Im Zuge der Neukonzeption Schnellentcarbonisierung im Wasserwerk Langenau wurden im Gebäude 6 der Anlageteil der Flockungssedimentation abgebrochen. Derzeit werden die Rohbauarbeiten für die neue Bodenplatte und den E-Raum ausgeführt. Diese werden bis zum Ende diesen Jahres fertiggestellt. Im Anschluss daran wird im Januar 2016 die Zuleitung DN 1000 für die 6 neuen SEC-Reaktoren im Gebäude verlegt. Zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der SEC-Anlage müssen dann noch im Laufe des Jahres 2016 die Kalkwasser Zu- und Ableitung DN 500, ein weiteres Teilstück der Zuleitung zur SEC-Anlage DN 1200, ein Fertigteilschacht mit Rohrleitungen DN 800 im Außenbereich verlegt werden. Bei der Inbetriebnahme der SEC-Anlage im Herbst 2016 müssen Leitungsumschlüsse zur Umwidmung einiger Anlageteile der Nennweite DN 1200, DN 1000 und kleiner umgebaut werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2015-09-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Neuverlegung von Rohrleitungen
Menge oder Umfang:
Tiefbauarbeiten20 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 120020 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 1000 bis DN 800150 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 500Liefern und versetzten eines Fertigteilschachtes (3,20 x 2,80 x 2,65) einschließlich TiefbauarbeitenRohrlegearbeitenAußenbereich:20 m DN 1200 St ZM/FZM-PE20 m DN 1000 bis DN 800150 m DN 500 St ZM/PEIn Gebäuden oder Schächten:25 m DN 120025 m DN 100015 m DN 80010 m DN 500/400Rückbau von Stahlrohrleitungen15 m DN 120015 m DN 100010 m DN 8005 m DN 500Lieferung von StahlrohrenLieferung von geschweißten Stahlrohren für Trinkwasserleitungen 150 m, Abmessungen 508 x 6,3 mm, Werkstoff P235TR2, mit ZM Auskleidung, mit PE-N-v-Außenumhüllung.
Tiefbauarbeiten20 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 120020 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 1000 bis DN 800150 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 500Liefern und versetzten eines Fertigteilschachtes (3,20 x 2,80 x 2,65) einschließlich TiefbauarbeitenRohrlegearbeitenAußenbereich:20 m DN 1200 St ZM/FZM-PE20 m DN 1000 bis DN 800150 m DN 500 St ZM/PEIn Gebäuden oder Schächten:25 m DN 120025 m DN 100015 m DN 80010 m DN 500/400Rückbau von Stahlrohrleitungen15 m DN 120015 m DN 100010 m DN 8005 m DN 500Lieferung von StahlrohrenLieferung von geschweißten Stahlrohren für Trinkwasserleitungen 150 m, Abmessungen 508 x 6,3 mm, Werkstoff P235TR2, mit ZM Auskleidung, mit PE-N-v-Außenumhüllung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Neuverlegung von Rohrleitungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Landeswasserversorgung
Postanschrift: Schützenstr. 4
Postleitzahl: 70182
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.lw-online.de🌏
E-Mail: holz.p@lw-online.de📧
Telefon: +49 71121751209📞
Fax: +49 7112175491209 📠
Die Zahl der Bewerber, welche nach Prüfen des Vorliegens der Teilnahmebedingungen nach Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie der Prüfung des Vorliegens von Ausschlussgründen nach § 21 SektVO verbleiben wird nach § 20 Abs. 2 SektVO auf 10 begrenzt.
Die Auswahl der Unternehmen für das Nichtoffene Verfahren erfolgt zunächst über eine Ausschlussprüfung. Es wird zunächst geprüft, ob die unter III.2) genannten Teilnahmebedingungen erfüllt sind. Bei Bewerbergemeinschaften müssen zudem die Vorgaben der Ziff. III.1.3) erfüllt sein.
Die Zahl der Bewerber, welche nach Prüfen des Vorliegens der Teilnahmebedingungen nach Abschnitt III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie der Prüfung des Vorliegens von Ausschlussgründen nach § 21 SektVO verbleiben wird nach § 20 Abs. 2 SektVO auf 10 begrenzt.
Die Auswahl der Unternehmen für das Nichtoffene Verfahren erfolgt zunächst über eine Ausschlussprüfung. Es wird zunächst geprüft, ob die unter III.2) genannten Teilnahmebedingungen erfüllt sind. Bei Bewerbergemeinschaften müssen zudem die Vorgaben der Ziff. III.1.3) erfüllt sein.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Neukonzeption Schnellentcarbonisierung im Wasserwerk Langenau wurden im Gebäude 6 der Anlageteil der Flockungssedimentation abgebrochen. Derzeit werden die Rohbauarbeiten für die neue Bodenplatte und den E-Raum ausgeführt. Diese werden bis zum Ende diesen Jahres fertiggestellt. Im Anschluss daran wird im Januar 2016 die Zuleitung DN 1000 für die 6 neuen SEC-Reaktoren im Gebäude verlegt. Zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der SEC-Anlage müssen dann noch im Laufe des Jahres 2016 die Kalkwasser Zu- und Ableitung DN 500, ein weiteres Teilstück der Zuleitung zur SEC-Anlage DN 1200, ein Fertigteilschacht mit Rohrleitungen DN 800 im Außenbereich verlegt werden. Bei der Inbetriebnahme der SEC-Anlage im Herbst 2016 müssen Leitungsumschlüsse zur Umwidmung einiger Anlageteile der Nennweite DN 1200, DN 1000 und kleiner umgebaut werden.
Im Zuge der Neukonzeption Schnellentcarbonisierung im Wasserwerk Langenau wurden im Gebäude 6 der Anlageteil der Flockungssedimentation abgebrochen. Derzeit werden die Rohbauarbeiten für die neue Bodenplatte und den E-Raum ausgeführt. Diese werden bis zum Ende diesen Jahres fertiggestellt. Im Anschluss daran wird im Januar 2016 die Zuleitung DN 1000 für die 6 neuen SEC-Reaktoren im Gebäude verlegt. Zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der SEC-Anlage müssen dann noch im Laufe des Jahres 2016 die Kalkwasser Zu- und Ableitung DN 500, ein weiteres Teilstück der Zuleitung zur SEC-Anlage DN 1200, ein Fertigteilschacht mit Rohrleitungen DN 800 im Außenbereich verlegt werden. Bei der Inbetriebnahme der SEC-Anlage im Herbst 2016 müssen Leitungsumschlüsse zur Umwidmung einiger Anlageteile der Nennweite DN 1200, DN 1000 und kleiner umgebaut werden.
Menge oder Umfang: Tiefbauarbeiten
20 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN…
… 1200
… 1000 bis DN 800
150 m Rohrgrabenaushub für Stahlleitung DN 500
Liefern und versetzten eines Fertigteilschachtes (3,20 x 2,80 x 2,65) einschließlich Tiefbauarbeiten
Rohrlegearbeiten
Außenbereich:
20 m DN 1200 St ZM/FZM-PE
20 m DN 1000 bis DN 800
150 m DN 500 St ZM/PE
In Gebäuden oder Schächten:
25 m DN 1200
25 m DN 1000
15 m DN 800
10 m DN 500/400
Rückbau von Stahlrohrleitungen
15 m DN 1200
15 m DN 1000
10 m DN 800
5 m DN 500
Lieferung von Stahlrohren
Lieferung von geschweißten Stahlrohren für Trinkwasserleitungen 150 m, Abmessungen 508 x 6,3 mm, Werkstoff P235TR2, mit ZM Auskleidung, mit PE-N-v-Außenumhüllung.
Referenznummer: 533.008.623
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: KA09
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wasserwerk Langenau, Am Spitzigen Berg 1, 82192 Langenau.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 SchwarzArbG oder § 21 AEntG.
2. Eigenerklärung, dass die gewerblichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung vorliegen.
3. Angaben über der Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder des Wohnortes oder einem vergleichbaren Register des jeweiligen Herkunftslandes
4. Eignungsnachweise beim Einsatz von Nachunternehmern:
Soweit Nachunternehmer benannt werden sollen, ist auch deren persönliche Lage bzw. Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der o. g. Anforderungen durch Vorlage entsprechender Nachweise für den/die Nachunternehmer im Vergabeverfahren nachzuweisen.
Soweit Nachunternehmer benannt werden sollen, ist auch deren persönliche Lage bzw. Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der o. g. Anforderungen durch Vorlage entsprechender Nachweise für den/die Nachunternehmer im Vergabeverfahren nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Vorlage einer Aufstellung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2. Angaben zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
3. Nachweis über eine abgeschlossene Betriebshaftpflichtversicherung für in der Bundesrepublik Deutschland verursachte Personenschäden und Sachschäden mit mindestens folgenden Deckungssummen: Personenschäden: 3 000 000 EUR Sachschäden: 3 000 000 EUR.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Nachweis über eine abgeschlossene Betriebshaftpflichtversicherung für in der Bundesrepublik Deutschland verursachte Personenschäden und Sachschäden mit mindestens folgenden Deckungssummen: Personenschäden: 3 000 000 EUR Sachschäden: 3 000 000 EUR.
4. Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzlich Verfahren weder beantragt, noch eröffnet wurde.
5. Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
6. Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde.
7. Angaben über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft oder einer vergleichbaren Institution der gesetzlichen Unfallversicherung des jeweiligen Herkunftslandes.
8. Eignungsnachweise beim Einsatz von Nachunternehmern:
Soweit Nachunternehmer benannt werden sollen, ist auch deren wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der o. g. Anforderungen durch Vorlage entsprechender Nachweise für den/die Nachunternehmer im Vergabeverfahren nachzuweisen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Aufstellung Führungspersonal für die Baustelle getrennt nach den Gewerken Tiefbau und Rohrlegearbeiten
2. Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse des Führungspersonals getrennt nach den Gewerken Tiefbau und Rohrlegearbeiten
Tiefbau:
3. Vorlage mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 3 Jahre über Tiefbauarbeiten wie in der unter II.2.1) genannten Größenordnung. Bei allen Referenzen ist ein Ansprechpartner des jeweiligen Auftraggebers mit Telefonnummer anzugeben.
4. Aufstellung der für die Tiefbauarbeiten verwendeten technischen Ausrüstung.
Rohrlegearbeiten
5. Vorlage mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre für Stahltrinkwasserleitungen mit DN 700 oder größer in Gebäuden, Rohrkellern oder Schachtbauwerken sowie mindestens einer entsprechenden Referenz im erdverlegten Bereich. Bei allen Referenzen ist ein Ansprechpartner des jeweiligen Auftraggebers mit Telefonnummer anzugeben.
5. Vorlage mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre für Stahltrinkwasserleitungen mit DN 700 oder größer in Gebäuden, Rohrkellern oder Schachtbauwerken sowie mindestens einer entsprechenden Referenz im erdverlegten Bereich. Bei allen Referenzen ist ein Ansprechpartner des jeweiligen Auftraggebers mit Telefonnummer anzugeben.
6. DVGW-Bescheinigung W 1 nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 oder eine gleichwertige Urkunde aus dem jeweiligen Herkunftsland.
7. Verfahrensprüfung in der entsprechenden Anforderung (Werkstoff P235 bzw. S235) gemäß EN ISO 15614-1 bzw. DVGW-Arbeitsblatt GW 350 oder eine gleichwertige Urkunde aus dem jeweiligen Herkunftsland.
8. Vier gültige Prüfbescheinigungen nach DIN EN 287-1 oder eine gleichwertige Urkunde aus dem jeweiligen Herkunftsland in der jeweils erforderlichen Anforderung bezüglich:
— Schweißprozess: 111 (E) Lichtbogenhandschweißen
— Produktform: T (Rohr)
— Werkstoffgruppe: 1.2
— Werkstoffdicke: mindestens 6,3 mm bis 10 mm oder dicker
— Schweißpositionen: PJ, PG, PC mit dem Vermerk „unter Baustellenbedingungen geschweißt“
9. Umhüllerausweis nach DVGW-Arbeitsblatt GW 15 oder eine gleichwertige Urkunde aus dem jeweiligen Herkunftsland für alle Umhüller und Isolierer.
10. Eignungsnachweise beim Einsatz von Nachunternehmern:
Soweit Nachunternehmer benannt werden sollen, ist auch deren technische Leistungsfähigkeit nach Maßgabe der o.g. Anforderungen durch Vorlage entsprechender Nachweise für den/die Nachunternehmer im Vergabeverfahren nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Vertragserfüllung: Bürgschaft über 5 % der Auftragssumme (Bruttosumme).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nach den Besonderen Vertragsbedingungen sowie den Zusätzlichen Vertragsbedingungen für Bauleistungen, im Übrigen nach § 16 VOB/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Besondere Vertragsbedingungen
2. Weitere besondere Vertragsbedingungen
3. Zusätzliche Vertragsbedingungen für die Ausführung Bauleistungen
4. Ergänzende Technische Vorschriften für Arbeiten in Wasserschutzgebieten (ETV – Wasserschutzgebiet)
7. Technische Vertragsbedingungen für die Herstellung und Lieferung von Stahlrohren
8. Hygienevorschriften für den Rohrleitungsbau (Trinkwasser)
9. Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B)
10. Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/C). Hinsichtlich der in der VOB/C genannten DIN-Vorschriften kommen alternativ gleichwertige Vorschriften aus dem jeweiligen Herkunftsland zur Anwendung.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Holz
Internetadresse: www.lw-online.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-01-07 📅
Datum des Endes: 2017-04-01 📅
Um eine Korrektur eines Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Um eine Korrektur eines Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
Im Übrigen wird auf § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere auf dessen Absatz 3 Nr. 4 hingewiesen.
§ 107 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2015/S 174-317247 (2015-09-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-25) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge