60/2016 Rahmenvereinbarung zu Facility Management-Leistungen

IT-Dienstleistungszentrum Berlin

Dienstleistungen im Bereich Facility Management für das technische – und infrastrukturelle Gebäudemanagement. Dazu gehören sämtliche technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die es ermöglichen die zentralen Aufgaben als IT-Dienstleister zu erfüllen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-20 Auftragsbekanntmachung
2017-04-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen im Bereich Facility Management für das technische – und infrastrukturelle Gebäudemanagement. Dazu gehören sämtliche technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die es ermöglichen die zentralen Aufgaben als IT-Dienstleister zu erfüllen.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Reparatur und Wartung von elektrischen und mechanischen Einrichtungen in Gebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: IT-Dienstleistungszentrum Berlin
Postanschrift: Berliner Straße 112-115
Postleitzahl: 10713
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.itdz-berlin.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@itdz-berlin.de 📧
Telefon: +49 30902226027 📞
Fax: +49 30/9028-3055 📠
URL der Dokumente: http://www.itdz-berlin.de/services/ausschreibungen.html 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-20 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 249-458225
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Bieter sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 624 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen im Bereich Facility Management für das technische – und infrastrukturelle Gebäudemanagement. Dazu gehören sämtliche technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die es ermöglichen die zentralen Aufgaben als IT-Dienstleister zu erfüllen. Dazu gehören u. a. Rundgänge gemäß Betriebssicherheitsverordnung, Überwachung und Kontrolle der Gebäudeleittechnik, Qualifizierte Sicherstellung der Warenanahme, Die Dokumentation erfolgt mittels SAP Software vom AG, Durchführung von kleineren Reparaturen und Wartungen an haustechnischen Anlagen z. B. Leuchten, Steckdosen (ohne Material), Beauftragung von FM Dienstleistungen mittels hauseigenen Entscheidungsvorlagensystem, monatliche Prüfungen der Brandschutztore und Brandschutztüren, Einsätze im Rahmen der Rufbereitschaft, zusatzlicher Berater für haustechnische Belange (bspw. für Energieoptimierung), Umzüge, Schlüsselverwaltung, Begleitung von Fremdfirmen bei Arbeiten an den haustechnischen Anlagen, Gewährleistungsverfolgung der haustechnischen Anlagen in Abstimmung mit dem AG, Prüfung der ortveränderlichen elektrischen Geräte nach VDE, Einsatz als Ersthelfer und Brandschutzhelfer, Erstellung eines Berichtssystems gemäß Betriebssicherheitsverordnung, Erstellung und Revision eines Notfallhandbuchs, Betreuung/Einhaltung der Sachverständigenprüfungen und Sachkundeprüfungen, transparente Darstellung der technischen Anlagen im hausinternen SAP System, Vorschläge für Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, Optimierungsvorschläge zur Eigenwartung.
Mehr anzeigen
Geschätzter Wert ohne MwSt: 624 000 EUR 💰
Dauer: 48 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1 A Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z. B. Handelsregister) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist *A *U
Mehr anzeigen
III.1.1.2 A Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123, 124 GWB unter Verwendung des Formulars E II *A *U
III.1.1.3 A Eigenerklärung zu Verbindungen mit anderen Unternehmen unter Verwendung des Formulars E VI *A *U
Legende für III.1.1), III.1.2), III.1.3); III.2.2) (u.a. von wem die Unterlagen einzureichen sind):
A = Ausschlusskriterium
I = Information
EE = Eigenerklärung,
*A = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E = Einzelbieter, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bietergemeinschaft,
*U = allen Unterauftragnehmern,
*L = Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. demUnterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind,
*S = wird in Summe bewertet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1 I Darstellung des Unternehmens – Leistungsspektrum und Kerngeschäft – und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) (unter Verwendung des Formulars E III und darüber hinausgehend formlos) *A *U
Mehr anzeigen
III.1.2.2 A Nettogesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E III. *A *U *S
III.1.2.3 A Nettoumsatz im Geschäftsfeld – Facility Management – der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre unter Verwendung des Formulars E III. *A *U *S
III.1.2.4 I Gesamtmitarbeiterzahl im Jahresmittel in den letzten 3 Geschäftsjahren (enthalten in Formular E III – Erklärung zum Unternehmen) *A *U *S
III.1.2.5 A Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen für:
Personenschäden in Höhe von 1 000 000 EUR je Schadensereignis,
Sachschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis,
Vermögensschäden in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Abhandenkommen bewachter Sachen in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Abhandenkommen von Schlüsseln und Codekarten in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Bearbeitungs- beziehungsweise Tätigkeitsschäden in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
insgesamt mindestens jedoch bis zu 2 500 000 EUR für den Vertrag oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, Eigenerklärung über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall. (formlos) *A *U.
Mindeststandards:
Zu III.1.2.5
Mindestdeckungssummen für:
Personenschäden in Höhe von 1 000 000 EUR je Schadensereignis,
Sachschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis,
Vermögensschäden in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Abhandenkommen bewachter Sachen in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Abhandenkommen von Schlüsseln und Codekarten in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
Bearbeitungs- beziehungsweise Tätigkeitsschäden in Höhe von 250 000 EUR je Schadensereignis,
insgesamt mindestens jedoch bis zu 2 500 000 EUR für den Vertrag.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1 A Darstellung der angewandten Qualitätssicherungsverfahren (formlos). Sofern eine ISO-Zertifizierung vorliegt, bitte das Zertifikat als Fotokopie beilegen. *L *S
III.1.3.2 A Angabe von mindestens 3 Unternehmensreferenzen, nicht älter als 3 Jahre, vergleichbar zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E XV). Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
Mehr anzeigen
— Kurzbeschreibung des Projektes, aus der die Art und Dauer der Leistung hervorgeht,
— Benennung einer Kontaktperson beim Referenzkunden, die kompetent über den Auftrag Auskunft geben kann mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse (Anlage E XV), *L *S
III.1.3.3 A Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern und Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer unter Verwendung des Formulars E VII *A
III.1.3.4 A Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, unter Verwendung des Formulars E VIII *U
III.1.3.5 A Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeitenden für folgende Positionen unter Verwendung der Formulare E XI bis E XIV:
a) Haustechniker als Objektbetreuer (mind. 1),
b) Haustechniker (mind. 2)
c) Berater/ Ingenieur (mind. 1)
d) Helfer (mind. 1) *L *S
Die Mehrfachzählung eines Mitarbeiters ist für die Erfüllung der Mindestanzahlen je Rolle ausgeschlossen!
Mindeststandards:
Zu III.1.3.2
mindestens 3 Referenzen im genannten Umfang, deren Auftragsdurchführung (Beendigung der Arbeiten) nicht länger als 3 Jahre (gerechnet vom Angebotsdatum) zurück liegt.
Zu III.1.3.5
zu a) mind. 24 Monate Einsatz als Objektbetreuer in vergleichbaren Objekten
zu a und b)
— Facharbeiter-Abschluss mit haustechnischer Ausrichtung
— sicherer Umgang mit Arbeitsplatzcomputern und-druckern
— sicherer Umgang mit den Produkten des Herstellers Microsoft (Word, Excel, Powerpoint, Outlook)
— sicherer mit haustechnischen Anlagen
— sicherer Umgang mit SAP-Modul „Lagerverwaltung“
— sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift
— körperliche Belastbarkeit bis 25 kg
zu c)
— Fachschul- oder Hochschulabschluss im Bereich Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro)
— mind. 3 Jahre Berufserfahrung
— besondere Kenntnisse zu einschlägigen Normen und Gesetzen (z. B. Betriebssicherheitsverordnung), Energieoptimierungen, Umbaumaßnahmen und großen Instandsetzungen von bautechnischen Anlagen
zu d)
Die erforderlichen Anforderungsprofile für den Haustechniker, Haustechniker als Objektbetreuer und Berater/Ingenieur sind in den Anlagen XI bis XIV enthalten.
Die Mehrfachzählung eines Mitarbeiters ist für die Erfüllung der Mindestanzahlen je Rolle ausgeschlossen!
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
III.2.2.1 A Eigenerklärung gem. § 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz unter Verwendung des Formulars E I *A *U
III.2.2.2 A Eigenerklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des Formulars E IV *A *U
III.2.2.3 A Eigenerklärung zum Datenschutz und zur Vertraulichkeit unter Verwendung des Formulars E V *A *U
III.2.2.4 A Eigenerklärung Bietergemeinschaft unter Verwendung des abzufordernden Formulars E IX und Vollmacht unter Verwendung des abzufordernden Formulars E X soweit das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird *A *E
III.2.2.5 A Bereitschaftserklärung zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung nach Stufe 2 nach BSÜG im Rahmen der Vertragsdurchführung unter Verwendung des abzufordernden Formulars E XVI für die Mitarbeitenden des AN und etwaiger Unterauftragnehmer, die Zugang zu sicherheitsempfindlichen Bereichen im Land Berlin erhalten sollen *A *U.
Mehr anzeigen

Verfahren
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2017-01-30 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen: Bieter sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Ausschreibungen
Internetadresse: www.itdz-berlin.de 🌏
Dokumente URL: http://www.itdz-berlin.de/services/ausschreibungen.html 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.1) Zur Prüfung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde von Unternehmen (Eignung) gemäß § 122 GWB i.V.m. §§ 42 ff. VgV sind dem Angebot die im Punkt III.1.1) ff. des Bekanntmachungstextes bzw. die in der abzufordernden Anlage „Übersicht Erklärungen und Nachweise“ aufgeführten Eigenerklärungen bzw. Nachweise beizufügen. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV, vgl. § 48 Abs. 3 VgV.
Mehr anzeigen
VI.3.2) Die ausschreibende Stelle prüft unmittelbar nach Öffnung der Angebote alle Angebote auf Vollständigkeit und kann die Bieter unter Setzung einer angemessenen Frist auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
Mehr anzeigen
Um Zweifel über die Angebote oder den Bieter zu beheben, können von den Bietern mit Fristsetzung Aufklärungen und Angaben verlangt werden.
Bieter, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Aufklärungen, Angaben, Unterlagen, Bescheinigungen, Nachweise und/oder Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen.
VI.3.3) Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
Mehr anzeigen
Bei Bedarf, wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter als Nachweis eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 (d.h. die vorstehenden Punkte 1 bis 4) gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
II. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 249-458225 (2016-12-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-04-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 924 784 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 077-149309
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 249-458225
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen im Bereich Facility Management für das technische – und
infrastrukturelle Gebäudemanagement. Dazu gehören sämtliche
technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die es
ermöglichen die zentralen Aufgaben als IT-Dienstleister zu erfüllen. Dazu
gehören u. a. Rundgänge gemäß Betriebssicherheitsverordnung,
Überwachung und Kontrolle der Gebäudeleittechnik, Qualifizierte
Sicherstellung der Warenanahme.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-27 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
— 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 (d. h. die vorstehenden Punkte 1 bis 4) gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
II. Gemäß § 135 Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß § 135 Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2017/S 077-149309 (2017-04-19)