600158009 – Neubau Labor- und Bürogebäude Kernchemie mit Anbindung an Forschungsreaktor, Zwischengebäude und Institutsgebäude 1264 – Projektsteuerungsleistungen

Land Rheinland Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4.Auflage,

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-14 Auftragsbekanntmachung
2019-07-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4. Auflage, 2014 für die Maßnahme der LBB Immobilienabteilung zum „Ersatzneubau Kernchemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz“.Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014 für das Projekt in den Handlungsbereichen— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation— B: Qualitäten und Quantitäten— C: Kosten und Finanzierung— D: Termine, Kapazitäten und Logistik— E: Versicherungen und Verträgeüber die Projektstufen— PS 1: Projektvorbereitung— PS 2: Planung— PS 3: Ausführungsvorbereitung— PS 4: Ausführung— PS 5: Projektabschlussvom Auftragnehmer zu erbringen..Die örtliche Präsenz des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters sowie der Projektbearbeiter richtet sich nach den Erfordernissen des Projektfortschritts und der tatsächlichen Arbeitsbelastung. Das Team von Projektbearbeitern ist bei Bedarf derart zu erweitern, dass eine zügige und kontinuierliche Projektbearbeitung gewährleistet ist..Der Projektleiter bzw. sein Stellvertreter müssen sowohl in der Planungs- als auch in der Ausführungsphase an den regelmäßig stattfindenden Projektbesprechungen teilnehmen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Str. 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Fax: +49 2619701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 076-134386
ABl. S-Ausgabe: 76
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen: Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren. 2.) Zu Bietergemeinschaften: 2.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. 2.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. 2.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. 3.) Zu Unteraufträgen: 3.1) Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 3.2) Die Leistungsabgrenzung bei Unterbeaufragungen ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten des Bewerbers und seines/seiner Subunternehmer sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. 3.3) Für jeden vorgesehenen Subunternehmer ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Subunternehmer einzureichen. 3.4) Der prozentuale Anteil der Unteraufträge an der Gesamtleistung ist darzustellen. 4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag: Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. 5.) Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag eingereicht werden. Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses oder ist es nicht unterschrieben, ist die Bewerbung ganz ausschließen. Dasselbe gilt für den Bewerbungsbogen. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Bewerbungsbogen sowie die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen sind vollständig auszufüllen und eigenhändig von einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Faksimile-Unterschriften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Falsche und fehlende Unterlagen können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise von allen Bewerbern, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4.Auflage,
2014 für nachfolgend beschriebenes Projekt:
Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie, Fritz-Straßmann-Weg 2 soll ein Laborgebäude (Radionuklidlabore) errichtet werden.
Die Nutzungen aus einem der Bestandsgebäude des Instituts werden nach Fertigstellung in den Ersatzneubau umziehen. Planung und Baudurchführung der neuen Räumlichkeiten haben so zu erfolgen, dass die Anforderungen für die spätere Erteilung der Umgangsgenehmigung nach § 9 Atomgesetz in Verbindung mit § 7 (2) Strahlenschutzverordnung für die Nutzung der radioaktiven Stoffe durch die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde erfüllt sind.
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Maßnahmenbeschreibung:
Das Institut für Kernchemie besteht aus 2 Instituts- und Laborgebäuden (Geb. 1261 und 1264) und der Reaktorhalle (Gebäude 1262), in welcher der TRIGA-Forschungsreaktor der Universität Mainz untergebracht ist. An den Reaktor ist unterirdisch (Gebäude-Nr. 1263) ein Technikgeschoss mit Abklingbecken für radioaktive Laborwasser und Abwasser sowie Löschwasserhaltung angeschlossen, welches ebenfalls für das Gebäude1264 Funktionen übernimmt.
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Ferner wurde ein unterirdisches Gebäude für die Unterbringung eines Zyklotrons gerade fertig gestellt. Der aktuelle Auftrag sieht einen Neubau mit unmittelbarer Anbindung an Gebäude 1264 vor. Ferner muss zur Gewährleistung eines reibungslosen Forschungsbetriebs eine Anbindung an die Reaktorhalle erfolgen.
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Zusätzlich sind Sanierungen von Flächen (Auswerteraum Reaktoroperateure/ bestehendes Radionuklid-Labor Raum Nr. 1133, Elektroniklabor und Auswerteräume etc.) im sogenannten Zwischengebäude (Verbindung Geb.1261 und Reaktorhalle Geb. 1262) zu planen.
Der Neubau soll darüber hinaus die künftige Notstromversorgung des Reaktors übernehmen.
Die bisher in dem Alt-Institutsgebäude 1261 vorgehaltenen Zentral-Einrichtungen wie z. B. Brandmeldeanlage, Zutrittskontrolle und Einbruchmeldeanlagen, etc., sind ebenso im Neubau neu zu errichten.
Die vom bisherigen Institutsgebäude verteilte Kälteversorgung soll vom Neubau aus effizienter organisiert werden. Ebenfalls vom Neubau aus muss der Hauptzugang des Institutes neu angelegt und organisiert werden. Dabei ist zu unterscheiden in Bereiche mit freiem Zugang (Büro und Seminar-Nutzung) und zugangsbeschränkte bzw. kontrollierte/überwachte Bereiche (Labornutzung).
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Das Raumprogramm, insgesamt ca. 1.650 m
In allen Labor-Bereichen und den betreffenden Lagerbereichen müssen die Strahlenschutzanforderungen erfüllt werden. Die Räume im Überwachungsbereich sind nur über eine Zugangskontrolle erreichbar und müssen gemäß den DIN-Normen für Radionuklidlabore angeordnet sein. Für das Betreten der entsprechenden Bereiche im Bestand wird eine Sicherheitsüberprüfung auch für das Personal der Planer und ausführenden Unternehmen erforderlich. Hierzu werden personenbezogene Daten (Personalausweis) der betreffenden Personen vom Sicherheitsbeauftragten des Instituts an das zuständige Landeskriminalamt zur Überprüfung übermittelt.
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Das Vorhaben ist geprägt durch einen entsprechenden hohen Anteil der Technischen Ausrüstung. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Durch die besonderen Anforderungen an die Nutzung sowie die bauliche und inhaltliche Verzahnung mit den Bestandbauten ist eine besonders enge Abstimmung aller Planungsdisziplinen vorgegeben.
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Barrierefreies Bauen:
Für den Bereich der Büro- und Seminarnutzung sollen die Anforderungen aus dem Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) umgesetzt werden.
Die Baukosten wurden mit der qualitativen Bedarfsanforderung mit ca. 25,2 Mio. EUR (Brutto 200-700 KG) ermittelt.
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4. Auflage, 2014 für die Maßnahme der LBB Immobilienabteilung zum „Ersatzneubau Kernchemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz“.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014 für das Projekt in den Handlungsbereichen
— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation
— B: Qualitäten und Quantitäten
— C: Kosten und Finanzierung
— D: Termine, Kapazitäten und Logistik
— E: Versicherungen und Verträge
über die Projektstufen
— PS 1: Projektvorbereitung
— PS 2: Planung
— PS 3: Ausführungsvorbereitung
— PS 4: Ausführung
— PS 5: Projektabschluss
vom Auftragnehmer zu erbringen.
Die örtliche Präsenz des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters sowie der Projektbearbeiter richtet sich nach den Erfordernissen des Projektfortschritts und der tatsächlichen Arbeitsbelastung. Das Team von Projektbearbeitern ist bei Bedarf derart zu erweitern, dass eine zügige und kontinuierliche Projektbearbeitung gewährleistet ist.
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Der Projektleiter bzw. sein Stellvertreter müssen sowohl in der Planungs- als auch in der Ausführungsphase an den regelmäßig stattfindenden Projektbesprechungen teilnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Zunächst werden nur die zur Erstellung einer KVM-Bau notwendigen Leistungen, dies sind die Leistungen der Leistungsstufe 1, ergänzt durch Besondere Leistungen, beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG, den AN mit Leistungen der Leistungsstufe 2 bis 5, stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der Besonderen Leistungen besteht nicht.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 98 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 55122 Mainz, Campus Johannes Gutenberg Universität.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 2 Monate vor dieser
Bekanntmachung). Bei Partnerschaftsgesellschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach
PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs.
6 und 9 VOF nicht vorliegen. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
Eigenerklärung nach dem Verpflichtungsgesetz (VerpflG): Der Bewerber erklärt sich bereit, sich im
Auftragsfallnach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nicht beamteter Personen (Verpflichtungsgesetz
vom 2. März 1974 (BGBl. I S. 469, 547), das durch § 1 Nummer 4 des Gesetzes vom 15. August 1974 (BGBl. I
S. 1942) geändert worden ist) auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten verpflichten zu lassen.
Die Anforderung von Originalen wird vorbehalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis einer objektbezogenen
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers mit
einer Deckungssumme von min.3.000.000 EUR für
Personenschäden und von min. 3.000.000 EUR für
sonstige Schäden im Auftragsfallbei einem, in einem
Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum
zugelassenen Versicherungsunternehmens oder
Kreditversicherers ist mit dem Teilnahmeantrag
einzureichen.
Der Auftragnehmer muss eine objektbezogene
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten
Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung
vorzulegen. Sie/Er hat zugewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag
Versicherungsschutz in Höhe der genannten
Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der
Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das
Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Wird eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, so muss
diese Erklärung im Auftragsfalle auftragsbezogen auf
die Arbeitsgemeinschaft ausgestellt sein und eine
gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im
Verantwortungsbereich der anderen Mitglieder der
Arbeitsgemeinschaft abdecken.
Es ist ausreichend, mit der Bewerbung eine Zusage der
Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten
Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu
stellen, vorzulegen. Bei Erteilung des Auftrags muss
der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren:
Der Gesamtumsatz sowie der Umsatz
mit vergleichbaren Dienstleistungen
(Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an
AHO Heft Nr. 9) der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009 ist
durch den Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zu
benennen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Allgemeines:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber/das Unternehmen Nachweise gem. § 5 Abs. 5 lit.a, b, c, d, e, f und h VOF 2009, wie nachfolgend näher beschrieben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
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A) Zusammensetzung des Projektteams:
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
—- der/die Projektleiter(in) (PL),
—- der/die stellvertretende Projektleiter(in) (Stlv. PL)
—- der/die vorgesehenen Projektbearbeiter(in/innen) (PB)
Der vorgesehene Projektleiter und sein Stellvertreter müssen zwingend eine abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschulausbildung (TU/TH/FH) sowie eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Projektleiter/projektleitender Projektsteuerer bzw. stellvertretender Projektleiter nachweisen. Die Berufserfahrung insgesamt sowie als Projektleiter/projektleitender Projektsteuerer bzw. stellvertretender Projektleiter ist jeweils in Jahren anzugeben.
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Die Berufserfahrung der Projektbearbeiter/innen ist zudem in Jahren insgesamt anzugeben.
B) Persönliche Referenzen des Projektteams (Bearbeitungszeitraum: abgeschlossene Projektstufen im Zeitraum 01.01.2007-30.04.2016):
Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter ist jeweils eine Kurzbeschreibung der persönlichen Referenzen bezogen auf Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 für komplexe Hochbauprojekte einzureichen. Es müssen für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei, entsprechende persönliche Referenzen eingereicht werden. Projektsteuerungsleistungen für Hallen- oder Logistikgebäude sind mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen nicht vergleichbar. Sollten die erbrachten Projektsteuerungsleistungen für einen oder mehrere Labor- oder Forschungsgebäude erbracht worden sein, so wird dies im Rahmen der Wertungsmatrix positiv bewertet. Hierdurch soll nachgewiesen werden, dass der Bewerber bereits vergleichbare Projekte gesteuert hat. Neben dem Umfang der erbrachten Leistung (Projektstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9), der Netto-Baukosten (KG 200-600) sowie des Auftraggebers sind auch die Bruttogrundfläche BGF sowie der Fertigstellungstermin bezogen auf die erbrachte Leistung zu benennen. Es können hierzu ausdrücklich auch andere als die unter Ziffer 3.2.6 des Bewerbungsbogens angegebenen Referenzprojekte des Bewerbers benannt werden.
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Die persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters werden in den Kategorien erbrachter Leistungsumfang, Bruttogrundfläche BGF, Fertigstellungstermin (bezogen auf dieerbrachte Leistung) sowie Erfahrungen mit Labor- oder Forschungsbauten bewertet. In der Wertungsmatrixwird schließlich das arithmetische Mittel der einzelnen Kategorien aller eingereichten Referenzprojekte desjeweiligen Mitarbeiters gebildet.
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C) Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen: (Bearbeitungszeitraum: abgeschlossene Projektstufen im Zeitraum 01.01.2007-30.04.2016):
Es müssen mindestens 3 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (jeweils max. 3 Seiten DIN A 4; hierin enthaltene Abbildungen oder Plandarstellungen dürfen max. das Format DIN A3 besitzen), anhand derer die fachliche Eignung für die zu vergebenden Leistungen besonders deutlich wird.
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Eine bereits erbrachte Leistung ist mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen vergleichbar, wenn Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 für komplexe Hochbauprojekte erbracht wurden. Projektsteuerungsleistungen für Hallen- oder Logistikgebäude sind mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen nicht vergleichbar.
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Sollten die erbrachten Projektsteuerungsleistungen für einen oder mehrere Labor- oder Forschungsgebäude erbracht worden sein, so wird dies im Rahmen der Wertungsmatrix positiv bewertet.
Die Referenzprojekte des Bewerbers werden in den Kategorien erbrachter Leistungsumfang, Bruttogrundfläche BGF, Fertigstellungstermin (bezogen auf die erbrachte Leistung) sowie Erfahrungen mit Labor- oder Forschungsbauten bewertet. In der Wertungsmatrix wird schließlich das arithmetische Mittel der einzelnen Kategorien aller eingereichten Referenzprojekte des Bewerbers gebildet.
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Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen abgeschlossene Projektstufen in den einzelnen Handlungsbereichen durch den Bewerber erbracht wurden. Sollten Sie ein laufendes Projekt als Referenz angeben wollen, so werden nur die bisher abschließend bearbeiteten Projektstufen bewertet. Die abgeschlossenen Projektstufen sind unter Angabe des Fertigstellungstermins sowie der bearbeiteten Handlungsbereiche eindeutig zu benennen.
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Soll ein Bauprogramm mit mehreren Einzelmaßnahmen unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Umfangs der Leistungserbringung sowie unterschiedlicher Bearbeitungsstände als eine Referenz eingereicht werden, so ist Folgendes zu beachten:
—- Für alle Einzelmaßnahmen des Bauprogramms sind die vorgenannten Angaben zu Referenzen unter Zuhilfenahme des beiliegenden Formblattes für Referenzen anzugeben. Es ist eindeutig kenntlich zu machen, welche Maßnahmen Bestandteil des Bauprogramms sind.
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—- Die Bewertung der Referenz „Bauprogramm“ ergibt sich dann aus dem arithmetischen Mittel der Bewertung der Einzelmaßnahmen des Bauprogramms.
—- Es steht dem Bewerber frei, auch Einzelmaßnahmen eines Bauprogramms als Referenz anzugeben.
—- Gleiches gilt für den Fall, dass ein Bauprogramm als persönliche Referenz des Projektleiters und/oder des stellvertretenden Projektleiters eingereicht werden.
Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind jeweils erforderlich:
—- Benennung des Bauvorhabens inkl. kurzer Projektbeschreibung in Wort und Bild
—- Ansprechpartner des sich bewerbenden Büros (Name, Anschrift, Kontaktdaten)
—- Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Kontaktdaten)
—- Angabe der Netto-Baukosten (KG 200-600), sofern diese bekannt gegeben werden dürfen
—- Angabe der Bruttogrundfläche BGF
—- Angabe der Projekttermine (Gesamtprojektlaufzeit, Bauzeit, Übergabetermin etc.)
—- Fertigstellungstermin bezogen auf die im Referenzprojekt erbrachte Leistung resp. die abschließend bearbeiteten Leistungsstufen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9
—- Referenzschreiben des Auftraggebers – soweit vorhanden
—- Angabe des erbrachten Leistungsumfangs (Leistungsstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014).
Die Bewertung der Referenzen des Bewerbers und der persönlichen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfolgen analog nach der beschriebenen Systematik.
Die geforderten Angaben zu den persönlichen Referenzen des Bewerbers, des Projektleiters und desstellvertretenden Projektleiters müssen unter Zuhilfenahme des beiliegenden Formblattes für Referenzen eingereicht werden. Es ist dabei für jede Referenz ein separates Formblatt zu verwenden.
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D) Anzahl und Zusammensetzung der Mitarbeiter des Unternehmens
Der Bewerber hat im Bewerbungsbogen Angaben über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt, der Anzahl seiner Führungskräfte (ab Ebene Projektleitung), der Anzahl der fest angestellten Projektsteuerer (Architekten/Ingenieure) und seiner freien Mitarbeiter (§ 5 (5) d VOF) zumachen.
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E) Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement:.
Der Bewerber hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- oder Forschungsmöglichkeiten zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
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Das im Unternehmen ggf. eingesetzte Qualitätsmanagement- bzw. Qualitätssicherungssystem (ISO 9001- oder eigene QS-Systeme) ist durch den Bewerber zu benennen und die wesentlichen Inhalte inkl. Angaben zu einer ggf. existierenden Zertifizierung kurz zu beschreiben.
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Mindeststandards:
Zu B) und C):
Der Bearbeitungszeitraum der Referenzobjekte (persönliche Referenzen des Projektleiters und des stellv. Projektleiters sowie Referenzen des Bewerbers) erstreckt sich auf den Zeitraum 01.01.2007-30.04.2016. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, also abgeschlossene Projektstufen in diesem Zeitraum fertig gestellt wurden.
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Zu A):
a) Der in den Bewerbungsunterlagen benannte Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen an den Verhandlungsgesprächen, die voraussichtlich in der 27. KW 2016 stattfinden, teilnehmen. Ein Austausch des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im laufenden Vergabeverfahren führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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b) Der vorgesehene Projektleiter und sein Stellvertreter müssen zwingend eine abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschulausbildung (TU/TH/FH) sowie eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Projektleiter/projektleitender Projektsteuerer bzw. stellvertretender Projektleiter nachweisen. Fehlt dieser Nachweis, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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Zu B):
Es müssen für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei persönliche und wertbare Referenzen eingereicht werden. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
Zu C):
Es müssen mindestens wertbare 3 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (jeweils max. 3 Seiten DIN A 4; hierin enthaltene Abbildungen oder Plandarstellungen dürfen max. das Format DIN A3 besitzen), anhand derer die fachliche Eignung für die zu vergebenden Leistungen besonders deutlich wird. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3.000.000 EUR für Personenschäden und von min. 3.000.000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der Auftragnehmer muss eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung während der gesamtenVertragslaufzeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zuerbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Wird eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, so muss diese Erklärung im Auftragsfalle auftragsbezogen auf die Arbeitsgemeinschaft ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich der anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft abdecken.
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Es ist ausreichend, mit der Bewerbung eine Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten objektbezogenen Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Auf Antrag des AN werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
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Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall
die Form einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und
sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber dem Auftraggeber verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist nachvollziehbar darzustellen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, die zusammen mit der Wertungssystematik in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 6 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT
Name: LBB – Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Hofstraße 257a
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56077
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle FbT
URL der Teilnahme: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-15 📅
Datum des Endes: 2026-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
2.) Zu Bietergemeinschaften:
2.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden
nicht zugelassen.
2.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe
und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem
Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
2.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind
die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft einzureichen.
3.) Zu Unteraufträgen:
3.1) Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer
zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis,
dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen,
hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit
dem Teilnahmeantrag einzureichen.
3.2) Die Leistungsabgrenzung bei Unterbeaufragungen ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und
Zuständigkeiten des Bewerbers und seines/seiner Subunternehmer sind in einem Organigramm, welches dem
3.3) Für jeden vorgesehenen Subunternehmer ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die
Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Subunternehmer
einzureichen.
3.4) Der prozentuale Anteil der Unteraufträge an der Gesamtleistung ist darzustellen.
4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab
sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum
Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es
gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
5.) Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig.
Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet
werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen
Umschlag eingereicht werden.
Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses oder ist es nicht unterschrieben, ist die
Bewerbung ganz ausschließen. Dasselbe gilt für den Bewerbungsbogen.
Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem
Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und
soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers,
eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die
Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet.
Der Bewerbungsbogen sowie die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen
sind vollständig auszufüllen und eigenhändig von einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.
Faksimile-Unterschriften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die
Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Falsche und fehlende Unterlagen können zum Ausschluss aus dem
Verfahren führen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen
dokumentenecht sein.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise
von allen Bewerbern, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum
Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der
Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt,
wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben
in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers.
Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im
Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer RLP – Ministerium für Wirtschaft Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftstr. 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131/16-2234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131/16-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig(§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 076-134386 (2016-04-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9,4.Auflage, 2014 für nachfolgend beschriebenes Projekt: Auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kernchemie, Fritz-Straßmann-Weg 2 soll ein Laborgebäude (Radionuklidlabore) errichtet werden. Die Nutzungen aus einem der Bestandsgebäude des Instituts werden nach Fertigstellung in den Ersatzneubau umziehen. Planung und Baudurchführung der neuen Räumlichkeiten haben so zu erfolgen, dass die Anforderungen für die spätere Erteilung der Umgangsgenehmigung nach § 9 Atomgesetz in Verbindung mit § 7 (2) Strahlenschutzverordnung für die Nutzung der radioaktiven Stoffe durch die atomrechtliche Aufsichts- und Genehmigungsbehörde erfüllt sind.
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Gesamtwert des Auftrags: 837 544 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mainz, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 261-9701-352 📞
Fax: +49 261-9701-444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 130-319703
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 076-134386
ABl. S-Ausgabe: 130

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9,4.Auflage, 2014 für nachfolgend beschriebenes Projekt:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4. Auflage,2014 für die Maßnahme der LBB Immobilienabteilung zum „Ersatzneubau Kernchemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz“.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO HeftNr. 9, 2014 für das Projekt in den Handlungsbereichen
— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation,
— B: Qualitäten und Quantitäten,
— C: Kosten und Finanzierung,
— D: Termine, Kapazitäten und Logistik,
— E: Versicherungen und Verträge.
Über die Projektstufen:
— PS 1: Projektvorbereitung,
— PS 2: Planung,
— PS 3: Ausführungsvorbereitung,
— PS 4: Ausführung,
— PS 5: Projektabschluss.
Vom Auftragnehmer zu erbringen.
Die örtliche Präsenz des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters sowie der Projektbearbeiter richtetsich nach den Erfordernissen des Projektfortschritts und der tatsächlichen Arbeitsbelastung. Das Team von Projektbearbeitern ist bei Bedarf derart zu erweitern, dass eine zügige und kontinuierliche Projektbearbeitung gewährleistet ist.
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Der Projektleiter bzw. sein Stellvertreter müssen sowohl in der Planungs- als auch in der Ausführungsphase an den regelmäßig stattfindenden Projektbesprechungen teilnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: In Monaten: 98 (ab Auftragsvergabe).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Campus Johannes Gutenberg Universität
55122 Mainz

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros/ der Bietergemeinschaft
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 55
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-09-28 📅
Name: ARCADIS Deutschland GmbH
Postort: Darmstadt
Land: Deutschland 🇩🇪
Darmstadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 837 544 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Quelle: OJS 2019/S 130-319703 (2019-07-04)