Die ehemalige Deponie Brandheide liegt im Stadtteil Castrop-Rauxel Merklinde, östlich der Straße Dornacker und nördlich der Straße Brandheide. Hier wurde ca. zwischen den Jahren 1959 und 1972 Abfall in Form von Hausmüll, Bauschutt sowie um Teil teerbehafteten Abfällen abgelagert. Die gesamte vom Deponiekörper eingenommene Fläche beträgt ca. 16,4 ha, bei einer West-Ost-Ausdehnung von ca. 900 m und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 300 m. Der Ablagerungsbereich liegt im ehemaligen Tal des Mühlenbaches bzw. dessen seitlicher Zuläufe. Mit fortschreitender Ausdehnung des Ablagerungsbereichs wurden der Mühlenbach (Gewässer 12.2) und seine seitlichen Zuläufe (Gewässer 12.2.2) in Teilbereichen verrohrt und so durch den Deponiekörper weitestgehend an dieser Sohle, abgeleitet. Der verrohrte Mühlenbach inkl. Zuläufe tritt am Ostrand der Deponie über ein Auslaufbauwerk wieder zu Tage. Über den baulichen Zustand der Rohrleitungen liegen Kenntnisse für den Bereich der Ackerfläche (westl. Gewässerverrohrung 12.2) vor. Es ist festzustellen, dass die Rohrleitung sowohl Oberflächenwasser als auch eindringendes Grund-/Schichtenwasser führt. Es ist davon auszugehen, dass der bauliche Zustand der Gewässerverrohrung im östlichen Abschnitt (Kernbereich der Deponie) vergleichbar dem im westlichen Abschnitt ist. Somit ist auch für den Bereich der östlichen Gewässerverrohrung von eindringendem Grund-/Schichtenwasser auszugehen. Die ursprüngliche Talsohle liegt im Westen auf einer Höhe von ca. 111 bis 112 m NN und im Osten im Bereich des Auslaufbauwerkes im Taltiefsten auf einem Niveau von etwa 93 m NN. Die Geländeoberkante ist heute im Wesentlichen zum ehemaligen Bachverlauf geneigt und weist am Westrand (Bereich Dornackerstraße) eine Höhe von ca. 120 m NN auf und fällt in der Regel dem ehemaligen Geländegefälle folgend bis auf ca. 106 m NN am Ostrand. Der Deponiekörper endet am Ostrand mit einer bis zu ca. 12 m hohen Böschung mit Neigungen von ca. 1:2,5 der Böschungsfuß liegt auf 94 m NN. In der Südosthälfte ist das Gelände zusätzlich durch den Deponiekörper in Form eines Plateaus erhöht. Die relevanten Schadstoffkomponenten sind: — Teerschlämme: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX), Phenole und Schwermetalle; — Häusliche Siedlungsabfälle: Ammonium, Nitrat, Nitrit und coliforme Keime. Die Schadstoffausträge erfolgen im Wesentlichen über Sickerwasseraustritte an der Ostböschung (Elutionspotential der eingelagerten Materialien). Die Sanierungsmaßnahme besteht aus: Die definierten Sanierungsziele sind durch eine Kombination verschiedener Sanierungsmodule darstellbar. Die sog. Sanierungsstufe 1 beinhaltet folgende Sanierungs- und bautechnische Maßnahmen: 1. Hydraulische Trennung Gewässer / Deponiesickerwasser; Höhenoptimierte Offenlegung des Gewässers; Höhenanpassung der verbleibenden Gewässerverrohrung; Sohlabdichtung des offengelegten Gewässers im Deponiekernbereich; „Kaskadenbauwerk“ Ostböschung zur Höhenüberwindung; Entkopplung des „neuen“ Gewässerverlaufs vom Feuchtgebiet unterhalb der Ostböschung; Dichtwand und Tiefendränage im Oberstrombereich zur Grundwasserfassung und -hebung; Schaffung eines Retentionsraumes oberhalb der Ostböschung. 2. Sickerwasserfassung: Tiefendränage inkl. Dichtwand im Sickerwasseraustrittsbereich der Ostböschung. 3. Sickerwasserbehandlung: Anordnung einer adsorptiven Reinigungseinheit als Bestandteil der Sickerwasserfassung mit vorgeschaltetem Abscheider; Ertüchtigung der vorh. Feuchtfläche zur „Schadstoffabbaufläche“ durch geeignete Bepflanzung; Anordnung definierter Fließstrecken zum natürlichen Schadstoffabbau im Bereich der Schadstoffabbaufläche. 4. Minderung Sickerwasserneubildung: Optimierung des Pflanzenbestandes insbesondere im Bereich Teersumpf; Im Anschluss zur Sanierungsstufe 1 erfolgt eine ca. 2-jährige Monitoring- und Entscheidungsphase, in der eine Erfassung von Sickerwassermengen und -qualitäten (vor und nach Behandlung) erfolgt, anhand derer eine Entscheidung über die Notwendigkeit weitergehender Sanierungsmaßnahmen (Sanierungsstufe 2) erfolgt. Zusätzlich werden Vorversuche zu den ggf. notwendig werdenden weiteren Sickerwasserbehandlungsverfahren durchgeführt. Die Sanierungsmaßnahme (sog. Sanierungsstufe 1) besteht aus den folgenden Gewerken: 1. Gewässerausbau, Gewässerabdichtung und Bau einer Kaskade (Gewässer 12.2). 2. Anpassung der Verrohrung und Geländeprofilierung (Gewässer 12.2). 3. Umgestaltung Ablauf Fischteiche und Zuläufe aus dem Bereich Brandheide und Merklinderstraße. 4. Sickerwasserfassung Ostböschung (Sickerwasserfassung, Aufbereitung, Ableitung, Schadstoffabbaufläche) 5. Reduzierung der Sickerwasserneubildung (Dichtwand-West, Grundwasserfassung West und Südwest, Vegetationstechnische Maßnahmen). 6. Rekultivierung und Ausgleichsmaßnahmen. 7. Externe Entsorgung und Entschlammung des Mühlenteichs. Für die Sanierungsmaßnahme Altdeponie Brandheide im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel sind die Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation durchzuführen. Gefordert wird außerdem die Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen an Dritte (Tiefbauleistungen, Umlegung von Gewässern, Bodenmanagement, Optimierung des Pflanzenbestandes, Sickerwasserbehandlung, Entschlammung Mühlenteich) sowie die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen wie z. B. Analytik, Beweissicherung, Rodung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-01.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-03-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Beaufsichtigung der Bauarbeiten
Menge oder Umfang: 211 000
Gesamtwert des Auftrags: 211 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beaufsichtigung der Bauarbeiten📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Postanschrift: Werksstraße 15
Postleitzahl: 45527
Postort: Hattingen
Kontakt
Internetadresse: http://www.aav-nrw.de🌏
E-Mail: m.gass@aav-nrw.de📧
Telefon: +49 2324509415📞
Fax: +49 2324509470 📠
1. Ausgefüllte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag“ Projekt Brandheide: Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin ausschließlich schriftlich durch Versand oder Abgabe einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. – Alternativ kann auch der entsprechende Aufkleber aus den Anlagen genutzt werden.
2. Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind nur in schriftlicher Form per Post, Fax oder E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYMNYCG0.
1. Ausgefüllte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag“ Projekt Brandheide: Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin ausschließlich schriftlich durch Versand oder Abgabe einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. – Alternativ kann auch der entsprechende Aufkleber aus den Anlagen genutzt werden.
2. Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind nur in schriftlicher Form per Post, Fax oder E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYMNYCG0.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die ehemalige Deponie Brandheide liegt im Stadtteil Castrop-Rauxel Merklinde, östlich der Straße Dornacker und nördlich der Straße Brandheide. Hier wurde ca. zwischen den Jahren 1959 und 1972 Abfall in Form von Hausmüll, Bauschutt sowie um Teil teerbehafteten Abfällen abgelagert. Die gesamte vom Deponiekörper eingenommene Fläche beträgt ca. 16,4 ha, bei einer West-Ost-Ausdehnung von ca. 900 m und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 300 m.
Die ehemalige Deponie Brandheide liegt im Stadtteil Castrop-Rauxel Merklinde, östlich der Straße Dornacker und nördlich der Straße Brandheide. Hier wurde ca. zwischen den Jahren 1959 und 1972 Abfall in Form von Hausmüll, Bauschutt sowie um Teil teerbehafteten Abfällen abgelagert. Die gesamte vom Deponiekörper eingenommene Fläche beträgt ca. 16,4 ha, bei einer West-Ost-Ausdehnung von ca. 900 m und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 300 m.
Der Ablagerungsbereich liegt im ehemaligen Tal des Mühlenbaches bzw. dessen seitlicher Zuläufe. Mit fortschreitender Ausdehnung des Ablagerungsbereichs wurden der Mühlenbach (Gewässer 12.2) und seine seitlichen Zuläufe (Gewässer 12.2.2) in Teilbereichen verrohrt und so durch den Deponiekörper weitestgehend an dieser Sohle, abgeleitet. Der verrohrte Mühlenbach inkl. Zuläufe tritt am Ostrand der Deponie über ein Auslaufbauwerk wieder zu Tage.
Der Ablagerungsbereich liegt im ehemaligen Tal des Mühlenbaches bzw. dessen seitlicher Zuläufe. Mit fortschreitender Ausdehnung des Ablagerungsbereichs wurden der Mühlenbach (Gewässer 12.2) und seine seitlichen Zuläufe (Gewässer 12.2.2) in Teilbereichen verrohrt und so durch den Deponiekörper weitestgehend an dieser Sohle, abgeleitet. Der verrohrte Mühlenbach inkl. Zuläufe tritt am Ostrand der Deponie über ein Auslaufbauwerk wieder zu Tage.
Über den baulichen Zustand der Rohrleitungen liegen Kenntnisse für den Bereich der Ackerfläche (westl. Gewässerverrohrung 12.2) vor. Es ist festzustellen, dass die Rohrleitung sowohl Oberflächenwasser als auch eindringendes Grund-/Schichtenwasser führt. Es ist davon auszugehen, dass der bauliche Zustand der Gewässerverrohrung im östlichen Abschnitt (Kernbereich der Deponie) vergleichbar dem im westlichen Abschnitt ist. Somit ist auch für den Bereich der östlichen Gewässerverrohrung von eindringendem Grund-/Schichtenwasser auszugehen.
Über den baulichen Zustand der Rohrleitungen liegen Kenntnisse für den Bereich der Ackerfläche (westl. Gewässerverrohrung 12.2) vor. Es ist festzustellen, dass die Rohrleitung sowohl Oberflächenwasser als auch eindringendes Grund-/Schichtenwasser führt. Es ist davon auszugehen, dass der bauliche Zustand der Gewässerverrohrung im östlichen Abschnitt (Kernbereich der Deponie) vergleichbar dem im westlichen Abschnitt ist. Somit ist auch für den Bereich der östlichen Gewässerverrohrung von eindringendem Grund-/Schichtenwasser auszugehen.
Die ursprüngliche Talsohle liegt im Westen auf einer Höhe von ca. 111 bis 112 m NN und im Osten im Bereich des Auslaufbauwerkes im Taltiefsten auf einem Niveau von etwa 93 m NN. Die Geländeoberkante ist heute im Wesentlichen zum ehemaligen Bachverlauf geneigt und weist am Westrand (Bereich Dornackerstraße) eine Höhe von ca. 120 m NN auf und fällt in der Regel dem ehemaligen Geländegefälle folgend bis auf ca. 106 m NN am Ostrand. Der Deponiekörper endet am Ostrand mit einer bis zu ca. 12 m hohen Böschung mit Neigungen von ca. 1:2,5 der Böschungsfuß liegt auf 94 m NN. In der Südosthälfte ist das Gelände zusätzlich durch den Deponiekörper in Form eines Plateaus erhöht.
Die ursprüngliche Talsohle liegt im Westen auf einer Höhe von ca. 111 bis 112 m NN und im Osten im Bereich des Auslaufbauwerkes im Taltiefsten auf einem Niveau von etwa 93 m NN. Die Geländeoberkante ist heute im Wesentlichen zum ehemaligen Bachverlauf geneigt und weist am Westrand (Bereich Dornackerstraße) eine Höhe von ca. 120 m NN auf und fällt in der Regel dem ehemaligen Geländegefälle folgend bis auf ca. 106 m NN am Ostrand. Der Deponiekörper endet am Ostrand mit einer bis zu ca. 12 m hohen Böschung mit Neigungen von ca. 1:2,5 der Böschungsfuß liegt auf 94 m NN. In der Südosthälfte ist das Gelände zusätzlich durch den Deponiekörper in Form eines Plateaus erhöht.
— Häusliche Siedlungsabfälle: Ammonium, Nitrat, Nitrit und coliforme Keime.
Die Schadstoffausträge erfolgen im Wesentlichen über Sickerwasseraustritte an der Ostböschung (Elutionspotential der eingelagerten Materialien).
Die Sanierungsmaßnahme besteht aus:
Die definierten Sanierungsziele sind durch eine Kombination verschiedener Sanierungsmodule darstellbar. Die sog. Sanierungsstufe 1 beinhaltet folgende Sanierungs- und bautechnische Maßnahmen:
Höhenanpassung der verbleibenden Gewässerverrohrung;
Sohlabdichtung des offengelegten Gewässers im Deponiekernbereich;
„Kaskadenbauwerk“ Ostböschung zur Höhenüberwindung;
Entkopplung des „neuen“ Gewässerverlaufs vom Feuchtgebiet unterhalb der Ostböschung;
Dichtwand und Tiefendränage im Oberstrombereich zur Grundwasserfassung und -hebung;
Schaffung eines Retentionsraumes oberhalb der Ostböschung.
2. Sickerwasserfassung:
Tiefendränage inkl. Dichtwand im Sickerwasseraustrittsbereich der Ostböschung.
3. Sickerwasserbehandlung:
Anordnung einer adsorptiven Reinigungseinheit als Bestandteil der Sickerwasserfassung mit vorgeschaltetem Abscheider;
Ertüchtigung der vorh. Feuchtfläche zur „Schadstoffabbaufläche“ durch geeignete Bepflanzung;
Anordnung definierter Fließstrecken zum natürlichen Schadstoffabbau im Bereich der Schadstoffabbaufläche.
4. Minderung Sickerwasserneubildung:
Optimierung des Pflanzenbestandes insbesondere im Bereich Teersumpf;
Im Anschluss zur Sanierungsstufe 1 erfolgt eine ca. 2-jährige Monitoring- und Entscheidungsphase, in der eine Erfassung von Sickerwassermengen und -qualitäten (vor und nach Behandlung) erfolgt, anhand derer eine Entscheidung über die Notwendigkeit weitergehender Sanierungsmaßnahmen (Sanierungsstufe 2) erfolgt. Zusätzlich werden Vorversuche zu den ggf. notwendig werdenden weiteren Sickerwasserbehandlungsverfahren durchgeführt.
Im Anschluss zur Sanierungsstufe 1 erfolgt eine ca. 2-jährige Monitoring- und Entscheidungsphase, in der eine Erfassung von Sickerwassermengen und -qualitäten (vor und nach Behandlung) erfolgt, anhand derer eine Entscheidung über die Notwendigkeit weitergehender Sanierungsmaßnahmen (Sanierungsstufe 2) erfolgt. Zusätzlich werden Vorversuche zu den ggf. notwendig werdenden weiteren Sickerwasserbehandlungsverfahren durchgeführt.
Die Sanierungsmaßnahme (sog. Sanierungsstufe 1) besteht aus den folgenden Gewerken:
1. Gewässerausbau, Gewässerabdichtung und Bau einer Kaskade (Gewässer 12.2).
2. Anpassung der Verrohrung und Geländeprofilierung (Gewässer 12.2).
3. Umgestaltung Ablauf Fischteiche und Zuläufe aus dem Bereich Brandheide und Merklinderstraße.
5. Reduzierung der Sickerwasserneubildung (Dichtwand-West, Grundwasserfassung West und Südwest, Vegetationstechnische Maßnahmen).
6. Rekultivierung und Ausgleichsmaßnahmen.
7. Externe Entsorgung und Entschlammung des Mühlenteichs.
Für die Sanierungsmaßnahme Altdeponie Brandheide im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel sind die Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation durchzuführen. Gefordert wird außerdem die Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen an Dritte (Tiefbauleistungen, Umlegung von Gewässern, Bodenmanagement, Optimierung des Pflanzenbestandes, Sickerwasserbehandlung, Entschlammung Mühlenteich) sowie die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen wie z. B. Analytik, Beweissicherung, Rodung.
Für die Sanierungsmaßnahme Altdeponie Brandheide im Stadtgebiet von Castrop-Rauxel sind die Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation durchzuführen. Gefordert wird außerdem die Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen an Dritte (Tiefbauleistungen, Umlegung von Gewässern, Bodenmanagement, Optimierung des Pflanzenbestandes, Sickerwasserbehandlung, Entschlammung Mühlenteich) sowie die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen wie z. B. Analytik, Beweissicherung, Rodung.
Referenznummer: 7056 - 02 - 001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Altdeponie Brandheide, Brandheide, 44577 Castrop-Rauxel (Merklinde).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Nachweise sind:
1. Vollständig ausgefüllte und rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbungsunterlagen des AAV;
2. Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit, Unabhängigkeit) in den Bewerbungsunterlagen;
3. Eigenerklärung nach §4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) in den Bewerbungsunterlagen;
4. Fachkundenachweis im Hinblick auf berufsgenossenschaftliche Vorschriften und Regelungen bei „Arbeiten in kontaminierten Bereichen“ nach DGUV Regel 101-004 (ehem. BGR 128);
5. Fachkundenachweis SiGeKo (RAB 30);
6. Fachkundenachweis §18 Sachverständiger nach BBodSchG mit dem Sachgebiet Sanierung
Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend.
Die Bewerbungsunterlagen sind auch für Unterauftragnehmer und alle Bewerbergemeinschafts-Mitglieder vorzulegen.
Bei Büros mit mehreren Niederlassungen sollen sich die Angaben auf die Niederlassung beziehen, die das Angebot vorlegt und die Bearbeitung vornehmen wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die geforderten Nachweise in den Bewerbungsunterlagen sind:
a. Eigenerklärung zur Berufshaftpflicht;
b. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz am Hauptsitz incl. Niederlassungen und in den Jahren 2013 – 2015;
c. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz der bearbeitenden Niederlassung und in den Jahren 2013 – 2015;
d. Eigenerklärung zum Umsatz in den Bereichen Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation in den Jahren 2013 – 2015;
e. Eigenerklärung zur Mitarbeiterstruktur und -anzahl der bearbeitenden Niederlassung;
f. Eigenerklärung zur Mitarbeiterzahl der bearbeitenden Niederlassung in Bezug auf die angefragten Leistungen;
g. Eigenerklärung zur Leistungserbringung durch Unterauftragnehmer oder Bewerbergemeinschafts-Mitglieder.
Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards:
a. Der Bewerber hat vor Auftragserteilung einen aktuellen Nachweis einer Berufshaftpflicht in Höhe von 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personen- und in Höhe von jeweils 3 000 000 EUR je Schadensfall für Vermögens- und Sachschäden (2-fach maximiert) abzuschließen, die auch Schäden nach dem Umweltschadensgesetz in Höhe von 3 Mio. EUR umfasst und deren Versicherungssumme für die Dauer der Ausführungsfrist tatsächlich zur Verfügung steht.
a. Der Bewerber hat vor Auftragserteilung einen aktuellen Nachweis einer Berufshaftpflicht in Höhe von 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personen- und in Höhe von jeweils 3 000 000 EUR je Schadensfall für Vermögens- und Sachschäden (2-fach maximiert) abzuschließen, die auch Schäden nach dem Umweltschadensgesetz in Höhe von 3 Mio. EUR umfasst und deren Versicherungssumme für die Dauer der Ausführungsfrist tatsächlich zur Verfügung steht.
b. Hinsichtlich des Kriteriums Gesamtumsatz Ziffer III.2.2.b) wird darauf hingewiesen, dass der Mindestumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den vergangenen 3 Jahren bezogen auf den Gesamtumsatz (Mittelwert aus 3 Jahren) mindestens 300 000 EUR (netto) und der Umsatz für die Summe aller angefragten Sparten (Mittelwert aus 3 Jahren) mindestens 50 000 EUR (netto) betragen muss. Anderenfalls wird keine Eignung angenommen und es folgt der Ausschluss vom Verfahren.
b. Hinsichtlich des Kriteriums Gesamtumsatz Ziffer III.2.2.b) wird darauf hingewiesen, dass der Mindestumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den vergangenen 3 Jahren bezogen auf den Gesamtumsatz (Mittelwert aus 3 Jahren) mindestens 300 000 EUR (netto) und der Umsatz für die Summe aller angefragten Sparten (Mittelwert aus 3 Jahren) mindestens 50 000 EUR (netto) betragen muss. Anderenfalls wird keine Eignung angenommen und es folgt der Ausschluss vom Verfahren.
Die Bewerbungsunterlagen sind auch für Unterauftragnehmer und alle Bewerbergemeinschafts-Mitglieder vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die geforderten Nachweise sind:
a) Persönliche Referenzen des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters, des Mitarbeiters für die Sicherheitskoordination und des Mitarbeiters für die Dokumentation. Es sind Referenzen über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) erbrachten Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind (Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation) einschließlich kurzer Beschreibung des Auftragsinhaltes sowie Angaben der entsprechenden Kosten des Auftrags, des Auftraggebers und deren Ansprechpartner nebst Anschrift, Angabe der telefonischen Erreichbarkeit und E-Mail-Adresse vorzulegen. Referenzen, die älter als 3 Jahre (1.1.2013) sind, werden nicht gewertet. Für die Angaben der persönlichen Referenzen sind die Formblätter in den Bewerbungsunterlagen zu nutzen. Der für die Sicherheitskoordination vorgesehene Mitarbeiter hat die Nachweise hinsichtlich SiGeKo und BGR 128 bzw. DGUV 101-004) vorzulegen. Der vorgesehene Mitarbeiter für die Dokumentation hat den Nachweis über die gültige Zulassung als §18 Sachverständiger nach BBodSchG mit dem Sachgebiet Sanierung vorzulegen. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
a) Persönliche Referenzen des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters, des Mitarbeiters für die Sicherheitskoordination und des Mitarbeiters für die Dokumentation. Es sind Referenzen über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) erbrachten Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind (Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation) einschließlich kurzer Beschreibung des Auftragsinhaltes sowie Angaben der entsprechenden Kosten des Auftrags, des Auftraggebers und deren Ansprechpartner nebst Anschrift, Angabe der telefonischen Erreichbarkeit und E-Mail-Adresse vorzulegen. Referenzen, die älter als 3 Jahre (1.1.2013) sind, werden nicht gewertet. Für die Angaben der persönlichen Referenzen sind die Formblätter in den Bewerbungsunterlagen zu nutzen. Der für die Sicherheitskoordination vorgesehene Mitarbeiter hat die Nachweise hinsichtlich SiGeKo und BGR 128 bzw. DGUV 101-004) vorzulegen. Der vorgesehene Mitarbeiter für die Dokumentation hat den Nachweis über die gültige Zulassung als §18 Sachverständiger nach BBodSchG mit dem Sachgebiet Sanierung vorzulegen. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
b) Unternehmens-Referenzen über die in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind (Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation) einschließlich kurzer Beschreibung des Auftragsinhaltes sowie Angaben der entsprechenden Kosten des Auftrags, des Auftraggebers und deren Ansprechpartner nebst Anschrift, Angabe der telefonischen Erreichbarkeit und E-Mail-Adresse. Referenzen, die älter als 3 Jahre (1.1.2013) sind werden nicht gewertet. Für die Angaben der Unternehmens-Referenzen sind die Formblätter in den Bewerbungsunterlagen zu nutzen. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
b) Unternehmens-Referenzen über die in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind (Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation) einschließlich kurzer Beschreibung des Auftragsinhaltes sowie Angaben der entsprechenden Kosten des Auftrags, des Auftraggebers und deren Ansprechpartner nebst Anschrift, Angabe der telefonischen Erreichbarkeit und E-Mail-Adresse. Referenzen, die älter als 3 Jahre (1.1.2013) sind werden nicht gewertet. Für die Angaben der Unternehmens-Referenzen sind die Formblätter in den Bewerbungsunterlagen zu nutzen. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
Mindeststandards:
a) Hinsichtlich des Kriteriums der Ziffer III.2.3 a) wird darauf hingewiesen, dass der vorgesehene Projektleiter, der stellvertretende Projektleiter, der Mitarbeiter für die Sicherheitskoordination und der Mitarbeiter für die Dokumentation jeweils mindestens 2 mit dem Vorhaben vergleichbare Referenzen innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen.
a) Hinsichtlich des Kriteriums der Ziffer III.2.3 a) wird darauf hingewiesen, dass der vorgesehene Projektleiter, der stellvertretende Projektleiter, der Mitarbeiter für die Sicherheitskoordination und der Mitarbeiter für die Dokumentation jeweils mindestens 2 mit dem Vorhaben vergleichbare Referenzen innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen.
b) Hinsichtlich des Kriteriums Ziffer III.2.3 a) wird darauf hingewiesen, dass der für die Sicherheitskoordination vorgesehene Mitarbeiter die Nachweise hinsichtlich SiGeKo und BGR 128 bzw. DGUV 101-004 vorzulegen hat und der vorgesehene Mitarbeiter für die Dokumentation den Nachweis über die gültige Zulassung als §18 Sachverständiger nach BBodSchG mit dem Sachgebiet Sanierung vorzulegen hat. Anderenfalls wird keine Eignung angenommen und es folgt der Ausschluss vom Verfahren.
b) Hinsichtlich des Kriteriums Ziffer III.2.3 a) wird darauf hingewiesen, dass der für die Sicherheitskoordination vorgesehene Mitarbeiter die Nachweise hinsichtlich SiGeKo und BGR 128 bzw. DGUV 101-004 vorzulegen hat und der vorgesehene Mitarbeiter für die Dokumentation den Nachweis über die gültige Zulassung als §18 Sachverständiger nach BBodSchG mit dem Sachgebiet Sanierung vorzulegen hat. Anderenfalls wird keine Eignung angenommen und es folgt der Ausschluss vom Verfahren.
c) Hinsichtlich des Kriteriums der Ziffer III.2.3 b) wird darauf hingewiesen, dass bewerbende Unternehmen mindestens 2 mit dem Vorhaben vergleichbare Referenzen innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen. Die Referenzen des Unternehmens dürfen mit den persönlichen Referenzen des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters, der Sicherheitskoordination und der Dokumentation deckungsgleich sein.
c) Hinsichtlich des Kriteriums der Ziffer III.2.3 b) wird darauf hingewiesen, dass bewerbende Unternehmen mindestens 2 mit dem Vorhaben vergleichbare Referenzen innerhalb des definierten Zeitraums vorweisen müssen. Die Referenzen des Unternehmens dürfen mit den persönlichen Referenzen des Projektleiters, des stellvertretenden Projektleiters, der Sicherheitskoordination und der Dokumentation deckungsgleich sein.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen ohne Abzug innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsaufforderung und eines prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original beizufügenden Nachweispapiere).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen ohne Abzug innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsaufforderung und eines prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original beizufügenden Nachweispapiere).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend unter Benennung eines vertretungsberechtigten Mitglieds.
Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen, nämlich:
Der Bewerber hat bei Angebotsabgabe (d. h. nicht schon mit dem Teilnahmeantrag) folgende Unterlagen einzureichen:
— Erklärung gem. Anlage 2 zum Korruptionserlass NRW vom 20.8.2014;
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein- Westfalen (TVgG – NRW);
— Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG – NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
— Organigramm mit Erläuterung der Verantwortlichkeiten;
— Projektanalyse und Projekteinschätzung sowie Beantwortung von Detailfragen.
Bei Auftragsvergabe müssen folgende Unterlagen vorliegen:
— Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme gemäß Ziffer III.2.2) (Mindeststandards);
— Verpflichtungserklärung gem. § 1 Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974 i.d.F. vom 15.8.1974.
Im Übrigen gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (AVB-ING, Ausgabe 2014, der Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser).
Sämtliche Besprechungen, Schriftverkehr, Absprachen oder Vertragsdefinitionen erfolgen in deutscher Sprache.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als 6 Bewerber grundsätzlich die vorliegenden geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes vorgesehenen Bieter auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am beste erfüllen. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber anhand der folgenden Kriterien aus:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als 6 Bewerber grundsätzlich die vorliegenden geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes vorgesehenen Bieter auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am beste erfüllen. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber anhand der folgenden Kriterien aus:
1. Referenzen des Unternehmens (Gewichtung 30 %).
1.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
1.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
1.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
1.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
1.3 Kompetenz in der Sicherheitskoordination bei Altlastensanierung, Deponiesanierung und Umlegung von Gewässern (SiGeKo und DGUV 101-004) in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
1.4 Kompetenz in der Dokumentation von Sanierungsmaßnahmen mit § 18 BBodSchG Sachverständigen Sachgebiet Sanierung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
2. Persönliche Referenzen des Projektleiters (Gewichtung 30 %).
2.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 15 %, Höchstpunktzahl 75).
2.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 15 %, Höchstpunktzahl 75).
2.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
2.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
2.3 Kompetenz bei der Vergabe mit dem Vergabehandbuch NRW für VOL-Leistungen (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
3. Persönliche Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (Gewichtung 15 %).
3.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 01.01.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
3.1 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 01.01.2013) unter Berücksichtigung des Tariftreue und Vergabegesetzes NRW (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
3.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
3.2 Kompetenz in der Projektsteuerung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) sowie dem Umgang mit öffentlichen Fördermitteln und Controlling der Mittel im Besonderen mit Mitteln der Abwasserabgabe und dem Ökologieprogramm Emscher (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
3.3 Kompetenz bei der Vergabe mit dem Vergabehandbuch NRW für VOL-Leistungen (Wichtung 5 %, Höchstpunktzahl 25).
4. Persönliche Referenzen des Mitarbeiters für die Sicherheitskoordination (Gewichtung 15 %).
4.1 Kompetenz in der Sicherheitskoordination in der Altlastensanierung, Deponiesanierung und Umverlegung von Gewässern (SiGeKo und DGUV 101-004) in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) (Wichtung 15 %, Höchstpunktzahl 75).
5. Persönliche Referenzen des Mitarbeiter für die Dokumentation (Gewichtung 10 %).
5.1 Kompetenz in der Dokumentation von Sanierungsmaßnahmen mit §18 Sachverständigen Sachgebiet Sanierung für öffentliche Auftraggeber in den letzten 3 Jahren (Stichtag 1.1.2013) (Wichtung 10 %, Höchstpunktzahl 50).
Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala von 0-5 Punkten bewertet (0 Punkte = ungenügend, 1 Punkt = mangelhaft, 2 Punkte = ausreichend, 3 Punkte = befriedigend, 4 Punkte = gut, 5 Punkte = sehr gut). Die erreichte Punktzahl errechnet sich aus der Bewertungszahl multipliziert mit der jeweiligen Wichtung. Die maximale Punktzahl beträgt 500.
Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala von 0-5 Punkten bewertet (0 Punkte = ungenügend, 1 Punkt = mangelhaft, 2 Punkte = ausreichend, 3 Punkte = befriedigend, 4 Punkte = gut, 5 Punkte = sehr gut). Die erreichte Punktzahl errechnet sich aus der Bewertungszahl multipliziert mit der jeweiligen Wichtung. Die maximale Punktzahl beträgt 500.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 7056 - 02 - 001
Zusätzliche Informationen
1. Ausgefüllte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag“ Projekt Brandheide: Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin ausschließlich schriftlich durch Versand oder Abgabe einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. – Alternativ kann auch der entsprechende Aufkleber aus den Anlagen genutzt werden.
1. Ausgefüllte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeantrag“ Projekt Brandheide: Projektsteuerung/Bauoberleitung, Sicherheitskoordination und Dokumentation bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Termin ausschließlich schriftlich durch Versand oder Abgabe einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. – Alternativ kann auch der entsprechende Aufkleber aus den Anlagen genutzt werden.
2. Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind nur in schriftlicher Form per Post, Fax oder E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zulässig.
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 046-076539 (2016-03-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 7056-02-001
Kurze Beschreibung:
Die ehemalige Deponie Brandheide liegt im Stadtteil Castrop-Rauxel Merklinde, östlich der Straße Dornacker und nördlich der Straße Brandheide. Hier wurde ca. zwischen den Jahren 1959 und 1972 Abfall in Form von Hausmüll, Bauschutt sowie zum Teil teerbehafteten Abfällen abgelagert. Die gesamte vom Deponiekörper eingenommene Fläche beträgt ca. 16,4 ha, bei einer West-Ost-Ausdehnung von ca. 900 m und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 300 m.
Die ehemalige Deponie Brandheide liegt im Stadtteil Castrop-Rauxel Merklinde, östlich der Straße Dornacker und nördlich der Straße Brandheide. Hier wurde ca. zwischen den Jahren 1959 und 1972 Abfall in Form von Hausmüll, Bauschutt sowie zum Teil teerbehafteten Abfällen abgelagert. Die gesamte vom Deponiekörper eingenommene Fläche beträgt ca. 16,4 ha, bei einer West-Ost-Ausdehnung von ca. 900 m und einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 300 m.