Abbau und modifizierter Wiederaufbau der Steinmeyer-Orgel

Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M

Das Sammlungsgebäude des Deutschen Museums auf der Museumsinsel wird ab Sommer 2016 im Rahmen der Zukunftsinitiative Deutsches Museum umfassend saniert und modernisiert. Zur Vorbereitung der baulichen Maßnahmen werden nach und nach alle Ausstellungsbereiche des Deutschen Museums beräumt. Ein Teil der Exponate wird in externe Depots verbracht. Der Auftrag betrifft den Abbau und Wiederaufbau der Steinmeyer-Orgel aus der Musiksammlung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-04 Auftragsbekanntmachung
2016-06-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Orgeln
Menge oder Umfang:
Die Orgel ( II / 11 ) mit elektropneumatischer Traktur wurde dem Deutschen Museum 1923 von der Firma Steinmeyer gestiftet und repräsentiert den damals aktuellen Orgeltyp. Das Instrument besitzt 10 Register, zahlreiche Spielhilfen, ein Röhrenglockenspiel sowie Schwellwerk und Walze und ist als „Fernorgel“ konzipiert. Spieltisch und Orgelwerk befanden sich ursprünglich an unterschiedlichen Wänden des Musiksaals, bei einem späteren Umbau wurde der der Spieltisch unter das Orgelwerk gesetzt. Das Schwellwerk mit 5 Registern und Jalousieschweller sowie die Windversorgung sind in den im Norden an den Musiksaal anschließenden Hauptturm platziert, während sich die Windladen des 1. Manuals und des Pedals im Musiksaal befinden. Das von dem bekannten Architekten Richard Berndl entworfene Gehäuse ist, ebenso wie der zu öffnende Spieltisch, weitgehend offen, um einen Einblick in die Technik der Orgel zu ermöglichen. Das Gehäuse ist nicht tragend, sondern wurde nachträglich vorgeblendet. Die Windladen liegen auf einer Kragplatte aus Beton. Im Rahmen der Neugestaltung der Musikinstrumentenausstellung soll die ursprüngliche Anordnung von wieder hergestellt werden.Bauseits erfolgen die Herstellung des Aufstellungsortes für den Spieltisch, des Kabelkanals für die Verbindung von Spieltisch und Orgelwerk, der Elektroanschlüsse für Gebläse und Beleuchtung, die Instandsetzung der Gehäusefassung, das Anbringen eines Vorhangs nach historischem Vorbild, die Rekonstruktion der ursprünglichen Unterbau-Vertäfelung mit drei Sitzgelegenheiten sowie die brandschutztechnische Einhausung von Schwellwerk und Windversorgung.Leistungen beim Abbau (13. – 30.6.2016):1. Abbau der Orgel: fachgerechte Demontage, Sicherung loser Teile, Trockenreinigung, Vorbereitung aller Bauteile (außer Gehäuse) für den Transport.2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums.3. Einlagerung im Depot: Sichere Lagerung aller Bau- und Zubehörteile (evtl. Anfertigung von Lagervorrichtungen), Aufbau der Windladen, Staubschutz.4. Dokumentation beim Abbau durch Fotos und ergänzende Beschreibungen: Vorzustand, Abbauvorgang, nach dem Ausbau Detailfotos der einzelnen Bauteile und der Pfeifenreihen.Leistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum (1. Halbjahr 2019):1. Planerische Vorbereitungen: Werkplanung für Aufbau des Spieltisches, Einbau einer elektronischen Relaisschaltung, Anschluss der vorhandenen Windladenkabel im Schaltschrank, Einbau der neuen Verbindungskabel in bauseits vorhandenen Kabelkanal zum Spieltisch, Anschluss an den vorhandenen Anschlussbrettern im Spieltisch2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau: Transportvorbereitung Transport, Nachreinigung aller Teile im Museum, Durchführung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen entsprechend Werkplanung, Aufbau von Orgelwerk, Gehäuseoberteil und Spieltisch, Funktionswiederherstellung und -prüfung, Stimmtonhöhe und Temperierung, Ausgleich von Intonationsmängeln.3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungs-/Instandsetzungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und Bild.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Orgeln 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl
Postanschrift: Museumsinsel 1
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutsches-museum.de 🌏
E-Mail: vergabe@deutsches-museum.de 📧
Telefon: +49 892179385 📞
Fax: +49 892179549 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 070-122723
ABl. S-Ausgabe: 70
Zusätzliche Informationen
1. Besichtigung des Ausführungsortes Vor Abgabe des Angebots ist der Ort der Ausführung vom Bewerber zwingend zu besichtigen. Kosten hierfür werden nicht erstattet. Spätest möglicher Termin hierfür ist am 27.5.2016. Terminanfragen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: vergabe-sam@deutsches-museum.de. Zu dem Besichtigungstermin hat der Bieter die Anlage „Nachweis der Objektbesichtigung“ mit seinen Daten ausgefüllt mitzubringen. Nach dem Besichtigungstermin erfolgt die Unterzeichnung durch einen Mitarbeiter oder Beauftragten des Deutschen Museums. Das vom Deutschen Museum unterzeichnete Dokument ist als Nachweis dem Angebot beizulegen. 2. Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe: Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich: · elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download; · von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail. Die Angebotsabgabe ist möglich: · elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente; · schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle. 3. Der Bieter hat bei Angebotsabgabe einen Projektleiter und einen Stellvertreter zu benennen. Hierzu ist die entsprechende Bietererklärung auszufüllen. Der Projektleiter muss während der gesamten Laufzeit des Auftrags als Ansprechperson auf Seiten des Auftragnehmers zur Verfügung stehen und hat bei allen Arbeiten auf dem Gelände des Deutschen Museums immer vor Ort zu sein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Sammlungsgebäude des Deutschen Museums auf der Museumsinsel wird ab Sommer 2016 im Rahmen der Zukunftsinitiative Deutsches Museum umfassend saniert und modernisiert. Zur Vorbereitung der baulichen Maßnahmen werden nach und nach alle Ausstellungsbereiche des Deutschen Museums beräumt. Ein Teil der Exponate wird in externe Depots verbracht. Der Auftrag betrifft den Abbau und Wiederaufbau der Steinmeyer-Orgel aus der Musiksammlung.
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Menge oder Umfang:
Die Orgel ( II / 11 ) mit elektropneumatischer Traktur wurde dem Deutschen Museum 1923 von der Firma Steinmeyer gestiftet und repräsentiert den damals aktuellen Orgeltyp. Das Instrument besitzt 10 Register, zahlreiche Spielhilfen, ein Röhrenglockenspiel sowie Schwellwerk und Walze und ist als „Fernorgel“ konzipiert. Spieltisch und Orgelwerk befanden sich ursprünglich an unterschiedlichen Wänden des Musiksaals, bei einem späteren Umbau wurde der der Spieltisch unter das Orgelwerk gesetzt. Das Schwellwerk mit 5 Registern und Jalousieschweller sowie die Windversorgung sind in den im Norden an den Musiksaal anschließenden Hauptturm platziert, während sich die Windladen des 1. Manuals und des Pedals im Musiksaal befinden. Das von dem bekannten Architekten Richard Berndl entworfene Gehäuse ist, ebenso wie der zu öffnende Spieltisch, weitgehend offen, um einen Einblick in die Technik der Orgel zu ermöglichen. Das Gehäuse ist nicht tragend, sondern wurde nachträglich vorgeblendet. Die Windladen liegen auf einer Kragplatte aus Beton. Im Rahmen der Neugestaltung der Musikinstrumentenausstellung soll die ursprüngliche Anordnung von wieder hergestellt werden.
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Bauseits erfolgen die Herstellung des Aufstellungsortes für den Spieltisch, des Kabelkanals für die Verbindung von Spieltisch und Orgelwerk, der Elektroanschlüsse für Gebläse und Beleuchtung, die Instandsetzung der Gehäusefassung, das Anbringen eines Vorhangs nach historischem Vorbild, die Rekonstruktion der ursprünglichen Unterbau-Vertäfelung mit drei Sitzgelegenheiten sowie die brandschutztechnische Einhausung von Schwellwerk und Windversorgung.
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Leistungen beim Abbau (13. – 30.6.2016):
1. Abbau der Orgel: fachgerechte Demontage, Sicherung loser Teile, Trockenreinigung, Vorbereitung aller Bauteile (außer Gehäuse) für den Transport.
2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums.
3. Einlagerung im Depot: Sichere Lagerung aller Bau- und Zubehörteile (evtl. Anfertigung von Lagervorrichtungen), Aufbau der Windladen, Staubschutz.
4. Dokumentation beim Abbau durch Fotos und ergänzende Beschreibungen: Vorzustand, Abbauvorgang, nach dem Ausbau Detailfotos der einzelnen Bauteile und der Pfeifenreihen.
Leistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum (1. Halbjahr 2019):
1. Planerische Vorbereitungen: Werkplanung für Aufbau des Spieltisches, Einbau einer elektronischen Relaisschaltung, Anschluss der vorhandenen Windladenkabel im Schaltschrank, Einbau der neuen Verbindungskabel in bauseits vorhandenen Kabelkanal zum Spieltisch, Anschluss an den vorhandenen Anschlussbrettern im Spieltisch
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2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau: Transportvorbereitung Transport, Nachreinigung aller Teile im Museum, Durchführung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen entsprechend Werkplanung, Aufbau von Orgelwerk, Gehäuseoberteil und Spieltisch, Funktionswiederherstellung und -prüfung, Stimmtonhöhe und Temperierung, Ausgleich von Intonationsmängeln.
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3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungs-/Instandsetzungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und Bild.
Referenznummer: 16.077.00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Museumsinsel 1, 80538 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Erklärung des Bieters,
— dass über das Vermögen des Bieters nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
— dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet;
— dass der Bieter in eigener Person bzw. durch einen verantwortlich Handelnden im Rahmen der wirtschaftlichen Betätigung nicht wegen eines Verstoßes gegen
§ 5 Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder einer diese ersetzende (Nachfolge-)Regelung mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist oder, falls dies geschehen ist, in einer Anlage zum Angebot geeignete Nachweise zur Wiederherstellung seiner Zuverlässigkeit beifügt werden;
die in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Strafbestimmungen rechtkräftig verurteilt worden ist; dass gegen ihn in eigener Person bzw. einen seiner verantwortlich Handelnden keine relevante, nach § 149 Abs. 2 Gewerbeordnung einzutragende vollziehbare bzw. nicht mehr anfechtbare Entscheidung bzw. rechtskräftige Verurteilung vorliegt;
— dass er Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat;
— dass er keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u. a. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, begangen hat;
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— dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist, und er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt.
(2) Handelsregisterauszug bzw. entsprechende Bescheinigung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist (Kopie genügt).
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(3) Bietererklärung zur wirtschaftlichen und rechtlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen.
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Erklärung in Bezug auf die die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Erklärung über den Umsatz der vergangenen 3 Geschäftsjahre, netto, sowie Umsatz der vergangenen 3 Geschäftsjahre, netto;
(2) Angabe der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren und heute, aufgegliedert nach Berufsgruppen;
(3) Eintragung über Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bieters;
(4) Gründungsdatum des Bieterunternehmens;
(5) Name des Geschäftsführers;
(6) Nachweis (Kopie) über eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadensfall: Sachschäden: 1 000 000 EUR, Personenschäden: 2 000 000 EUR.
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben und Angaben zu machen.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Erklärungen und Angaben in Bezug auf die die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Haftpflichtversicherung wie beschrieben. Alternativ genügt eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsunternehmens (nicht Versicherungsmaklers) über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter hat seine Fachkenntnis im Umgang mit wertvollen historischen Orgeln nachzuweisen. Beim Ab- und Wiederaufbau der Orgel kommt es auf den sorgsamen Umgang mit den Objekten, die Befähigung zum Umbau einzelner Komponenten unter Wahrung der erforderlichen Präzision sowie die Wiederherstellung des einzigartigen Klangs des Instrumentes an.
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Anforderungen an die Referenzen:
Bei dem ausgeschriebenen Auftrag sind folgende Kenntnisse (Buchstaben a) bis d)) von Bedeutung:
a) Zerstörungsarmer Abbau und Wiederaufbau einer Orgel,
b) Erstellen eines Restaurierungsberichts, aus dem mindestens vorherige Schäden und durchgeführte Maßnahmen hervorgehen.
c) Wiedereinrichtung der Spielbarkeit bei mehrmanualigen elektropneumatischen oder pneumatischen Orgeln
Der Nachweis dieser Fachkenntnisse erfolgt anhand von Referenzobjekten.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen zu überprüfen.
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben und Angaben zu machen.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Erklärungen und Angaben in Bezug auf die die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Mindeststandards:
Zugelassen sind Referenzobjekte aus den letzten 10 Jahren (2006 bis 2016) unter der Voraussetzung, dass die wesentlichen Mitarbeiter noch zur Verfügung stehen.
Es sind zwei der Kenntnisse aus den Buchstaben a) bis c) nachzuweisen, darunter zwingend Buchstabe c). Mindestens ein Referenzobjekt ist zu nennen. Die Kenntnisse können auch in verschiedenen Referenzobjekten nachgewiesen werden.
Angaben zu den Referenzobjekten sind zwingend in dem zur Verfügung gestellten Formular des Auftraggebers vorzunehmen. Um als geeignet im Sinne dieses Verfahrens zu gelten, muss aus der Referenz folgendes hervorgehen:
1. Bezeichnung des Referenzobjektes;
2. Auftraggeber;
3. Ort;
4. Ausführungszeit (Zeitraum 2006-2016);
5. Auftragssumme;
6. Anzahl der Manuale und Register;
7. zusammenfassende Charakterisierung der Arbeiten (Beispiel: Restaurierung mit Ergänzung des Gehäuses, Rekonstruktion von 3 Registern, Instandsetzung der Traktur, Wiederherstellung einer stilgerechten Windanlage);
8. Beschreibung der Gesichtspunkte des Auftrags;
9. Angabe, ob die Mitarbeiter, die das Referenzobjekt im Wesentlichen bearbeitet haben, noch beim Bieter beschäftigt sind;
10. Vertragsverhältnis (Auftragnehmer, Nachunternehmer oder Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft);
11. fachliche Aufsicht (Auftraggeber/Institution mit Ansprechpartner und Kontaktadresse).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bürgschaft für Vertragserfüllung und Mängelansprüche nach VOL/A, 5 % der Bruttoauftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung nach Leistungsfortschritt, VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so muss diese die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter annehmen. Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben innerhalb des Leistungsumfangs zu beschreiben.
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Eine Änderung der Person der Bieter oder der Bietergemeinschaft ist nach Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr zulässig und hat den Ausschluss der betreffenden Bieter/Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften und Einzelbieter, sofern sie nicht bereits mit dem Angebot nachweisen, dass sie durch organisatorische oder personelle Maßnahmen sichergestellt haben, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen ist.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Verkehrssprache auf der Baustelle zwischen Auftraggeber bzw. dessen Beauftragten, den Vertretern der Firmen und den Behörden ist Deutsch.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-06-03 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-05-03 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Michael Haider
Internetadresse: www.deutsches-museum.de 🌏
Name: Beim Auftraggeber, dort über vergabe@deutsches-museum.de
Postanschrift: Siehe offizielle Bezeichnung
Postort: Siehe offizielle Bezeichnung
Name: Entweder bei www.evergabe-online.de oder beim Auftraggeber, dort über vergabe@deutsches-museum.de
Entweder über www.evergabe-online.de oder schriftlich an den Auftraggeber (Adresse siehe Ziffer I.1))
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-06-13 📅
Datum des Endes: 2019-06-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-23 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 16.077.00
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2016/S 016-024412
Zusätzliche Informationen
1. Besichtigung des Ausführungsortes
Vor Abgabe des Angebots ist der Ort der Ausführung vom Bewerber zwingend zu besichtigen. Kosten hierfür werden nicht erstattet. Spätest möglicher Termin hierfür ist am 27.5.2016.
Terminanfragen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: vergabe-sam@deutsches-museum.de.
Zu dem Besichtigungstermin hat der Bieter die Anlage „Nachweis der Objektbesichtigung“ mit seinen Daten ausgefüllt mitzubringen. Nach dem Besichtigungstermin erfolgt die Unterzeichnung durch einen Mitarbeiter oder Beauftragten des Deutschen Museums. Das vom Deutschen Museum unterzeichnete Dokument ist als Nachweis dem Angebot beizulegen.
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2. Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe:
Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich:
· elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download;
· von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail.
Die Angebotsabgabe ist möglich:
· elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente;
· schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle.
3. Der Bieter hat bei Angebotsabgabe einen Projektleiter und einen Stellvertreter zu benennen. Hierzu ist die entsprechende Bietererklärung auszufüllen. Der Projektleiter muss während der gesamten Laufzeit des Auftrags als Ansprechperson auf Seiten des Auftragnehmers zur Verfügung stehen und hat bei allen Arbeiten auf dem Gelände des Deutschen Museums immer vor Ort zu sein.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sofern sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Deutschen Museums zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gemäß § 101a GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischen Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Quelle: OJS 2016/S 070-122723 (2016-04-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 23 562 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 111-198296
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 070-122723
ABl. S-Ausgabe: 111

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (80)
2. Arbeitskonzept (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-06-06 📅
Name: Orgelbau Schmid Kaufbeuren e. K.
Postanschrift: An der Halde 3
Postort: Westendorf
Postleitzahl: 87679
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2016/S 111-198296 (2016-06-08)