600158009 – 15D0578 – Neubau Labor- und Bürogebäude Kernchemie mit Anbindung an Forschungsreaktor, Zwischengebäude und Institutsgebäude 1264 – VOF-Verfahren Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1,2,3, 7u. 8, außer KG 474 Labortechnik, gem. § 55 HOAI, Lph. 2-9

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie, Fritz-Straßmann-Weg 2, soll ein Laborgebäude (Radionuklidlabore) errichtet werden.
Die Nutzungen aus einem der Bestandsgebäude des Instituts werden nach Fertigstellung in den Ersatzneubau umziehen. Planung und Baudurchführung der neuen Räumlichkeiten haben so zu erfolgen, dass die Anforderungen für die spätere Erteilung der Umgangsgenehmigung nach § 9 Atomgesetz in Verbindung mit § 7 (2) Strahlenschutzverordnung für die Nutzung der radioaktiven Stoffe durch die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde erfüllt sind.
Maßnahmenbeschreibung:
Das Institut für Kernchemie besteht aus 2 Instituts- und Laborgebäuden (Geb. 1261 und 1264) und der
Reaktorhalle (Gebäude 1262), in welcher der TRIGA-Forschungsreaktor der Universität Mainz untergebracht
ist. An den Reaktor ist unterirdisch (Gebäude-Nr. 1263) ein Technikgeschoss mit Abklingbecken für radioaktive
Laborwasser und Abwasser sowie Löschwasserhaltung angeschlossen, welches ebenfalls für das Gebäude
1264 Funktionen übernimmt.
Ferner befindet sich zurzeit ein unterirdisches Gebäude für die Unterbringung eines Zyklotrons im Bau. Der
aktuelle Auftrag sieht einen Neubau mit unmittelbarer Anbindung an Gebäude 1264 vor. Ferner muss zur
Gewährleistung eines reibungslosen Forschungsbetriebs eine Anbindung an die Reaktorhalle erfolgen.
Zusätzlich sind Sanierungen von Flächen (Auswerteraum Reaktoroperateure/ bestehendes Radionuklid-Labor
Raum Nr. 1133, Elektroniklabor und Auswerteräume etc.) im sogenannten Zwischengebäude (Verbindung Geb.
1261 und Reaktorhalle Geb. 1262) zu planen.
Der Neubau soll darüber hinaus die künftige Notstromversorgung des Reaktors übernehmen.
Die bisher in dem Alt-Institutsgebäude 1261 vorgehaltenen Zentral-Einrichtungen wie z. B. Brandmeldeanlage,
Zutrittskontrolle und Einbruchmeldeanlagen, etc., sind ebenso im Neubau neu zu errichten.
Die vom bisherigen Institutsgebäude verteilte Kälteversorgung soll vom Neubau aus effizienter organisiert
werden. Ebenfalls vom Neubau aus muss der Hauptzugang des Institutes neu angelegt und organisiert
werden. Dabei ist zu unterscheiden in Bereiche mit freiem Zugang (Büro und Seminar-Nutzung) und
zugangsbeschränkte bzw. kontrollierte/überwachte Bereiche (Labornutzung).
Das Raumprogramm, insgesamt ca. 1 650 m² HNF, aufgeteilt in einen öffentlichen und einen
Überwachungsbereich, umfasst im wesentlichen Laborflächen (überwiegend Radionuklidlabore),
Auswerteräume, Büros sowie Werkstätten. Innerhalb des Überwachungsbereichs ist eine ca. 150 m²
Zwischenlagerfläche für radioaktive Reststoffe vorzusehen.
In allen Labor-Bereichen und den betreffenden Lagerbereichen müssen die Strahlenschutzanforderungen erfüllt
werden. Die Räume im Überwachungsbereich sind nur über eine Zugangskontrolle erreichbar und müssen
gemäß den DIN-Normen für Radionuklidlabore angeordnet sein.
Das Vorhaben ist geprägt durch einen entsprechenden hohen Anteil der technischen Gebäudeausrüstung.
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde.
Durch die besonderen Anforderungen an die Nutzung sowie die bauliche und inhaltliche Verzahnung mit den
Bestandbauten ist eine besonders enge Abstimmung aller Planungsdisziplinen vorgegeben.
Barrierefreies Bauen:
Für den Bereich der Büro- und Seminarnutzung sollen die Anforderungen aus dem Leitfaden Barrierefreies
Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt
werden.
Im Laborbereich soll auf Grund der spezifischen Sicherheitsanforderungen und der Anforderungen
aus dem Forschungsbetrieb auf die Umsetzung von Anforderungen an eine barrierefreie Nutzung verzichtet
werden.
Voraussichtlicher Projektablauf nach Regelablauf:
Beginn Lph 2: Mai 2016;
Fertigstellung KVM-Bau: Aug 2016;
Genehmigung KVM-Bau: November 2016 (2-3 Monate Prüf- und Genehmigungszeit);
Beginn Lph 3: November 2016;
Fertigstellung HU-Bau: Mai 2017;
Genehmigung HU-Bau: Oktober 2017 (3-4 Monate Prüf- und Genehmigungszeit);
Bauaufsichtliche Zustimmung: Oktober 2017;
Beginn Lph 5+6: Oktober 2017;
Fertigstellung AFU-Bau Gebäude + Hülle: März 2018;
Gesamt-Fertigstellung AFU-Bau: Juli/Aug 2018;
Baubeginn (Rohbau): August 2018;
Bau-Fertigstellung inkl. Inbetriebnahmen und Einregulierungen: März 2021.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-15 Auftragsbekanntmachung
2016-10-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Aufgabenstellung sind Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung(LPH 2-9) gemäß § 55 HOAI.Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. In einer 1. Stufe soll die Leistung für die Erstellung der KVMBau(Leistungen der Leistungsphase 2 der Anlagengruppe 15 zu § 55 HOAI) und die hierzu erforderlichenbesonderen Leistungen beauftragt werden.Besondere Leistungen, insbesondere:— Beitrag zur Erstellung und Fortschreibung eines technischen Raumbuches;— Detaillierte Betriebskostenberechnung für ausgewählte Anlagen;— Erstellung von Wartungsverträgen und Arbeitskarten für die Wartung gem. AMEV-Richtlinien;— Prüfung von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung;— Bestandsdokumentation gem. RLBau Abschnitt H;— Nutzerseitige Neubeschaffungs-/ Umzugsplanung (Geräte) durch Anfertigung von Grundrissplänen und Darstellungen von Wandabwicklungen einschl. Anschlussplanung der Ver- und Entsorgungsanschlüsse.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Str. 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Fax: +49 261/9701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 013-018898
ABl. S-Ausgabe: 13
Zusätzliche Informationen
1) Zu Ziffer ll.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung: Die genannte Vertragslaufzeit umfasst die Stufen 1 – 5 und beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Verfolgung von Mängelbeseitigungsansprüchen gegenüber den Baufirmen gem. § 13 Abs. 4 VOB/ B oder abweichenden, vertraglichen Regelungen. 2) Zu Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch aller betroffenen Bewerbergemeinschaften. Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein gemeinsamer Projektleiter und ein gemeinsamer Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaften ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen. 3) zu Unteraufträgen: Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag: Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung des Vordruckes des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. 5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb: Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie, Fritz-Straßmann-Weg 2, soll ein Laborgebäude (Radionuklidlabore) errichtet werden.
Die Nutzungen aus einem der Bestandsgebäude des Instituts werden nach Fertigstellung in den Ersatzneubau umziehen. Planung und Baudurchführung der neuen Räumlichkeiten haben so zu erfolgen, dass die Anforderungen für die spätere Erteilung der Umgangsgenehmigung nach § 9 Atomgesetz in Verbindung mit § 7 (2) Strahlenschutzverordnung für die Nutzung der radioaktiven Stoffe durch die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde erfüllt sind.
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Maßnahmenbeschreibung:
Das Institut für Kernchemie besteht aus 2 Instituts- und Laborgebäuden (Geb. 1261 und 1264) und der
Reaktorhalle (Gebäude 1262), in welcher der TRIGA-Forschungsreaktor der Universität Mainz untergebracht
ist. An den Reaktor ist unterirdisch (Gebäude-Nr. 1263) ein Technikgeschoss mit Abklingbecken für radioaktive
Laborwasser und Abwasser sowie Löschwasserhaltung angeschlossen, welches ebenfalls für das Gebäude
1264 Funktionen übernimmt.
Ferner befindet sich zurzeit ein unterirdisches Gebäude für die Unterbringung eines Zyklotrons im Bau. Der
aktuelle Auftrag sieht einen Neubau mit unmittelbarer Anbindung an Gebäude 1264 vor. Ferner muss zur
Gewährleistung eines reibungslosen Forschungsbetriebs eine Anbindung an die Reaktorhalle erfolgen.
Zusätzlich sind Sanierungen von Flächen (Auswerteraum Reaktoroperateure/ bestehendes Radionuklid-Labor
Raum Nr. 1133, Elektroniklabor und Auswerteräume etc.) im sogenannten Zwischengebäude (Verbindung Geb.
1261 und Reaktorhalle Geb. 1262) zu planen.
Der Neubau soll darüber hinaus die künftige Notstromversorgung des Reaktors übernehmen.
Die bisher in dem Alt-Institutsgebäude 1261 vorgehaltenen Zentral-Einrichtungen wie z. B. Brandmeldeanlage,
Zutrittskontrolle und Einbruchmeldeanlagen, etc., sind ebenso im Neubau neu zu errichten.
Die vom bisherigen Institutsgebäude verteilte Kälteversorgung soll vom Neubau aus effizienter organisiert
werden. Ebenfalls vom Neubau aus muss der Hauptzugang des Institutes neu angelegt und organisiert
werden. Dabei ist zu unterscheiden in Bereiche mit freiem Zugang (Büro und Seminar-Nutzung) und
zugangsbeschränkte bzw. kontrollierte/überwachte Bereiche (Labornutzung).
Das Raumprogramm, insgesamt ca. 1 650 m² HNF, aufgeteilt in einen öffentlichen und einen
Überwachungsbereich, umfasst im wesentlichen Laborflächen (überwiegend Radionuklidlabore),
Auswerteräume, Büros sowie Werkstätten. Innerhalb des Überwachungsbereichs ist eine ca. 150 m²
Zwischenlagerfläche für radioaktive Reststoffe vorzusehen.
In allen Labor-Bereichen und den betreffenden Lagerbereichen müssen die Strahlenschutzanforderungen erfüllt
werden. Die Räume im Überwachungsbereich sind nur über eine Zugangskontrolle erreichbar und müssen
gemäß den DIN-Normen für Radionuklidlabore angeordnet sein.
Das Vorhaben ist geprägt durch einen entsprechenden hohen Anteil der technischen Gebäudeausrüstung.
Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde.
Durch die besonderen Anforderungen an die Nutzung sowie die bauliche und inhaltliche Verzahnung mit den
Bestandbauten ist eine besonders enge Abstimmung aller Planungsdisziplinen vorgegeben.
Barrierefreies Bauen:
Für den Bereich der Büro- und Seminarnutzung sollen die Anforderungen aus dem Leitfaden Barrierefreies
Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt
werden.
Im Laborbereich soll auf Grund der spezifischen Sicherheitsanforderungen und der Anforderungen
aus dem Forschungsbetrieb auf die Umsetzung von Anforderungen an eine barrierefreie Nutzung verzichtet
Voraussichtlicher Projektablauf nach Regelablauf:
Beginn Lph 2: Mai 2016;
Fertigstellung KVM-Bau: Aug 2016;
Genehmigung KVM-Bau: November 2016 (2-3 Monate Prüf- und Genehmigungszeit);
Beginn Lph 3: November 2016;
Fertigstellung HU-Bau: Mai 2017;
Genehmigung HU-Bau: Oktober 2017 (3-4 Monate Prüf- und Genehmigungszeit);
Bauaufsichtliche Zustimmung: Oktober 2017;
Beginn Lph 5+6: Oktober 2017;
Fertigstellung AFU-Bau Gebäude + Hülle: März 2018;
Gesamt-Fertigstellung AFU-Bau: Juli/Aug 2018;
Baubeginn (Rohbau): August 2018;
Bau-Fertigstellung inkl. Inbetriebnahmen und Einregulierungen: März 2021.
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Aufgabenstellung sind Leistungen aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung
(LPH 2-9) gemäß § 55 HOAI.
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. In einer 1. Stufe soll die Leistung für die Erstellung der KVMBau
(Leistungen der Leistungsphase 2 der Anlagengruppe 15 zu § 55 HOAI) und die hierzu erforderlichen
besonderen Leistungen beauftragt werden.
Besondere Leistungen, insbesondere:
— Beitrag zur Erstellung und Fortschreibung eines technischen Raumbuches;
— Detaillierte Betriebskostenberechnung für ausgewählte Anlagen;
— Erstellung von Wartungsverträgen und Arbeitskarten für die Wartung gem. AMEV-Richtlinien;
— Prüfung von Schalplänen des Tragwerksplaners auf Übereinstimmung mit der Schlitz- und Durchbruchsplanung;
— Bestandsdokumentation gem. RLBau Abschnitt H;
— Nutzerseitige Neubeschaffungs-/ Umzugsplanung (Geräte) durch Anfertigung von Grundrissplänen und Darstellungen von Wandabwicklungen einschl. Anschlussplanung der Ver- und Entsorgungsanschlüsse.
Beschreibung der Optionen:
Als weitere Stufen (Optionen) können die folgenden Stufen durch Abruf jeweils mit den erforderlichen besonderen Leistungen beauftragt werden:
Stufe 2 – HU-Bau:
Erarbeiten der HU-Bau / der Beiträge zur HU-Bau / Bauunterlage nach Abschn.
F 2 RLBau, einschließlich aller für die bauaufsichtliche Behandlung erforderlichen Unterlagen und Angaben.
Das sind die Leistungen der Leistungsphasen 3 und 4 der Anlage 15 zu § 55 HOAI, ohne Einreichen der
vom Auftragnehmer erarbeiteten Vorlagen zur Beantragung und Einholung der bauordnungsrechtlichen und
sonstigen Genehmigungen und Zustimmungen sowie ohne notwendige Verhandlungen mit den Behörden.
Stufe 3 – AFU-Bau-Planung:
Ausarbeiten der Ausführungsplanung nach Abschnitt F 3 RLBau. Das sind die nachfolgend aufgeführten
Leistungen der Leistungsphase 5 der Anlage 15 zu § 55 HOAI.
Stufe 4 – Vorbereitung der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe:
Das sind die Leistungen der Leistungsphase 6 bzw. Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 7 der Anlage 15 zu § 55 HOAI.
Stufe 5 – Objektüberwachung und Dokumentation:
Das sind die Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 8 der Anlage 15 zu § 55 HOAI:
Stufe 6- Objektbetreuung:
Das sind die Leistungen – bzw. Teile davon – der Leistungsphase 9 der Anlage 15 zu § 55 HOAI:
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat
kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten
nach Erfüllung der Leistung der vorangegangenen Stufe beauftragt.
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: SAP 600 15 80 09, Vergabe-Nr. 15D0578
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 55122 Mainz, Campus Johannes Gutenberg Universität.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktueller Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in
Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Auskunft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen
und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten (gem. § 4
Abs. 2 VOF), als Eigenerklärung.
Erklärung, dass keine der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF
vorliegen, als Eigenerklärung:
§ 4 Abs. 6 VOF: Ein Bewerber oder Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen
Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren
Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist wegen:
a) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung
terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die
von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte
richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 §
1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten
Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die
Gleichstellung der Richter und Bediensteten des internationalen Strafgerichtshofes,
f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer
Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen
Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder
gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in lhrem Auftrag verwaltet werden.
Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen
anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter
zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich
gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über
Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder
Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
§ 4 Abs. 9 VOF: Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen
werden,
a) die sich im lnsolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich
aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer
entsprechenden Lage befinden,
b) die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche
Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c) die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber
nachweislich festgestellt wurde,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e) die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 eingeholt werden können, in
erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht
erteilen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/
der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme
von mind. 3 000 000 EUR (Mindestkriterium) für
Personenschäden und von mind. 3 000 000
(Mindestkriterium) EUR für sonstige Schäden bei
einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den
Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Vorlage einer aktuellen, d. h. zum Zeitpunkt des
Teilnahmewettbewerbes nicht älter als 12 Monate alten
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung
oder einer schriftlichen Erklärung der Versicherung
ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz
im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer/ die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung
vorzulegen.
Er/ Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines
Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen
besteht. Auf jeden Fall ist der Nachweis zu erbringen,
dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der
Deckungssumme beträgt.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw.
Bewerbergemeinschaft (BG)) über
den durchschnittlichen, jährlichen Gesamtumsatz und
den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils in
Höhe von mind. 450 000 EUR brutto (Mindestkriterium,
der Umsatz ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für
die Maximalpunktzahl).
Der Gesamtumsatz und der Umsatz für
entsprechende Dienstleistungen der Mitglieder
einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten
Nachunternehmer, welche Leistungen tatsächlich
erbringen, werden aufaddiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Personen des Projektteams sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
Das jährliche Mittel der vom Bewerber in den
letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt inkl. der
Führungskräfte muss mind. 7 Beschäftigte betragen
(Mindestkriterium, die Anzahl ist in weiteren
Abstufungen ein Kriterium für die Maximalpunktzahl).
letzten 3 Jahren Beschäftigten der Fachrichtung
technische Ausrüstung muss mind. 5 Beschäftigte
betragen (Mindestkriterium, die Anzahl ist in weiteren
§5 (5)b Objektliste mit den wesentlichen in den letzten
5 Jahren erbrachten Leistungen, Nachweis in
Listenform – ohne Bescheinigungen –
Benennung von Referenzen des Büros:
Mindestens 1 Referenz (Mindestkriterium, die Anzahl
der Referenzen ist ein Kriterium für die
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren, deren
Beginn der Lph. 2 nach dem 1.1.2006 erfolgt ist
(Mindestkriterium), zur Planung und Bauausführung
von Neuerrichtungen von Laborgebäuden
(Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-8 gemäß §55
HOAI) mit einer Mindestgröße von 4 000 m² BGF
(Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren
Abschluss der Lph. 8 nach dem 1.1.2006 erfolgt ist
von Neuerrichtungen von Laborgebäuden mit
Radionuklidlaboren bzw. von Laborbauten mit
Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung
bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-8
gemäß §55 HOAI)
§4 (3) Darstellung der Bürostrukturen als Organigramm
Darstellung der Projektleitungs- und Bearbeiter-Struktur
bezogen auf die Aufgabenstellung.
§5 (5) Angaben zur vorgesehenen Projektleitung und
Projektbearbeitung mit Nachweis der Qualifikation:
Projektleitung:
Nachweis Ingenieurkammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.Ing.TH/FH, Bachelor, Master
oder eine vergleichbare Berufszulassung), Lebenslauf,
Berufserfahrung mindestens 5 Jahre.
bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph.
2-8 gemäß §55 HOAI) mit einer Mindestgröße von
2.000 m
ist in weiteren Abstufungen ein Kriterium für die
Maximalpunktzahl).
Projektbearbeitung
mindestens 1 Planer (Dipl.Ing. TH/FH, Master, Bachelor
oder eine vergleichbare Berufszulassung), mindestens
3 Jahre Berufserfahrung LPH 2 – 5;
Abschluss der Lph. 5 nach dem 01.01.2006 erfolgt ist
(Mindestkriterium), zur Planung von Neuerrichtungen
von Laborgebäuden mit Radionuklidlaboren bzw.
von Laborbauten mit Umgangsgenehmigung
nach Strahlenschutzverordnung bzw. Atomgesetz
(Beauftragungsumfang mind. Lph. 2-5 gemäß §55
HOAI) mit einer Mindestgröße von 2 000 m
Bauleitung:
mindestens 1 Bauleiter (Dipl.Ing. TH/FH, Master,
Bachelor oder eine vergleichbare Berufszulassung),
mindestens 3 Jahre Berufserfahrung LPH 6-8;
Maximalpunktzahl) aus den letzten 10 Jahren,
deren Abschluss der Lph. 8 nach dem 1.1.2006
erfolgt ist (Mindestkriterium), zur Bauausführung
bzw. Atomgesetz (Beauftragungsumfang mind. Lph. 6-8
gemäß §55 HOAI) mit einer Mindestgröße von 2 000 m² BGF (Mindestkriterium, die Flächensumme ist in weiteren
Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über
ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Leistungszeitraum (von/bis)
b) erbrachte Leistungsphasen
c) BGF (m
d) Art der Maßnahme mit kurzer stichpunktartiger
Beschreibung
e) Ort der Ausführung
f) objektbezogener Ansprechpartner (Name und
Telefonnummer)
Sämtlichen Referenzen ist jeweils eine positive
Bescheinigung über die Erfüllung der Projektziele
(Kosten, Termine, Qualität) seitens des Auftraggebers
beizulegen.
§5 (5) Erklärung zum Auftragsanteil, zu dem ein
Unterauftrag erteilt werden soll.
Die Bewerbergemeinschaft/der Bewerber hat darüber
hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität
zu beschreiben (§ 5 Abs. 5 lit. f VOF) (die Maßnahmen
zur Gewährleistung der Qualität sind in Abstufungen ein
Kriterium für die Maximalpunktzahl).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/ der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von
mind. 3 000 000 EUR (Mindestkriterium) für Personenschäden und von mind. 3 000 000 EUR (Mindestkriterium) für
sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Vorlage einer aktuellen Versicherungspolice aus dem Jahr 2015 einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer
schriftlichen Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall
zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag; nicht älter als 12 Monate.
Der Auftragnehmer/ die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung
vorzulegen.
Er/ Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. ln jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die
Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung der Leistungen richtet sich nach den maßgebenden Regelungen der Verordnung über die
Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen
Fassung, soweit der AN seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland
hat und die Leistungen vom Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland aus erbracht werden (§1 HOAI),
sowie den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen gem. RBBau/RL Bau.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit Ihrem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle
rechtsverbindlich vertritt.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner
Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zu Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen
Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung
„Architekt“, „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die
Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn
deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe
entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen
Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen
jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§10(3) VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Koblenz, Postfach 201355, 56013 Koblenz
Name: LBB Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Hofstr. 257a
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56077
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL für weitere Informationen: http://www.LBBnet.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.LBBnet.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.LBBnet.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SAP 600 15 80 09, Vergabe-Nr. 15D0578
Zusätzliche Informationen
1) Zu Ziffer ll.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Die genannte Vertragslaufzeit umfasst die Stufen 1 – 5 und beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf
Verfolgung von Mängelbeseitigungsansprüchen gegenüber den Baufirmen gem. § 13 Abs. 4 VOB/ B oder
abweichenden, vertraglichen Regelungen.
2) Zu Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden
nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum
Ausschluss sowohl des Einzelbewerbers als auch aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein gemeinsamer Projektleiter und ein gemeinsamer Bauleiter zu
benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaften ist darzustellen. Die Funktionen,
Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches
dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaften ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.
3) zu Unteraufträgen:
Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu
bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis,
dass ihm die
erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die
Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen.
4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Der
Teilnahmeantrag ist an der dafür vorgesehenen Stelle durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und
keine
Kopien) einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die
Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen
dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht
unter Verwendung des Vordruckes des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren
ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab
sofort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum
Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es
gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
Zusätzlich können die Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos
angefordert werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer RheinlandPfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234 📞
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines
Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabeprüfstelle beim Ministerium der Finanzen
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 5
Quelle: OJS 2016/S 013-018898 (2016-01-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-10-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerrium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Kontakt
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 261-9701-0 📞
Fax: +49 261-9701-444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 204-369878
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 013-018898
ABl. S-Ausgabe: 204

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-12 📅
Name: Kofler Energies Ingenieurgesellschaft mbH
Postort: Heidelberg
Postleitzahl: 69125
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
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Quelle: OJS 2016/S 204-369878 (2016-10-19)