10187 E7 0004 – Objektplanung für Gebäude + Innenräume gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI – Planungsleistungen Architekten (gem. VOF); Schloss Ludwigslust – 3.RA Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss

Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V), Zentrale Vergabestelle (ZVS)

Die Leistungen werden beauftragt zur Realisierung des Vorhabens: Schloss Ludwigslust –
3. RA Grundinstandsetzung Ostflügel, Erdgeschoss
Planungsleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI (Objektplanung Gebäude und Innenräume) zu den Leistungsphasen
2 bis 8 des § 34.
Der Auftraggeber beabsichtigt stufenweise zunächst bis einschl. der Leistungsphase 4 zu beauftragen. Eine
Weiterbeauftragung sowie deren Umfang bleiben vorbehalten. Die Fertigstellung dieser Leistungsphase wird innerhalb
von 13 Monaten nach Auftragserteilung erwartet. Die zur Gewährleistung dieser Zieltermine erforderlichen
Kapazitäten müssen vorhanden sein. Grundlage der Projektbearbeitung ist die Richtlinie für den Landesbau
Mecklenburg-Vorpommern (RLBau M-V)
Die Stadt Ludwigslust liegt etwa 35 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Schwerin im Südwesten
des Bundeslandes Mecklenburg–Vorpommern.
Das Schloss Ludwigslust ist mit der gegenüberliegenden Hofkirche in das planmäßig angelegte
barocke Stadtbild eingebunden und wurde ab 1772 vom Baumeiser Johann Joachim Busch errichtet.
Das Schloss ist Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird als öffentliches Museum genutzt.
Im Kern ein Mauerwerksbau, mit z. T. Fachwerkinnenwänden, mit Holzbalkendecken und einer
vorgeblendeten Sandsteinfassade, ist das Schloss dreigeschossig mit einem weiteren
Mezzaningeschoss.
Die historischen Raumfassungen sind vorrangig geprägt durch Ausstattungen von Papiermache',
Vergoldungen, textilen Wandbespannungen, historische Papiertapeten, Spiegeln und Kaminen. Im
Erdgeschoss sind die Wandflächen überwiegend mit Kalkputz und darauf ausgeführten teils floralen
Ausmalungen und Imitationsmalereien versehen.
Das Schloss Ludwigslust hat besonders reichen Bestand an hochwertigen Marketerieböden und ist
je nach Wertigkeit der Räume auch mit Tafelparketten und Dielenböden ausgestattet
Wie im Grundriss, zeichnet sich der Mittelbau mit den großen Sälen auch in der Fassade ab, in den
Seitenflügeln befinden sich die kleineren Räume, meist Salons oder Appartements.
Im Bereich dieser Baumaßnahme „Erdgeschoss Ostflügel“ sind die Räume für eine Ausstellungen
und Mehrzwecknutzung vorgesehen.
Geplant ist die Restaurierung der Innenräume und Flure des Erdgeschosses im Ostflügels
einschließlich der Fenster unter Berücksichtigung notwendiger Brandschutzmaßnahmen und
eventuell statisch erforderlicher Ertüchtigungsmaßnahmen sowie die Umsetzung haus- und
sicherheitstechnischer Anforderungen.
Es liegt eine planerische Gesamtkonzeption zum Schloss Ludwigslust mit Denkmalpflegerischer
Zielstellung (DZ) und weiteren restauratorischen Gutachten, sowie Angaben zur Statik und TGA vor.
Aufgabe ist es, aus dieser Gesamtkonzeption den Teil für das Erdgeschos des Ostflügels
herauszulösen, die bisherige Planung zu prüfen und erforderlichenfalls fortzuschreiben und als
Planungsunterlage (EW-Bau) für diesen Realisierungssabschnitt vorzulegen.
Auf Anforderung des Architekten zur Erbringung seiner Planungsleistungen erforderlich werdende
ergänzende Bestandsuntersuchungen u. a. zum Tragwerk und zur Bauphysik, zum Holz- und
Brandschutz und zum Schadstoffkataster werden durch den Auftraggeber bei Fachplanern
gesondert beauftragt und zur Verfügung gestellt.
Auf Anforderung des Architekten zur Erbringung seiner Planungsleistungen zur vorliegenden
restauratorischen und kunsthistorischen Bestandserfassung erforderlich werdende ergänzende
Befunduntersuchungen/Recherchen und Auswertungen und daraus folgend die Fortschreibung der
Denkmalpflegerische Zielstellung werden durch den Auftraggeber bei Fachplanern gesondert
beauftragt und zur Verfügung gestellt.
Das Ausstellungs- und detaillierte Nutzungskonzept wird im weiteren Ablauf der Planung des
Erdgeschosses des Ostflügels durch den Architekten zu berücksichtigen sein.
Die Maßnahme „Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss“ ist Teil eines europäischen
Förderprogramms und unterliegt einem engen Terminrahmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-13 Auftragsbekanntmachung
2016-08-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für die Sanierung und Restaurierung der Räume im Erdgeschossdes Ostflügels unter Beachtung restauratorischer Gesichtspunkte und unter Einbeziehung desNutzungskonzeptesNach HOAI Ausgabe 2013 sind zu erbringen:§34 (Gebäude und Innenräume) die Lph 2 – 4Erarbeitung der Planungsunterlage auf Grundlage und ggf. erforderlich werdenderFortschreibung der bereits vorhandenen planerischen Gesamtkonzeption des SchlossesLudwigslust.§34 (Gebäude und Innenräume) die Lph 5 – 8Die weitere Vergabe der Lph 5 – 8 bleibt vorbehalten, ist stufenweise vorgesehen und erfolgtdurch schriftliche Mitteilung.Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.Grobkostenschätzung für den „3.RA Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss“gesamt: 1 800 000 EUR bruttodavon KG 300 ca. 1 200 000 EUR davon KG 400 ca. 600 000 EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V), Zentrale Vergabestelle (ZVS)
Postanschrift: Wallstr. 2
Postleitzahl: 18055
Postort: Rostock
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbl-mv.de 🌏
E-Mail: zvs@bbl-mv.de 📧
Fax: +49 38146987441 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132194
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungen sind schriftlich einzureichen und verbleiben nach Beendigung des Verfahrens beim Auftraggeber. zu Punkt IV.3.7) Bindefrist des Angebots: 26.8.2016.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen werden beauftragt zur Realisierung des Vorhabens: Schloss Ludwigslust –
3. RA Grundinstandsetzung Ostflügel, Erdgeschoss
Planungsleistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 der HOAI (Objektplanung Gebäude und Innenräume) zu den Leistungsphasen
2 bis 8 des § 34.
Der Auftraggeber beabsichtigt stufenweise zunächst bis einschl. der Leistungsphase 4 zu beauftragen. Eine
Weiterbeauftragung sowie deren Umfang bleiben vorbehalten. Die Fertigstellung dieser Leistungsphase wird innerhalb
von 13 Monaten nach Auftragserteilung erwartet. Die zur Gewährleistung dieser Zieltermine erforderlichen
Kapazitäten müssen vorhanden sein. Grundlage der Projektbearbeitung ist die Richtlinie für den Landesbau
Mecklenburg-Vorpommern (RLBau M-V)
Die Stadt Ludwigslust liegt etwa 35 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Schwerin im Südwesten
des Bundeslandes Mecklenburg–Vorpommern.
Das Schloss Ludwigslust ist mit der gegenüberliegenden Hofkirche in das planmäßig angelegte
barocke Stadtbild eingebunden und wurde ab 1772 vom Baumeiser Johann Joachim Busch errichtet.
Das Schloss ist Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wird als öffentliches Museum genutzt.
Im Kern ein Mauerwerksbau, mit z. T. Fachwerkinnenwänden, mit Holzbalkendecken und einer
vorgeblendeten Sandsteinfassade, ist das Schloss dreigeschossig mit einem weiteren
Mezzaningeschoss.
Die historischen Raumfassungen sind vorrangig geprägt durch Ausstattungen von Papiermache',
Vergoldungen, textilen Wandbespannungen, historische Papiertapeten, Spiegeln und Kaminen. Im
Erdgeschoss sind die Wandflächen überwiegend mit Kalkputz und darauf ausgeführten teils floralen
Ausmalungen und Imitationsmalereien versehen.
Das Schloss Ludwigslust hat besonders reichen Bestand an hochwertigen Marketerieböden und ist
je nach Wertigkeit der Räume auch mit Tafelparketten und Dielenböden ausgestattet
Wie im Grundriss, zeichnet sich der Mittelbau mit den großen Sälen auch in der Fassade ab, in den
Seitenflügeln befinden sich die kleineren Räume, meist Salons oder Appartements.
Im Bereich dieser Baumaßnahme „Erdgeschoss Ostflügel“ sind die Räume für eine Ausstellungen
und Mehrzwecknutzung vorgesehen.
Geplant ist die Restaurierung der Innenräume und Flure des Erdgeschosses im Ostflügels
einschließlich der Fenster unter Berücksichtigung notwendiger Brandschutzmaßnahmen und
eventuell statisch erforderlicher Ertüchtigungsmaßnahmen sowie die Umsetzung haus- und
sicherheitstechnischer Anforderungen.
Es liegt eine planerische Gesamtkonzeption zum Schloss Ludwigslust mit Denkmalpflegerischer
Zielstellung (DZ) und weiteren restauratorischen Gutachten, sowie Angaben zur Statik und TGA vor.
Aufgabe ist es, aus dieser Gesamtkonzeption den Teil für das Erdgeschos des Ostflügels
herauszulösen, die bisherige Planung zu prüfen und erforderlichenfalls fortzuschreiben und als
Planungsunterlage (EW-Bau) für diesen Realisierungssabschnitt vorzulegen.
Auf Anforderung des Architekten zur Erbringung seiner Planungsleistungen erforderlich werdende
ergänzende Bestandsuntersuchungen u. a. zum Tragwerk und zur Bauphysik, zum Holz- und
Brandschutz und zum Schadstoffkataster werden durch den Auftraggeber bei Fachplanern
gesondert beauftragt und zur Verfügung gestellt.
Auf Anforderung des Architekten zur Erbringung seiner Planungsleistungen zur vorliegenden
restauratorischen und kunsthistorischen Bestandserfassung erforderlich werdende ergänzende
Befunduntersuchungen/Recherchen und Auswertungen und daraus folgend die Fortschreibung der
Denkmalpflegerische Zielstellung werden durch den Auftraggeber bei Fachplanern gesondert
beauftragt und zur Verfügung gestellt.
Das Ausstellungs- und detaillierte Nutzungskonzept wird im weiteren Ablauf der Planung des
Erdgeschosses des Ostflügels durch den Architekten zu berücksichtigen sein.
Die Maßnahme „Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss“ ist Teil eines europäischen
Förderprogramms und unterliegt einem engen Terminrahmen.
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für die Sanierung und Restaurierung der Räume im Erdgeschoss
des Ostflügels unter Beachtung restauratorischer Gesichtspunkte und unter Einbeziehung des
Nutzungskonzeptes
Nach HOAI Ausgabe 2013 sind zu erbringen:
§34 (Gebäude und Innenräume) die Lph 2 – 4
Erarbeitung der Planungsunterlage auf Grundlage und ggf. erforderlich werdender
Fortschreibung der bereits vorhandenen planerischen Gesamtkonzeption des Schlosses
Ludwigslust.
§34 (Gebäude und Innenräume) die Lph 5 – 8
Die weitere Vergabe der Lph 5 – 8 bleibt vorbehalten, ist stufenweise vorgesehen und erfolgt
durch schriftliche Mitteilung.
Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Grobkostenschätzung für den „3.RA Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss“
gesamt: 1 800 000 EUR brutto
davon KG 300 ca. 1 200 000 EUR
davon KG 400 ca. 600 000 EUR.
Referenznummer: 10187 E7 0004 Schloss Ludwigslust- 3.RA ,Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: ELER.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Schloss Ludwigslust
Schlossfreiheit
19288 Ludwigslust.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
[Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben zur
persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers. Rechtslage – geforderte Erklärungen / Nachweise: Die geforderten
Angaben gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst, das bei der unter
I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben
ist. Dem Bewerbungsformular sind die geeigneten Eigenerklärungen und Nachweisen als Anlagen
durchnummeriert beizufügen, die da wären:
a) Erklärung, ob und welche Personen im Zuständigkeitsbereich des AN tätig sind, die auf den Seiten des AG
zum Ausschluss der Mitwirkung am Vergabeverfahren gem. § 16 VgV führen können,
b) Erklärung gemäß § 4 (2) VOF zur wirtschaftlichen Verknüpfung und zur beabsichtigten Zusammenarbeit
mit anderen Unternehmen,
c) Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung bzgl. der Ausschlussgründe gem. § 4 (9) VOF,
d) Erklärung über Präsenz vor Ort während der Auftragsausführung (Einrichtung und Unterhaltung eines
Baustellenbüros; Häufigkeit von Baustellenkontrollen u.a.)
e) Erklärung, dass der Bewerber in der Lage ist, im Falle der Beauftragung unmittelbar nach Auftragserteilung
die übertragenden Leistungsbilder nach HOAI § 34 zu übernehmen.
f) Für juristische Personen: Angaben zu Geschäftszweck und bevollmächtigter Vertretern; GmbH und andere
juristische Personen legen einen aktuellen Handelsregisterauszug vor (Punkt f) des Bewerberbogens),
GbR füllen Punkt g) des Bewerberbogens aus.].
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben zur
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit- geforderte Erklärungen / Nachweise.
VOF § 5 (4): Die geforderten Angaben gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst,
das bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und
rechtsverbindlich zu unterschreiben ist. Dem Bewerbungsformular sind die geeigneten Eigenerklärungen und
Nachweisen als Anlagen durchnummeriert beizufügen, die da wären:
— VOF § 5 (4) a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, nicht älter als 1 Jahr: Haftpflichtversicherung eines
in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers. Im Auftragsfall ist eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung
mit Deckungssummen von mind. 1,5 EUR für Personenschäden und mind. 1 000 000 EUR für Sonstige Schäden
nachzuweisen. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Im Rahmen der Angebotsabgabe
reicht hierzu eine Erklärung des Versicherers aus, dass dem Bewerber im Fall der Beauftragung ein entsprechender
Versicherungsschutz gewährleistet wird oder eine entsprechende Bankerklärung.
— VOF § 5 (4) c) Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie Aufschlüsselung der Jahresumsätze
der letzten drei Geschäftsjahre für vergleichbare Dienstleistungen]
— Nachweis zum Umsatz vergleichbarer Leistungen an Denkmalen in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren getrennt nach Referenzobjekten.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
[Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben zur
fachlichen Eignung und technischen Leistungsfähigkeit- geforderte Erklärungen / Nachweise.
Die geforderten Angaben gemäß III.2.1) bis III.2.3) sind in einem Bewerbungsformular zusammengefasst, das
bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich
zu unterschreiben ist.
Dem Bewerbungsformular sind die geeigneten Eigenerklärungen und Nachweisen als Anlagen durchnummeriert
beizufügen, die da wären:
Nachweis gemäß VOF § 5 (5) a) bis f):
a) Angaben von Name und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen und der
technischen Leitung. Angaben zur Erfahrung der Mitarbeiter mit den geforderten Referenzobjekten (maßgebliche
Mitarbeit unter Angabe der Qualifizierung)
— Nachweise für die berufliche Qualifizierung der o. g. Personen,
— Nachweis der Bauvorlageberechtigung des Bewerbers,
— Bei ausländischen Bewerbern sind natürliche Personen zugelassen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates
als Architekt (gemäß § 19 (1) VOF) tätig sind und dementsprechend gemäß den Vorschriften ihres
Heimatstaates zum Führen der Bezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung
gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt
ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden.
— Vom Bewerber ist eine örtliche deutschsprachige Bauleitung zu garantieren.
b) Angaben zu Referenzobjekten (Referenzliste) der letzten 5 Jahre.
— Auflistung von 3 Referenzobjekten der letzten 5 Jahre, Planungsleistungen bei abgeschlossenen Baumaßnahmen
von öffentlichen Nutzungen, die mit Schloss Ludwigslust vergleichbar sind (Schwerpunkte:
Restaurierung von Innenräumen in Denkmalobjekten).
Als Ergänzung zu den Angaben auf dem Formblatt 2 dürfen zusätzlich abgegeben werden: max: 10 Seiten,
max. DIN A3, in Papierform; darüber hinausgehende Unterlagen begründen keinen Anspruch auf Berücksichtigung.
Folgende Angaben sind maßgebend: Gebäudetyp – Art der Nutzung
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort des Bauvorhabens
— Leistungszeitraum
— Auftraggeber mit Adresse, namentlichem Ansprechpartner und Telefonnummer
— Angabe über die Beteiligung der maßgeblichen Mitarbeiter an den benannten Referenzobjekten
— Angaben zu den Leistungsphasen der tatsächlich erbrachten Leistungen und Angaben zu Honorarzonen
— Gebäudegröße bzw. Grundfläche der erbrachten Planungsleistung
— Abrechnungssummen, Gesamtkosten bzw. Kostenangaben zu KG 300 + 400
— Erfahrungen mit historischer Bausubstanz
— Erfahrungen mit Öffentlichen Auftraggebern, mit Bauvorhaben für repräsentative öffentliche Nutzungen, mit
Museumsbauten, bei der Sanierung bei laufendem Museumsbetrieb /Öffentlichkeitsverkehr, mit geförderten
Baumaßnahmen.
— Erfahrungen in der Koordination (gemäß Leistungsbild des Architekten) mit Ämtern der Denkmalpflege, mit
Restauratoren und Fachingenieuren wie u. a. Tragwerksplanern, Gutachtern für Holz- und Brandschutz
c) Angaben zur Unternehmensorganisation, inkl. besonderer Qualifikationen
d) Angaben zur Personalstruktur des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre
e) Angaben zur Büroausstattung; CAD Technik und Software, weitere Programme, Ausschreibungssoftware
f) Angaben über Erfahrungen mit und vorgesehene Maßnahmen zur Kosten-, Qualitäts- und Terminsicherung]
g) VOF 5 (5)b-f.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt auf Grundlage der HOAI vom 17.7.2013 in Verbindung mit den AVB der RBBau/ RLBau*.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft: Die geforderten Angaben sind in einem Bewerberbogen zusammengefasst,
das bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle vom Bewerber anzufordern, vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich
zu unterschreiben ist.
Im Falle einer Beauftragung ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgenden Inhalten
vorzulegen:
— Gründung einer Arbeitsgemeinschaft gem. §705 ff BGB im Falle einer Beauftragung
— gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Benennung des Vertreters
— Darstellung der Leistungsabgrenzung innerhalb der ARGE,
— Subauftragsverhältnisse sind nicht zugelassen,
— Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zum Ausschluss.
— Erklärung, im Falle einer Beauftragung die ARGE bis zur Abwicklung des Auftrages aufrecht zu erhalten
— jedes Mitglied der ARGE muss alle unter Abschnitt III. genannten Kriterien erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Gem. 19 (1) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Kriterien/Gewichtung – Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Gewichtung 20 (sh. Erklärungen/Nachweise gem. III.2)) – Fachliche Eignung: Gewichtung 50 (sh. Erklärungen/Nachweise gem. III.2.3)) (u. a. Referenzobjekte vergleichbarer Art, Größe und Nutzung und Schwierigkeitsgrad – ab Honorarzone III; Erfahrungen mit Restaurierung von Innenräumen in Denkmalobjekten, Erfahrungen mit repräsentativen öffentlichen Nutzungen; Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern und geförderten Baumaßnahmen) – Technische Leistungsfähigkeit: Gewichtung 30 (sh. Erklärungen/Nachweise gem. III.2.3)) (u. a. Angaben zu Personal; Qualität des Projektteams, technische Ausstattung, Qualitätsmanagement).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-03 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Lösung der Aufgabe; Qualität, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit (30)
2. Arbeitsweise des Projektteams (20)
3. Projektablauf, Organisation, Umsetzung der Projektüberwachung (20)
4. Honorarangebot (20)
5. Qualität der Präsentation (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bbl-mv.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-09-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10187 E7 0004 Schloss Ludwigslust- 3.RA ,Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungen sind schriftlich einzureichen und verbleiben nach Beendigung des Verfahrens beim
Auftraggeber.
zu Punkt IV.3.7) Bindefrist des Angebots: 26.8.2016.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium M-V
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 385588-5814 📞
Fax: +49 385588-5847 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Dezernat Z31
Postanschrift: Wallstraße 2
Postort: Rostock
Postleitzahl: 18055
Telefon: +49 381469-87160 📞
Fax: +49 381469-84008 📠
Quelle: OJS 2016/S 075-132194 (2016-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 10187 E7 0004 Schloss Ludwigslust- 3.RA , Abschließende Maßnahmen im Ostflügel, Erdgeschoss
Kurze Beschreibung: A.
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ludwigslust 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 152-275450
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 075-132194
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungen sind schriftlich einzureichen und verbleiben nach Beendigung des Verfahrens beim Auftraggeber. zu Punkt IV.3.7) Bindefrist des Angebots: 26.8.2016.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Eler.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schloss Ludwigslust, Schlossfreiheit, 19288 Ludwigslust.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-18 📅

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungen sind schriftlich einzureichen und verbleiben nach Beendigung des Verfahrens beim Auftraggeber.

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 152-275450 (2016-08-04)