Vergabe von Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung nach HOAI §§ 53 ff. (Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 + 5) nach VOF für den Umbau und die Erweiterung des Funktionsbau Nord des Ortenau Klinikums Lahr
Das Ortenau Klinikum (ein Eigenbetrieb des Ortenaukreises, vertreten durch den Landrat Frank Scherer) ist ein Klinikverbund mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz, dem rund 5.000 Mitarbeiter angehören und der über Fachkliniken und medizinische Zentren verfügt, deren Kompetenz und Erfahrung weit über die Region Südbaden hinaus bekannt sind. An insgesamt neun Klinikstandorten in der Ortenau mit über 1 800 Planbetten sorgt es gemeinsam mit seinen wichtigsten Partnern, den niedergelassenen Ärzten, für eine umfassende und flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau. Dies ist ein Anspruch, zu dem sich der Träger, der Ortenaukreis, bekennt – in Verantwortung gegenüber seinen rund 420.000 Bürgern. So lassen sich jährlich weit über 75 000 Patienten stationär im Ortenau Klinikum behandeln, die zum Teil aus ganz Baden-Württemberg kommen. Das Ortenau Klinikum Lahr liegt östlich der Innenstadt am Hang und grenzt an Wohnbaugebiete und den Wald an. Dieser Standort wurde in der Entwicklung der Stadt als typischer Ort eines Krankenhauses mit hohem Erholungswert gewählt. Über viele Jahrzehnte wurde das Krankenhaus erweitert und umgebaut, stößt heute aber an Grenzen der weiteren baulichen Entwicklungsmöglichkeit. Nach den großen baulichen Veränderungen der letzten Jahre mit den Sanierungen des Bettenhauses West, dem Neubau des Zentral-OP und dem Neubau des Bettenhauses Süd, sind nun dringend Modernisierungen und Erweiterungen in den Funktionsbereichen notwendig. Diese sind hauptsächlich im „Funktionsbau Nord“ untergebracht, der seit dem Bau des Haupthauses in den 60er Jahren keine nennenswerten Modernisierungen oder gar Erweiterungen erfahren hat. Die Werkgruppe Lahr aus Lahr wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im Erdgeschoss und die Intensiveinheit im 1. Obergeschoss auf den Flächen der vorhandenen Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die Werkgruppe Lahr eine bauliche Erweiterung nach Norden entworfen, die dadurch ausreichend Flächen schafft. Gleichzeitig können durch den Anbau dringend benötigte Flächen im 1. UG (Pathologie, Räume der Leichenaufbewahrung), im 2. OG (Radiologie, Erweiterung für MRT und die notwendigen Nebenräumen), im 3. OG (Gyn u. Geburtshilfe, Erweiterung neuer Kreissäle), im 4. OG (Endoskopie, Gastroenterologie und Kardiologie, Erweiterung der Funktionsräume und Umbau der bestehenden Behandlungsräume) und das 5. OG (Erweiterung der Technikräume/Lüftungszentrale) geschaffen werden. Für Rettungswagen wurde vor diesem Anbau eine neue Fahrzeughalle geplant. In allen Bereichen des Um- und Anbaus wird ein zweiter Rettungsweg, einige zusätzliche Rauch-/Brandschutztüren und eine vollflächige Brandüberwachung notwendig. Die Objektplanerleistungen bis einschließlich LPH 2 wurden von der Werkgruppe Lahr erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der Werkgruppe Lahr für die KG 400 bestätigt. Die eben genannten Unterlagen sind Bestandteil bzw. Grundlage für das Verhandlungsverfahren und werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Folgende Ingenieurleistungen sollen Gegenstand der Beauftragung sein: Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellsten Fassung, § 53 ff. Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung werden in der 1. Stufe die Leistungsphasen 1-4 beauftragt. Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt in einem Verhandlungsverfahren nach VOF. Die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind Bieter, die sich in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-09-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-08-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI.Anlagengruppen gemäß § 53 HOAI:Anlage 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,Anlage 2: Wärmeversorgungsanlagen,Anlage 3: Lufttechnische Anlagen,Anlage 4: Starkstromanlagen,Anlage 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Beratung und Konstruktionsberatung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Ortenaukreis
Postanschrift: Badstraße 20
Postleitzahl: 77652
Postort: Offenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ortenau-klinikum.de🌏
E-Mail: manfred.loerch@ortenaukreis.de📧
Telefon: +49 7818051365📞
Fax: +49 7818059645 📠
Bereits ausgewählter Bewerber:
Ingenieurbüro Bender & Urich, Kriegsstraße 234, 76135 Karlsruhe, Tel.: +49 721984560, bu@bender-urich.de
Hinweise zu Bewerbungsbogen:
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ausschließlich per E-Mail zu erfolgen. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (per Post oder persönlich, Adresse siehe Anhang A.III)) eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ausschließlich per E-Mail zu erfolgen. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (per Post oder persönlich, Adresse siehe Anhang A.III)) eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Ortenau Klinikum (ein Eigenbetrieb des Ortenaukreises, vertreten durch den Landrat Frank Scherer) ist ein Klinikverbund mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz, dem rund 5.000 Mitarbeiter angehören und der über Fachkliniken und medizinische Zentren verfügt, deren Kompetenz und Erfahrung weit über die Region Südbaden hinaus bekannt sind.
Das Ortenau Klinikum (ein Eigenbetrieb des Ortenaukreises, vertreten durch den Landrat Frank Scherer) ist ein Klinikverbund mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz, dem rund 5.000 Mitarbeiter angehören und der über Fachkliniken und medizinische Zentren verfügt, deren Kompetenz und Erfahrung weit über die Region Südbaden hinaus bekannt sind.
An insgesamt neun Klinikstandorten in der Ortenau mit über 1 800 Planbetten sorgt es gemeinsam mit seinen wichtigsten Partnern, den niedergelassenen Ärzten, für eine umfassende und flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau. Dies ist ein Anspruch, zu dem sich der Träger, der Ortenaukreis, bekennt – in Verantwortung gegenüber seinen rund 420.000 Bürgern. So lassen sich jährlich weit über 75 000 Patienten stationär im Ortenau Klinikum behandeln, die zum Teil aus ganz Baden-Württemberg kommen.
An insgesamt neun Klinikstandorten in der Ortenau mit über 1 800 Planbetten sorgt es gemeinsam mit seinen wichtigsten Partnern, den niedergelassenen Ärzten, für eine umfassende und flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau. Dies ist ein Anspruch, zu dem sich der Träger, der Ortenaukreis, bekennt – in Verantwortung gegenüber seinen rund 420.000 Bürgern. So lassen sich jährlich weit über 75 000 Patienten stationär im Ortenau Klinikum behandeln, die zum Teil aus ganz Baden-Württemberg kommen.
Das Ortenau Klinikum Lahr liegt östlich der Innenstadt am Hang und grenzt an Wohnbaugebiete und den Wald an. Dieser Standort wurde in der Entwicklung der Stadt als typischer Ort eines Krankenhauses mit hohem Erholungswert gewählt. Über viele Jahrzehnte wurde das Krankenhaus erweitert und umgebaut, stößt heute aber an Grenzen der weiteren baulichen Entwicklungsmöglichkeit.
Das Ortenau Klinikum Lahr liegt östlich der Innenstadt am Hang und grenzt an Wohnbaugebiete und den Wald an. Dieser Standort wurde in der Entwicklung der Stadt als typischer Ort eines Krankenhauses mit hohem Erholungswert gewählt. Über viele Jahrzehnte wurde das Krankenhaus erweitert und umgebaut, stößt heute aber an Grenzen der weiteren baulichen Entwicklungsmöglichkeit.
Nach den großen baulichen Veränderungen der letzten Jahre mit den Sanierungen des Bettenhauses West, dem Neubau des Zentral-OP und dem Neubau des Bettenhauses Süd, sind nun dringend Modernisierungen und Erweiterungen in den Funktionsbereichen notwendig.
Nach den großen baulichen Veränderungen der letzten Jahre mit den Sanierungen des Bettenhauses West, dem Neubau des Zentral-OP und dem Neubau des Bettenhauses Süd, sind nun dringend Modernisierungen und Erweiterungen in den Funktionsbereichen notwendig.
Diese sind hauptsächlich im „Funktionsbau Nord“ untergebracht, der seit dem Bau des Haupthauses in den 60er Jahren keine nennenswerten Modernisierungen oder gar Erweiterungen erfahren hat.
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im Erdgeschoss und die Intensiveinheit im 1. Obergeschoss auf den Flächen der vorhandenen Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die Werkgruppe Lahr eine bauliche Erweiterung nach Norden entworfen, die dadurch ausreichend Flächen schafft.
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im Erdgeschoss und die Intensiveinheit im 1. Obergeschoss auf den Flächen der vorhandenen Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die Werkgruppe Lahr eine bauliche Erweiterung nach Norden entworfen, die dadurch ausreichend Flächen schafft.
Gleichzeitig können durch den Anbau dringend benötigte Flächen im 1. UG (Pathologie, Räume der Leichenaufbewahrung), im 2. OG (Radiologie, Erweiterung für MRT und die notwendigen Nebenräumen), im 3. OG (Gyn u. Geburtshilfe, Erweiterung neuer Kreissäle), im 4. OG (Endoskopie, Gastroenterologie und Kardiologie, Erweiterung der Funktionsräume und Umbau der bestehenden Behandlungsräume) und das 5. OG (Erweiterung der Technikräume/Lüftungszentrale) geschaffen werden.
Gleichzeitig können durch den Anbau dringend benötigte Flächen im 1. UG (Pathologie, Räume der Leichenaufbewahrung), im 2. OG (Radiologie, Erweiterung für MRT und die notwendigen Nebenräumen), im 3. OG (Gyn u. Geburtshilfe, Erweiterung neuer Kreissäle), im 4. OG (Endoskopie, Gastroenterologie und Kardiologie, Erweiterung der Funktionsräume und Umbau der bestehenden Behandlungsräume) und das 5. OG (Erweiterung der Technikräume/Lüftungszentrale) geschaffen werden.
Für Rettungswagen wurde vor diesem Anbau eine neue Fahrzeughalle geplant.
In allen Bereichen des Um- und Anbaus wird ein zweiter Rettungsweg, einige zusätzliche Rauch-/Brandschutztüren und eine vollflächige Brandüberwachung notwendig.
Die Objektplanerleistungen bis einschließlich LPH 2 wurden von der Werkgruppe Lahr erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der Werkgruppe Lahr für die KG 400 bestätigt. Die eben genannten Unterlagen sind Bestandteil bzw. Grundlage für das Verhandlungsverfahren und werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Die Objektplanerleistungen bis einschließlich LPH 2 wurden von der Werkgruppe Lahr erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der Werkgruppe Lahr für die KG 400 bestätigt. Die eben genannten Unterlagen sind Bestandteil bzw. Grundlage für das Verhandlungsverfahren und werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Folgende Ingenieurleistungen sollen Gegenstand der Beauftragung sein: Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellsten Fassung, § 53 ff.
Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung werden in der 1. Stufe die Leistungsphasen 1-4 beauftragt.
Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt in einem Verhandlungsverfahren nach VOF. Die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind Bieter, die sich in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.
Menge oder Umfang:
Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung, §§ 53 ff. HOAI.
Anlagengruppen gemäß § 53 HOAI:
Anlage 1: Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
Anlage 2: Wärmeversorgungsanlagen,
Anlage 3: Lufttechnische Anlagen,
Anlage 4: Starkstromanlagen,
Anlage 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen.
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung,
erste Stufe: LPH 1-4,
zweite Stufe: LPH 5-9.
Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Referenznummer: VOF-Verfahren Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 + 5) „Umbau und Erweiterung Funktionsbau Nord, Ortenau Klinikum Lahr“.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lahr.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom bevollmächtigten Vertreter (siehe III.1.3) Rechtsform) unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bewerberbogen mit Anlagen ist in Papierform fristgerecht einzureichen. Einsendungen per Fax oder E-Mail werden nicht akzeptiert.
Angaben auf dem Bewerberformblatt u. a.:
— Daten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft,
— Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 4 VOF,
— Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 4 VOF,
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (siehe III.1.1)) gemäß § 5 VOF,
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Umsätze) gemäß § 5 VOF,
— Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur der Fachrichtung Versorgungstechnik“ oder vergleichbare Qualifikation bzw. „Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik“ oder vergleichbare Qualifikation gemäß § 5 VOF.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtjahresnettoumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Erklärung über das Personal des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzliste mit folgenden Angaben:
— Projekt, Projektart, -größe und Komplexität,
— Baukosten insg. bzw. nach Projektteilen (KGR 200-500),
— Leistungen für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 + 5 mit anrechenbaren Kosten gemäß § 56 HOAI,
— Leistungs-/Bearbeitungszeitraum,
— öffentlicher oder privater AG,
— jeweiliges Vertragsverhältnis zum genannten AG,
— Referenzschreiben des AG.
Mindeststandards:
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Ingenieurbüros gelten die Referenzen in Summe für die Arge.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach diese bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung zu den o. g. Bedingungen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein oder in Aussicht gestellt sein.
Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach diese bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung zu den o. g. Bedingungen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein oder in Aussicht gestellt sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt, nach Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Arbeitsgemeinschaft mit Nennung eines hauptverantwortlichen Partners als Vertreter bilden. Es ist detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welche Teile der Gesamtleistung erbringen soll.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Arbeitsgemeinschaft mit Nennung eines hauptverantwortlichen Partners als Vertreter bilden. Es ist detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welche Teile der Gesamtleistung erbringen soll.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Bewerber wurden ausgewählt ✅
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
1. Zulassungskriterien: Die Zulassungskriterien müssen die Bewerber ausnahmslos erfüllen.
2. Auswahlkriterien: Ein von der Vergabestelle eingesetztes Gremium wird anhand eines Bewertungsverfahrens (siehe Hinweisbogen zur Bewerbung) die qualitative Bewertung durchführen.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ausschließlich per E-Mail zu erfolgen. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich.
Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (per Post oder persönlich, Adresse siehe Anhang A.III)) eingereicht werden.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen gemeinsam auszufüllen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Telefon: +49 721926-4049/4065/3112📞
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/🌏
Fax: +49 721926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2015/S 157-288949 (2015-08-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr (WGL) wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im EG und die Intensiveinheit im 1. OG auf den Flächen der vorh Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die WGL eine bauliche Erweiterung entworfen.
Die Objektplanerleistungen bis einschließl. LPH 2 wurden von der WGL erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der WGL für die KG 400 bestätigt.
Folgende Ingenieurleistungen sollen Gegenstand der Beauftragung sein: Ingenieurleistungen der Techn. Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellsten Fassung, § 53 ff.
Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung werden in der 1. Stufe die Leistungsphasen 1-4 beauftragt.
Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt in einem Verhandlungsverfahren nach VOF. Die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind Bieter, die sich in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr (WGL) wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im EG und die Intensiveinheit im 1. OG auf den Flächen der vorh Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die WGL eine bauliche Erweiterung entworfen.
Die Objektplanerleistungen bis einschließl. LPH 2 wurden von der WGL erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der WGL für die KG 400 bestätigt.
Folgende Ingenieurleistungen sollen Gegenstand der Beauftragung sein: Ingenieurleistungen der Techn. Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellsten Fassung, § 53 ff.
Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung werden in der 1. Stufe die Leistungsphasen 1-4 beauftragt.
Die Vergabe der Ingenieurleistungen erfolgt in einem Verhandlungsverfahren nach VOF. Die Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind Bieter, die sich in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb qualifiziert haben.
Gesamtwert des Auftrags: 265582.76 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ortenaukreis
🏙️
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr (WGL) wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im EG und die Intensiveinheit im 1. OG auf den Flächen der vorh Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die WGL eine bauliche Erweiterung entworfen.
Die Werkgruppe Lahr aus Lahr (WGL) wurde mit der Planung für den Funktionsbau Nord beauftragt. Da das geforderte Raumprogramm für die ZNA im EG und die Intensiveinheit im 1. OG auf den Flächen der vorh Bausubstanz nicht umzusetzen sind, wurde durch die WGL eine bauliche Erweiterung entworfen.
Die Objektplanerleistungen bis einschließl. LPH 2 wurden von der WGL erbracht. Das Ingenieurbüro Bender & Urich aus Karlsruhe hat die Kostenschätzung der WGL für die KG 400 bestätigt.
Folgende Ingenieurleistungen sollen Gegenstand der Beauftragung sein: Ingenieurleistungen der Techn. Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellsten Fassung, § 53 ff.
Ingenieurleistungen der Techn. Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 4 + 5, gemäß HOAI 2013 für LPH 1-4 (inkl. Umbauzuschlag und Nebenkosten).
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachliche Qualifikation des Projektleiters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation eines vergleichbaren Projektes des Bewerbers
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beim Bietergespräch gewonnene Eindrücke
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 15
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-06-29 📅
Ergänzende Informationen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Quelle: OJS 2016/S 138-250036 (2016-07-18)