Abbau und modifizierter Wiederaufbau von zwei Orgeln

Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M

Das Sammlungsgebäude des Deutschen Museums auf der Museumsinsel wird ab Sommer 2016 im Rahmen der Zukunftsinitiative Deutsches Museum umfassend saniert und modernisiert. Zur Vorbereitung der baulichen Maßnahmen werden nach und nach alle Ausstellungsbereiche des Deutschen Museums beräumt. Ein Teil der Exponate wird in externe Depots verbracht. Der Auftrag betrifft den Abbau und Wiederaufbau von zwei Orgeln aus der Musiksammlung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-01-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Orgeln
Menge oder Umfang:
Fachlos 1 – Steinmeyer-OrgelFachlos 2 – Ahrend-OrgelArbeiten an beiden Losen:Leistungen bei Abbau, Transport und Einlagerung1. Abbau der Orgel:2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums3. Einlagerung im Depot4. Dokumentation beim AbbauLeistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum1. Planerische Vorbereitungen2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau3. Dokumentation beim WiederaufbauGenaue Beschreibung siehe bei den einzelnen Losen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Orgeln 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl
Postanschrift: Museumsinsel 1
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutsches-museum.de 🌏
E-Mail: vergabe@deutsches-museum.de 📧
Telefon: +49 892179385 📞
Fax: +49 892179549 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-20 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 016-024412
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
1. Besichtigung des Ausführungsortes Vor Abgabe des Angebots ist der Ort der Ausführung vom Bewerber zwingend zu besichtigen. Kosten hierfür werden nicht erstattet. Spätest möglicher Termin hierfür ist am 24.02.2016. Terminanfragen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: vergabe-sam@deutsches-museum.de Zu dem Besichtigungstermin hat der Bieter die Anlage „Nachweis der Objektbesichtigung“ mit seinen Daten ausgefüllt mitzubringen. Nach dem Besichtigungstermin erfolgt die Unterzeichnung durch einen Mitarbeiter oder Beauftragten des Deutschen Museums. Das vom Deutschen Museum unterzeichnete Dokument ist als Nachweis dem Angebot beizulegen. 2. Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich: · elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download · von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail Die Angebotsabgabe ist möglich · elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente · schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle. d) Der Bieter hat bei Angebotsabgabe einen Projektleiter und einen Stellvertreter zu benennen. Hierzu ist die entsprechende Bietererklärung auszufüllen. Der Projektleiter muss während der gesamten Laufzeit des Auftrags als Ansprechperson auf Seiten des Auftragnehmers zur Verfügung stehen und hat bei allen Arbeiten auf dem Gelände des Deutschen Museums immer vor Ort zu sein.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Sammlungsgebäude des Deutschen Museums auf der Museumsinsel wird ab Sommer 2016 im Rahmen der Zukunftsinitiative Deutsches Museum umfassend saniert und modernisiert. Zur Vorbereitung der baulichen Maßnahmen werden nach und nach alle Ausstellungsbereiche des Deutschen Museums beräumt. Ein Teil der Exponate wird in externe Depots verbracht. Der Auftrag betrifft den Abbau und Wiederaufbau von zwei Orgeln aus der Musiksammlung.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Fachlos 1 – Steinmeyer-Orgel
Kurze Beschreibung:
Die Orgel ( II / 11 ) mit elektropneumatischer Traktur wurde dem Deutschen Museum 1923 von der Firma Steinmeyer gestiftet. Sie repräsentierte gemäß dem grundsätzlichen Konzept des Deutschen Museums, historische und aktuelle Technik zu zeigen, den 1923 aktuellen Orgeltyp. Das Instrument, das zehn Register, zahlreiche Spielhilfen, ein Röhrenglockenspiel sowie Schwellwerk und Walze besitzt, wurde als „Fernorgel“ konzipiert: Um zu zeigen, dass sich bei diesem Spieltisch und Orgelwerk nicht in unmittelbarer Nähe zueinander befinden müssen, wurden der Spieltisch an die südliche, das Orgelwerk an die nördliche Wand des Musiksaals platziert. Erst beim Umbau des Musiksaals Ende der 1930er Jahre wurde der Spieltisch unter das Orgelwerk gesetzt. Das Schwellwerk mit 5 Registern und Jalousieschweller sowie die Windversorgung sind in den im Norden an den Musiksaal anschließenden Hauptturm platziert, während sich die Windladen des 1. Manuals und des Pedals im Musiksaal befinden. Das von dem bekannten Architekten Richard Berndl entworfene Gehäuse ist gemäß den Vorgaben des Deutschen Museums weitgehend offen, um, ebenso wie der zu öffnende Spieltisch, einen Einblick in die Technik der Orgel zu ermöglichen. Das Gehäuse ist nicht tragend, sondern wurde nachträglich vorgeblendet. Die Windladen liegen auf einer Kragplatte aus
Beton.Im Rahmen der Neugestaltung der Musikinstrumentenausstellung werden folgende Veränderungen vorgenommen: Der Spieltisch wird an die Südwand des Musiksaals versetzt und so die ursprüngliche Anordnung wieder hergestellt werden. Der Aufstellungsort für den Spieltisch, der Kabelkanal für die Verbindung von Spieltisch und Orgelwerk und die Elektroanschlüsse für Gebläse und Beleuchtung werden bauseits hergestellt. Die ursprüngliche Unterbau-Vertäfelung mit drei Sitzgelegenheiten wird von der hauseigenen Schreinerwerkstätte rekonstruiert. Die Instandsetzungsarbeiten an der Gehäusefassung und die Anbringung eines Vorhangs nach historischem Vorbild erfolgen ebenfalls bauseits.Die Einhausung von Schwellwerk und Windversorgung, die sich im Hauptturm befindet, wird bauseits durch eine F90-Ummantelung brandschutztechnisch ertüchtigt.
Beton.
Im Rahmen der Neugestaltung der Musikinstrumentenausstellung werden folgende Veränderungen vorgenommen: Der Spieltisch wird an die Südwand des Musiksaals versetzt und so die ursprüngliche Anordnung wieder hergestellt werden. Der Aufstellungsort für den Spieltisch, der Kabelkanal für die Verbindung von Spieltisch und Orgelwerk und die Elektroanschlüsse für Gebläse und Beleuchtung werden bauseits hergestellt. Die ursprüngliche Unterbau-Vertäfelung mit drei Sitzgelegenheiten wird von der hauseigenen Schreinerwerkstätte rekonstruiert. Die Instandsetzungsarbeiten an der Gehäusefassung und die Anbringung eines Vorhangs nach historischem Vorbild erfolgen ebenfalls bauseits.
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Die Einhausung von Schwellwerk und Windversorgung, die sich im Hauptturm befindet, wird bauseits durch eine F90-Ummantelung brandschutztechnisch ertüchtigt.
Menge oder Umfang: 1. Abbau der Orgel:— fachgerechte Demontage Spieltisch, Pfeifen, Windladen, Traktur (Kabel, Bleirohre, soweit erforderlich), Schweller und Schwellerapparat, Glockenspiel, Windanlage mit allen Kondukten, Gleichrichter und Gehäuse.— Sicherung loser Teile,— Trockenreinigung aller Teile,— Vorbereitung aller Bauteile außer dem Gehäuse für den sach- und fachgerechten Transport.2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums3. Einlagerung im Depot— Sichere Lagerung aller Bau- und Zubehörteile; evtl. Anfertigung von Lagervorrichtungen.— Aufbau der Windladen mit montierten Stöcken und Rastern im Depot auf dem Boden, stehende Lagerund der Pfeifen in den Rastern stehend gelagert werden. (Dazu Anfertigung von Windladenlager und Rasterbefestigungen).— Alle Bauteile sind sachgerecht gegen Staub zu schützen, z.B. durch eine Einhausung mit dampfdiffusionsoffenem, wasserbeständigem Vliesstoff aus PE-HD. Dafür sind entsprechende Gestelle zu fertigen.4. Dokumentation beim Abbau— Fotos und ggf. Beschreibung des Vorzustands insbesondere von Stellen, die nach dem Wiederaufbau verändert sein werden (z.B. Anschlüsse der abzutrennenden Bleirohre, Elektrokabel etc.) vor und während des Abbaus,— Dokumentation von Schäden, die vor und während des Abbaus festgestellt werden, durch Text und Foto, ergänzend zur Vorzustandsdokumentation des Deutschen Museums— Dokumentation des Abbauvorgangs insbesondere im Hinblick auf Befestigungen und Verbindungen, die gelöst werden, und ihre Reihenfolge, in Text und Fotos,— Detailfotos der einzelnen Bauteile nach dem Ausbau, insbesondere der im eingebauten Zustand nicht sichtbaren Bereiche wie Stockunterseiten, Windladenoberseiten, Kanalverbindungen, Kabelführungen etc.,— Gesamtaufnahmen der einzelnen Pfeifenreihen im ausgebauten Zustand.Leistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum1. Planerische Vorbereitungen:— Die durchzuführenden Instandsetzungsmaßnahmen sind aufzulisten und zu beschreiben und mit dem Auftraggeber abzustimmen.— Werkplanungo Aufbau des Spieltisches auf einem vom DM neu angefertigten Podest auf der Südseite des Musiksaales.o Einbau einer elektronischen Relaisschaltung (evtl. mit eigener Stromversorgung) mit Funkenlöschung für Spiel- und Registertraktur in einem Schaltschrank in der Balgkammer.o Anschluss der vorhandenen Windladenkabel im Schaltschrank, Einbau der neuen Verbindungskabel in bauseits vorhandenen Kabelkanal zum Spieltisch, Anschluss an den vorhandenen Anschlussbrettern im Spieltisch2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau— Vorbereitung aller Bauteile außer dem Gehäuse für den sach- und fachgerechten Transport.— Sach- und fachgerechter Transport aller Orgelteile außer dem Gehäuse zum Aufstellungsort im Musiksaal des Sammlungsgebäudes,— Nachreinigung aller Teile im Museum,— Durchführung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen an allen Bauteilen,— Aufbau des Orgelwerks wie geplant und abgestimmt, insbesondere Aufbau des Gehäuseoberteils, des Orgelwerkes am ursprünglichen Standort, Aufbau und Anschluss des Spieltisches am neuen Standort, Herstellen aller Anschlüsse mit Ausnahme des bauseitigen Starkstromanschlusses, Funktionswiederherstellung und -prüfung (Das Instrument muss mangelfrei funktionieren), Wiederherstellung von originalem Winddruck, Stimmtonhöhe und Temperierung, behutsamer Ausgleich gröberer Intonationsmängel.3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungs-/Instandsetzungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und BildAbbau: 18.4. – 6.5.2016, Wiederaufbau 2019.
1. Abbau der Orgel:
— fachgerechte Demontage Spieltisch, Pfeifen, Windladen, Traktur (Kabel, Bleirohre, soweit erforderlich), Schweller und Schwellerapparat, Glockenspiel, Windanlage mit allen Kondukten, Gleichrichter und Gehäuse.
— Sicherung loser Teile,
— Trockenreinigung aller Teile,
— Vorbereitung aller Bauteile außer dem Gehäuse für den sach- und fachgerechten Transport.
2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums
3. Einlagerung im Depot
— Sichere Lagerung aller Bau- und Zubehörteile; evtl. Anfertigung von Lagervorrichtungen.
— Aufbau der Windladen mit montierten Stöcken und Rastern im Depot auf dem Boden, stehende Lagerund der Pfeifen in den Rastern stehend gelagert werden. (Dazu Anfertigung von Windladenlager und Rasterbefestigungen).
— Alle Bauteile sind sachgerecht gegen Staub zu schützen, z.B. durch eine Einhausung mit dampfdiffusionsoffenem, wasserbeständigem Vliesstoff aus PE-HD. Dafür sind entsprechende Gestelle zu fertigen.
4. Dokumentation beim Abbau
— Fotos und ggf. Beschreibung des Vorzustands insbesondere von Stellen, die nach dem Wiederaufbau verändert sein werden (z.B. Anschlüsse der abzutrennenden Bleirohre, Elektrokabel etc.) vor und während des Abbaus,
— Dokumentation von Schäden, die vor und während des Abbaus festgestellt werden, durch Text und Foto, ergänzend zur Vorzustandsdokumentation des Deutschen Museums
— Dokumentation des Abbauvorgangs insbesondere im Hinblick auf Befestigungen und Verbindungen, die gelöst werden, und ihre Reihenfolge, in Text und Fotos,
— Detailfotos der einzelnen Bauteile nach dem Ausbau, insbesondere der im eingebauten Zustand nicht sichtbaren Bereiche wie Stockunterseiten, Windladenoberseiten, Kanalverbindungen, Kabelführungen etc.,
— Gesamtaufnahmen der einzelnen Pfeifenreihen im ausgebauten Zustand.
Leistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum
1. Planerische Vorbereitungen:
— Die durchzuführenden Instandsetzungsmaßnahmen sind aufzulisten und zu beschreiben und mit dem Auftraggeber abzustimmen.
— Werkplanung
o Aufbau des Spieltisches auf einem vom DM neu angefertigten Podest auf der Südseite des Musiksaales.
o Einbau einer elektronischen Relaisschaltung (evtl. mit eigener Stromversorgung) mit Funkenlöschung für Spiel- und Registertraktur in einem Schaltschrank in der Balgkammer.
o Anschluss der vorhandenen Windladenkabel im Schaltschrank, Einbau der neuen Verbindungskabel in bauseits vorhandenen Kabelkanal zum Spieltisch, Anschluss an den vorhandenen Anschlussbrettern im Spieltisch
2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau
— Sach- und fachgerechter Transport aller Orgelteile außer dem Gehäuse zum Aufstellungsort im Musiksaal des Sammlungsgebäudes,
— Nachreinigung aller Teile im Museum,
— Durchführung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen an allen Bauteilen,
— Aufbau des Orgelwerks wie geplant und abgestimmt, insbesondere Aufbau des Gehäuseoberteils, des Orgelwerkes am ursprünglichen Standort, Aufbau und Anschluss des Spieltisches am neuen Standort, Herstellen aller Anschlüsse mit Ausnahme des bauseitigen Starkstromanschlusses, Funktionswiederherstellung und -prüfung (Das Instrument muss mangelfrei funktionieren), Wiederherstellung von originalem Winddruck, Stimmtonhöhe und Temperierung, behutsamer Ausgleich gröberer Intonationsmängel.
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3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungs-/Instandsetzungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und Bild
Abbau: 18.4. – 6.5.2016, Wiederaufbau 2019.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Fachlos 2 – Ahrend-Orgel
Kurze Beschreibung:
Die Orgel ( II / 17 ) nach norddeutschen Vorbildern der Barockzeit wurde 1995 von Jürgen Ahrend für das Deutsche Museum errichtet. Es ist eine mechanische Schleifladenorgel mit 17 Registern. Die Windversorgung erfolgt über Gebläsemotor und Keilbalg, der sich in einer Fensternische in der Ostwand des Musiksaals neben der Orgel befindet. Die Orgel ist so gestaltet, dass wesentliche Teile für Besucher sichtbar sind bzw. bei Führungen gezeigt werden können: Viele Teile des Gehäuses können geöffnet werden, so dass das Wellenbrett, verschiedene Abstrakten sowie Ventile zu sehen sind, einige Register stehen frei hinter dem Gehäuse, die Bewegung der Schleifen ist
sichtbar.Die Orgel gilt aufgrund ihres Klangs als eine der schönsten Orgeln Münchens und wird regelmäßig von führenden Organistinnen und Organisten sowie Studierenden verschiedener Hochschulen in Konzerten gespielt.In der neuen Dauerausstellung soll die Orgel am selben Platz wieder aufgebaut werden. Die Windversorgung soll in die linke Seitenkammer der Empore verlegt werden (s. Anlage B04). Die Windversorgung ist so anzupassen, dass die Klangcharakteristik der Orgel erhalten bleibt. Die Maueröffnungen für die neue Kanalanlage werden nach Absprache mit dem Orgelbauer bauseits erstellt. Die Elektroanschlüsse (Motor, Schalter, Licht) werden bauseits hergestellt.Ziel ist die Wiederherstellung der Klangcharakteristik des Instruments.
sichtbar.
Die Orgel gilt aufgrund ihres Klangs als eine der schönsten Orgeln Münchens und wird regelmäßig von führenden Organistinnen und Organisten sowie Studierenden verschiedener Hochschulen in Konzerten gespielt.
In der neuen Dauerausstellung soll die Orgel am selben Platz wieder aufgebaut werden. Die Windversorgung soll in die linke Seitenkammer der Empore verlegt werden (s. Anlage B04). Die Windversorgung ist so anzupassen, dass die Klangcharakteristik der Orgel erhalten bleibt. Die Maueröffnungen für die neue Kanalanlage werden nach Absprache mit dem Orgelbauer bauseits erstellt. Die Elektroanschlüsse (Motor, Schalter, Licht) werden bauseits hergestellt.
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Ziel ist die Wiederherstellung der Klangcharakteristik des Instruments.
Menge oder Umfang: 1. Abbau der Orgel:— fachgerechte Demontage:Gehäuse, Spielanlage, Registermechanik, Pfeifen, Windladen, Traktur, Windanlage— Sicherung loser Teile,— Trockenreinigung aller Teile,— Vorbereitung aller Bauteile außer dem Gehäuse für den sach- und fachgerechten Transport.2. Transport in das Außendepot des Deutschen Museums3. Einlagerung im Depot— Sichere Lagerung aller Bau- und Zubehörteile; evtl. Anfertigung von Lagervorrichtungen.— Aufbau der Windladen mit montierten Stöcken und Rastern im Depot auf dem Boden, stehende Lagerund der Pfeifen in den Rastern stehend gelagert werden. (Dazu Anfertigung von Windladenlager und Rasterbefestigungen für Prospekt- und Pedalpfeifen).— Alle Bauteile sind sachgerecht gegen Staub zu schützen, z.B. durch eine Einhausung mit dampfdiffusionsoffenem, wasserbeständigem Vliesstoff aus PE-HD. Dafür sind entsprechende Gestelle zu fertigen.4. Dokumentation beim Abbau— Fotos und ggf. Beschreibung des vorhandenen Zustands— Dokumentation von Schäden, die vor und während des Abbaus festgestellt werden, in Wort und Bild,— Dokumentation des Abbauvorgangs insbesondere im Hinblick auf Befestigungen und Verbindungen, die gelöst werden, und ihre Reihenfolge, in Text und Fotos,— Detailfotos der einzelnen Bauteile nach dem Ausbau, insbesondere der im eingebauten Zustand nicht sichtbaren Bereiche wie Stockunterseiten, Windladenoberseiten, Kanalverbindungen, Kabelführungen etc.,— Gesamtaufnahmen der einzelnen Pfeifenreihen im ausgebauten Zustand.Leistungen beim Wiederaufbau im Ausstellungsraum1. Planerische Vorbereitungen:— Eventuell notwendige Instandsetzungsmaßnahmen sind aufzulisten und zu beschreiben und mit dem Auftraggeber abzustimmen.— Werkplanungo Umbau der Windanlage.o Einbau von Balg und Gebläsemotor in der Balgkammer auf der Emporeo Neuer Kanal von dort zur Orgel mit evtl. zusätzlich nötigen Einrichtungen (Stoßfänger, Regulatoren)2. Rücktransport auf die Museumsinsel und modifizierter Wiederaufbau— Vorbereitung aller Bauteile außer dem Gehäuse für den sach- und fachgerechten Transport.— Sach- und fachgerechter Transport aller Orgelteile außer dem Gehäuse zum Aufstellung-sort im Musiksaal des Sammlungsgebäudes,— Nachreinigung aller Teile im Museum,— Durchführung notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen an allen Bauteilen,— Aufbau des Orgelwerks wie geplant und abgestimmt, insbesondere Aufbau des Orgelwerkes am ursprünglichen Standort, Aufbau und Anschluss der neuen Windanlage, Herstellen aller Anschlüsse, Funktionswiederherstellung und -prüfung (Das Instrument muss mangelfrei funktionieren). Die Pfeifen müssen sprechen, die Stimmung und intonatorische Nacharbeiten gehören nicht zum Auftrag, sondern werden separat vergeben.3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und BildAbbau: 9.5. – 27.5.2016, Wiederaufbau 2019.
— fachgerechte Demontage:Gehäuse, Spielanlage, Registermechanik, Pfeifen, Windladen, Traktur, Windanlage
— Aufbau der Windladen mit montierten Stöcken und Rastern im Depot auf dem Boden, stehende Lagerund der Pfeifen in den Rastern stehend gelagert werden. (Dazu Anfertigung von Windladenlager und Rasterbefestigungen für Prospekt- und Pedalpfeifen).
— Fotos und ggf. Beschreibung des vorhandenen Zustands
— Dokumentation von Schäden, die vor und während des Abbaus festgestellt werden, in Wort und Bild,
— Eventuell notwendige Instandsetzungsmaßnahmen sind aufzulisten und zu beschreiben und mit dem Auftraggeber abzustimmen.
o Umbau der Windanlage.
o Einbau von Balg und Gebläsemotor in der Balgkammer auf der Empore
o Neuer Kanal von dort zur Orgel mit evtl. zusätzlich nötigen Einrichtungen (Stoßfänger, Regulatoren)
— Sach- und fachgerechter Transport aller Orgelteile außer dem Gehäuse zum Aufstellung-sort im Musiksaal des Sammlungsgebäudes,
— Aufbau des Orgelwerks wie geplant und abgestimmt, insbesondere Aufbau des Orgelwerkes am ursprünglichen Standort, Aufbau und Anschluss der neuen Windanlage, Herstellen aller Anschlüsse, Funktionswiederherstellung und -prüfung (Das Instrument muss mangelfrei funktionieren). Die Pfeifen müssen sprechen, die Stimmung und intonatorische Nacharbeiten gehören nicht zum Auftrag, sondern werden separat vergeben.
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3. Dokumentation beim Wiederaufbau: alle Anpassungsmaßnahmen und Aufbauzwischenstände in Plan, Wort und Bild
Abbau: 9.5. – 27.5.2016, Wiederaufbau 2019.
Fachlos 1 – Steinmeyer-Orgel
Fachlos 2 – Ahrend-Orgel
Arbeiten an beiden Losen:
Leistungen bei Abbau, Transport und Einlagerung
1. Planerische Vorbereitungen
3. Dokumentation beim Wiederaufbau
Genaue Beschreibung siehe bei den einzelnen Losen.
Referenznummer: 16.001.00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Museumsinsel 1, 80538 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Erklärung des Bieters,
— dass über das Vermögen des Bieters nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist; dass sich das Unternehmen nicht in der Liquidation befindet;
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— dass der Bieter in eigener Person bzw. durch einen verantwortlich Handelnden im Rahmen der wirtschaftlichen Betätigung nicht wegen eines Verstoßes gegen
§ 5 Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder einer diese ersetzende (Nachfolge-)Regelung mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500,00 EUR belegt worden ist oder, falls dies geschehen ist, in einer Anlage zum Angebot geeignete Nachweise zur Wiederherstellung seiner Zuverlässigkeit beifügt werden;
die in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Strafbestimmungen rechtkräftig verurteilt worden ist; dass gegen ihn in eigener Person bzw. einen seiner verantwortlich Handelnden keine relevante, nach § 149 Abs. 2 Gewerbeordnung einzutragende vollziehbare bzw. nicht mehr anfechtbare Entscheidung bzw. rechtskräftige Verurteilung vorliegt;
— dass er Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten,versprochen oder gewährt hat;
— dass er keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), u. a. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisempfehlungen, Beteiligung an Empfehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, begangen hat;
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— dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist, und er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt.
(2) Handelsregisterauszug bzw. entsprechende Bescheinigung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist (Kopie genügt).
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(3) Bietererklärung zur wirtschaftlichen und rechtlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihr zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Erklärung in Bezug auf die die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
(1) Erklärung über den Umsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre, netto, sowie Umsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre, netto;
(2) Angabe der Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter in den letzten drei Jahren und heute, aufgegliedert nach Berufsgruppen;
(3) Eintragung über Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bieters;
(4) Gründungsdatum des Bieterunternehmens;
(5) Name des Geschäftsführers;
(6) Nachweis (Kopie) über eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadensfall: Sachschäden: 1.000.000 EUR, Personenschäden: 2.000.000 EUR
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihr zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben und Angaben zu machen.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Erklärungen und Angaben in Bezug auf die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Mindeststandards:
Der Nachweis über die Haftpflichtversicherung wie beschrieben. Alternativ genügt eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsunternehmens (nicht Versicherungsmaklers) über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter hat seine Fachkenntnis im Umgang mit wertvollen historischen Orgeln nachzuweisen. (Die Ahrend-Orgel ist zwar nicht historisch, aber gebaut wie eine historische Orgel). Beim Ab- und Wiederaufbau der beiden Orgeln kommt es auf den sorgsamen Umgang mit den Objekten, die Befähigung zum Umbau einzelner Komponenten unter Wahrung der erforderlichen Präzision sowie die Wiederherstellung des einzigartigen Klangs der Instrumente an.
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Anforderungen an die Referenzen für Los 1 – Steinmeyer-Orgel
Bei dem ausgeschriebenen Auftrag sind folgende Kenntnisse (Buchstaben a) bis d)) von Bedeutung:
a) Zerstörungsarmer Abbau und Wiederaufbau einer Orgel (angeben: mit oder ohne Gehäuse),
b) Umgang mit empfindlichen Pfeifen, sei es wegen Dünnwandigkeit, hohem Bleianteil, Alter o.ä.
c) Wiedereinrichtung der Spielbarkeit bei mehrmanualigen elektropneumatischen oder pneumatischen Orgeln
d) Erstellen eines Restaurierungsberichts, aus dem mindestens vorherige Schäden und durchgeführte Maßnahmen hervorgehen
Der Nachweis dieser Fachkenntnisse erfolgt anhand von Referenzobjekten. Zugelassen sind Referenzobjekte aus den letzten zehn Jahren (2006 bis 2015) unter der Voraussetzung, dass die wesentlichen Mitarbeiter noch zur Verfügung stehen.
Für Los 1 sind mindestens zwei Referenzobjekte zu nennen. Davon sind in mindestens einem Referenzobjekt die Buchstaben a) und c) nachzuweisen, in mindestens einem Referenzprojekt ist Buchstabe d) nachzuweisen.
Anforderungen an die Referenzen für Los 2 – Ahrend-Orgel
c) Wiedereinrichtung der Spielbarkeit bei mehrmanualigen mechanischen Orgeln aus der Zeit vor 1870
Für Los 2 sind mindestens zwei Referenzobjekte zu nennen. Davon sind in mindestens einem Referenzobjekt die Buchstaben a), b) und c) nachzuweisen, in mindestens einem Referenzprojekt ist Buchstabe d) nachzuweisen.
Sofern es sich um eine Bietergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft für den von ihr zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Angaben zu machen.
Beruft sich der Bieter oder ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Angebot Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Nach dem Eröffnungstermin sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle die Namen des anderen Unternehmers, dessen Referenzen für die betreffende Teilleistung sowie eine Verpflichtungserklärung innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist einzureichen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Mindeststandards:
Auszufüllende Referenzerklärung zu den Angaben zu Los 1 bzw. Los 2
Angaben zu den Referenzobjekten sind zwingend in dem zur Verfügung gestellten Formular des Auftraggebers vorzunehmen. Um als geeignet im Sinne dieses Verfahrens zu gelten, müssen für jedes angebotene Los mindestens zwei Referenzen vorliegen, die folgende Anforderungen erfüllen:
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1. Bezeichnung des Referenzobjektes
2. Auftraggeber
3. Ort
4. Ausführungszeit (Zeitraum 2006-2015)
5. Auftragssumme
6. Anzahl der Manuale und Register
7. zusammenfassende Charakterisierung der Arbeiten
(Beispiel: Restaurierung mit Ergänzung des Gehäuses, Rekonstruktion von 3 Registern, Instandsetzung der Traktur, Wiederherstellung einer stilgerechten Windanlage)
8. Beschreibung der Gesichtspunkte des Auftrags entsprechend der Anforderungen aus Ziffer 11.1.1 für die Steinmeyer-Orgel bzw. 11.1.2 für die Ahrend-Orgel.
9. Angabe, ob die Mitarbeiter, die das Referenzobjekt im Wesentlichen bearbeitet haben, noch beim
Bieter beschäftigt sind.
10. Vertragsverhältnis (Auftragnehmer, Nachunternehmer oder Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft)
11. fachliche Aufsicht (Auftraggeber/Institution mit Ansprechpartner und Kontaktadresse)
Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen zu überprüfen.
Nach Aufforderung durch die Vergabestelle hat der Bieter einen Restaurierungsbericht (ggf. auszugsweise) zur Bestätigung innerhalb der hierfür gesetzten Frist vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bürgschaft für Vertragserfüllung und Mängelansprüche nach VOL/A, 5 % der Bruttoauftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung nach Leistungsfortschritt, VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so muss diese die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter annehmen. Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben innerhalb des Leistungsumfangs zu beschreiben. Eine Änderung der Person der Bieter oder der Bietergemeinschaft ist nach Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr zulässig und hat den Ausschluss der betreffenden Bieter/Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften und Einzelbieter, sofern sie nicht bereits mit dem Angebot nachweisen, dass sie durch organisatorische oder personelle Maßnahmen sichergestellt haben, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen ist.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Verkehrssprache auf der Baustelle zwischen Auftraggeber bzw. dessen Beauftragten, den Vertretern der Firmen und den Behörden ist Deutsch.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-04-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-03-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Michael Haider
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-04-18 📅
Datum des Endes: 2019-06-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 16.001.00
Zusätzliche Informationen
1. Besichtigung des Ausführungsortes
Vor Abgabe des Angebots ist der Ort der Ausführung vom Bewerber zwingend zu besichtigen. Kosten hierfür werden nicht erstattet. Spätest möglicher Termin hierfür ist am 24.02.2016.
Terminanfragen sind ausschließlich per E-Mail zu richten an: vergabe-sam@deutsches-museum.de
Zu dem Besichtigungstermin hat der Bieter die Anlage „Nachweis der Objektbesichtigung“ mit seinen Daten ausgefüllt mitzubringen. Nach dem Besichtigungstermin erfolgt die Unterzeichnung durch einen Mitarbeiter oder Beauftragten des Deutschen Museums. Das vom Deutschen Museum unterzeichnete Dokument ist als Nachweis dem Angebot beizulegen.
Mehr anzeigen
2. Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe
Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich:
· elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download
· von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail
Die Angebotsabgabe ist möglich
· elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente
· schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle.
d) Der Bieter hat bei Angebotsabgabe einen Projektleiter und einen Stellvertreter zu benennen. Hierzu ist die entsprechende Bietererklärung auszufüllen. Der Projektleiter muss während der gesamten Laufzeit des Auftrags als Ansprechperson auf Seiten des Auftragnehmers zur Verfügung stehen und hat bei allen Arbeiten auf dem Gelände des Deutschen Museums immer vor Ort zu sein.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sofern sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Deutschen Museums zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gemäß § 101a GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischen Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Quelle: OJS 2016/S 016-024412 (2016-01-20)