205. Vergleichende Prüfung „Betätigung bei Verkehrsgesellschaften II“

Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs – Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften

Die 205. Vergleichende Prüfung „Betätigung bei Verkehrsgesellschaften II“ richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993 (GVBl. I S. 708).
Aufbauend auf den Ergebnissen der 131. Vergleichenden Prüfung „Betätigung bei Verkehrsgesellschaften“ (Neunzehnter Zusammenfassender Bericht) wird der Auftragnehmer die Organisationen und Organisationsformen analysieren, derer sich die Landkreise zur Erfüllung der Aufgaben als Träger der öffentlichen Personennahverkehrs gemäß § 5 ÖPNVG bedienen.
Der Auftragnehmer wird das rechtliche und wirtschaftliche Risiko, dem die Körperschaften durch ihre Betätigung ausgesetzt sind, feststellen und bewerten. Dabei wird er auch die Risiken aus kartell- und vergaberechtlicher Sicht unter konsequenter Beachtung des Europarechts einbeziehen.
Wesentliche Prüfungsinhalte sind zudem:
— das Beteiligungsmanagement der Körperschaften und deren Einfluss auf die Geschäftsführung der Beteiligungen,
— die Besetzung und Vergütung der Aufsichtsgremien,
— Aufgaben, Strukturen und Leistungen der Aufgabenträgerorganisationen, auch durch Nutzung von Prüfrechten nach § 53 HGrG und Unterrichtungsrechten nach § 54 HGrG i. V. m. § 123 Absatz 1 Nr. 2 HGO,
— Analyse der Ausgaben und Einnahmen bzw. Aufwendungen und Erträge, die im Rahmen der Aufgabenerfüllung der Landkreise bei den Landkreisen und den Organisationen, derer sich die Landkreise zur Aufgabenerfüllung bedienen, entstanden.
Wesentliche Prüfungsziele sind:
— Ermittlung von monetär bewertbaren Ergebnisverbesserungspotenzialen,
— Entwicklung von Vorschlägen zur organisatorischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung sowie Effizienzsteigerung.
Der Auftragnehmer wird zudem Feststellungen zur Haushaltslage treffen, die formale Behandlung der Jahresabschlüsse prüfen, die Risikovorbeugung der Körperschaften zur Vermeidung doloser Handlungen (insbesondere Internes Kontrollsystem) untersuchen und die Nachschau vornehmen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Merkblatt, das mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zugeleitet wird.
Acht vergleichend zu prüfende Landkreise und ihre jeweiligen relevanten Beteiligungen (neben den explizit genannten Zweckverbänden als eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts): Landkreis Darmstadt-Dieburg (mit Zweckverband DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation), der Hochtaunuskreis (mit Zweckverband VHT – Verkehrsverband Hochtaunus), der Landkreis Limburg-Weilburg, der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau-Taunus-Kreis, der Odenwaldkreis, der Landkreis Offenbach und der Wetteraukreis (mit ZOV Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-22 Auftragsbekanntmachung
2016-11-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rechnungslegung und -prüfung
Menge oder Umfang:
Pilotprüfung beim Wetteraukreis (mit Zweckverband) und Vergleichende Prüfung bei acht Landkreisen.417 647
Gesamtwert des Auftrags: 417 647 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rechnungslegung und -prüfung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs – Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
Postanschrift: Dolivostraße 17
Postleitzahl: 64293
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.rechnungshof-hessen.de (kein Zugang für elektronische Dokumente) 🌏
E-Mail: poststelle@uepkk.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151381-252 📞
Fax: +49 6151381-255 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 061-104473
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
— Informationen werden auf dem Postweg, mittels Telefax oder direkt übermittelt (§ 8 Abs. 1 VOF). — Der Teilnahmeantrag mit den erforderlichen Nachweisen ist ausschließlich auf dem Postweg oder direkt zu übermitteln. Zur Wahrung der Vertraulichkeit ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, außen deutlich versehen mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und der Aufschrift „Teilnahmeantrag für die 205. Vergleichende Prüfung ‚Betätigung bei Verkehrsgesellschaften II‘ – Nicht öffnen“ einzureichen. § 8 Abs. 4 VOF bleibt unberührt. — Ergänzende Unterlage ist das Vertragsmuster einschließlich der Anlagen, das an die für die Verhandlung ausgewählten Bewerber herausgegeben wird. — Es wird darauf hingewiesen, dass bei Aufforderung zur Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 1 HVTG gefordert wird. Diese bezieht sich jedoch nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistungen im EU-Ausland erbringen. Für den Fall der nicht vertragsgerechten Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 % der Nettoauftragssumme, die insgesamt auf 5 % der Nettoauftragssumme begrenzt wird, nach § 18 Abs. 1 HVTG vereinbart. — Bindefrist des Angebots: 31.1.2017. — Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung ganz oder teilweise aufzuheben. — Ausschreibung unter Vorbehalt des Landeshaushalts 2017 und 2018. — Weitergehende Ausschreibungsunterlagen werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht versandt. Nachr. HAD-Ref. : 4577/67 Nachr. V-Nr/AKZ: K 80.16.05.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die 205. Vergleichende Prüfung „Betätigung bei Verkehrsgesellschaften II“ richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22.12.1993 (GVBl. I S. 708).
Aufbauend auf den Ergebnissen der 131. Vergleichenden Prüfung „Betätigung bei Verkehrsgesellschaften“ (Neunzehnter Zusammenfassender Bericht) wird der Auftragnehmer die Organisationen und Organisationsformen analysieren, derer sich die Landkreise zur Erfüllung der Aufgaben als Träger der öffentlichen Personennahverkehrs gemäß § 5 ÖPNVG bedienen.
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Der Auftragnehmer wird das rechtliche und wirtschaftliche Risiko, dem die Körperschaften durch ihre Betätigung ausgesetzt sind, feststellen und bewerten. Dabei wird er auch die Risiken aus kartell- und vergaberechtlicher Sicht unter konsequenter Beachtung des Europarechts einbeziehen.
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Wesentliche Prüfungsinhalte sind zudem:
— das Beteiligungsmanagement der Körperschaften und deren Einfluss auf die Geschäftsführung der Beteiligungen,
— die Besetzung und Vergütung der Aufsichtsgremien,
— Aufgaben, Strukturen und Leistungen der Aufgabenträgerorganisationen, auch durch Nutzung von Prüfrechten nach § 53 HGrG und Unterrichtungsrechten nach § 54 HGrG i. V. m. § 123 Absatz 1 Nr. 2 HGO,
— Analyse der Ausgaben und Einnahmen bzw. Aufwendungen und Erträge, die im Rahmen der Aufgabenerfüllung der Landkreise bei den Landkreisen und den Organisationen, derer sich die Landkreise zur Aufgabenerfüllung bedienen, entstanden.
Wesentliche Prüfungsziele sind:
— Ermittlung von monetär bewertbaren Ergebnisverbesserungspotenzialen,
— Entwicklung von Vorschlägen zur organisatorischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung sowie Effizienzsteigerung.
Der Auftragnehmer wird zudem Feststellungen zur Haushaltslage treffen, die formale Behandlung der Jahresabschlüsse prüfen, die Risikovorbeugung der Körperschaften zur Vermeidung doloser Handlungen (insbesondere Internes Kontrollsystem) untersuchen und die Nachschau vornehmen. Einzelheiten ergeben sich aus dem Merkblatt, das mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zugeleitet wird.
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Acht vergleichend zu prüfende Landkreise und ihre jeweiligen relevanten Beteiligungen (neben den explizit genannten Zweckverbänden als eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts): Landkreis Darmstadt-Dieburg (mit Zweckverband DADINA – Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation), der Hochtaunuskreis (mit Zweckverband VHT – Verkehrsverband Hochtaunus), der Landkreis Limburg-Weilburg, der Main-Taunus-Kreis, der Rheingau-Taunus-Kreis, der Odenwaldkreis, der Landkreis Offenbach und der Wetteraukreis (mit ZOV Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe).
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Menge oder Umfang:
Pilotprüfung beim Wetteraukreis (mit Zweckverband) und Vergleichende Prüfung bei acht Landkreisen.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftrag wird in den Stufen Pilotprüfung (ein Landkreis) und Vergleichende Prüfung (alle Körperschaften einschließlich der Pilotkörperschaften) bearbeitet. Nach Abschluss der Pilotprüfung hat der Auftraggeber eine Optionsfrist von 3 Monaten, um vom Auftragnehmer die Erfüllung der Vergleichenden Prüfung zu verlangen.
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Referenznummer: K 80.16.05
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dolivostraße 17, 64293 Darmstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Angaben und Formalitäten nach Ziffern III.2.1) bis einschließlich III.2.3) sind innerhalb der Frist nach Ziffer IV.3.4) schriftlich vorzulegen. Bei Angaben und Formalitäten Dritter reichen unbeglaubigte Kopien. Ausländische Bieter haben vergleichbare Nachweise abzugeben. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise jeweils für jeden Teilnehmer der Gemeinschaft getrennt beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gem. § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern. Das Recht des Auftraggebers zum Ausschluss eines Bewerbers bleibt unberührt.
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Um die Vollständigkeit der geforderten Angaben und Formalitäten sicherzustellen, bietet sich an, für jede Angabe und jede Formalität ein separates Blatt anzulegen.
Stehen den geforderten Angaben und Formalitäten rechtliche Gründe entgegen, hat der Bewerber diese ausdrücklich zu benennen. Sein Schweigen geht zu seinen Lasten im Sinne fehlender Angaben und Formalitäten.
— Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (vgl. § 4 Abs. 2 VOF) (Bewertungsfaktor 1).
— Auskunft, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen (vgl. § 4 Abs. 2 VOF) (Bewertungsfaktor 2).
— Namen und berufliche Qualifikation aller Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (§ 4 Abs. 3 VOF).
— Nachweis der Berufszulassung oder Studiennachweise sowie Nachweis der beruflichen Befähigung (Lebensläufe) und Angabe über Verfügbarkeit für die Zeit der Leistungserbringung für (vgl. §§ 5 Abs. 5 lit. a) und lit. c) VOF): (Bewertungsfaktor 3).
— Gesamtverantwortliche Person,
— Projektleitung,
— Stellvertretende Projektleitung,
— Verantwortliche Person für das Qualitätsmanagement,
— Eigenerklärung zur jährlichen mittleren Zahl der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren (vgl. § 5 Abs. 5 lit. d) VOF) (Bewertungsfaktor 1).
— Eigenerklärung, dass keine Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs. 6 VOF und keine/oder welche Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 lit. a) bis d) VOF vorliegen.
— Erklärung zur Unbefangenheit (mit Angabe der eventuellen vertraglichen Beziehungen mit den geprüften Körperschaften – siehe Ziffer II.1.5) – in den letzten 5 (Prüfungszeitraum) Jahren).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 2 200 000 EUR (siehe oben, Ziffer III.1.1)), zudem Aufstockungszusage der Versicherungsgesellschaft für den Fall der Optionsausübung in Höhe von 4 300 000 EUR (siehe oben, Ziffer III.1.1))
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oder
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 2 200 000 EUR (siehe oben, Ziffer III.1.1) durch aktuellen Versicherungsschein, zudem Aufstockungszusage der Versicherungsgesellschaft für den Fall der Optionsausübung in Höhe von 4 300 000 EUR (siehe oben, Ziffer III.1.1) (vgl. § 5 Abs. 4 lit. a) VOF), sofern die Summe für den Optionsfall durch den aktuellen Versicherungsschein nicht bereits abgedeckt ist,
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— Eigenerklärung über Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (vgl. § 5 Abs. 4 lit. c) VOF) (Bewertungsfaktor 2),
— Referenzliste mit wesentlichen erbrachten Leistungen in den letzten drei Jahren (vgl. § 5 Abs. 5 lit. b) VOF) mit folgenden Eigenerklärungen (Bewertungsfaktor 2):
— Auftraggeber,
— Dienstleistungen,
— Leistungszeit.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Eigenerklärung zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (vgl. § 5 Abs. 5 lit. f) VOF) (Bewertungsfaktor 3).
— verbindliche Telefaxnummer für das Verhandlungsverfahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bei Vertragsschluss muss eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 200 000 EUR für Vermögensschäden nachgewiesen werden. Nach Ausübung der Option ist sie auf 4 300 000 EUR aufzustocken.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftrag wird zu einem Pauschalpreis von 497 000 EUR einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller Nebenkosten vergeben. Auf die Pilotprüfung entfallen 142 000 EUR, Zahlung in zwei Raten, auf die Vergleichende Prüfung 284 000 EUR, Zahlung in vier Raten und auf den Gesamtbericht (Schlussrechnung) 71 000 EUR.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind und das für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags als bevollmächtigter Vertreter handelnde Mitglied bezeichnet ist,
— erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Öffentlich bestellte Wirtschaftsprüfer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie andere geeignete Dritte nach § 5 Abs. 1 Satz 4 ÜPKKG.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Bepunktung der Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Nachweise und der Angaben nach Ziffer III.2 in einer Skala 0 bis 5 multipliziert mit dem angegebenem Bewertungsfaktor.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-07 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kreative Ausfüllung des Prüfungsthemas (40)
2. Prüfungsorganisation (30)
3. Prüfungsqualität (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Becker
Internetadresse: www.rechnungshof-hessen.de (kein Zugang für elektronische Dokumente) 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-12-08 📅
Datum des Endes: 2018-11-15 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: K 80.16.05
Zusätzliche Informationen
— Informationen werden auf dem Postweg, mittels Telefax oder direkt übermittelt (§ 8 Abs. 1 VOF).
— Der Teilnahmeantrag mit den erforderlichen Nachweisen ist ausschließlich auf dem Postweg oder direkt zu übermitteln. Zur Wahrung der Vertraulichkeit ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, außen deutlich versehen mit Ihrem Namen, Ihrer Anschrift und der Aufschrift „Teilnahmeantrag für die 205. Vergleichende Prüfung ‚Betätigung bei Verkehrsgesellschaften II‘ – Nicht öffnen“ einzureichen. § 8 Abs. 4 VOF bleibt unberührt.
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— Ergänzende Unterlage ist das Vertragsmuster einschließlich der Anlagen, das an die für die Verhandlung ausgewählten Bewerber herausgegeben wird.
— Es wird darauf hingewiesen, dass bei Aufforderung zur Angebotsabgabe eine Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 1 HVTG gefordert wird. Diese bezieht sich jedoch nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistungen im EU-Ausland erbringen. Für den Fall der nicht vertragsgerechten Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 % der Nettoauftragssumme, die insgesamt auf 5 % der Nettoauftragssumme begrenzt wird, nach § 18 Abs. 1 HVTG vereinbart.
Mehr anzeigen
— Bindefrist des Angebots: 31.1.2017.
— Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung ganz oder teilweise aufzuheben.
— Ausschreibung unter Vorbehalt des Landeshaushalts 2017 und 2018.
— Weitergehende Ausschreibungsunterlagen werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht versandt.
Nachr. HAD-Ref. : 4577/67
Nachr. V-Nr/AKZ: K 80.16.05.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603 📞
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ist ein Bewerber der Auffassung, dass der Auftraggeber die Bestimmungen über das Vergabeverfahren nicht einhält oder eingehalten hat, kann er bei der unter IV.4.1) genannten Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren beantragen. Ein Antrag ist nur dann zulässig, wenn der Verstoß gegen die Vergabevorschriften unverzüglich beim Auftraggeber gerügt wird. Im Übrigen wird auf die Vorschriften der Abschnitte II. und III. des vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ab § 107 GWB hingewiesen.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 – 3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2016/S 061-104473 (2016-03-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe Auftragsbekanntmachung vom 26.3.2016 (104473-2016-DE).
Gesamtwert des Auftrags: 497 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.rechnungshof-hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 223-406791
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 061-104473
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Siehe Auftragsbekanntmachung vom 26.3.2016 (104473-2016-DE).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kreative Ausfüllung des Prüfungsthemas
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Prüfungsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Prüfungsqualität
Gewichtung des Preises: 0

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-10 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Öffentliche Finanzkontrolle, Überörtliche Prüfung
Kontakt
Kontaktperson: Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs – Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 📠
Quelle: OJS 2016/S 223-406791 (2016-11-16)