600168002 – Neubau/Anbau/Umbau Centrum für fundamentale Physik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Projektsteuerungsleistungen

Land Rheinland Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und

Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4.Auflage, 2014 für nachfolgend beschriebenes Projekt mit den Einzelmaßnahmen:

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 4. Auflage, 2014 für das Centrum für fundamentale Physik.Die Leistung umfasst die Steuerung der Einzelmaßnahmen:— Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes in Verbindung mit— Erweiterung und dem Umbau des unterirdischen MESA-Komplexes.Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen sowohl Grund- als auch Besondere Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014 in den Handlungsbereichen:— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation,— B: Qualitäten und Quantitäten,— C: Kosten und Finanzierung— D: Termine, Kapazitäten und Logistik— E: Versicherungen und Verträgeüber die Projektstufen— PS 1: Projektvorbereitung— PS 2: Planung— PS 3: Ausführungsvorbereitung— PS 4: Ausführung— PS 5: ProjektabschlussEs ist beabsichtigt, Besondere Leistungen im Bereich der übergreifenden Projektsteuerung zu beauftragen..Als zusätzliche Leistungen soll durch die Projektsteuerung die Überwachung der mit der Planung und Durchführung der Baumaßnahme betrauten Planungsgemeinschaft im Bereich der Technischen Ausrüstung erfolgen. Die mit der Durchführung der Maßnahme beauftragte Planungsgemeinschaft ist durch die Projektsteuerung zu führen und inhaltlich-qualitativ zu überwachen, da im Bereich der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8 nach § 53 HOAI) keine vertiefende fachlich-inhaltliche Begleitung der Maßnahme durch die zuständige Fachsparte des Auftraggebers erfolgt.Gleiches gilt für die Bauherrenleistungen (z. B. im Bereich der Rechnungs- und Nachtragsprüfung) im Bereich der Planung und Ausführung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz
Postanschrift: Fritz-Kohl-Str. 9
Postleitzahl: 55122
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Fax: +49 2619701444 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-05 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 070-122616
ABl. S-Ausgabe: 70
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen: Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren. 2.) Zu Bietergemeinschaften: 2.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. 2.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. 2.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen. 3.) Zu Unteraufträgen: 3.1) Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 3.2) Die Leistungsabgrenzung bei Unterbeaufragungen ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten des Bewerbers und seines/seiner Subunternehmer sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen. 3.3) Für jeden vorgesehenen Subunternehmer ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Subunternehmer einzureichen. 3.4) Der prozentuale Anteil der Unteraufträge an der Gesamtleistung ist darzustellen. 4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag: Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. 5.) Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag eingereicht werden. Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses oder ist es nicht unterschrieben, ist die Bewerbung ganz ausschließen. Dasselbe gilt für den Bewerbungsbogen. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Bewerbungsbogen sowie die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen sind vollständig auszufüllen und eigenhändig von einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Faksimile-Unterschriften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Falsche und fehlende Unterlagen können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise von allen Bewerbern, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungs-Leistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr.9, 4.Auflage, 2014 für nachfolgend beschriebenes Projekt mit den Einzelmaßnahmen:
— Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes in Verbindung mit
— Erweiterung und dem Umbau des unterirdischen MESA-Komplexes.
Die Maßnahme umfasst den Neubau und Umbau des Forschungskomplexes/der Forschungseinrichtung „Centrum für Fundamentale Physik CFP“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Centrum für fundamentale Physik wird sich im Wesentlichen mit der Erforschung von dunkler Materie befassen. Hierzu bedarf es des Umbaus und der Erweiterung des Mainz Energy-recovering Superconducting Accelerators (MESA) – einer innovativen Beschleunigeranlage – sowie des Neubaus eines hiermit verbundenen oberirdischen Forschungs- und Verwaltungsbaus.
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Die Forschungsbaumaßnahme CFP besteht aus zwei Teilmaßnahmen:
1.) Einem Labor- und Bürogebäude für sechs neu eingerichtete Arbeitsgruppen, Speziallabore inkl. Reinraum, sowie Montagehallen für den Zusammenbau großer Detektoreinheiten. Diese Teilmaßnahme bietet Platz für 162 Personen auf einer Nutzfläche (NF1-6) von 3.350 m
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2.) Der zweite Bauabschnitt besteht im Kern aus der Errichtung einer unterirdischen Experimentiereinrichtung bestehend aus mehreren Hallen. Diese werden ergänzt durch diverse oberirdische Funktionsbauten. Für diesen Teil der Gesamtbaumaßnahme liegen bereits Planungsunterlagen in Form von Bedarfsunterlagen vor.
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Der unterirdische Teil setzt sich zusammen aus:
A) Umbaumaßnahmen in Teilen der bestehenden Forschungseinrichtung sowie
B) einem Neubau als Erweiterung der bestehenden unterirdischen Forschungseinrichtung. Mit dem Neubau werden ca. 860 m2 zusätzliche unterirdische Grundflächen bebaut. Die unterirdische Anlage besteht dann aus mehreren neuen und bestehenden sanierten Hallen, in denen der Mesa-Beschleuniger künftig betrieben werden soll.
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Mit den dargestellten Teilmaßnahmen sind weitere kleinere Rück- und Neubauaufgaben verbunden. Im Einzelnen gehören zu den Funktionsbauten das zweigeschossige Technikum, das direkt auf die unterirdische Erweiterung mit ca. 795 m
Eine besondere Herausforderung wird die Lösung der baulichen und technischen Verknüpfungen der diversen Teilmaßnahmen sein. Um diese Zusammenhänge herauszuarbeiten, zu erkennen und zu lösen, ist es unabdingbar, den Planungsprozess in einer Hand zu bündeln.
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Die Baukosten werden zunächst (KG 300 bis KG 600) auf ca. 40 600 000 EUR EUR netto geschätzt.
Aufgrund der besonderen Komplexität des Gesamtprojekts und der insbesondere durch Bedingungen zu Fördergeldern zwingend einzuhaltende Terminschiene ist eine durchgehende und interdisziplinäre Betrachtung aller Planungsleistungen in besonderen Maße erforderlich. Dem soll durch die Vergabe der Planungsleistungen an eine Planungsgemeinschaft Rechnung getragen werden. Die Generalplanerleistungen sollen insbesondere die folgenden Leistungen umfassen:
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— Gebäude- und Raumbildende Ausbauten;
— Tragwerksplanung;
— Freianlagen;
— Ingenieurbauwerke;
— Technische Ausrüstung: Anlagengruppe 1-3, 7, 8;
— Technische Ausrüstung: Anlagengruppe 4-6.
voraussichtliche Termine:
— Erstellung der Haushaltsunterlage-Bau 07/2016-12/2016;
— Erstellung der Ausführungsplanung ab 01/2017-12/2017;
— Ausführung 01/2018-12/2020
— Abrechnung bis 12/2021.
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieses Verfahrens sind Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 4. Auflage, 2014 für das Centrum für fundamentale Physik.
Die Leistung umfasst die Steuerung der Einzelmaßnahmen:
— Neubau eines Labor- und Verwaltungsgebäudes in Verbindung mit
— Erweiterung und dem Umbau des unterirdischen MESA-Komplexes
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen sowohl Grund- als auch Besondere Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014 in den Handlungsbereichen:
— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation,
— B: Qualitäten und Quantitäten,
— C: Kosten und Finanzierung
— D: Termine, Kapazitäten und Logistik
— E: Versicherungen und Verträge
über die Projektstufen
— PS 1: Projektvorbereitung
— PS 2: Planung
— PS 3: Ausführungsvorbereitung
— PS 4: Ausführung
— PS 5: Projektabschluss
Es ist beabsichtigt, Besondere Leistungen im Bereich der übergreifenden Projektsteuerung zu beauftragen.
Als zusätzliche Leistungen soll durch die Projektsteuerung die Überwachung der mit der Planung und Durchführung der Baumaßnahme betrauten Planungsgemeinschaft im Bereich der Technischen Ausrüstung erfolgen. Die mit der Durchführung der Maßnahme beauftragte Planungsgemeinschaft ist durch die Projektsteuerung zu führen und inhaltlich-qualitativ zu überwachen, da im Bereich der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8 nach § 53 HOAI) keine vertiefende fachlich-inhaltliche Begleitung der Maßnahme durch die zuständige Fachsparte des Auftraggebers erfolgt.
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Gleiches gilt für die Bauherrenleistungen (z. B. im Bereich der Rechnungs- und Nachtragsprüfung) im Bereich der Planung und Ausführung.
Beschreibung der Optionen:
Die Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 (2014), die Leistungen zur übergeordneten Steuerung der Gesamtmaßnahme sowie die vorbeschriebenen zusätzlichen Leistungen der fachlichen Überwachung im Bereich der Technischen Ausrüstung sollen in einem Vertrag zusammengefasst und gemeinsam beauftragt werden. Zunächst werden die Projektsteuerungs(teil-)leistungen und dazugehörigen zusätzlichen Leistungen der Projektstufe 1 beauftragt.
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Im Weiteren beabsichtigt der Auftraggeber, den Auftragnehmer mit den Leistungen der Projektstufen 2-5 in den aufgeführten Handlungsbereichen zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der Auftraggeber die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt. Dies gilt nur, wenn ein Projektstillstand von mehr als 24 Monaten vorliegt.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 48 Monate
Dauer: 66 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung). Bei Partnerschaftsgesellschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
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Eigenerklärung nach dem Verpflichtungsgesetz (VerpflG): Der Bewerber erklärt sich bereit, sich im Auftragsfallnach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nicht beamteter Personen (Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974 (BGBl. I S. 469, 547), das durch § 1 Nummer 4 des Gesetzes vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1942) geändert worden ist) auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten verpflichten zu lassen.
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Die Anforderung von Originalen wird vorbehalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung:
Nachweis einer objektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von min. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfallbei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Der Auftragnehmer muss eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Sie/Er hat zugewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Wird eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, so muss diese Erklärung im Auftragsfalle auftragsbezogen auf die Arbeitsgemeinschaft ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich der anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft abdecken.
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Es ist ausreichend, mit der Bewerbung eine Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten
Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren:
Der Gesamtumsatz sowie der Umsatz mit vergleichbaren Dienstleistungen (Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 5 Abs. 4 Nr. c VOF 2009 ist durch den Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zu benennen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Allgemeines:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber/das Unternehmen Nachweise gem. § 5 Abs. 5 a, b, c, d, e, f und h VOF 2009, wie nachfolgend näher beschrieben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
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A) Zusammensetzung des Projektteams:
Der Bewerber/das Unternehmen hat ein Organigramm des geplanten Projektteams mit Angabe der technischen Leitung (§ 4 (3) u. § 5 (5) c VOF) einzureichen.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten Personen des Projektteams sind gem. § 4 (3) VOF 2009 namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben.
— der/die Projektleiter(in) (PL),
— der/die stellvertretende Projektleiter(in) (Stlv. PL),
— der/die für zusätzlichen Leistungen im Bereich der
Elektrotechnik verantwortliche Ansprechpartner und Projektbearbeiter (PB-E),
Versorgungstechnik verantwortliche Ansprechpartner und Projektbearbeiter (PB-V),
— der/die eventuell weiteren vorgesehenen Projektbearbeiter(in/innen) (PB).
Der vorgesehene Projektleiter und sein Stellvertreter müssen zwingend eine abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschulausbildung (TU/TH/FH) sowie eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Projektleiter/projektleitender Projektsteuerer/stellv. Projektleiter nachweisen.
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Zu den für die Bearbeitung der zusätzlichen Leistungen im Bereich der Technischen Ausrüstung verantwortlichen PB-V (mindestens eine Person) sowie PB-E (mindestens eine Person) ist die entsprechende fachliche Qualifikation durch abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung einzureichen. Weiterhin müssen diese Personen eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung als Projektbearbeiter in den genannten Bereichen nachweisen.
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Die entsprechend geforderte Berufserfahrung des Projektleiters/stellv. Projektleiters/PB-E/PB-V/weitere PB ist jeweils in Jahren anzugeben.
B) Persönliche Referenzen des Projektteams (Bearbeitungszeitraum: abgeschlossene Projektstufen bzw. abgeschlossen Leistungsphasen im Zeitraum 1.1.2006-31.3.2016):
Für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter ist jeweils eine Kurzbeschreibung der persönlichen Referenzen bezogen auf Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 für komplexe Hochbauprojekte einzureichen.
Es müssen für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei, entsprechende persönliche Referenzen eingereicht werden. Projektsteuerungsleistungen für Hallen- oder Logistikgebäude sind mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen nicht vergleichbar. Sollten die erbrachten Projektsteuerungsleistungen für einen oder mehrere Labor- oder Forschungsgebäude erbracht worden sein, so wird dies im Rahmen der Wertungsmatrix positiv bewertet. Hierdurch soll nachgewiesen werden, dass der Bewerber bereits vergleichbare Projekte gesteuert hat. Neben dem Umfang der erbrachten Leistung (Projektstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9), der Netto-Baukosten (KG 200-600) sowie des Auftraggebers sind auch die Bruttogrundfläche BGF sowie der Fertigstellungstermin bezogen auf die erbrachte Leistung zu benennen.
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Die persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters werden in den Kategorien erbrachter Leistungsumfang, Bruttogrundfläche (BGF), Fertigstellungstermin (bezogen auf die erbrachte Leistung) sowie Erfahrungen im Labor- und Forschungsbau bewertet. In der Wertungsmatrix wird schließlich das arithmetische Mittel der einzelnen Kategorien aller eingereichten Referenzprojekte des jeweiligen Mitarbeiters gebildet.
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Referenzen des Projektteams im Bereich der Technischen Ausrüstung (Ingenieurleistungen) in allen Anlagengruppen 1-8 nach § 53 HOAI für komplexe Hochbauprojekte mit Ausnahme von Hallen- und Logistikgebäuden sind nachzuweisen. Der Umfang bei der Anlagengruppe 7 spezifiziert sich hierbei auf:
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— Labortechnische Anlagen für Institute mit Lehr- oder Forschungsaufgaben,
— Feuerlöschanlagen, zum Beispiel manuell betätigte Feuerlöschanlagen,
— Medienversorgungsanlagen, zum Beispiel technische Gase, Flüssigkeiten oder Vakuum.
Es müssen für die Leistungsphasen 5, 6 und 8 nach HOAI im Leistungsbild Technische Ausrüstung entsprechende Referenzen nachgewiesen werden. Sollten die erbrachten Ingenieurleistungen für einen oder mehrere Labor- oder Forschungsgebäude mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung, Laserschutzverordnung bzw. nach Atomgesetz erbracht worden sein, so wird dies im Rahmen der Wertungsmatrix positiv bewertet.
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Neben dem Umfang der erbrachten Leistung (Leistungsphasen und Prozentpunkte gem. HOAI), der Kosten für die technische Anlagen (KG 400 nach DIN 276) sowie des Auftraggebers sind auch die Bruttogrundfläche (BGF) sowie der Fertigstellungstermin bezogen auf die erbrachte Leistung zu benennen.
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Die Referenzprojekte der Projektteams im Bereich der Technischen Ausrüstung werden in den Kategorien erbrachter Leistungsumfang, Bruttogrundfläche (BGF), Fertigstellungstermin (bezogen auf die erbrachte Leistung) sowie Erfahrungen im Labor- und Forschungsbau mit Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzverordnung, Laserschutzverordnung bzw. nach Atomgesetz bewertet. In der Wertungsmatrix wird schließlich das arithmetische Mittel der einzelnen Kategorien aller eingereichten Referenzprojekte des Projektteams im Bereich Technische Ausrüstung gebildet.
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Zusätzliche Referenzen des Projektteams im Bereich der Technischen Ausrüstung im Bereich Bunker- sowie schwierigen Kavernenbau werden zusätzlich positiv gewertet, stellen jedoch kein Ausschlusskriterium dar.
Die geforderten Angaben zu den persönlichen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters, sowie des Projektteams im Bereich der Technischen Ausrüstung müssen unter Zuhilfenahme des beiliegenden Formblattes für Referenzen (Projektdatenblatt) eingereicht werden. Es ist dabei für jede Referenz ein separates Formblatt zu verwenden.
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C) Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen: (Bearbeitungszeitraum: abgeschlossene Projektstufen im Zeitraum 1.1.2006-31.3.2016):
Es müssen mindestens 3 Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (jeweils max. 3 Seiten DIN A 4; hierin enthaltene Abbildungen oder Plandarstellungen dürfen max. das Format DIN A3 besitzen), anhand derer die fachliche Eignung für die zu vergebenden Leistungen besonders deutlich wird.
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Eine bereits erbrachte Leistung ist mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen vergleichbar, wenn Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 für komplexe Hochbauprojekte erbracht wurden. Projektsteuerungsleistungen für Hallen- oder Logistikgebäude sind mit den in diesem Verfahren zu vergebenden Leistungen nicht vergleichbar.
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Sollten die erbrachten Projektsteuerungsleistungen für Labor- oder Forschungsgebäude erbracht worden sein, so wird dies im Rahmen der Wertungsmatrix positiv bewertet.
Die Referenzprojekte des Bewerbers werden in den Kategorien erbrachter Leistungsumfang, Bruttogrundfläche BGF, Fertigstellungstermin (bezogen auf die erbrachte Leistung) sowie Erfahrungen im Forschungs- bzw. Laborbau bewertet. In der Wertungsmatrix wird schließlich das arithmetische Mittel der einzelnen Kategorien aller eingereichten Referenzprojekte des Bewerbers gebildet.
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Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen abgeschlossene Projektstufen in den einzelnen Handlungsbereichen durch den Bewerber erbracht wurden. Sollten Sie ein laufendes Projekt als Referenz angeben wollen, so werden nur die bisher abschließend bearbeiteten Projektstufen bewertet. Die abgeschlossenen Projektstufen sind unter Angabe des Fertigstellungstermins sowie der bearbeiteten Handlungsbereiche eindeutig zu benennen.
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Soll ein Bauprogramm mit mehreren Einzelmaßnahmen unterschiedlicher Größe, unterschiedlichen Umfangs der Leistungserbringung sowie unterschiedlicher Bearbeitungsstände als eine Referenz eingereicht werden, so ist folgendes zu beachten:
— Für alle Einzelmaßnahmen des Bauprogramms sind die vorgenannten Angaben zu Referenzen unter Zuhilfenahme des beiliegenden Formblattes für Referenzen anzugeben. Es ist eindeutig kenntlich zu machen, welche Maßnahmen Bestandteil des Bauprogramms sind.
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— Die Bewertung der Referenz „Bauprogramm“ ergibt sich dann aus dem arithmetischen Mittel der Bewertung der Einzelmaßnahmen des Bauprogramms.
— Es steht dem Bewerber frei, auch Einzelmaßnahmen eines Bauprogramms als Referenz anzugeben.
— Gleiches gilt für den Fall, dass ein Bauprogramm als persönliche Referenz des Projektleiters und/oder des stellvertretenden Projektleiters sowie des Projektteams im Bereich Technische Ausrüstung eingereicht werden.
Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind jeweils erforderlich:
— Benennung des Bauvorhabens inkl. kurzer Projektbeschreibung in Wort und Bild,
— Ansprechpartner des sich bewerbenden Büros (Name, Anschrift, Kontaktdaten),
— Ansprechpartner Bauherr (Name, Anschrift, Kontaktdaten),
— Angabe der Netto-Baukosten (KG 200-600), sofern diese bekannt gegeben werden dürfen,
— Angabe der Bruttogrundfläche BGF,
— Angabe der Projekttermine (Gesamtprojektlaufzeit, Bauzeit, Übergabetermin etc.),
— Fertigstellungstermin bezogen auf die im Referenzprojekt erbrachte Leistung resp. die abschließend bearbeiteten Leistungsstufen in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9 bzw. die abschließend bearbeiteten Leistungsphasen gem. HOAI,
— Referenzschreiben des Auftraggebers – soweit vorhanden,
— Angabe des erbrachten Leistungsumfangs (Leistungsstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft Nr. 9, 2014 bzw. Prozenpunkte gem. HOAI).
Die Bewertung der Referenzen des Bewerbers und der persönlichen Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters sowie des Projektteams im Bereich der Technischen Ausrüstung erfolgen analog nach der beschriebenen Systematik.
Die geforderten Angaben zu den persönlichen Referenzen des Bewerbers, des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters sowie des Projektteams im Bereich Technische Ausrüstung müssen unter Zuhilfenahme des jeweils beiliegenden Formblattes für Referenzen (Projektdatenblatt) eingereicht werden. Es ist dabei für jede Referenz ein separates Formblatt zu verwenden.
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D) Anzahl und Zusammensetzung der Mitarbeiter des Unternehmens.
Der Bewerber hat im Bewerbungsbogen Angaben über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten gesamt, der Anzahl seiner Führungskräfte (ab Ebene Projektleitung), der Anzahl der fest angestellten Projektsteuerer (Architekten/Ingenieure) und seiner freien Mitarbeiter (§ 5 (5) d VOF) zu machen.
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E) Qualitätssicherung/Qualitätsmanagement:
Der Bewerber hat darüber hinaus die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität zu beschreiben (§ 5 (5) f VOF) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (§ 5 (5) h VOF).
Das im Unternehmen ggf. eingesetzte Qualitätsmanagement- bzw. Qualitätssicherungssystem (ISO 9001- oder eigene QM- bzw. QS-Systeme) ist durch den Bewerber zu benennen und die wesentlichen Inhalte inkl. Angaben zu einer ggf. existierenden Zertifizierung kurz zu beschreiben.
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Mindeststandards:
Zu B) und C):
Der Bearbeitungszeitraum der Referenzobjekte (persönliche Referenzen des Projektleiters und des stellv. Projektleiters sowie Referenzen des Bewerbers und des Projektteams im Bereich Technische Ausrüstung) erstreckt sich auf den Zeitraum 01.01.2006-31.03.2016. Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung und sind nur dann als wertbar einzustufen, als abgeschlossene Projektstufen bzw. abgeschlossene Leistungsphasen in diesem Zeitraum fertig gestellt wurden.
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Zu A):
a) Der in den Bewerbungsunterlagen benannte Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen an den Verhandlungsgesprächen, die voraussichtlich in der 25. KW 2016 stattfinden, teilnehmen. Ein Austausch des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im laufenden Vergabeverfahren führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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b) Der vorgesehene Projektleiter und sein Stellvertreter müssen zwingend eine abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschulausbildung (TU/TH/FH) sowie eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Projektleiter/projektleitender Projektsteuerer/stellv. Projektleiter nachweisen. Fehlt dieser Nachweis, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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c) Die verantwortlichen Ansprechpartner und Projektbearbeiter Versorgungstechnik (PB-V) und Elektrotechnik (PB-E) aus dem Projektteam im Bereich der Technischen Ausrüstung müssen zwingend eine abgeschlossene, möglichst fachbezogene Hochschulausbildung (TU/TH/FH) sowie eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung nachweisen. Fehlt dieser Nachweis, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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Zu B):
a.) Es müssen für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter jeweils mindestens zwei persönliche und wertbare Referenzen eingereicht werden. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
b.) Es müssen für das Projektteam im Technischen Bereich ausreichend wertbare Referenzen eingereicht werden, die die Erbringung der Leistungsphasen 5, 6 und 8 im Leistungsbild Technische Ausrüstung nachweisen. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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Zu C):
Es müssen mindestens 3 wertbare Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Leistungen mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (jeweils max. 3 Seiten DIN A 4; hierin enthaltene Abbildungen oder Plandarstellungen dürfen max. das Format DIN A3 besitzen), anhand derer die fachliche Eignung für die zu vergebenden Leistungen besonders deutlich wird. Ist dies nicht der Fall, ist die Bewerbung zwingend auszuschließen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers mit einer Deckungssumme von min. 3 000.000 EUR für Personenschäden und von min. 5.000.000 EUR für sonstige Schäden im Auftragsfall bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Der Auftragnehmer muss eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragslaufzeit unterhalten und ist verpflichtet, dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Wird eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, so muss diese Erklärung im Auftragsfalle auftragsbezogen auf die Arbeitsgemeinschaft ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich der anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft abdecken.
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Es ist ausreichend, mit der Bewerbung eine Zusage der Versicherung ohne Vorbehalte, den geforderten
Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorzulegen. Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Auf Antrag des AN werden Abschlagszahlungen für die nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen und Nebenkosten einschließlich des darauf entfallenden bzw. dazu ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrages gewährt. Die Forderungsaufstellung (Abschlagsrechnung) muss prüffähig sein.
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Abschlagszahlungen werden 18 Werktage nach Zugang der prüffähigen Abschlagsrechnung bzw. der Versendung der Ersatzabschlagsrechnung fällig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Teilnahme von Bietergemeinschaften (BG) ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung gegenüber dem Auftraggeber verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist nachvollziehbar darzustellen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der nach III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Nachweise, auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, die zusammen mit der Wertungssystematik in der Aufforderung zur Teilnahme am Wettbewerb aufgeführt und näher erläutert ist. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT
Name: LBB – Niederlassung Koblenz
Postanschrift: Hofstraße 257a
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56077
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle FbT
URL der Teilnahme: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
URL der Dokumente: http://www.vergabe.rlp.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen:
Mehrfachbewerbungen führen in der Regel zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
2.) Zu Bietergemeinschaften:
2.1) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
2.2) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
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2.3) Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.
3.) Zu Unteraufträgen:
3.1) Beabsichtigt der Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmer zu bedienen, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen in seiner Bewerbung bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er die Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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3.2) Die Leistungsabgrenzung bei Unterbeaufragungen ist darzustellen. Die Funktionen, Abläufe und Zuständigkeiten des Bewerbers und seines/seiner Subunternehmer sind in einem Organigramm, welches dem Teilnahmeantrag beizufügen ist, nachvollziehbar darzustellen.
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3.3) Für jeden vorgesehenen Subunternehmer ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen. Auch sind die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen von jedem Subunternehmer einzureichen.
3.4) Der prozentuale Anteil der Unteraufträge an der Gesamtleistung ist darzustellen.
4) Zu Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz www.vergabe.rlp.de ab sofort, bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (Ziff. IV.3.4)) bzw. zum Eröffnungstermin (Ziff. IV.3.8)) herunter geladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes.
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5.) Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zur Verfügung gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Die Bewerbung selbst muss zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag eingereicht werden.
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Das Formular „Teilnahmeantrag“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses oder ist es nicht unterschrieben, ist die Bewerbung ganz ausschließen. Dasselbe gilt für den Bewerbungsbogen.
Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen. Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet.
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Der Bewerbungsbogen sowie die Eigenerklärungen und Nachweise zur Erfüllung der Mindestvoraussetzungen sind vollständig auszufüllen und eigenhändig von einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen. Faksimile-Unterschriften sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.
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Der Teilnahmeantrag muss die in den Vergabeunterlagen geforderten Erklärungen und Angaben enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Falsche und fehlende Unterlagen können zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.
Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise von allen Bewerbern, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (Ziff. IV.3.4)) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers.
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Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer RLP – Ministerium für Wirtschaft Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftstr. 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131/16-2234 📞
Internetadresse: http://www.mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131/16-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig(§ 107 Abs. 3 GWB), soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 070-122616 (2016-04-05)