Verwertung von Altpapier aus dem Landkreis Rostock

Landkreis Rostock/Eigenbetrieb Abfallwirtschaft

Leistungsgegenstand ist die Übernahme, der Transport und die Verwertung von Altpapier aus dem Entsorgungsgebiet des Landkreises Rostock.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-07-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-05-27.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-05-27 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2015-05-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Recycling von Siedlungsabfällen
Menge oder Umfang:
Leistungszeitraum über längstens sechs Jahre. Im Falle der Ausübung beider Verlängerungsoptionen endet der Vertrag zum 31.12.2021.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Recycling von Siedlungsabfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Rostock/Eigenbetrieb Abfallwirtschaft
Postanschrift: An der Schanze 9
Postleitzahl: 18273
Postort: Güstrow
Kontakt
Internetadresse: http://www.abfall-lro.de 🌏
Fax: +49 384375570842 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-05-27 📅
Einreichungsfrist: 2015-07-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 103-187411
ABl. S-Ausgabe: 103

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungsgegenstand ist die Übernahme, der Transport und die Verwertung von Altpapier aus dem Entsorgungsgebiet des Landkreises Rostock.
Beschreibung der Optionen:
Zweimalige Kündigungsmöglichkeit des Auftraggebers im Leistungszeitraum:
1. Zum 31.12.2018 (die Kündigung ist ggf. auszusprechen bis zum 30.6.2018).
2. Zum 31.12.2020 (die Kündigung ist ggf. auszusprechen bis zum 30.6.2020).
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 72 Monate
Referenznummer: 7011-8-15-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Rostock.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot vorzulegende Angaben und Nachweise:
— Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 und 6 EG VOL/A sowie nach AEntG vorliegen, dass der Bieter keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellen und dass der Bieter im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat;
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— Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern und ggf. Abgabe einer Erklärung der Bietergemeinschaft (z. B. Verzeichnis der Mitglieder, Benennung des bevollmächtigten Vertreters);
— Übersicht und Angaben zum Bieter, Angaben zur Unternehmensstruktur einschließlich Darstellung bestehender gesellschaftlicher Verbindungen und Beteiligungsverhältnisse mit Angabe des Anteilverhältnisses;
Auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers:
— Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate);
— Vorlage eines aktuellen Gewerberegisterauszugs gem. § 150 GewO.
Allgemein gilt für die Vorlage von Eignungsnachweisen (sowohl nach III.2.1) als nach III.2.2) und III.2.3)):
— Die Vergabestelle kann gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 EG VOL/A mit dem Angebot angeforderte Erklärungen und Nachweise bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen des Auftraggebers. Zusätzlich behält sich der Auftraggeber vor, die Vorlage bestimmter Nachweise nur auf gesonderte Aufforderung zu fordern.
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— Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bietern, die für den Zuschlag in Betracht kommen, Eignungsnachweise der Unterauftragnehmer und die verbindliche, schriftliche Erklärung des/der Unterauftragnehmer/s, dass dieser für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Lieferleistung gegenüber dem Bieter zusichert, zu fordern.
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Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Bescheinigungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen.
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich vor, im Falle von Zweifeln an den von den Bietern gemachten Angaben oder vorgelegten Nachweisen Erläuterungen anzufordern. Insbesondere kann die Vorlage von Originalen verlangt werden, wenn Zweifel an der Echtheit von Dokumenten besteht.
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Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise grundsätzlich für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die Zuverlässigkeit (z. B. Eigenerklärung des Bieters, dass die in §§ 6 Abs. 4 und Abs. 6 EG VOL/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen) muss für jedes Mitglied vollständig belegt sein. Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde muss für die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden, d. h., hier werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen Mitglieder in der Summe bewertet.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Angebot vorzulegende Angaben und Nachweise:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie die Umsätze betreffend die Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren;
— Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung zur Deckung etwaiger Ansprüche aus diesem Vertrag über mind. 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Betriebshaftpflichtversicherung hat beim Einsatz von Unterauftragnehmern auch Ansprüche aus Auswahlverschulden zu decken. Soweit die vorhandene Betriebshaftpflichtversicherung nicht die geforderte Deckungssumme aufweist, Vorlage einer Erklärung, dass im Auftragsfall eine Anpassung zum Leistungsbeginn erfolgt.
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Auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers:
— Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung
von Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate), die Pflicht besteht nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter zu belegen ist;
der Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind – nicht älter als 6 Monate);
— aktueller, d. h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft;
— Nachweis einer der gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Umwelthaftpflichtversicherung bzw. anderer nach § 10 Abs. 2 UmweltHG zulässiger Vorsorgenachweise;
— Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen i. S. v. § 7 Abs. 2 lit. c) EG VOL/A.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot vorzulegende Angaben und Nachweise:
— Referenzangaben zu Leistungen, die mit der zu erbringenden Leistung vergleichbar sind, nach Maßgabe von § 7 Abs. 3 lit. a) EG VOL/A, wobei eine Auftraggeberbestätigung (zunächst) nicht beigefügt werden muss. Der Ausführungszeitraum der Referenzleistungen muss mindestens mit einem Jahr innerhalb der letzten 5 Jahre vor der Bekanntmachung der vorliegenden Ausschreibung liegen. Für alle Referenzen sind folgende Angaben zu machen: Nennung des Auftraggebers und des Ansprechpartners (mit Telefonnummer), Beschreibung des Leistungsumfanges, Auftragssumme (netto), Ausführungszeitraum;
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— Übergabe der Urkalkulation für die vertragliche Leistung
Auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers:
— Vorlage von Auftraggeberbestätigungen im Sinne von § 7 Abs. 3 lit. a) EG VOL/A zu den im Angebot angegebenen Referenzen;
— Nachweis über die Zertifizierung gem. § 56 KrWG (Entsorgungsfachbetrieb) oder Einzelnachweis der Zertifizierungsvoraussetzung/Fachkunde jeweils für die zu erbringenden Leistungen;
— Benennung von Unterauftragnehmern, sofern zwar im Angebot angegeben wurde, dass Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden sollen, diese aber nicht konkret benannt wurden;
— Verbindliche Erklärung des Verwertungsbetriebs oder der Verwertungsbetriebe zur Annahme oder Verwertung der jeweils zur Verwertung anfallenden PPK-Fraktionen für den gesamten Leistungszeitraum. Die Erklärung hat Angaben über die zu verwertende Menge, die einzuhaltenden Annahmekriterien sowie eine Absichtserklärung über den Abschluss eines entsprechenden Verwertungsvertrages bei Zuschlagserteilung an den Bieter zu enthalten;
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— Vorlage eines Auszuges aus dem Genehmigungsbescheid der Verwertungsanlage, aus dem die genehmigte Kapazität, der Genehmigungsstatus, der Genehmigungszeitraum sowie die anzunehmenden PPK-Fraktionen hervorgehen;
— Angabe der zur Verwertung angenommenen PPK-Mengen der letzten 3 Jahre;
— Vorlage der vom Bieter geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch vom Unterauftragnehmer.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Monatliche Rechnung/Gutschrift für ausgeführte Leistungen (nähere Angaben in den Vergabeunterlagen).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Vergabeunterlagen werden nach Zahlungseingang des Betrages in Höhe von 20 EUR auf das Konto: Kontoinhaber: Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, Landkreis Rostock;
IBAN: DE 6613 0700 2403 4592 5200;
BIC: DEUTDEDBROS;
Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.: DE279979306;
Verwendungszweck: „EU-Ausschreibung Altpapier“ versandt. Das Entgelt wird nicht erstattet.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-11-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2015-07-14 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Kämpf
E-Mail: abst@abst-mn.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 7011-8-15-EU

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Mecklenburg-Vorpommern beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 114
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855885813 📞
Fax: +49 3855884855817 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung vom 15.7.2005 (BGBl. I, S. 2114) in der jeweils aktuellen Fassung Anwendung. Es wird insoweit insbesondere auf die Vorschriften des Nachprüfungsverfahren in §§ 102 ff. GWB verwiesen. Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, wenn es nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird.
Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten. 15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsabschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101a GWB per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich diese Frist auf zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Postanschrift: Eckdrift 97 19061 Schwerin
Postleitzahl: 19061
Telefon: +49 38561738110 📞
Internetadresse: http://abst-mv.de 🌏
Fax: +49 38561738120 📠
Quelle: OJS 2015/S 103-187411 (2015-05-27)