Verwerten/Vermarkten von PPK

Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD)

Verwertung/Vermarktung von Altpapier aus dem Lahn-Dill-Kreis (Los 1) sowie der Stadt Wetzlar (Los 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-06-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-06-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-06-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen
Menge oder Umfang: Menge:— ca. 13 300 Mg/a a PPK des AWLD;— ca. 3 670 Mg/a PPK der Stadt Wetzlar.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD)
Postanschrift: Am Grauen Stein
Postleitzahl: 35614
Postort: Aßlar
Kontakt
Internetadresse: http://www.awld.de/ 🌏
E-Mail: wolfgang.pfeiffer@awld.de 📧
Telefon: +49 64414071840 📞
Fax: +49 6440922532 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-06-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-06-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 122-223188
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 84-149723
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 19 EG Abs. 3 lit a) VOL/A Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, ausgeschlossen werden. Die Bieter können nicht darauf vertrauen, dass fehlende Erklärungen und Nachweise vom Auftraggeber nach § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachgefordert werden. Fordert jedoch der Auftraggeber fehlende Erklärungen und Nachweise nach und liefert der Bieter diese nicht binnen der von dem Auftraggeber gesetzten Frist ordnungsgemäß und vollständig ab, wird das Angebot ausgeschlossen. Soweit Eignungsnachweise identisch für Los 1 und 2 abgefordert werden und der Bieter Angebote für beide Lose abgibt, genügt die einmalige Vorlage dieser Nachweise, d. h. Nachweise, die in einem Angebot enthalten sind, gelten auch für das Angebot dieses Bieters für das andere Los. Nachr. HAD-Ref.: 201/392. Nachr. V-Nr/AKZ: AWLD/Wetzlar 01/15.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Verwertung/Vermarktung von Altpapier aus dem Lahn-Dill-Kreis (Los 1) sowie der Stadt Wetzlar (Los 2).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: PPK aus dem Lahn-Dill-Kreis (Auftraggeber: AWLD)
Kurze Beschreibung:
Verwertung/Vermarktung des PPK aus dem Lahn-Dill-Kreis (ohne Stadt Wetzlar) im Auftrag des AWLD. Abholung des PPK am Abfallwirtschaftszentrum Aßlar, Am Grauen Stein, 35614 Aßlar-Bechlingen.
Menge oder Umfang: Ca. 13 300 Mg/a.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: PPK aus der Stadt Wetzlar (Auftraggeber: Stadt Wetzlar, vertreten durch die Stadtreinigung Wetzlar)
Kurze Beschreibung:
Verwertung/Vermarktung des PPK aus der Stadt Wetzlar im Auftrag der Stadt Wetzlar, vertreten durch die Stadtreinigung Wetzlar. Abholung des PPK am Abfallwirtschaftszentrum Aßlar, Am Grauen Stein, 35614 Aßlar-Bechlingen.
Menge oder Umfang: Ca. 3 670 Mg/a.
Menge:
— ca. 13 300 Mg/a a PPK des AWLD;
— ca. 3 670 Mg/a PPK der Stadt Wetzlar.
Beschreibung der Optionen: Vertragsverlängerungsoption für 1 Jahr (beide Lose).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: AWLD/Wetzlar 01/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Aßlar-Bechlingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abgabe von Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit gemäß Angebotsschreiben (liegt den Verdingungsunterlagen bei), für Angebote mit Nachunternehmen und im Fall von Bietergemeinschaften muss jedes Unternehmen eine entsprechende Erklärung einreichen (Erklärung nach Formular Eigenerklärung nach Angebotsschreiben auf CD-R, Beilage der Verdingungsunterlagen). Die Eigenerklärung des Bieters ist mit seiner Unterschrift unter dem Angebotsschreiben abgegeben, dieses gilt auch für Angebote von Bietergemeinschaften, wenn der Bevollmächtigte der BG unterschreibt oder die Eigenerklärung von allen Mitgliedern der BG unterschrieben ist.
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Will sich ein Bieter auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit (nicht möglich bezüglich der Zuverlässigkeit) eines anderen Unternehmens (z. B. eines konzernverbundenen Unternehmens, eines Partnerunternehmens in einer Bietergemeinschaft, eines Nachunternehmers o. ä.) berufen (Eignungsleihe), so hat er dies im Angebot darzulegen und nachzuweisen, dass ihm die entsprechenden Mittel des anderen Unternehmens bei der Erfüllung des Auftrages zur Verfügung stehen (vgl. § 7 EG Abs. 9 VOL/A).
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens und des Umsatzes bezüglich der Verwertung/Vermarktung von PPK bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Die Angaben können gerundet angegeben werden. Dazu ist das Formular „Formular Umsatzangaben PPK.doc“ zu verwenden (auf CD-R, Beilage der Verdingungsunterlagen).
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Zur Eignungsleihe: wie unter III.2.1) aufgeführt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Aktuell gültiges Zertifikat der Zertifizierung nach EfBV (§ 56/57 KrWG) oder ISO, für ausländische Bieter ein gleichwertiger Nachweis
Vorlage von mindestens einem aktuellen Referenzprojekt über die vergangenen 3 Jahre – zurückgemessen ab dem Tag der Angebotsabgabe – mit einer Verwertungsmenge von mindestens 5 000 Mg/a bezüglich der Vermarktung/Verwertung von Altpapier aus der kommunalen und/oder gewerblichen Sammlung. Der AG behält sich vor, die Angaben des Bieters zu verifizieren. Dazu ist das Formular (auf CD-R, Beilage der Verdingungsunterlagen) zu verwenden. Die Auftraggeber mit Ansprechpartnern und Telefonnummern müssen benannt sein, ebenfalls die Verwertungsmenge(n). Die Angaben können auf 1 000 Mg/a gerundet angegeben werden. Ein Aufrunden ist dann unzulässig, wenn die Verwertungsmenge eines Referenzprojekts weniger als 5 000 Mg/a beträgt.
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Zur Eignungsleihe: wie unter III.2.1) aufgeführt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Verdingungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Monatliche Abrechnung der durch den AN in diesem Zeitraum übergebenen PPK-Mengen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mit dem Angebot hat die Bietergemeinschaft die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit des Zusammenschlusses nach § 1 GWB belegen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Abgabe einer Verpflichtungserklärung nach HVTG (Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt, Beilage der Verdingungsunterlagen). Die Verpflichtungserklärung muss vom Bieter unterschrieben mit dem Angebot eingereicht werden.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Eine losweise Anforderung der Verdingungsunterlagen ist möglich. Der Erstattungsbetrag für jedes Los beträgt 14 EUR zuzügl. 16 EUR für die CD-R. Die CD-R wird nur einmal benötigt und gilt für beide Lose. Überweisung des Erstattungsbetrags für Verdingungsunterlagen incl. CD-R auf das Konto PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs, Ko-Nr. 095 365 1600 BLZ 820 800 00, oder IBAN DE76 8208 0000 0953651600, BIC DRESDEFF827. Commerzbank Weimar. Nachweis der Einzahlung durch bankbestätigten Überweisungsträger oder ähnliches. Nachweise, die per Fax oder E-Mail eingehen, werden als Einzahlungsnachweise akzeptiert. Der Betrag wird quittiert.
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Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-09-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn technischer Betriebsleiter Wolfgang Pfeiffer
Name: PAW Dipl. Ing. Dietmar Kuhs
Postanschrift: Auf dem Wassergraben 18
Postort: Bad Sooden-Allendorf
Postleitzahl: 37242
Kontaktperson: Herrn Kuhs
Telefon: +49 565291627 📞
E-Mail: mail@paw-kuhs.de 📧
Fax: +49 565291629 📠
URL für weitere Informationen: http://www.paw-kuhs.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.paw-kuhs.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: AWLD/Wetzlar 01/15
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 84-149723
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 19 EG Abs. 3 lit a) VOL/A Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, ausgeschlossen werden. Die Bieter können nicht darauf vertrauen, dass fehlende Erklärungen und Nachweise vom Auftraggeber nach § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachgefordert werden. Fordert jedoch der Auftraggeber fehlende Erklärungen und Nachweise nach und liefert der Bieter diese nicht binnen der von dem Auftraggeber gesetzten Frist ordnungsgemäß und vollständig ab, wird das Angebot ausgeschlossen.
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Soweit Eignungsnachweise identisch für Los 1 und 2 abgefordert werden und der Bieter Angebote für beide Lose abgibt, genügt die einmalige Vorlage dieser Nachweise, d. h. Nachweise, die in einem Angebot enthalten sind, gelten auch für das Angebot dieses Bieters für das andere Los.
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Nachr. HAD-Ref.: 201/392.
Nachr. V-Nr/AKZ: AWLD/Wetzlar 01/15.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nachfolgend ist § 107 GWB auszugsweise im Wortlaut zitiert. Insbesondere wird auf Abs. 3 Nr. 4 hingewiesen.
„§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind“.
Die Adresse der Vergabekammer mit Faxnummer ist Nr. VI.4.1) zu entnehmen.
Quelle: OJS 2015/S 122-223188 (2015-06-22)