Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen zur Bewachung der Fläche des ehemaligen Opel-Automobilwerkes 1 in Bochum

Bochum Perspektive 2022 GmbH

Vergeben werden Dienstleistungen im Rahmen der Bewachung der Fläche des ehemaligen Bochumer Opel-Automobilwerkes 1. Die Bewachung der ehemaligen Werksfläche sowie eine regelmäßige Bestreifung der Gebäude und Außenanlagen sind zwingend zur Abwehr von Einbruch, Diebstahl und Vandalismus erforderlich. Darüber hinaus sollen jederzeit Unbefugte am Betreten des Geländes gehindert, Türen und Tore auf Verschluss kontrolliert, Unfall- und andere Ereignisorte gesichert und Schadensereignisse aller Art früh erkannt werden.
Die Leistungen umfassen insbesondere folgende Bestandteile:
1. den Einsatz eines Pförtners regelmäßig von Montag bis Freitag, ca. 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr;
2. Doppelstreife für die Bestreifung des Geländes (ganzjährlich, 24 Stunden pro Tag), die sich in den Nachtstunden zusammensetzt aus: einem Sicherheitsmitarbeiter ohne Hund und einem Sicherheitsmitarbeiter als Hundeführer mit Begleithund;
3. ganztägige Bereitstellung eines Pkw für die Sicherheitsmitarbeiter der Doppelstreife;
4. Durchführung von 6 Revierfahrten pro Tag durch einen weiteren Sicherheitsmitarbeiter;
5. Installation eines Kamerasystems nach aktuellem Stand der Technik mit bis zu 6 Kameras zur Bewachung gut einsehbarer Hauptachsen des Geländes;
6. Installation und Einsatz eines elektronischen Wächterkontrollsystems, das eine Echtzeitüberwachung der Mitarbeiter und dadurch zugleich eine Schutzfunktion durch Lagekontrolle der Mitarbeiter ermöglicht.
Für die hiermit bekanntgegebene Ausschreibung hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Angebots dienen sollen. Auf die zusätzlichen Angaben nach Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung wird ausdrücklich verwiesen. Die Vergabe- und Vertragsunterlagen sind unentgeltlich und können ab sofort bei der benannten Kontaktstelle abgerufen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-08-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-23 Auftragsbekanntmachung
2015-12-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-06-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bewachungsdienste
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bewachungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bochum Perspektive 2022 GmbH
Postanschrift: Viktoriastraße 10
Postleitzahl: 44787
Postort: Bochum
Kontakt
E-Mail: cornelia.mundt@egr-bochum.de 📧
Telefon: +49 23461063271 📞
Fax: +49 23461063210 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-23 📅
Einreichungsfrist: 2015-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 122-223488
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
1. Vergabeverfahren. Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein offenes Verfahren. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, Angebote einzureichen. Der Auftraggeber verfährt gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2 VgV nach Teil A Abschnitt 1 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A) sowie einzelnen Vorgaben der VOL/A-EG. Es sind die derzeit geltenden Bestimmungen maßgeblich, auch wenn sich diese während des Verfahrens ändern sollten (§ 23 VgV). 2. Vergabe- und Vertragsunterlagen. Die für das Verfahren erforderlichen Formulare und Vordrucke sind in der Vergabeunterlage enthalten. Diese wird den interessierten Unternehmen auf schriftliche Anforderung von der unter Abschnitt I.1) benannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt. 3. Möglichkeit der Ortsbesichtigung. Der Auftraggeber räumt allen an dem Auftrag interessierten Unternehmen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Ortsbesichtigung ein, um sich ein genaues Bild der örtlichen Gegebenheiten der zu bewachenden Anlage zu verschaffen. Die Ortsbesichtigungen werden mit allen Bietern einzeln durchgeführt. Zur Zuteilung eines Termins müssen sich die interessierten Unternehmen ausschließlich per E-Mail an die in Abschnitt I.1) benannte Kontaktstelle wenden und zwei Terminwünsche angeben. Es wird versucht, diese Wünsche zu berücksichtigen. 4. Angebotsabgabe. Die Angebote sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4. genannten Schlusstermin zur Abgabe der Angebote in einem verschlossenen Umschlag (1 x als Original, 1 x als Kopie sowie 1 x in elektronischer Form in pdf-Format auf einer CD/DVD oder auf einem USB-Stick) mit der Aufschrift „Ausschreibung der Bochum Perspektive 2022 GmbH / Sicherheitsdienstleistungen zur Bewachung der Fläche des ehemaligen Opel-Werkes 1/ Angebot – Nicht öffnen“ bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. 5. Ausschluss: Bieter werden vom Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Eignungskriterien (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bieters ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bieter eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bieters im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. 6. Verfahrens- und Vertragsabwicklungssprache: Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt. 7. Auskunftsersuchen: Auskunftsersuchen der interessierten Unternehmen/Bieter zum Verfahren sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1) genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. 8. Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer. Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmern wird vor der Zuschlagserteilung außerdem die Abgabe der „Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer“ durch alle von dem/der für den Zuschlag ausgewählten Bieter/Bietergemeinschaft vorgesehenen Nachunternehmer erforderlich. Dieses Formular wird dem Bieter/der Bietergemeinschaft vor der Zuschlagserteilung zur Verfügung gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergeben werden Dienstleistungen im Rahmen der Bewachung der Fläche des ehemaligen Bochumer Opel-Automobilwerkes 1. Die Bewachung der ehemaligen Werksfläche sowie eine regelmäßige Bestreifung der Gebäude und Außenanlagen sind zwingend zur Abwehr von Einbruch, Diebstahl und Vandalismus erforderlich. Darüber hinaus sollen jederzeit Unbefugte am Betreten des Geländes gehindert, Türen und Tore auf Verschluss kontrolliert, Unfall- und andere Ereignisorte gesichert und Schadensereignisse aller Art früh erkannt werden.
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Die Leistungen umfassen insbesondere folgende Bestandteile:
1. den Einsatz eines Pförtners regelmäßig von Montag bis Freitag, ca. 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr;
2. Doppelstreife für die Bestreifung des Geländes (ganzjährlich, 24 Stunden pro Tag), die sich in den Nachtstunden zusammensetzt aus: einem Sicherheitsmitarbeiter ohne Hund und einem Sicherheitsmitarbeiter als Hundeführer mit Begleithund;
3. ganztägige Bereitstellung eines Pkw für die Sicherheitsmitarbeiter der Doppelstreife;
4. Durchführung von 6 Revierfahrten pro Tag durch einen weiteren Sicherheitsmitarbeiter;
5. Installation eines Kamerasystems nach aktuellem Stand der Technik mit bis zu 6 Kameras zur Bewachung gut einsehbarer Hauptachsen des Geländes;
6. Installation und Einsatz eines elektronischen Wächterkontrollsystems, das eine Echtzeitüberwachung der Mitarbeiter und dadurch zugleich eine Schutzfunktion durch Lagekontrolle der Mitarbeiter ermöglicht.
Für die hiermit bekanntgegebene Ausschreibung hat der Auftraggeber eine Unterlage gefertigt, die aus weiteren Informationen besteht und Formulare enthält, die zur Einreichung des Angebots dienen sollen. Auf die zusätzlichen Angaben nach Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung wird ausdrücklich verwiesen. Die Vergabe- und Vertragsunterlagen sind unentgeltlich und können ab sofort bei der benannten Kontaktstelle abgerufen werden.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter Punkt III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind dem Angebot beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, in den Vergabeunterlagen geforderte Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorgelegt wurden, bis Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Macht der Auftraggeber von diesem Recht keinen Gebrauch, werden unvollständige Angebote ausgeschlossen. Werden die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht nachfristgerecht eingereicht, wird das Angebot vom Verfahren ausgeschlossen.
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Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
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Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation.
2. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit.
3. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung.
Die Erklärungen der Ziffern 1 bis 3 können durch die Abgabe des der Vergabeunterlage beigefügten Formulars II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden.
Ergänzend sind folgende weitere Nachweise vorzulegen:
4. Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das gleichnamige, der Vergabeunterlage beigefügte Formular V zu verwenden.
5. Aktueller Ausdruck aus dem Berufs- oder Handelsregister;
6. Aktueller Gewerbezentralregisterauszug;
7. Vorlage der Erlaubnis für Bewachungsgewerbe nach § 34a Abs. 1 S. 1 GewO oder Nachweis einer höherwertigen Qualifikation;
8. Nachweis über die Mitgliedschaft im Bundesverband der deutschen Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. oder einer vergleichbaren nationalen Einrichtung;
9. Nachweis und Angaben zur ständig besetzten Notruf- und Service-Leitstelle;
10. Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung der gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die meisten Arbeitnehmer des Bieters versichert sind, darüber dass der Bieter regelmäßig und ordnungsgemäß Beiträge zur Sozialversicherung abführt;
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11. Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft darüber, dass der Bieter regelmäßig und ordnungsgemäß Beiträge zur Genossenschaft leistet;
12. Vorlage einer aktuellen Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts darüber, dass der Bieter regelmäßig und ordnungsgemäß Steuern zahlt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Punkt III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind dem Angebot beizufügen. Sie sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, für abhandengekommene bewachte Sachen, sowie abhandengekommene bewachte Schlüssel oder eine entsprechende Absichtserklärung, eine solche im Auftragsfall unverzüglich abzuschließen. Die Erklärung umfasst auch das Vorliegen einer Haftpflichtversicherung für den Einsatz von Begleithunden bzw. eine entsprechende Absichtserklärung, eine solche im Auftragsfall unverzüglich abzuschließen
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Hierfür ist das Formular III zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) und über den Umsatz im Bereich der ausgeschriebenen Aufgabenbereiche (Sicherheitsdienstleistungen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014).
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Hierfür ist das Formular IV zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
3. Aktuelle Bankauskunft einer Bank mit Sitz innerhalb der Europäischen Union über die wirtschaftliche Situation und die Kontoführung des Bewerbers.
Mindeststandards:
Zu Ziffer III.2.2. Punkt 2: Es muss für alle drei Jahre ein Umsatz nachgewiesen werden. Die Angabe des Umsatzwertes „0“ führt zum Ausschluss des Bieters.
Im Hinblick auf den Umsatz mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen muss mindestens ein Umsatz von 1 Mio. EUR pro Geschäftsjahr nachgewiesen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter Punkt III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind dem Angebot beizufügen. Sie sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Vorlage von Referenzen des Unternehmens über in den letzten 3 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Bezug auf den hier ausgeschriebenen Bereich mit kurzer textlicher Beschreibung des Auftrags, Angabe des Auftragswerts, der Leistungszeit sowie des Auftraggebers unter Benennung eines Ansprechpartners (Name, Anschrift, Telefonnummer). Referenzen, deren Vertragsende (bemessen ab Bekanntmachung) mehr als drei Jahre zurück liegt, werden nicht gewertet.
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Hierfür ist das Formular VI zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
2. Eigenerklärung zum Personal, aus dem hervorgeht, dass
a.) die eingesetzten Mitarbeiter über die geistigen und körperlichen Vorausset-zungen für die Ausführung der Tätigkeiten im Bewachungs- und Sicherheitsgewerbe verfügen;
b) die eingesetzten Mitarbeiter über eine Erste-Hilfe-Grundausbildung verfügen, die jährlich aufgefrischt wird;
c) die eingesetzten Mitarbeiter über gute Deutschkenntnisse verfügen.;
d) der für den Pförtnerdienst vorgesehene Mitarbeiter über gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse verfügt;
e) der für die Revierfahrten vorgesehene Mitarbeiter über die dafür notwendige Fahrerlaubnis verfügt;
f) der jeweils als Schichtleiter einzusetzende Mitarbeiter die Sachkundeprüfung der IHK nach § 34a abs. 1 S. 6 GewO absolviert hat;
g) der jeweils einzusetzende Hundeführer seine Qualifikation nach Maßgabe der Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaft für Wach- und Sicherungstätigkeiten erworben hat, durch entsprechende Zertifikate nachweisen kann und dieser Nachweis im Unternehmen oder von einem von diesem beauftragten Sachverständigen regelmäßig jährlich wiederholt wird;
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h) der Begleithund eine zertifizierte Ausbildung zum Gebrauchshund absolviert und eine entsprechende Prüfung, z. B. Diensthundprüfungen der Bundeswehr, des Bundesgrenzschutzes, der Polizei und des Zolls oder einen gleichwertigen Abschluss bestanden hat. Maßgeblich ist der Nachweis, dass der Hund in der Lage ist, Fährten zu verfolgen und Personen aufzuspüren;
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i) die eingesetzten Mitarbeiter die nach § 34a Abs. 1 S. 5, 3 Nr. 3, S. 6 der Gewerbeordnung erforderliche Unterrichtung bzw. Sachkundeprüfung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben vorweisen können.
Hinweis:
Die Nachweise zu Punkt i) müssen dem Auftraggeber ausnahmsweise nicht bereits mit dem Angebot, aber jedenfalls zwingend vor Auftragsbeginn vorgelegt werden.
j) alle eingesetzten Mitarbeiter vollbeschäftigt sowie ordnungsgemäß angemeldet und versichert sind.
k) alle Mitarbeiter über weitgehende Erfahrungen aus einer Tätigkeit in anderen Objekten mit gehobenen Sicherheitsanforderungen und eine entsprechende Qualifikation (geprüfte Werksschutzfachkraft oder vergleichbare Qualifikation) verfügen.
Für die Eigenerklärung zum Personal ist das Formular VII zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
3. Übersicht über Schulungen und Sachkundeprüfungen, aus der hervorgeht, welche Schulungen und Sachkundeprüfungen vorliegen und/oder regelmäßig wiederholt werden sowie an welche Mitarbeiter sich diese richten.
Hierfür ist das Formular VIII zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
4. Angaben zum vorgesehenen Wächterkontrollsystem, das die im Leistungsverzeichnis näher beschriebenen Anforderungen erfüllt;
5. Angaben zum vorgesehenen Kameraüberwachungssystem.
6. Soweit ein Bewerber Nachunternehmer einsetzen will, müssen die Teilleistungen, die von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen, im Formular IX „Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen“ eingetragen werden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
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7. Die Firma des Nachunternehmers muss nur dann bereits bei der Abgabe des Angebots benannt werden, wenn eine Berufung auf Referenzen oder sonstige Erklärungen/Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers für diese Teilleistung erforderlich ist. Nur in diesem Fall müssen also die betreffenden Nachunternehmen und deren Teilleistungen benannt werden.
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Zusätzlich muss von jedem Nachunternehmer, auf dessen technische Referenzen sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft, gesondert das Formular VI „Referenzen des Unternehmens“ bezogen auf seine Teilleistung, das Formular VII „Eigenerklärung zum Personal“ sowie das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“ ausgefüllt werden, die der Vergabeunterlage beigefügt sind.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt sein wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Monatlich nach Leistungserbringung und nach Rechnungslegung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bieter oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters oder einer anderen Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bieter oder die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit seinem/ihrem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der anderen Bietergemeinschaft erhält.
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Für die Abgabe der Bietergemeinschaftserklärung ist das Formular I „Eigenerklärung der Bietergemeinschaft“ zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
Sonstige besondere Bedingungen:
Folgende Unterlagen sind mit dem Angebot einzureichen:
1. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – NRW – TVgG-NRW). Hierfür ist das gleichnamige Formular zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
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2. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das gleichnamige Formular zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.
3. Es gilt die „Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen.
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4. Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unter Berücksichtigung der Vorgaben des TVgG-NRW. Hierfür ist das gleichnamige Formular zu verwenden, das der Vergabeunterlage beigefügt ist.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-10-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-08-18 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (70)
2. Durchführungskonzept (10)
3. Implementierungskonzept (10)
4. Konzept zum Einsatz des Hundes (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum mbH, Viktoriastraße 10, 44787 Bochum
Frau Cornelia Mundt

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-10-01 📅
Datum des Endes: 2017-09-30 📅
Zusätzliche Informationen
1. Vergabeverfahren.
Das vom Auftraggeber gewählte Vergabeverfahren ist ein offenes Verfahren. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, Angebote einzureichen. Der Auftraggeber verfährt gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 2 VgV nach Teil A Abschnitt 1 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A) sowie einzelnen Vorgaben der VOL/A-EG. Es sind die derzeit geltenden Bestimmungen maßgeblich, auch wenn sich diese während des Verfahrens ändern sollten (§ 23 VgV).
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2. Vergabe- und Vertragsunterlagen.
Die für das Verfahren erforderlichen Formulare und Vordrucke sind in der Vergabeunterlage enthalten. Diese wird den interessierten Unternehmen auf schriftliche Anforderung von der unter Abschnitt I.1) benannten Kontaktstelle zur Verfügung gestellt.
3. Möglichkeit der Ortsbesichtigung.
Der Auftraggeber räumt allen an dem Auftrag interessierten Unternehmen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Ortsbesichtigung ein, um sich ein genaues Bild der örtlichen Gegebenheiten der zu bewachenden Anlage zu verschaffen. Die Ortsbesichtigungen werden mit allen Bietern einzeln durchgeführt. Zur Zuteilung eines Termins müssen sich die interessierten Unternehmen ausschließlich per E-Mail an die in Abschnitt I.1) benannte Kontaktstelle wenden und zwei Terminwünsche angeben. Es wird versucht, diese Wünsche zu berücksichtigen.
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4. Angebotsabgabe.
Die Angebote sind bis zu dem in Abschnitt IV.3.4. genannten Schlusstermin zur Abgabe der Angebote in einem verschlossenen Umschlag (1 x als Original, 1 x als Kopie sowie 1 x in elektronischer Form in pdf-Format auf einer CD/DVD oder auf einem USB-Stick) mit der Aufschrift „Ausschreibung der Bochum Perspektive 2022 GmbH / Sicherheitsdienstleistungen zur Bewachung der Fläche des ehemaligen Opel-Werkes 1/ Angebot – Nicht öffnen“ bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
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5. Ausschluss:
Bieter werden vom Vergabeverfahren als ungeeignet ausgeschlossen, wenn sie die Eignungskriterien (vgl. Abschnitte III.2.1 bis III.2.3) in inhaltlicher Hinsicht nicht bzw. nicht mehr erfüllen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn über das Vermögen des Bieters ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder eine Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde bzw. dann, wenn der Bieter eine schwere Verfehlung begangen hat. In diesen Fällen liegt der Ausschluss des Bieters im Ermessen des Auftraggebers. Bei rein formellen Mängeln behält sich der Auftraggeber vor, Erklärungen und Nachweise, die nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern.
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6. Verfahrens- und Vertragsabwicklungssprache:
Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl im gesamten Vergabeverfahren als auch während der gesamten Vertragsabwicklungsdauer als Vertragssprache ausschließlich die deutsche Sprache zur Anwendung kommt.
7. Auskunftsersuchen:
Auskunftsersuchen der interessierten Unternehmen/Bieter zum Verfahren sind ausschließlich per E-Mail oder schriftlich an die in Abschnitt I.1) genannte Kontaktstelle des Auftraggebers zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
8. Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer.
Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmern wird vor der Zuschlagserteilung außerdem die Abgabe der „Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer“ durch alle von dem/der für den Zuschlag ausgewählten Bieter/Bietergemeinschaft vorgesehenen Nachunternehmer erforderlich. Dieses Formular wird dem Bieter/der Bietergemeinschaft vor der Zuschlagserteilung zur Verfügung gestellt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden muss.
Quelle: OJS 2015/S 122-223488 (2015-06-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.egr-bochum.de/Ausschreibungen 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 242-440096
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 122-223488
ABl. S-Ausgabe: 242

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bochum.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-10 📅
Name: Bietergemeinschaft S.E.T. GmbH/Stölting GmbH
Postanschrift: Willy-Brandt-Allee
Postort: Gelsenkirchen
Postleitzahl: 45891
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@set-security.de 📧
Internetadresse: www.set-security.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Mundt
Quelle: OJS 2015/S 242-440096 (2015-12-10)