Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Abt. Abteilung für Finanzen, Facility Management, Kultur und Weiterbildung, Serv

Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise sowie ggf. besondere und zusätzliche Leistungen zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3. Für die Grundlagenermittlung wurde 2015 eine Bausubstanzuntersuchung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt. (Die Bausubstanzuntersuchungen wird den Bewerbern voraussichtlich im Rahmen der 2. Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt).
Das Gebäude wurde zwischen 1958 und 1960 als Jugendfreizeitheim und Jugendwohnheim errichtet. Es ist unterkellert, hat sechs Vollgeschosse und eine begehbare Dachterrasse.
Das Gebäude steht an der Urbanstraße in der alten Bauflucht. Unter Aufnahme der Traufhöhe ist es an das Mietshaus Urbanstraße 45 angebaut. Das Gebäude hat zwei getrennte Eingänge. Das Jugendwohnheim, das in dem 2.OG bis 5.OG untergebracht war, wurde von der Urbanstraße erschlossen, die Jugendfreizeiteinrichtung im EG und 1.OG von der Giebelseite an der Graefestraße.
Der Bau ist aus Hohlblocksteinen gemauert und hat Stahlbetonkassettendecken mit Estrichbelägen.
Über den Fluren und dem Heizkeller befinden sich Vollbetondecken.
Die Bodenoberflächen waren in den Fluren bauzeitlich aus PVC, in den Aufenthaltsräumen aus Linoleum und in den Sanitärbereichen gefliest. Sämtliche Decken außer im Keller tragen Lattungen, Rohr und Putze. Die Fenster sind als Kastenfenster in Holz in unterschiedlichen Gliederungen, die Treppenhausfenster als Verbundfenster ausgeführt. Die Innentüren sind glatte Sperrholztüren in Stahlzargen, die Außentüren Stahltüren mit Glasausfachungen. Die Straßenfront hat wohl Ornamente aus keramischem Material oder Glasmosaik erhalten.
Das Gebäude ist in seinem bauzeitlichen Zustand in allen seinen Teilen erhalten. 1984 erhielten die Fassaden eine 7 cm starke Wärmedämmung aus Hartschaum, ohne dass die Putze abgeschlagen wurden. Auch die Dachterrasse erhielt eine 8 cm starke Dämmung, Fenster und Türen wurden überarbeitet.
2001 wurde die vorhandene Eingangstür zu Urbanstraße in die Bauflucht gesetzt und die vorhandene Kellertür durch ein FH-Tür ersetzt. Der Einbau der vorhandenen giebelseitigen offenen Fluchttreppe ist nicht aktenkundig.
Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
Während der Sanierung werden voraussichtlich für die Weiterführung des Betriebes Container genutzt.
Geplante Maßnahmen:
Es ist geplant, das Gebäude umfassend zu sanieren und behindertengerecht umzubauen.
Die vorhandene Nutzung bleibt erhalten. Grundlage der Umbaumaßnahmen ist das vorliegende Raumprogramm, aufgestellt im Dezember 2014. Die geplante energetische Ertüchtigung wird zum Anlass genommen die Fassaden zu überarbeiten. Die vorhandene Wärmedämmung aus Hartschaum wird durch eine Wärmedämmung aus Steinwolle ersetzt. Alle Fenster werden durch neue Holzfenster ersetzt.
Die gesamte Technische Gebäudeausrüstung wird mit Ausnahme des Hausanschlusses erneuert.
Die sanitären Anlagen im gesamten Haus werden umgebaut. Behindertengerechte Sanitärräume werden getrenntgeschlechtlich eingerichtet.
Das Gebäude erhält einen Aufzug, der ggf. in einem neuen, an der Giebelseite angeordneten Treppenhaus, untergebracht wird. Die vorhandene offene Fluchttreppe wird beseitigt.
Die bestehende Jugendeinrichtung Drehpunkt erhält zusätzlich zu ihren Räumen im EG und 1.OG die Räume im 2.OG. Dort werden nicht bauzeitlich hergestellte Raumaufteilungen rückgängig gemacht, sodass ein großer Raum entsteht, der für Tanz und Bewegung hergerichtet wird.
Die vorhandene bauzeitliche Wendeltreppe wird als interne Erschließung bis ins 2. OG geführt. In diesem Zusammenhang müssen Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden, die zum Anlass genommen werden, Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich und im Bereich der Wendeltreppe vorzunehmen.
Das 3.OG – 5.OG wird als Wohnheim für Jugendliche, die dort betreut werden, hergerichtet. Küchen und Bäder werden gemeinschaftlich genutzt, die Wohnräume einzeln oder zu zweit. Im 3.OG und 4.OG werden an den Stirnseiten durch Entfernung von nichttragenden Zwischenwänden größere Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung gewonnen.
Auf dem Gelände der Jungendfreizeiteinrichtung ist zudem der Bau einer Kita angedacht. Diese ist aber nicht Bestandteil der zu vergebenden Leistung.
Gemäß der vorliegenden Kostenschätzung sind Gesamtkosten von 3 500 000 EUR veranschlagt. 3 200 000 EUR für das Gebäude und 300 000 EUR für die Container. Die Baukosten sind mit 2 760 000 EUR vorgesehen, die restliche Summe von 740 000 EUR deckt die entstehenden Nebenkosten. Die Gesamtsumme wird aus den zu Verfügung stehenden Mitteln des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz gedeckt.
Für die Planung ist der folgende Zeitrahmen einzuhalten:
Beauftragung der Planer und Beginn der Bearbeitung: ab Mai / Juni 2016;
Vorlage BPU 2016;
Ausführungsplanung und Container 2017;
Baubeginn 2018;
Fertigstellung und Übergabe 2020.
Es werden vom Auftraggeber weitere Fachplaner/innen beauftragt, mit denen Abstimmungen durchzuführen sind: Diese sind z. B. TGA, Brandschutzgutachter, Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik), Tragwerksplanung, Freianlagenplanung, SiGeKo.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-22 Auftragsbekanntmachung
2016-03-10 Ergänzende Angaben
2016-06-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3 500 000 EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Abt. Abteilung für Finanzen, Facility Management, Kultur und Weiterbildung, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbauservice
Postanschrift: Petersburger Str. 86-90
Postleitzahl: 10247
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 040-065531
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_Urban_Arch. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen gewerteten Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, sofern sie ins Deutsche übersetzt sind. Deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren_Urban_Arch“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 16.3.2016, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Mitte April 2016 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich Ende April 2016 sein. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich Anfang Mai 2016 stattfinden. Abweichungen sind noch möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise sowie ggf. besondere und zusätzliche Leistungen zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2 und 3. Für die Grundlagenermittlung wurde 2015 eine Bausubstanzuntersuchung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt. (Die Bausubstanzuntersuchungen wird den Bewerbern voraussichtlich im Rahmen der 2. Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt).
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Das Gebäude wurde zwischen 1958 und 1960 als Jugendfreizeitheim und Jugendwohnheim errichtet. Es ist unterkellert, hat sechs Vollgeschosse und eine begehbare Dachterrasse.
Das Gebäude steht an der Urbanstraße in der alten Bauflucht. Unter Aufnahme der Traufhöhe ist es an das Mietshaus Urbanstraße 45 angebaut. Das Gebäude hat zwei getrennte Eingänge. Das Jugendwohnheim, das in dem 2.OG bis 5.OG untergebracht war, wurde von der Urbanstraße erschlossen, die Jugendfreizeiteinrichtung im EG und 1.OG von der Giebelseite an der Graefestraße.
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Der Bau ist aus Hohlblocksteinen gemauert und hat Stahlbetonkassettendecken mit Estrichbelägen.
Über den Fluren und dem Heizkeller befinden sich Vollbetondecken.
Die Bodenoberflächen waren in den Fluren bauzeitlich aus PVC, in den Aufenthaltsräumen aus Linoleum und in den Sanitärbereichen gefliest. Sämtliche Decken außer im Keller tragen Lattungen, Rohr und Putze. Die Fenster sind als Kastenfenster in Holz in unterschiedlichen Gliederungen, die Treppenhausfenster als Verbundfenster ausgeführt. Die Innentüren sind glatte Sperrholztüren in Stahlzargen, die Außentüren Stahltüren mit Glasausfachungen. Die Straßenfront hat wohl Ornamente aus keramischem Material oder Glasmosaik erhalten.
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Das Gebäude ist in seinem bauzeitlichen Zustand in allen seinen Teilen erhalten. 1984 erhielten die Fassaden eine 7 cm starke Wärmedämmung aus Hartschaum, ohne dass die Putze abgeschlagen wurden. Auch die Dachterrasse erhielt eine 8 cm starke Dämmung, Fenster und Türen wurden überarbeitet.
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2001 wurde die vorhandene Eingangstür zu Urbanstraße in die Bauflucht gesetzt und die vorhandene Kellertür durch ein FH-Tür ersetzt. Der Einbau der vorhandenen giebelseitigen offenen Fluchttreppe ist nicht aktenkundig.
Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz.
Während der Sanierung werden voraussichtlich für die Weiterführung des Betriebes Container genutzt.
Geplante Maßnahmen:
Es ist geplant, das Gebäude umfassend zu sanieren und behindertengerecht umzubauen.
Die vorhandene Nutzung bleibt erhalten. Grundlage der Umbaumaßnahmen ist das vorliegende Raumprogramm, aufgestellt im Dezember 2014. Die geplante energetische Ertüchtigung wird zum Anlass genommen die Fassaden zu überarbeiten. Die vorhandene Wärmedämmung aus Hartschaum wird durch eine Wärmedämmung aus Steinwolle ersetzt. Alle Fenster werden durch neue Holzfenster ersetzt.
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Die gesamte Technische Gebäudeausrüstung wird mit Ausnahme des Hausanschlusses erneuert.
Die sanitären Anlagen im gesamten Haus werden umgebaut. Behindertengerechte Sanitärräume werden getrenntgeschlechtlich eingerichtet.
Das Gebäude erhält einen Aufzug, der ggf. in einem neuen, an der Giebelseite angeordneten Treppenhaus, untergebracht wird. Die vorhandene offene Fluchttreppe wird beseitigt.
Die bestehende Jugendeinrichtung Drehpunkt erhält zusätzlich zu ihren Räumen im EG und 1.OG die Räume im 2.OG. Dort werden nicht bauzeitlich hergestellte Raumaufteilungen rückgängig gemacht, sodass ein großer Raum entsteht, der für Tanz und Bewegung hergerichtet wird.
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Die vorhandene bauzeitliche Wendeltreppe wird als interne Erschließung bis ins 2. OG geführt. In diesem Zusammenhang müssen Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden, die zum Anlass genommen werden, Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich und im Bereich der Wendeltreppe vorzunehmen.
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Das 3.OG – 5.OG wird als Wohnheim für Jugendliche, die dort betreut werden, hergerichtet. Küchen und Bäder werden gemeinschaftlich genutzt, die Wohnräume einzeln oder zu zweit. Im 3.OG und 4.OG werden an den Stirnseiten durch Entfernung von nichttragenden Zwischenwänden größere Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung gewonnen.
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Auf dem Gelände der Jungendfreizeiteinrichtung ist zudem der Bau einer Kita angedacht. Diese ist aber nicht Bestandteil der zu vergebenden Leistung.
Gemäß der vorliegenden Kostenschätzung sind Gesamtkosten von 3 500 000 EUR veranschlagt. 3 200 000 EUR für das Gebäude und 300 000 EUR für die Container. Die Baukosten sind mit 2 760 000 EUR vorgesehen, die restliche Summe von 740 000 EUR deckt die entstehenden Nebenkosten. Die Gesamtsumme wird aus den zu Verfügung stehenden Mitteln des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz gedeckt.
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Für die Planung ist der folgende Zeitrahmen einzuhalten:
Beauftragung der Planer und Beginn der Bearbeitung: ab Mai / Juni 2016;
Vorlage BPU 2016;
Ausführungsplanung und Container 2017;
Baubeginn 2018;
Fertigstellung und Übergabe 2020.
Es werden vom Auftraggeber weitere Fachplaner/innen beauftragt, mit denen Abstimmungen durchzuführen sind: Diese sind z. B. TGA, Brandschutzgutachter, Bauphysik (Wärmeschutz, Schallschutz, Raumakustik), Tragwerksplanung, Freianlagenplanung, SiGeKo.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Menge oder Umfang:
Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3 500 000 EUR (brutto inkl. NK und Unvorhergesehenes).
Die unter Ziffer II.3) angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Nach der Beauftragung der Leistungsphasen 2 und 3 werden die Leistungsphasen 4 und 5, 6 und 7, 8 und 9 ganz oder teilweise jeweils stufenweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere besondere und zusätzliche Leistungen, ggf. auch Teilleistungen aus der Leistungsphase 1, zu übernehmen.
Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Dauer: 54 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben, Punkt 1),
2. Unternehmensdarstellung (Büro/Unternehmen, Anschrift, Land, Rechtsform, Büroinhaber/in bzw. bevollm. Vertreter/in bei jur. Person), Telefon, Fax, E-Mail, Ansprechpartner/in),
3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Ziffer III.1.3) (Anlage zum Bewerberbogen),
6. ggf. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen,
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
7. Planungs- und Kommunikationssprache für das Vergabeverfahren und die gesamte Dienstleistung ist Deutsch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
8. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1)
9. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015) und,
10. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei Sanierung und Umbau im Hochbau) zu berücksichtigen.
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Mindeststandards:
Zu 8. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
11. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015), aufgeteilt nach Architekten/innen mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie nach sonstigen Mitarbeitern/innen. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter/innen und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Architekten/innen mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern/innen zu erfolgen.
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12. Angaben zu den vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern/innen gemäß § 5(5a); § 4(3) VOF wie:
— Name, Vorname;
— Berufsausbildung;
— Qualifikation/Abschlüsse;
— beruflicher Werdegang einschließlich der Zeiträume/Positionen/Tätigkeiten im jeweiligen Unternehmen sowie Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom- oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600 brutto, Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit) als Nachweis der Planungs- bzw. Baustellenpraxis, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen);
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Angaben für:
— eine/n Hauptbearbeiter/in,
— eine/n stellvertretende/n Bearbeiter/in.
13. Vorstellung von 2 Referenzgebäuden mit Architektenleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft.
— die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
— die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
— Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
— jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d. h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),
— in der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 bis 9 erbracht worden sein,
— die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 600 müssen mindestens 1 000 000 EUR (brutto) betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 600 in EUR brutto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes,
— Angaben zur Einhaltung einer Baukostenobergrenze,
— Angaben zur Finanzierung aus einem öffentlichen Förderprogramm,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
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(keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i.d.F. vom 19.7.2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismus- Verordnung (EG) Nr. 2580/2001 des Rates und 2002/881/EG: Entscheidung der Kommission haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Besteht eine Punktgleichheit auf den weiteren Rängen, die zu einer Auswahl führen, so dass die aufzufordernde Höchstzahl überschritten wird (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ziff. III.2.2) / § 5 (4c) VOF): max. 10 Pkt.Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 – 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) in Höhe von mindestens 150 000 EUR (netto) ausweist. 1.2 – 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) in Höhe von mindestens 100 000 EUR (netto) ausweist.2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Ziff. III.2.3) / § 5 (5d) VOF): – max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 2.1 und 2.2 bewertet:2.1 – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) mindestens 3 Architekten/innen nachweist (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter/innen), davon mindestens 50 % mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. Dabei müssen wenigstens aber 2 Architekten/innen mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden.2.2 – 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) mindestens 50 % der angestellten Architekten/innen ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Dabei müssen wenigstens aber 2 Architekten/innen im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sein oder dieses leiten.3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern/innen (Ziff. III.2.2) / § 4(3) § 5(5c) VOF): – max. 16 Pkt. Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Hauptbearbeiter, stellvertretende Bearbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen. Werden die Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet:3.1 – 6 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung von Gebäuden für soziale Einrichtungen nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 3 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz für die Sanierung eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes.– oder – 4 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 5 bis 10 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung von Gebäuden für soziale Einrichtungen nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch 2 persönliche Referenzen, davon mind. eine Referenz von einem öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB.– oder – 2 Pkt. erhält der/die Hauptbearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung von Gebäuden nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 4 persönliche Referenz. 3.2 – 4 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie über mehr als 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung von Gebäuden für soziale Einrichtungen nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 persönliche Referenz, davon mind. eine Referenz von einem öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB – oder – 2 Pkt. erhält der/die stellvertretende Bearbeiter/in, wenn er/sie mehr als 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung mit der Sanierung von Gebäuden nach Diplom oder gleichwertig verfügt. Nachweis der Berufserfahrung durch mind. 1 persönliche Referenz.3.3 – 6 Pkt. erhält die Bewerbung, wenn durch die vorgesehenen Projektmitarbeiter insgesamt ein Nachweis sowohl über Planungserfahrung als auch über Baustellenerfahrung (Bauleitung) erbracht wird (Aussagen über Leistungsumfang bzw. Leistungsphasen in den persönlichen Referenzen sind maßgeblich!)4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziffer III.2.3: max. 64 Pkt. (2 x 32 Pkt.) Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 32 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle nachstehend aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind: a) die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein, b) die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,c) Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,d) jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 33-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),e) in der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 bis 9 erbracht worden sein,f) die Bauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 600 müssen mindestens 1 000 000,00 EUR (brutto) betragen.Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 4.1 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 mindestens 2 000 000 EUR betragen.4.2 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn ein positives Referenzschreiben des Bauherrn vorliegt.4.3 – 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Modernisierung bzw. Sanierung handelt.4.4 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine soziale, kulturelle Einrichtung handelt, die mit den unter II.1.5) beschriebenen Anforderungen an eine Jugendfreizeiteinrichtung vergleichbar ist.4.5 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es über ein Förderprogramm finanziert worden ist (z. B. Städtebaulicher Denkmalschutz).4.6 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt mit einer Baukostenobergrenze.4.7 – 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der/die Hauptbearbeiter/in oder der/die stellvertretende Bearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, maßgeblich, d. h. als Projektleiter, stellvertretender Projektleiter oder verantwortliche Bauleiter am Referenzprojekt tätig war. 4.8 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden ist.In der Summe aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Abt. Abteilung für Finanzen, Facility Management, Kultur und Weiterbildung, Serviceeinheit Facility Management, Fachbereich Hochbauservice
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke / Frau Leutloff
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠
Kontaktperson: Herrn Butzke, Frau Leutloff

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Architekten- und Ingenieurleistungen für die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Drehpunkt“ Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_Urban_Arch.
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter/innen und maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2 Projektmitarbeiter/innen und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Sofern mehr als 2 Referenzprojekte angegeben werden, wird aus allen gewerteten Referenzprojekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der geforderten Referenzprojekte) multipliziert.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, sofern sie ins Deutsche übersetzt sind. Deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren_Urban_Arch“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 16.3.2016, an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z. Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, Deutschland, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d. h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
10. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Mitte April 2016 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich Ende April 2016 sein. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich Anfang Mai 2016 stattfinden. Abweichungen sind noch möglich.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 040-065531 (2016-02-22)
Ergänzende Angaben (2016-03-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 052-087002
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 040-065531
ABl. S-Ausgabe: 52
Quelle: OJS 2016/S 052-087002 (2016-03-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude wurde zwischen 1958 und 1960 als Jugendfreizeitheim und Jugendwohnheim errichtet.Es ist geplant, das Gebäude umfassend zu sanieren und behindertengerecht umzubauen. Die vorhandene Nutzung bleibt erhalten. Grundlage der Umbaumaßnahmen ist das vorliegende Raumprogramm, aufgestellt im Dezember 2014. Die geplante energetische Ertüchtigung wird zum Anlass genommen die Fassaden zu überarbeiten. Die vorhandene Wärmedämmung aus Hartschaum wird durch eine Wärmedämmung aus Steinwolle ersetzt. Alle Fenster werden durch neue Holzfenster ersetzt. Die gesamte Technische Gebäudeausrüstung wird mit Ausnahme des Hausanschlusses erneuert. Die sanitären Anlagen im gesamten Haus werden umgebaut. Behindertengerechte Sanitärräume werden getrenntgeschlechtlich eingerichtet.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 123-220371
ABl. S-Ausgabe: 123
Zusätzliche Informationen
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt dasBürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu denVerträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbarunter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (keine abschließende Auflistung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude wurde zwischen 1958 und 1960 als Jugendfreizeitheim und Jugendwohnheim errichtet.Es ist geplant, das Gebäude umfassend zu sanieren und behindertengerecht umzubauen.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen gem. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung für Gebäude. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 – 9 gem. § 34 HOAI ganz / teilweise sowie ggf. besondere und zusätzliche Leistungen zu vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die Leistungsphasen 2, 3. Für die Grundlagenermittlung wurde 2015 eine Bausubstanzuntersuchung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt. Gemäß der vorliegenden Kostenschätzung sind Gesamtkosten von 3 500 000 EUR veranschlagt. 3 200 000 EUR für das Gebäude und 300 000 EUR für die Container. Die Baukosten sind mit 2 760 000 EUR vorgesehen, die restliche Summe von 740 000 EUR deckt die entstehenden Nebenkosten. Die Gesamtsumme wird aus den zu Verfügung stehenden Mitteln des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz gedeckt. Zeitrahmen:Beauftragung der Planer und Beginn der Bearbeitung: Mai / Juni 2016; Fertigstellung, Übergabe 2020.
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Beschreibung der Optionen:
Beauftragung erfolgt stufenweise. Nach LP 2 und 3 werden LP 4 und 5, 6 und 7, 8 und 9 ganz / teilweise jeweils stufenweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere besondere u. zusätzl. Leistungen, ggf. auch Teilleistungen aus der Leistungsphase 1, zu übernehmen.
Sollten sich die haushaltsrechtl. Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild angepa.
Zusätzliche Informationen:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt dasBürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu denVerträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbarunter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
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(keine abschließende Auflistung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Urbanstraße 43/44, 10967 Berlin
DEUTSCHLAND.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung eines Personaleinsatzplanes und Sicherstellung der laufenden Verfügbarkeit eines auskunftsfähigen Ansprechpartners für den Auftraggeber
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sicherstellung der Einhaltung der Kosten, insbesondere der Verausgabung der Fördermittel; Nachweis der Wirtschaftlichkeit; Nachtragsmanagement, Einhalten von Jahresraten / Mittelabfluss
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen einschließlich der Erörterung von Lösungsideen u. a. zu den Anforderungen eines Wohnheims, Bewegungsräumen, Barrierefreiheit etc.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sicherstellung der Qualität der Planungs- und Bauleistungen; Verfügbarkeit von Datenaustauschformaten z. B. GEAB, eVergabe; Organisation der Qualitätskontrolle, Einhaltung der Terminvorgaben
Beantwortung der Ad-hoc-Aufgabe
Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-06-03 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Straße 105
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 123-220371 (2016-06-24)