Zweite Phase der landesweiten Biotopkartierung in Schleswig-Holstein 2015-2019

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, vertreten durch die Gebäudemanagement Sc

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) beabsichtigt im Zeitraum 2015-2019 eine Kartierung sämtlicher gesetzlich geschützten Biotope (mit Ausnahme der Knicks und Kleingewässer, s. u.), der FFH-Lebensraumtypen (LRT) sowie des noch nicht erfassten arten- und strukturreichen Dauergrünlandes (nachfolgend alle zusammen: Wertflächen) landesweit vorzunehmen. Erfasst werden in einer vom Auftraggeber vorgegebenen Prüfkulisse alle Biotoptypen. Die innerhalb der Kulisse vorkommenden Wertflächen sind lagegenau im Maßstab 1:5.000 kartografisch zu erfassen und den entsprechenden gesetzlich geschützten Biotopen, LRT bzw. den Biotoptypen des arten- und strukturreichen Dauergrünlandes zuzuordnen. Die Wertflächen sind mit definierten Informationen in einer bestehenden Access-Datenbank zu beschreiben und mit kennzeichnenden Pflanzenarten zu belegen.
Neben den LRT außerhalb der FFH-Gebiete werden auch die LRT innerhalb der Natura 2000-Kulisse einer erneuten Überprüfung unterzogen. Darüber hinaus sind ca. 255 landesweit festgelegte Stichprobeflächen von LRT-Vorkommen im Rahmen eines FFH-Monitorings der LRT nach den Bewertungsschemata des Bundes im Erhaltungszustand erneut zu bewerten. Für ausgewählte LRT-Vorkommen sind in weitaus geringerem Umfang weitere Monitoring-Stichprobeflächen festzulegen und erstmals zu bewerten. Die Ergebnisse sind in eine bereitgestellte Datenbank des Bundesamtes für Naturschutz einzugeben.
Die Abgrenzung der Biotoptypen der Nichtwertflächen erfolgt auf der Basis mitgelieferter DTK5. Es erfolgt keine landesweite Erfassung sämtlicher Biotoptypen, sondern lediglich ihre Erfassung innerhalb der vorgegebenen Prüfkulisse (selektive Biotopkartierung).
Die Digitalisierung nach den Digitalisierungsgrundsätzen des LLUR und die Datenbankzusammenführung erfolgt an zentraler, ebenfalls ausgeschriebener Stelle. Die Ansprache der Biotoptypen, der gesetzlich geschützten Biotope sowie des arten- und strukturreiches Dauergrünlandes erfolgt über den aktualisierten „Kartierschlüssel“ der Biotoptypen in Schleswig-Holstein (Stand 2014) des LLUR. Die Ansprache der FFH – Lebensraumtypen erfolgt nach den Schleswig-Holstein spezifischen Steckbriefen der LRT.
Die zu begutachtende Fläche ist definiert durch eine Prüfkulisse, die sich aus der alten Biotopkartierung sowie aktuellen digitalen Fachdaten zusammensetzt. FFH- und Vogelschutzgebiete, das Stiftungsland, die Naturschutzgebiete sind Bestandteil der Prüfkulisse. Bei Städten und Ortschaften ist die geschlossene Bebauung die räumliche Erfassungsgrenze. Da in der Phase 1 der Biotopkartierung landesweit das Wertgrünland einschließlich, Quellen und Sümpfe und Binnendünen sowie dazugehöriger FFH-LRT kartiert wurden, erfolgt die Phase 2 schwerpunktmäßig die Erfassung landwirtschaftlich nicht genutzter Biotoptypen wie Wälder, Moore, Heiden, Fließgewässer, Seen außerhalb der WRRL-Kulisse etc.
Ergänzt wird die Prüfkulisse durch eine Ausschlusskulisse mit Flächen, die nicht zu kartieren sind. Die Kleingewässer innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzflächen und alle Knicks sind nicht Gegenstand der Ausschreibung. Hingegen sollen Kleingewässer inWäldern, Mooren, Heiden und Binnendünengebieten etc. kartiert werden, aber nur innerhalb der Prüfkulisse.
Die Vergabe des Auftrages erfolgt in 12 Losen auf Basis der 11 Kreise im Land (einschließlich der 4 kreisfreien Städte) zuzüglich eines Digitalisierungs- und Koordinierungsloses vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Die Vergabe erfolgt über die Werkvertragsdauer von 5 Jahren. Pro Jahr ist der Nachweis der Bearbeitung von 20 % der Prüfkulisse zu erbringen. Zuschlagslimitierung ist bei einem (Digitalisierungslos) zuzüglich 3 (Kartierungs-)Losen vorgesehen. Das LLUR fordert potentielle Bieter auf, sich auf alle Lose zu bewerben, da keine Bewerbungslimitierung vorliegt. Die Angabe von präferierten Losen steht den Bietern frei und wird nach Möglichkeit berücksichtigt, hat jedoch keine direkte oder indirekte Auswirkung auf die Vergabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-03-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-15 Auftragsbekanntmachung
2015-04-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kartierung ländlicher Gebiete
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kartierung ländlicher Gebiete 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de 🌏
E-Mail: florian.seelig@gmsh.de 📧
Telefon: +49 4315991479 📞
Fax: +49 431591465 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-15 📅
Einreichungsfrist: 2015-03-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 013-019395
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
1. E-Vergabe: Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/. Bei der Registrierung auf unserer e- Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36 EUR an. Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr. 2. Abforderung der Unterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen können nur über die e-Vergabeplattform abgefordert werden. 3. Fragen zur Ausschreibung: Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Dienstag, den 24.2.2015 an die GMSH, z. Hd. Herrn Florian Seelig – Org.Z. 4121.7 (E-mail: florian.seelig@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage- Antwortkatalog erfasst, der frühestens nach dem Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen (Bewerbungsschluss) per Fax an alle Bewerber versendet wird. Die abschließende Fassung des Frage-Antwortkataloges wird nach dem Fristende für die Einreichung von Fragen, spätestens jedoch 6 Tage vor Angebotsschluss an alle Bewerber per Fax versendet. 4. Präqualifikation: Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Gesetzestreue und Zuverlässigkeit kann die Bescheinigung der Eintragung in die PQ-VOL-Datenbank (www.pq-vol.de) vorgelegt werden. Darüberhinausgehend geforderte Unterlagen sind zusätzlich vorzulegen. 5. Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben: — Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach dem Tariftreue und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 – TTG (GVOBl. Schl.-H.2013 S. 239); — Erklärung (Formblatt) „Gleichstellung im Beruf“ gemäß § 18 Abs. 3 S.1 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) beabsichtigt im Zeitraum 2015-2019 eine Kartierung sämtlicher gesetzlich geschützten Biotope (mit Ausnahme der Knicks und Kleingewässer, s. u.), der FFH-Lebensraumtypen (LRT) sowie des noch nicht erfassten arten- und strukturreichen Dauergrünlandes (nachfolgend alle zusammen: Wertflächen) landesweit vorzunehmen. Erfasst werden in einer vom Auftraggeber vorgegebenen Prüfkulisse alle Biotoptypen. Die innerhalb der Kulisse vorkommenden Wertflächen sind lagegenau im Maßstab 1:5.000 kartografisch zu erfassen und den entsprechenden gesetzlich geschützten Biotopen, LRT bzw. den Biotoptypen des arten- und strukturreichen Dauergrünlandes zuzuordnen. Die Wertflächen sind mit definierten Informationen in einer bestehenden Access-Datenbank zu beschreiben und mit kennzeichnenden Pflanzenarten zu belegen.
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Neben den LRT außerhalb der FFH-Gebiete werden auch die LRT innerhalb der Natura 2000-Kulisse einer erneuten Überprüfung unterzogen. Darüber hinaus sind ca. 255 landesweit festgelegte Stichprobeflächen von LRT-Vorkommen im Rahmen eines FFH-Monitorings der LRT nach den Bewertungsschemata des Bundes im Erhaltungszustand erneut zu bewerten. Für ausgewählte LRT-Vorkommen sind in weitaus geringerem Umfang weitere Monitoring-Stichprobeflächen festzulegen und erstmals zu bewerten. Die Ergebnisse sind in eine bereitgestellte Datenbank des Bundesamtes für Naturschutz einzugeben.
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Die Abgrenzung der Biotoptypen der Nichtwertflächen erfolgt auf der Basis mitgelieferter DTK5. Es erfolgt keine landesweite Erfassung sämtlicher Biotoptypen, sondern lediglich ihre Erfassung innerhalb der vorgegebenen Prüfkulisse (selektive Biotopkartierung).
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Die Digitalisierung nach den Digitalisierungsgrundsätzen des LLUR und die Datenbankzusammenführung erfolgt an zentraler, ebenfalls ausgeschriebener Stelle. Die Ansprache der Biotoptypen, der gesetzlich geschützten Biotope sowie des arten- und strukturreiches Dauergrünlandes erfolgt über den aktualisierten „Kartierschlüssel“ der Biotoptypen in Schleswig-Holstein (Stand 2014) des LLUR. Die Ansprache der FFH – Lebensraumtypen erfolgt nach den Schleswig-Holstein spezifischen Steckbriefen der LRT.
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Die zu begutachtende Fläche ist definiert durch eine Prüfkulisse, die sich aus der alten Biotopkartierung sowie aktuellen digitalen Fachdaten zusammensetzt. FFH- und Vogelschutzgebiete, das Stiftungsland, die Naturschutzgebiete sind Bestandteil der Prüfkulisse. Bei Städten und Ortschaften ist die geschlossene Bebauung die räumliche Erfassungsgrenze. Da in der Phase 1 der Biotopkartierung landesweit das Wertgrünland einschließlich, Quellen und Sümpfe und Binnendünen sowie dazugehöriger FFH-LRT kartiert wurden, erfolgt die Phase 2 schwerpunktmäßig die Erfassung landwirtschaftlich nicht genutzter Biotoptypen wie Wälder, Moore, Heiden, Fließgewässer, Seen außerhalb der WRRL-Kulisse etc.
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Ergänzt wird die Prüfkulisse durch eine Ausschlusskulisse mit Flächen, die nicht zu kartieren sind. Die Kleingewässer innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzflächen und alle Knicks sind nicht Gegenstand der Ausschreibung. Hingegen sollen Kleingewässer inWäldern, Mooren, Heiden und Binnendünengebieten etc. kartiert werden, aber nur innerhalb der Prüfkulisse.
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Die Vergabe des Auftrages erfolgt in 12 Losen auf Basis der 11 Kreise im Land (einschließlich der 4 kreisfreien Städte) zuzüglich eines Digitalisierungs- und Koordinierungsloses vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel. Die Vergabe erfolgt über die Werkvertragsdauer von 5 Jahren. Pro Jahr ist der Nachweis der Bearbeitung von 20 % der Prüfkulisse zu erbringen. Zuschlagslimitierung ist bei einem (Digitalisierungslos) zuzüglich 3 (Kartierungs-)Losen vorgesehen. Das LLUR fordert potentielle Bieter auf, sich auf alle Lose zu bewerben, da keine Bewerbungslimitierung vorliegt. Die Angabe von präferierten Losen steht den Bietern frei und wird nach Möglichkeit berücksichtigt, hat jedoch keine direkte oder indirekte Auswirkung auf die Vergabe.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Zentrale Digitalisierung und Koordinierung der Datenerfassung der Lose 2-12 (= Koordination)
Kurze Beschreibung:
Aufgabe ist die zentrale Digitalisierung sämtlicher Flächen der Prüfkulisse anhand von Digitalisierungsgrundsätzen und in Abstimmung mit den kartierenden Büros (Los 2-12) sowie Zusammenführung der dort erhobenen Access-Datensätze. Dazu ist durch den Auftragnehmer eine einheitliche Vorgehensweise zu entwickeln und eine enge Absprache mit den Kartierbüros zu halten. Ebenso ist bei der zentralen Erstellung und Bereitstellung von Arbeitskarten, den durchzuführenden Qualitätssicherungsmaßnahmen und der Berichtserstellung vorzugehen.
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Menge oder Umfang: 290 410 ha (∑ der folgenden Kartierlose).
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Nordfriesland (= NF)
Kurze Beschreibung:
Aufgabe ist die Begutachtung der Prüfkulisse und flächendeckende Benennung des 3-stelligen Biotoptypencodes sowie die Kartierung sämtlicher Wertflächen (= gesetzlich geschützte Biotope, arten- und strukturreiches Dauergrünland, FFH-Lebensraumtypen) im bezeichneten Kreis/kreisfreien Stadt. Die Daten sind in Geländekarten sowie die Kartierungsergebnisse in einer Access-Datenbank einzutragen und dem Losinhaber 1 fristgerecht
bereitzustellen.Des Weiteren ist das Stichprobemonitoring der FFH-Lebensraumtypen im Kreis/kreisfreien Stadt durchzuführen.Eine grundsätzliche Aufgabe ist die Mitwirkung bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die Berichtserstellung.
bereitzustellen.
Des Weiteren ist das Stichprobemonitoring der FFH-Lebensraumtypen im Kreis/kreisfreien Stadt durchzuführen.
Eine grundsätzliche Aufgabe ist die Mitwirkung bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die Berichtserstellung.
Menge oder Umfang: 26 657 ha.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Schleswig-Flensburg und Stadt Flensburg (= SL-FL/ FL)
Menge oder Umfang: 32 382 ha.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Dithmarschen (= HEI)
Menge oder Umfang: 18 944 ha.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Rendsburg-Eckernförde (= RD-ECK)
Menge oder Umfang: 41 487 ha.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Plön, Städte Kiel und Neumünster (= PLÖ, KI, NMS)
Menge oder Umfang: 22 207 ha.
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Steinburg (= IZ)
Menge oder Umfang: 16 857 ha.
Losnummer: 8
Bezeichnung des Loses: Pinneberg (= PI)
Menge oder Umfang: 10 859 ha.
Losnummer: 9
Bezeichnung des Loses: Segeberg (= SE)
Menge oder Umfang: 31 153 ha.
Losnummer: 10
Bezeichnung des Loses: Ostholstein (= OH)
Menge oder Umfang: 25 140 ha.
Losnummer: 11
Bezeichnung des Loses: Stormarn und Stadt Lübeck (= OD, HL)
Menge oder Umfang: 19 948 ha.
Losnummer: 12
Bezeichnung des Loses: Herzogtum Lauenburg (= RZ)
Menge oder Umfang: 44 776 ha.
Referenznummer: ZB-U0-14-0105000-4121.7
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig-Holstein.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Unterschriebenes Angebotsschreiben (Formblatt) mit den Erklärungen:
— Erklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen;
— Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 lit. a bis g VOL/A vorliegen;
2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, des Ansprechpartners für den Zeitraum des Vergabeverfahrens, einschl. der Telefon- und Telefaxnummer, E-Mailadresse, der Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung.
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3. Eigenerklärung, dass ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister keine negativen Eintragungen enthält.
Hinweis: Die GMSH wird vor der beabsichtigten Zuschlagserteilung einen Gewerbezentralregisterauszug einholen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
4. Eigenerklärung, ob im Falle eines Auftrages der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Hinweis: Im Fall der Inanspruchnahme von Unterauftragnehmern wird die GMSH vor Zuschlagserteilung die entsprechende Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer anfordern. Diese ist dann binnen 6 Tagen der GMSH zu übersenden.
5. Eigenerklärung über maximal 5 Referenzen der in den letzten drei Geschäftsjahren (2012-2014) erbrachten und im Umfang vergleichbaren Leistungen bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (Biotopkartierung), für öffentliche oder private Auftraggeber, unter Angabe von Name des Auftraggebers, Leistungsumfang, Auftragssumme, Dauer des Vertrages, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1:
1. Eigenerklärung über die namentliche Nennung und Darstellung der fachlichen Qualifikation und Berufserfahrung des Personals mit persönlichen Referenzen, das im Auftragsfall zum Einsatz kommt.
a) Erfahrungen Großprojekte Erfassung/Digitalisierung von gesetzlich geschützten Biotopen und Lebensräumen nach FFH-Richtlinie,
b) Projekterfahrung im Umgang mit komplexer vektorieller Digitalisierung,
c) Umgang und Erfahrung mit komplexen Datenbanken,
d) Projekterfahrungen zum Zusammenführen von GIS-Daten mit Sach-Datenbanken,
e) Erfahrung bei der Umsetzung von vorgegebenen Digitalisierungs-Standards,
f) Projekterfahrungen Qualitätsmanagement/Koordination GIS-Biotopdaten,
g) Projekterfahrung im norddeutschen Raum und damit einhergehend Kenntnisse über die Landesspezifika und Ansprache der gesetzlichen geschützten Biotope und der FFH-Lebensraumtypen;
2. Wahrnehmung von kurzfristigen, 14 tägigen Arbeitsbesprechung im LLUR in Flintbek;
3. Anzahl der GIS-Arbeitsplätze (mindestens 10);
4. GIS Software der Fa. ESRI in der Version 10.2, mit mind. einer Lizenzstufe Standard (ArcEditor) oder Advanced (ArcInfo) zur Datenbereinigung über Geodatabase-Topologien.
Los 2-12:
a) abgeschlossene Hochschul- oder vergleichbare Fachhochschulausbildung mit vegetationskundlichem Schwerpunkt,
b) qualitativer Nachweis botanischer Artenkenntnis,
c) praktische, mehrjährige Erfahrungen (mindestens 3 Jahre) in der Kartierung gesetzlich geschützter Biotope und FFH-LRT des die Kartierung durchführenden Personals,
d) Nachweis, dass spezielle Kenntnisse über die unterschiedlichen Ausprägungstypen der Lebensraumtypen und der typischer Weise mit ihnen im Komplex vorkommenden Biotope/Lebensraumtypen in Norddeutschland.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die unter III.2) genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen. Alle Partner einer Bietergemeinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen unterzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen.
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Hierbei sind Hauptauftragnehmer und Unterauftragnehmer mit den jeweiligen Teilaufträgen zu benennen. Bietergemeinschaften haben gesondert zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch haften.
Um Verstöße gegen den Wettbewerbsgrundsatz nach § 97 GWB zu verhindern, ist von Bietergemeinschaften, die sich am Ausschreibungsverfahren beteiligen, mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung vorzulegen, die die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit der Bietergemeinschaft begründet.
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Hierin ist darzulegen, dass die beteiligten Unternehmen objektiv aufgrund ihrer betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse (z. B. Kapazitäten, technische Einrichtungen, und/oder fachliche Kenntnisse) kein eigenständiges Angebot abgeben können und erst der Zusammenschluss zu einer Bietergemeinschaft sie hierzu in die Lage versetzt.
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Außerdem ist darzustellen, dass die Zusammenarbeit in der Bietergemeinschaft eine Unternehmensentscheidung ist, die im Rahmen wirtschaftlich zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Zuschlagslimitierung ist bei einem (Digitalisierungslos) zuzüglich 3 (Kartierungs-)Losen vorgesehen. Das LLUR fordert potentielle Bieter auf, sich auf alle Lose zu bewerben, da keine Bewerbungslimitierung vorliegt. Die Angabe von präferierten Losen steht den Bietern frei und wird nach Möglichkeit berücksichtigt, hat jedoch keine direkte oder indirekte Auswirkung auf die Vergabe.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2015-04-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Florian Seelig

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-04-01 📅
Datum des Endes: 2019-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZB-U0-14-0105000-4121.7
Zusätzliche Informationen
1. E-Vergabe:
Informationen erhalten Sie unter http://www.e-vergabe.gmsh.de/. Bei der Registrierung auf unserer e- Vergabeplattform fällt einmalig eine Registrierungsgebühr in Höhe von 36 EUR an. Für dieses und alle weiteren Vergabeverfahren entstehen für Sie dann keine weiteren Kosten mehr.
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2. Abforderung der Unterlagen:
Die Ausschreibungsunterlagen können nur über die e-Vergabeplattform abgefordert werden.
3. Fragen zur Ausschreibung:
Alle Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens Dienstag, den 24.2.2015 an die GMSH, z. Hd. Herrn Florian Seelig – Org.Z. 4121.7 (E-mail: florian.seelig@gmsh.de oder Fax: +49 4315991465) zu richten. Für alle registrierten Bewerber der E-Vergabe können Fragen auch über das E-Vergabesystem eingereicht werden. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage- Antwortkatalog erfasst, der frühestens nach dem Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen (Bewerbungsschluss) per Fax an alle Bewerber versendet wird. Die abschließende Fassung des Frage-Antwortkataloges wird nach dem Fristende für die Einreichung von Fragen, spätestens jedoch 6 Tage vor Angebotsschluss an alle Bewerber per Fax versendet.
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4. Präqualifikation:
Zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Gesetzestreue und Zuverlässigkeit kann die Bescheinigung der Eintragung in die PQ-VOL-Datenbank (www.pq-vol.de) vorgelegt werden. Darüberhinausgehend geforderte Unterlagen sind zusätzlich vorzulegen.
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5. Mit dem Angebot sind folgende Erklärungen abzugeben:
— Verpflichtungserklärung (Formblatt) zur Tariftreue und Zahlung von Mindestentgelten nach dem Tariftreue und Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 31.5.2013 – TTG (GVOBl. Schl.-H.2013 S. 239);
— Erklärung (Formblatt) „Gleichstellung im Beruf“ gemäß § 18 Abs. 3 S.1 Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884702 📞
Fax: +49 4319884640 📠
Name: Vergabeprüfstelle bei der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Fax: +49 4315991119 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 3 EG Abs. 1 VOL/A. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (…)
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— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Telefon: +49 4315991112 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Telefon: +49 4315991479 📞
Fax: +49 4315991465 📠
Quelle: OJS 2015/S 013-019395 (2015-01-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Kontakt
Fax: +49 4315991465 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-04-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 075-132588
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 13-019395
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Biotopkartierung und Datenbankeingabe.

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-04-07 📅
Name: geoGLIS oHG
Postanschrift: Marienthaler Straße 7
Postort: Eckernförde
Postleitzahl: 24340
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Büro Lukas
Postanschrift: St. Stephanusstr. 9
Postort: Bad Gandersheim
Postleitzahl: 37581

3️⃣
Name: NLU-Projektgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift: Kley 22a
Postort: Senden
Postleitzahl: 48308

4️⃣
Name: Institut biota GmbH
Postanschrift: Nebelring 15
Postort: Bützow
Postleitzahl: 18246

5️⃣
Name: BfL Büro für Landschaftsentwicklung GmbH & ÖKOlogische PLANungsgemeinschaft
Postanschrift: Schweffelstr. 8
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24118

6️⃣
Name: Planungsgemeinschaft LaReG & leguan gmbh
Postanschrift: Husarenstraße 25
Postort: Braunschweig
Postleitzahl: 38102

7️⃣
Name: Bioplan & Biologen im Arbeitsverbund (B. i. A.)
Postanschrift: Wehrbergallee 3
Postort: Schellhorn
Postleitzahl: 24211

8️⃣

9️⃣
Name: hortulus GmbH
Postanschrift: Bergstr. 16
Postort: Mertesdorf
Postleitzahl: 54318

1️⃣0️⃣
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
3
4
6
5
7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Name: Vergabeprüfstelle bei der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR FB 812
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 3 EG Abs. 1 VOL/A.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (…)
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Quelle: OJS 2015/S 075-132588 (2015-04-14)