Abschluss eines Dienstleistungsvertrages (EVB-IT) zur Übernahme von User-Help-Desk-Leistungen im Falle von Lastspitzen (UHD-Überlauf)

Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts

Dataport betreibt als Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik der öffentlichen Verwaltungen für seine Kunden in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt einen User-Help-Desk (UHD). Zur Unterstützung der UHD-Leistungen wird ein sogenannter Überlauf benötigt. Der UHD-Überlauf soll Lastspitzen bei den Callzahlen abfangen und vorübergehende Mehraufwände bei Großstörungen kompensieren. Dabei sind nur geringe Anteile planbar und/oder vorhersehbar. Regelmäßige Absprachen für die Einsatzplanungen sind dabei erforderlich.
Der Auftragnehmer übernimmt Calls und erbringt mit seinen UHD-Agenten die gleichen Serviceleistungen wie die Agenten des UHD bei Dataport. Dazu gehören u. a. die telefonische Annahme von Störungsmeldungen, Erfassung und Priorisierung im Ticketsystem von Dataport, Erstlösungsversuch im SWK-Umfeld (Standard-Warenkorb Verfahren und Anwendungen, wie z. B. MS Office), ggf. Weiterleitung an andere Supporteinheiten, Auskunftserteilung und Reporting. Nach heutigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass im UHD-Überlauf mit einem Anrufvolumen von ca. 800 bis ca. 2 000 Calls/Monat zu rechnen ist, die vom Auftraggeber nicht bearbeitet werden können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-18 Auftragsbekanntmachung
2016-05-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Computerunterstützung und -beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Computerunterstützung und -beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Altenholzer Straße 10-14
Postleitzahl: 24161
Postort: Altenholz
Kontakt
Internetadresse: http://www.dataport.de 🌏
E-Mail: dataportvergabe3274@dataport.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-18 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 058-098083
ABl. S-Ausgabe: 58
Zusätzliche Informationen
Für die Teilnahme an dem Verfahren ist es unbedingt erforderlich, die Vergabeunterlagen bei der unter der I.1) bezeichneten Kontaktstelle anzufordern. Für die Erstellung des Angebotes sind ausschließlich die von der Vergabestelle auf diese Anforderung hin zugesandten Unterlagen und Vordrucke zu verwenden. Bei der Abforderung der Vergabeunterlagen unter der angegebenen Kontaktadresse sind unbedingt der Name des Unternehmens und die entsprechende Anschrift anzugeben. Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten. Fragen und erbetene zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind bis zu dem in den Bewerbungsbedingungen unter Nr. 4.1 genannten Termin (Schluss des Frageforums) an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen Bietern, die die Vergabeunterlagen angefordert haben, unaufgefordert an dem unter Nr. 4.1. der Bewerbungsbedingungen aufgeführten Datum per E-Mail zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich der Auftraggeber Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird der Auftraggeber Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird der Auftraggeber unter Umständen Auskünfte schon vor dem unter Nr. 4.1 aufgeführten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage/n eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Auskünfte im Sinne von § 12 EG Abs. 8 VOL/A darstellen, prüft der Auftraggeber im jeweiligen Einzelfall, ob er Antworten versendet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dataport betreibt als Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik der öffentlichen Verwaltungen für seine Kunden in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt einen User-Help-Desk (UHD). Zur Unterstützung der UHD-Leistungen wird ein sogenannter Überlauf benötigt. Der UHD-Überlauf soll Lastspitzen bei den Callzahlen abfangen und vorübergehende Mehraufwände bei Großstörungen kompensieren. Dabei sind nur geringe Anteile planbar und/oder vorhersehbar. Regelmäßige Absprachen für die Einsatzplanungen sind dabei erforderlich.
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Der Auftragnehmer übernimmt Calls und erbringt mit seinen UHD-Agenten die gleichen Serviceleistungen wie die Agenten des UHD bei Dataport. Dazu gehören u. a. die telefonische Annahme von Störungsmeldungen, Erfassung und Priorisierung im Ticketsystem von Dataport, Erstlösungsversuch im SWK-Umfeld (Standard-Warenkorb Verfahren und Anwendungen, wie z. B. MS Office), ggf. Weiterleitung an andere Supporteinheiten, Auskunftserteilung und Reporting. Nach heutigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass im UHD-Überlauf mit einem Anrufvolumen von ca. 800 bis ca. 2 000 Calls/Monat zu rechnen ist, die vom Auftraggeber nicht bearbeitet werden können.
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Referenznummer: OV RE2/3274/16

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärungen gemäß § 6 EG Abs. 4 VOL/A und § 6 EG Abs. 5 + 6 VOL/A,
— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen,
— Erklärung Auftragssperre,
— Erklärung Gesetzestreue.
Details siehe Vergabeunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Referenzen,
— Personalentwicklung,
— Liste privilegierter Nachunternehmer,
— Erklärung Nachunternehmer,
— Erklärung Bietergemeinschaft.
Details siehe Vergabeunterlagen.
Mindeststandards:
— Ein Bieter gilt nur dann als leistungsfähig, wenn er in der Nutzwertanalyse zumindest ein Gesamtnutzwert von 300 Punkten des maximal erzielbaren Gesamtnutzwertes von 500 Punkten erreicht und
— zumindest ein Nutzwert von 150 Punkten des maximal erzielbaren Nutzwertes von 250 Punkten bei dem Bewertungskriterium Referenzen erreicht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Unternehmensbeschreibung,
— Qualifikation des Personals,
— Anzahl Fachinformatiker.
Details siehe Vergabeunterlagen.
Mindeststandards:
— Ein Bieter gilt nur dann als leistungsfähig, wenn er in der Nutzwertanalyse zumindest ein Gesamtnutzwert von 300 Punkten des maximal erzielbaren Gesamtnutzwertes von 500 Punkten erreicht.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine besondere Rechtsform; BGB-Gesellschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zur gesamtschuldnerischen Haftung zu verpflichten. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Details siehe Bewerbungsbedingungen und Vordruck für Bietergemeinschaften in den Vergabeunterlagen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
— deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung,
— keine Anwendung der „Technologie von L. Ron Hubbard“ bei der Auftragsdurchführung,
— Erklärungen zu Tariftreue- und Vergabegesetz Schleswig-Holstein (TTG),
— Erklärung zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-05-03 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.dataport.de 🌏
Name: Dataport, Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Geschäftszimmer, Zimmer 310, Billstraße 82
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20539
Kontaktperson: Geschäftszimmer 310, Submissionsstelle

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-29 📅
Datum des Endes: 2017-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: OV RE2/3274/16
Zusätzliche Informationen
Für die Teilnahme an dem Verfahren ist es unbedingt erforderlich, die Vergabeunterlagen bei der unter der I.1) bezeichneten Kontaktstelle anzufordern. Für die Erstellung des Angebotes sind ausschließlich die von der Vergabestelle auf diese Anforderung hin zugesandten Unterlagen und Vordrucke zu verwenden. Bei der Abforderung der Vergabeunterlagen unter der angegebenen Kontaktadresse sind unbedingt der Name des Unternehmens und die entsprechende Anschrift anzugeben.
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Erkennt ein Bieter Fehler/Unklarheiten/Widersprüche o. ä. in den Vergabeunterlagen oder bestehen hinsichtlich der Ausführung der Leistung Bedenken, so ist er verpflichtet, darauf in Form von Bieterfragen hinzuweisen. Tut er dies trotz Erkennens oder Erkennenmüssens nicht, so gehen daraus resultierende Nachteile zu seinen Lasten.
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Fragen und erbetene zusätzliche Auskünfte zu den Vergabeunterlagen sind bis zu dem in den Bewerbungsbedingungen unter Nr. 4.1 genannten Termin (Schluss des Frageforums) an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu richten.
Die Fragen und die Antworten werden in anonymisierter Form allen Bietern, die die Vergabeunterlagen angefordert haben, unaufgefordert an dem unter Nr. 4.1. der Bewerbungsbedingungen aufgeführten Datum per E-Mail zur Kenntnis gegeben. Im Rahmen der Anonymisierung behält sich der Auftraggeber Umformulierungen in der Fragestellung vor. Abweichend hiervon wird der Auftraggeber Auskünfte, die nur den fragenden Bieter betreffen, nur diesem mitteilen, soweit die Informationen für die anderen Bieter nicht relevant sind oder den Vertrauensschutz des fragenden Bieters verletzen. Ebenso wird der Auftraggeber unter Umständen Auskünfte schon vor dem unter Nr. 4.1 aufgeführten Datum versenden, wenn auf Grund der Art und des Inhalts der Frage/n eine unverzügliche Beantwortung geboten ist. Bei Fragen, die keine zusätzlichen Auskünfte im Sinne von § 12 EG Abs. 8 VOL/A darstellen, prüft der Auftraggeber im jeweiligen Einzelfall, ob er Antworten versendet.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist auf § 107 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet:
„§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“.
Darüber hinaus bittet der Auftraggeber, Rügen an die unter I.1) genannte Kontaktadresse per E-Mail zu senden.
Quelle: OJS 2016/S 058-098083 (2016-03-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-05-31)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 105-187923
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 058-098083
ABl. S-Ausgabe: 105

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-31 📅
Name: itec systems AG
Postanschrift: Schirmerstr. 76
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40211
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Quelle: OJS 2016/S 105-187923 (2016-05-31)
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