahme beworben haben, nicht zur Vergabe der Fläche „Wardweide“ geführt hat. DeltaPort behält sich vor, die Fläche sodann im Rahmen eines weiteren, gesondert bekannt zu machenden Dauerverhandlungsverfahrens zu vergeben. Die Bewerber/Bieter werden keinen Anspruch auf Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages haben. Der endgültige Abschluss des Erbbaurechtsvertrages unterliegt dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien von DeltaPort. DeltaPort behält sich die vorzeitige Beendigung des Verfahrens ohne Angabe von Gründen vor. 3. DeltaPort wird während des Verfahrens jeweils einzelfallbezogen anhand der Angaben in den jeweiligen Teilnahmeanträgen eine Eignungsprüfung des Bewerbers vornehmen. DeltaPort ist berechtigt, einen Bewerber von dem weiteren Verfahren auszuschließen, wenn sie diesen gem. der Vorgaben des Verfahrens nicht als geeignet qualifiziert hat. Die weiteren Bedingungen sowie der genaue Ablauf des Vergabeverfahrens sind den von den Bewerbern bei DeltaPort anzufordernden Vergabeunterlagen zu entnehmen. Soweit mehrere geeignete Bewerber mit gleichem Zeitrang i. S. d. Vergabeunterlagen Interesse für das Erbbaugrundstück bekunden, wird gem. den Vergabeunterlagen ein Bietverfahren durchgeführt. Spätestens vor Angebotsabgabe erhalten die Bewerber Informationen zu den einschlägigen Wertungskriterien. Der Verfahrensablauf stellt sich wie folgt dar: a) Die Bewerber haben im eigenen Interesse möglichst frühzeitig die Vergabeunterlagen und Formulare (Informations-Memorandum samt Anlagen) zur Bewerbung bei DeltaPort anzufordern (zulässige Form: schriftlich (auch per Telefax) und per E-Mail). Bis zum 11.7.2016, 10:00 Uhr ist die Anforderung der Unterlagen zulässig. b) Die Bewerber können sich sodann unter Verwendung der Bewerberformulare schriftlich (auch per Telefax) mit Abgabe des Teilnahmeantrags um die Aufnahme von Verhandlungen bewerben. DeltaPort wird ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigen, die bis zum 18.7.2016, 10:00 Uhr bei DeltaPort eingegangen sind. c) Der Zeitrang des Eingangs eines Teilnahmeantrags ist für die Möglichkeit zur Reservierung des Erbbaurgrundstückes von erheblicher Bedeutung. Näheres hierzu in den abzufordernden Vergabeunterlagen. d) DeltaPort behält sich vor, die von diesem Dauerverhandlungsverfahren betroffene Grundstücksfläche auch aktiv zu vermarkten. Hierzu wird DeltaPort gezielt Unternehmen ansprechen, die nach Kenntnis von DeltaPort für eine Ansiedlung in Betracht kommen. DeltaPort wird diesen Unternehmen die Grundstücksfläche als Erbbaugrundstück anbieten. Auch in diesem Fall ist für den Zeitrang eines Bewerbers der Eingang seines Teilnahmeantrages bei DeltaPort maßgeblich. e) Das Ausschreibungsverfahren wird in deutscher Sprache durchgeführt. DeltaPort behält sich vor, nicht eingereichte oder fehlerhaft ausgefüllte Unterlagen nachzufordern. f) DeltaPort behält sich vor, gegebenenfalls weitere Auskünfte/Nachweise i. S. d. Ziffer III) der Bekanntmachung anzufordern. g) DeltaPort weist darauf hin, dass der spezielle Rechtsschutzweg zu den Vergabenachprüfungsinstanzen für Dienstleitungskonzessionen mangels Anwendbarkeit der §§ 97 ff. GWB nicht eröffnet ist. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfsverfahren ist nach Auffassung von DeltaPort die ordentliche Gerichtsbarkeit.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 20
Kurze Beschreibung:
DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Hafen Emmelsum auf dem Gebiet der Stadt Voerde. Der Hafen Emmelsum liegt direkt am Rheinstrom, der größten europäischen Wasserstraße in unmittelbarer Nähe zum Wesel-Datteln-Kanal, dem meistbefahrenen Binnenkanal Deutschlands. Der trimodale Hafen Emmelsum (Wasser, Straße, Schiene) ist vornehmlich ein Umschlaghafen für Container und in geringerem Umfang für Stückgut. Hier stehen 3 von Ansiedlern betriebene KV-Terminals für den Güterumschlag nach Verfügbarkeit zur Verfügung.
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DeltaPort steht als Eigentümerin im östlichen Bereich des Hafens Emmelsum aktuell nur noch eine ca. 6 ha große, hochwasserfrei angelegte und sofort bebaubare Grundstücksfläche zur Verfügung. Mit dem hier gegenständlichen Vergabeverfahren soll eine hafenaffine Ansiedlung realisiert werden, mit der der hafen-/bahnseitige Umschlag ausgeweitet werden wird. Vor diesem Hintergrund führt DeltaPort dieses Dauerverhandlungsverfahren für gewerbliche Ansiedlungen auf der vorgenannten Fläche mittels Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages (mit Verpflichtung zum Bau und zur Inbetriebnahme der Betriebsgebäude/Produktionsstätten) durch. Der Bewerber wird diesbezüglich auf seine Eignung geprüft.
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Es ist möglich, einen Teil der Ansiedlungsfläche zunächst nur als Optionsfläche zu reservieren, sofern diese Restfläche bei Nichtausüben der Option auch separat vermarktbar bleibt. Die Optionsfläche darf eine Maximalgröße von 2 ha nicht überschreiten.
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Referenznummer: 89-15 Dauerverhandlungsverfahren Wardweide Hafen Emmelsum.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wesel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind erforderlich, um die Einhaltung von Auflagen zu überprüfen und sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Bereits mit dem Antrag auf Teilnahme am Dauerverhandlungsverfahren ist einzureichen:
Eigenerklärung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass:
— über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet,
— oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
— er sich nicht in Liquidation befindet,
— er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— er wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften in den letzten 2 Jahren nicht mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
— er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
Auf gesondertes Verlangen von DeltaPort sind einzureichen:
(1) Darstellung der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungsverhältnisse des Bewerbers.
(2) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (der Auszug soll zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 3 Monate sein).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachstehenden Angaben und Formalitäten sind im Falle von Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Bereits mit dem Antrag auf Teilnahme am Dauerverhandlungsverfahren sind einzureichen:
(1) Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, auf bes. Anforderung ggf. nachzuweisen z. B. durch Auszüge aus den Geschäftsberichten.
(2) Angaben zum hafenaffinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, auf bes. Anforderung ggf. nachzuweisen z. B. durch Auszüge aus den Geschäftsberichten.
Auf gesondertes Verlangen von DeltaPort sind einzureichen:
(1) Vorlage der Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Lageberichte des Bewerbers für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist; – soweit keine Offenlegung nach deutschem Recht vorgeschrieben ist, sind vergleichbare Unterlagen, zumindest Angaben betreffend Bilanzsumme, Umsatz, Jahresüberschuss und Fremdkapital für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen.
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(2) Geeigneter Nachweis, dass der Bewerber die für sein Projekt geschätzten Herstellungskosten aufbringen kann (z. B. Bereitschaftserklärung einer Bank zur Finanzierung oder Nachweis hinreichender Eigenmittel). Der Nachweis muss der Höhe nach beziffert sein.
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(3) Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft zum Zahlungsverhalten (die Auskunft soll zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als 6 Monate sein).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Je Bewerbergemeinschaft müssen die nachfolgenden Angaben und Formalitäten mindestens einmal eingereicht werden. Mehrfacheinreichung von verschiedenen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft ist möglich. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
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Der Bewerber hat seine technische Leistungsfähigkeit nachzuweisen durch nachvollziehbare Darstellung der hafenaffinen Erfahrung, des beabsichtigten Baubeginns, der beabsichtigten hafenaffinen Nutzung und der Inbetriebnahme. Hierzu hat der Bewerber bereits mit dem Antrag auf Teilnahme am Dauerverhandlungsverfahren folgende Angaben zu machen:
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— mind. 1, max. 3 vergleichbare Referenzprojekte über eine hafenaffine Ansiedlung, die wasser- und/oder bahnseitigen Umschlag generiert;
— Nutzungsabsicht: Grobkonzept für den Betrieb der Fläche;
— Angabe, ob ein Teil der Fläche (Maximalgröße 2 ha, Mindestgröße so zu wählen, dass diese Restfläche auch separat vermarktbar bleibt) zunächst als Optionsfläche gewünscht wird;
— Angabe, ob Anschluss an Hafenbahn gewünscht;
— Beabsichtigter Baubeginn und Inbetriebnahme;
— Nachvollziehbare Darstellung der zu erwartenden Umschlagszahlen (wasserseitig und bahnseitig);
— Anzahl der Arbeitsplätze, die geschaffen werden sollen;
— Beabsichtigtes Investitionsvolumen (aufgeteilt in Fläche und Bauwerke/Anlagen);
— Bedarf an dinglichen Sicherheiten;
— Angabe zur Genehmigungsbedürftigkeit des Vorhabens nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG);
— Angabe, ob besondere sicherheitstechnische Anforderungen beim Betrieb gestellt würden.
Sofern sich der Bewerber zum Nachweis der finanziellen, wirtschaftlichen und/oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Eignung von Drittunternehmen (Nachunternehmer/verbundene Unternehmen) beruft, ist darzustellen, bezüglich welcher Eignungskriterien ein Rückgriff auf Drittunternehmen stattfindet und die Drittunternehmen sind zu nennen.
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Im Falle eines derartigen Rückgriffs auf Drittunternehmen ist von jedem Drittunternehmen eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
1. Im Verfahren zugelassen sind natürliche und juristische Personen als Einzelunternehmer oder als Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen als Bewerber bzw. als Bewerbergemeinschaft, die sich zur Verwirklichung einer konkreten Ansiedlung bewerben. Es sollen Unternehmen angesiedelt werden, die sich mit der Bearbeitung von ein- und ausgehenden Umschlaggütern und/oder deren Lagerung und/oder Transport und/oder den damit verbundenen Dienstleistungen beschäftigen (Hafenaffinität).
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Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird diesbezüglich auf seine/ihre Eignung geprüft.
Der Nachweis der eigenen Geeignetheit kann auch durch „Nachunternehmer“ wie Mieter/Pächter erbracht werden. Die entsprechende Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers zur Anmietung im Falle des Abschlusses des Erbbaurechtsvertrages muss in diesem Falle mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
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Unternehmen dürfen jeweils nur Mitglied oder Nachunternehmer eines Bewerbers/einer Bewerbergemeinschaft (nachfolgend zusammengefasst: „Bewerber“) sein, sofern nicht nachgewiesen ist, dass eine Verletzung des Wettbewerbsgrundsatzes ausgeschlossen ist.
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2. Soweit ein Bewerber einen Dritten mit der Führung des Verfahrens beauftragt (Makler, Projektentwickler oder sonstiger Dritter als Verhandlungsführer), ist auf Anforderung von DeltaPort die Bestätigung der exklusiven Beauftragung durch die Vorlage einer formellen Vertretungsvollmacht nachzuweisen. Eine Mehrfachvertretung eines Bewerbers im Verhandlungsstadium ist unzulässig, daher ist dieser Nachweis der Exklusivität der Vertretung im Verhandlungsstadium erforderlich. Die Vollmacht muss die Bestätigung enthalten, dass sich der Vollmachtgeber die im Verlaufe des Verfahrens gewonnenen Erkenntnisse und Äußerungen des Vertreters als eigene Kenntnis der Vertragsumstände zurechnen lässt. Dritte wie Makler, Projektentwickler etc., die ohne konkrete Verhandlungsvollmacht eines potenziellen Ansiedlers mit konkretem Ansiedlungsvorhaben einen Teilnahmeantrag abgeben und in Verhandlungen eintreten wollen, können ohne Nachweis der eigenen Geeignetheit i. S. d. vorstehenden Regelungen nicht zu dem Verfahren zugelassen werden.
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3. Auch nach Beginn der Teilnahme an dem Dauerverhandlungsverfahren bis spätestens zur Angebotsabgabe ist ein Zusammenschluss zu einer Bewerbergemeinschaft möglich, soweit dieser Zusammenschluss keine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt oder bewirkt (vgl. § 1 GWB). Bei einem Zusammenschluss müssen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haften und ein für die Vertretung bevollmächtigtes Mitglied bestimmen. Sie haben auf Anforderung von DeltaPort eine entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben. Im Falle des Vertragsschlusses haben sie sich mindestens zu einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammenzuschließen und gesamtschuldnerisch zu haften.
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4. Der Bewerber ist berechtigt, eine noch zu gründende Projektgesellschaft als Vertragspartner von DeltaPort vorzusehen.
5. DeltaPort behält sich vor, besondere Voraussetzungen zur finanziellen Absicherung des Ansiedlungsprojektes vorzugeben, z. B. auch besondere Sicherheiten wie Harte Patronatserklärungen o. ä. abzufordern.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführung
Quelle: OJS 2015/S 138-255454 (2015-07-17)