Zustandsgutachten und Vorplanung Auslassbauwerk Kiel-Holtenau
Das Auslassbauwerk (Entwässerung für den Nord-Ostsee-Kanal und Zuwegung zum Betriebsgelände) in Kiel-Holtenau soll grundinstand gesetzt werden.
Das Bauwerk wurde 1910 errichtet. Die ursprünglich für Fußgänger- und Straßenverkehr genutzte Bogenbrücke wurde 1989 als reine Straßenbrücke umgebaut. Die Straßenbrücke besteht aus zwei hintereinander liegenden überschütteten Bogenkonstruktionen aus unbewehrtem Beton. Eine separate Fußgängerbrücke als Stahlkonstruktion mit Holzbohlenbelag wurde seitlich auf die in Richtung Förde weiterlaufenden Pfeiler und Widerlager aufgelegt. Pfeiler und Widerlager sind auf Holzpfählen gegründet. In Kiel-Holtenau wird der Wasserüberschuss des Nord-Ostsee-Kanals durch ein Auslassbauwerk an die Ostsee abgegeben. Der Auslass besitzt zwei gleich große Durchlässe. Das Eindringen von Ostseewasser bei dort höheren Wasserständen wird durch zwei fördeseitig liegende selbsttätig schließende Stemmtorpaare verhindert. Kanalseitig befindet sich eine Reihe von zehn einzeln steuerbaren Vertikalschützen, die in erster Linie für die Haltung eines konstanten Kanalwasserstandes bei niedrigem Ostseewasserstand sorgen.
Als Grundlage für die Grundinstandsetzungsmaßnahme ist zunächst eine Zustandsermittlung durchzuführen und ein Gutachten zum Bauwerkszustand des Auslassbauwerks zu erstellen. Im Anschluss daran erfolgt die Vorplanung für die Grundinstandsetzung.
Die Zustandsermittlung umfasst die Entwicklung eines Materialentnahme- und Untersuchungsprogramms, sowie der Erstellung eines Baustoffgutachtens, eines Baugrund- und
Gründungsgutachten, eines Zustandsgutachtens der Technischen Ausrüstung sowie die Überwachung der entsprechenden Materialentnahmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-11-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-30.
Wer?
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Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2015-09-30
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Auftragsbekanntmachung
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