Versanddienstleistung – Lagerung, Konfektionierung, Hauspost, Messelogistik und weltweite Belieferung von Geschäftskunden

Berlin Tourismus & Kongress GmbH

Die Auftraggeberin beabsichtigt mit der gegenständlichen Ausschreibung einen Rahmenvertrag über Dienstleistungen zum Fulfillment (Bestellannahme und Kommissionierung; Konfektion und Verpackung; Frankierung), Lager- und Lieferleistungen einschließlich der Hauspost der Auftraggeberin, Frachtsendungen und Messelogistik (weltweit), Mailingaktionen, Retourenmanagement, Verpackungsentsorgung und Inventurunterstützung nach Maßgabe dieser Leistungsbeschreibung zu schließen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-10-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-10-08 Auftragsbekanntmachung
2015-12-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-10-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Post- und Kurierdienste
Menge oder Umfang: 2 000 000.1 500 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Post- und Kurierdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berlin Tourismus & Kongress GmbH
Postanschrift: Am Karlsbad 11
Postleitzahl: 10785
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.visitBerlin.de 🌏
E-Mail: beschaffung@visitberlin.de 📧
Fax: +49 3025002532 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-08 📅
Einreichungsfrist: 2015-11-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 198-359678
ABl. S-Ausgabe: 198

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin beabsichtigt mit der gegenständlichen Ausschreibung einen Rahmenvertrag über Dienstleistungen zum Fulfillment (Bestellannahme und Kommissionierung; Konfektion und Verpackung; Frankierung), Lager- und Lieferleistungen einschließlich der Hauspost der Auftraggeberin, Frachtsendungen und Messelogistik (weltweit), Mailingaktionen, Retourenmanagement, Verpackungsentsorgung und Inventurunterstützung nach Maßgabe dieser Leistungsbeschreibung zu schließen.
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Menge oder Umfang: 2 000 000.
Beschreibung der Optionen:
Der Rahmenvertrag hat eine Laufzeit vom 1.3.2016-28.2.2019. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor (Option), den Rahmenvertrag bis zum 28.2.2020 zu verlängern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: D-0006/2015 visitBerlin - Versanddienstleistung
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 6 EG Abs. 4 VOL/A sowie § 6 EG Abs. 6 VOL/A.
Nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A gilt:
4) Ein Unternehmen ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen:
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a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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Nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A gilt:
Von der Teilnahme am Wettbewerb können Bieter ausgeschlossen werden,
a) über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) die sich in Liquidation befinden,
c) die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt haben,
e) die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung abgegeben haben.
Die hierfür zwingend zu nutzenden Formblätter sind bei der unter I.1) genannten Stelle abzurufen. Hierfür reicht eine kurze E-Mail.
2.) Abzugeben ist eine Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen mit folgendem Inhalt:
Zu erklären ist, dass:
„— meinen/unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung der Leistung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) vom 20.4.2009 (BGBl. I S. 799) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einzuhalten,
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— meinen/unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 EUR zu bezahlen,
— ich/wir meinen/unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Ausführung der Leistung bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit gleiches Entgelt zahlen (Tarifvertragliche Regelungen bleiben davon unberührt).
— ich/wir von einem von mir/uns beauftragten Nachunternehmer oder von einem von mir/uns oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher verlange, seinen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die ich selbst einzuhalten versprochen habe und mit diesen die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“ vereinbaren werde.
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Ich bin mir/Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung meinen/unseren Ausschluss von weiteren Auftragserteilungen zu Folge haben und mein/unser Unternehmen bis zur Dauer von 3 Jahren von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden kann.“
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3.) Ein Handelsregisterauszug, der zum Zeitpunkt der Abgabe nicht älter ist als 3 Monate, wird dem Angebotsschreiben beigefügt.
4.) Abzugeben ist eine Eigenerklärung zu Korruptionsregister und Gewerbezentralregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Abzugeben ist:
— Eigenerklärung über die Referenzen der Bieter. Erforderlich sind Angaben zu 3 Referenzobjekten aus den letzten 3 Jahren.
— Eigenerklärung Ansprechpartner: Der Ansprechpartner und sein Vertreter.Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass der Ansprechpartner die deutsche Sprache (in Wort und Schrift mindestens auf Niveaustufe C1 gem. Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) beherrscht. Der Ansprechpartner oder sein Vertreter muss für die Auftraggeberin über Telefon oder E-Mail zumindest in der Zeit von Montag bis Freitag (7:00 bis 18:00 Uhr) erreichbar sein.
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— Eigenerklärung Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung. Es ist eine Deckungssumme von min. 300 000 EUR vorzuhalten.
— Eigenerklärung Qualifikation Personal. Es sind mind. 2 Mitarbeiter/innen beim Bieter zu benennen, welche eine qualifizierte Ausbildung im Bereich Logistik/Lagerhaltung oder über eine gleichwertige Ausbildung verfügen (Mindestanforderung).
Aufgrund der internationalen Ausrichtung erfolgt der Wort- und Schriftverkehr mehrsprachig. Der Auftragnehmer hat daher sicherzustellen, dass der jeweilige Sachbearbeiter, der diesen Auftrag ausführen wird, mehrsprachlich ausgebildet ist, zumindest die englische Sprache in Wort und Schrift sicher beherrscht (Mindestanforderung).
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— Eigenerklärung zum Umsatz: Es sind die Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014 anzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Belieferung der BTI und Wiederverkäufer im Bedarfsfall innerhalb von max. 2 Stunden ab Zeitpunkt der Bedarfsmeldung;
— Erreichbarkeit über Telefon und E-Mail in der Zeit von 7:00-18:00 Uhr;
— Lager mit mind. 450 Paletten-Stellplätzen und mind. 200 Regalfächern unter Einhaltung der auf Seite 8 der Leistungsbeschreibung aufgelisteten Bedingungen.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-03-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-11-24 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (60)
2. Umsetzungskonzept (40)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Berlin Tourismus & Kongress GmbH
Stefanie Gumlich
Internetadresse: www.visitBerlin.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: D-0006/2015 visitBerlin - Versanddienstleistung

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin – Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich in diesem Sinne bedeutet, dass der erkannte Vergaberechtsverstoß spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gerügt worden sein muss. Für den Fall der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wird sich visitBerlin nicht auf den Einwand der Rügepräklusion gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB berufen, sofern innerhalb des vorgenannten Zeitraums die Rüge ausgesprochen worden ist. Darüber hinaus ist ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Dies gilt auch, sofern Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen wie den Bewerberbögen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag zudem unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2015/S 198-359678 (2015-10-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-12-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-12-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 239-434458
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 198-359678
ABl. S-Ausgabe: 239

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-11-25 📅
Name: Wolansi GmbH
Postanschrift: Am Stichkanal 24
Postort: Berlin
Postleitzahl: 14167
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2015/S 239-434458 (2015-12-07)
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