Es soll eine neue Kombi-Kindertagesstätte im Bereich der Bauhofstraße (ehemaliger Bushof) in 14776 Brandenburg an der Havel mit 200 Plätzen (130 Hortplätze, 35 Kindergarten- und 35 Kinderkrippenplätzen) geplant und errichtet werden. Für das Vorhaben steht eine Teilfläche des Grundstücks im vorderen Bereich zur Verfügung. Die BGF soll ca. 2.400 qm betragen. Vergeben werden die Planungsleistungen Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI. Vergeben werden die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, außerdem die Besondere Leistung Leistungsphase 9 – Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist. Der Auftraggeber geht derzeit von Baukosten in Höhe von ca. 3 400 000 EUR netto für die Kostengruppen 300 und 400 aus. Das Bauvorhaben soll Ende 2017 abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 9 wird ca. bis Ende 2022 dauern. Vergeben werden die o. g. Planungsleistungen, und zwar stufenweise gemäß folgender Vertragsstufen: Vertragsstufe 1: Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung), Leistungsphase 2 (Vorplanung), Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung), Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Vertragsstufe 2: Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe), Vertragsstufe 3: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation), Vertragsstufe 4: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung inkl. Besondere Leistung Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist). Die Beauftragung erfolgt stufenweise gemäß vorstehender Vertragsstufen. Auf die Beauftragung der jeweils weiteren Vertragsstufe hat der Auftragnehmer keinen Anspruch.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung
Menge oder Umfang:
Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33, 34 HOAI. Die Kosten der KGR 300 und 400 betragen ca. 3 400 000 EUR (netto).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: wobra Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg an der Havel mbH
Postanschrift: Hauptstraße 32
Postleitzahl: 14776
Postort: Brandenburg an der Havel
Kontakt
Internetadresse: http://wobra.de🌏
E-Mail: gf@wobra.de📧
Telefon: +49 3381-757640📞
Fax: +49 3381-757641 📠
1. Für die Bewerbung ist das Formular des Teilnahmeantrages (einschließlich Anlagen) zu verwenden, das beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) heruntergeladen werden kann, nachdem der Zugang schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert wurde. Die Versendung des Zugangs zum Teilnahmeantrag erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. An diese E-Mail-Adresse werden auch etwaige Bewerberinformationen verschickt.
2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren Kita Bauhofstraße“ einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.
5. Hinweis zum weiteren Verfahren: Es ist beabsichtigt, im Rahmen der Auftragsverhandlungen Lösungsvorschläge zu einem Teil der Planungsaufgabe von den ausgewählten Bewerbern zu verlangen.
1. Für die Bewerbung ist das Formular des Teilnahmeantrages (einschließlich Anlagen) zu verwenden, das beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) heruntergeladen werden kann, nachdem der Zugang schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert wurde. Die Versendung des Zugangs zum Teilnahmeantrag erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. An diese E-Mail-Adresse werden auch etwaige Bewerberinformationen verschickt.
2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren Kita Bauhofstraße“ einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.
5. Hinweis zum weiteren Verfahren: Es ist beabsichtigt, im Rahmen der Auftragsverhandlungen Lösungsvorschläge zu einem Teil der Planungsaufgabe von den ausgewählten Bewerbern zu verlangen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es soll eine neue Kombi-Kindertagesstätte im Bereich der Bauhofstraße (ehemaliger Bushof) in 14776 Brandenburg an der Havel mit 200 Plätzen (130 Hortplätze, 35 Kindergarten- und 35 Kinderkrippenplätzen) geplant und errichtet werden. Für das Vorhaben steht eine Teilfläche des Grundstücks im vorderen Bereich zur Verfügung. Die BGF soll ca. 2.400 qm betragen.
Es soll eine neue Kombi-Kindertagesstätte im Bereich der Bauhofstraße (ehemaliger Bushof) in 14776 Brandenburg an der Havel mit 200 Plätzen (130 Hortplätze, 35 Kindergarten- und 35 Kinderkrippenplätzen) geplant und errichtet werden. Für das Vorhaben steht eine Teilfläche des Grundstücks im vorderen Bereich zur Verfügung. Die BGF soll ca. 2.400 qm betragen.
Vergeben werden die Planungsleistungen Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI. Vergeben werden die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, außerdem die Besondere Leistung Leistungsphase 9 – Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Vergeben werden die Planungsleistungen Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI. Vergeben werden die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI, außerdem die Besondere Leistung Leistungsphase 9 – Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Der Auftraggeber geht derzeit von Baukosten in Höhe von ca. 3 400 000 EUR netto für die Kostengruppen 300 und 400 aus.
Das Bauvorhaben soll Ende 2017 abgeschlossen sein.
Die Leistungsphase 9 wird ca. bis Ende 2022 dauern.
Vergeben werden die o. g. Planungsleistungen, und zwar stufenweise gemäß folgender Vertragsstufen:
Vertragsstufe 2: Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung), Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe), Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe),
Vertragsstufe 3: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation),
Vertragsstufe 4: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung inkl. Besondere Leistung Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist).
Die Beauftragung erfolgt stufenweise gemäß vorstehender Vertragsstufen. Auf die Beauftragung der jeweils weiteren Vertragsstufe hat der Auftragnehmer keinen Anspruch.
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen werden stufenweise vergeben. Fest vergeben werden die Leistungsphasen 1-4. Hinsichtlich der Leistungsphasen 5-7 (Stufe 2), 8 (Stufe 3) und 9 (Stufe 4) erhält der Auftraggeber Optionen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Brandenburg an der Havel.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens (z.B. Architektenkammer).
2. Auskunftserklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
2. Auskunftserklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2 VOF). Die Auskunftserklärung hat Angaben zur Gesellschaftsstruktur, ggf. zur Konzernzugehörigkeit und über gesellschaftliche Verflechtungen und Beteiligungen zu enthalten (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
3. Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 VOF und § 4 Abs. 9 VOF sowie nach dem
Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz – AEntG) und nach dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz -MiLoG) vorliegen (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz – AEntG) und nach dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz -MiLoG) vorliegen (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
4. Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
5. Eigenerklärung, dass der Bewerber gemäß § 48 Landesbauordnung Brandenburg bauvorlageberechtigt ist (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
6. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7.Nachweis einer bestehenden aktuellen Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssummen [Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung].
8. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenenen Geschäftsjahren 2012, 2013, 2014 (bzw. 2015 soweit bereits abgeschlossen) [Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung].
Mindeststandards:
Zu 7.: Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden sowie von mindestens 2 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ausreichend ist die schriftliche Erklärung eines Versicherers, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungshöhen abschließen zu wollen.
Zu 7.: Deckungssumme von mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden sowie von mindestens 2 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ausreichend ist die schriftliche Erklärung eines Versicherers, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungshöhen abschließen zu wollen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
9. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten (gem. Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist zumindest mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen wurden. Dies umfasst Angaben zum Referenzgeber, zum Ansprechpartner beim Referenzgeber, zum Leistungsumfang, zum Auftragswert, zu den Baukosten (KGR 300-400), zur Anzahl der Kita-/Hort-Plätze, zur Leistungszeit und aussagefähige Bilder des Referenzobjektes im Format A3 (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
9. Angaben zu vergleichbaren Referenzobjekten (gem. Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III), welche im Zeitraum 01.01.2008 bis zum Ende der Bewerbungsfrist zumindest mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen wurden. Dies umfasst Angaben zum Referenzgeber, zum Ansprechpartner beim Referenzgeber, zum Leistungsumfang, zum Auftragswert, zu den Baukosten (KGR 300-400), zur Anzahl der Kita-/Hort-Plätze, zur Leistungszeit und aussagefähige Bilder des Referenzobjektes im Format A3 (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
10. Angaben zur derzeitigen personellen Ausstattung des Bewerbers hinsichtlich des ingenieurtechnischen Personals insgesamt (Vollbeschäftigungseinheiten – Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
11. Angaben zur Anzahl, der Qualifikation, Berufserfahrung und Zugehörigkeit zum Bewerber der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Architekten (Hochbau) im Projektteam insgesamt (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
12. Angaben zur Anzahl, der Qualifikation, Berufserfahrung und Zugehörigkeit zum Bewerber der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten und Projektverantwortlichen in den jeweilgen Leistungsphasen (ingenieurtechnisches Personal) im Projektteam insgesamt (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
12. Angaben zur Anzahl, der Qualifikation, Berufserfahrung und Zugehörigkeit zum Bewerber der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten und Projektverantwortlichen in den jeweilgen Leistungsphasen (ingenieurtechnisches Personal) im Projektteam insgesamt (Teilnahmeantrag, siehe Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung).
Mindeststandards:
Zu 9. Mindestens eine Referenz mit den Leistungsphasen 2 – 8 § 34 HOAI.
Zu 10. Mindestens drei Personen – Vollbeschäftigungseinheiten (ingenieurtechnisches Personal- Architekten, Ingenieure, Technische Mitarbeiter) je Bewerber / Bewerbergemeinschaft.
Zu 11. Mindestens ein Architekt je Bewerber/Bewerbergemeinschaft.
Zu 12. Mindestens 2 Projektbeteiligte je Bewerber/Bewerbergemeinschaft davon
12.1 Mindestens ein Bearbeiter als Projektverantwortlicher für die Leistungsphasen 1-5
12.2 Mindestens ein Bearbeiter als Projektverantwortlicher für die Leistungsphase 6-9.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mindestdeckungssummen der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung:
— für Personenschäden: 3 000 000 EUR,
— für sonstige Schäden: 2 000 000 EUR.
Unterschreitet die vorhandene Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung die vor genannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Werten nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Anlage 9 zum Teilnahmeantrag) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Anlage 9 zum Teilnahmeantrag) abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und
für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, es sei denn die betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften weisen nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergabe- und
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, es sei denn die betroffenen Bewerber/Bewerbergemeinschaften weisen nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergabe- und
wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die Mehrfachbewerbung insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise vor, wenn einzelne Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer Bewerbergemeinschaft beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die Mehrfachbewerbung insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise vor, wenn einzelne Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer Bewerbergemeinschaft beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte
Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten – und Ingenieure gem. § 19 VOF.
Zugelassen sind Personen, die gemäß der Brandenburgischen Bauordnung bauvorlageberechtigt sind.
Personen, die ihre Berufsqualifikation nicht im Geltungsbereich des Grundgesetzes erworben haben, sind
gemäß der Brandenburgischen Bauordnung bauvorlageberechtigt, wenn ihre Berufsqualifikation nach den dafür geltenden Bestimmungen als gleichwertig anerkannt ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen gemäß den vorhergehenden Sätzen benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
gemäß der Brandenburgischen Bauordnung bauvorlageberechtigt, wenn ihre Berufsqualifikation nach den dafür geltenden Bestimmungen als gleichwertig anerkannt ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen gemäß den vorhergehenden Sätzen benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung; 2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe; 3. Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden (die Auswahlmatrix wird mit dem Teilnahmeantragsformular zur Verfügung gestellt): 1) Referenzen (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III) und deren wirtschaftliches Volumen sowie gestalterische Qualität (maximal 40 Punkte) a) Anzahl der vergleichbaren Referenzen, je Referenz 2 Punkte (maximal 10 Punkte), b) wirtschaftliches Volumen (KGR 300-400) der vergleichbaren Referenzen, max. die 5 volumenmäßig höchsten Referenzen, jeweils bis 4 Mio. EUR 1 Punkt, bis 5 Mio. 2 Punkte, ab 5 Mio. EUR 3 Punkte (maximal 15 Punkte), c) Durchschnittliche Bewertung der gestalterischen Qualität der Referenzobjekte (gleitende Bewertung von 1 = nicht überzeugend bis 15 Punkte = vollständig überzeugend); wenn mehr als fünf Referenzobjekte benannt sind, gehen die fünf am besten bewerteten in die Wertung ein (maximal 15 Punkte), 2) Personelle Ausstattung des Bewerbers (maximal 60 Punkte) a) Anzahl der derzeitigen Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal) insgesamt, ab 3 bis ab 11 Mitarbeiter (Vollbeschäftigungseinheiten) 11-19 Punkte, ab 12 Mitarbeiter 20 Punkte (maximal 20 Punkte), b) Anzahl der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Architekten (Hochbau) im Projektteam insgesamt, je Architekt 5 Punkte (maximal 15 Punkte), c) Berufserfahrung in der Planung (LP 1-5) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 4 bis 9 Punkte, mehr als 10 Jahre 10 Punkte (maximal 10 Punkte), d) Berufserfahrung in der Bauleitung (LP 6-9) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 9 bis 14 Punkte, mehr als 10 Jahre 15 Punkte (maximal 15 Punkte).
1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Ziff. III.2) der Bekanntmachung; 2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe; 3. Prüfung der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Sollten danach mehr als drei Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektive Kriterien anwenden (die Auswahlmatrix wird mit dem Teilnahmeantragsformular zur Verfügung gestellt): 1) Referenzen (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III) und deren wirtschaftliches Volumen sowie gestalterische Qualität (maximal 40 Punkte) a) Anzahl der vergleichbaren Referenzen, je Referenz 2 Punkte (maximal 10 Punkte), b) wirtschaftliches Volumen (KGR 300-400) der vergleichbaren Referenzen, max. die 5 volumenmäßig höchsten Referenzen, jeweils bis 4 Mio. EUR 1 Punkt, bis 5 Mio. 2 Punkte, ab 5 Mio. EUR 3 Punkte (maximal 15 Punkte), c) Durchschnittliche Bewertung der gestalterischen Qualität der Referenzobjekte (gleitende Bewertung von 1 = nicht überzeugend bis 15 Punkte = vollständig überzeugend); wenn mehr als fünf Referenzobjekte benannt sind, gehen die fünf am besten bewerteten in die Wertung ein (maximal 15 Punkte), 2) Personelle Ausstattung des Bewerbers (maximal 60 Punkte) a) Anzahl der derzeitigen Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal) insgesamt, ab 3 bis ab 11 Mitarbeiter (Vollbeschäftigungseinheiten) 11-19 Punkte, ab 12 Mitarbeiter 20 Punkte (maximal 20 Punkte), b) Anzahl der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Architekten (Hochbau) im Projektteam insgesamt, je Architekt 5 Punkte (maximal 15 Punkte), c) Berufserfahrung in der Planung (LP 1-5) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 4 bis 9 Punkte, mehr als 10 Jahre 10 Punkte (maximal 10 Punkte), d) Berufserfahrung in der Bauleitung (LP 6-9) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 9 bis 14 Punkte, mehr als 10 Jahre 15 Punkte (maximal 15 Punkte).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Falk
URL der Dokumente: http://wobra.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Für die Bewerbung ist das Formular des Teilnahmeantrages (einschließlich Anlagen) zu verwenden, das beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) heruntergeladen werden kann, nachdem der Zugang schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert wurde. Die Versendung des Zugangs zum Teilnahmeantrag erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. An diese E-Mail-Adresse werden auch etwaige Bewerberinformationen verschickt.
1. Für die Bewerbung ist das Formular des Teilnahmeantrages (einschließlich Anlagen) zu verwenden, das beim Auftraggeber (siehe Ziffer I.1) heruntergeladen werden kann, nachdem der Zugang schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert wurde. Die Versendung des Zugangs zum Teilnahmeantrag erfolgt ausschließlich per E-Mail an die vom Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. An diese E-Mail-Adresse werden auch etwaige Bewerberinformationen verschickt.
2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren Kita Bauhofstraße“ einzureichen.
2. Der Bewerbungsbogen ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben in einem Umschlag mit der gut lesbaren Aufschrift „VOF Vergabeverfahren Kita Bauhofstraße“ einzureichen.
3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail eingehen. Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet.
5. Hinweis zum weiteren Verfahren: Es ist beabsichtigt, im Rahmen der Auftragsverhandlungen Lösungsvorschläge zu einem Teil der Planungsaufgabe von den ausgewählten Bewerbern zu verlangen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
§ 107 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem AG nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem AG gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem AG
gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.“
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
Wir weisen schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
Quelle: OJS 2016/S 077-137412 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-02) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität des Lösungsvorschlags für die gestellte Planungsaufgabe (60)
2. Qualität der Präsentation (20)
3. Honorar (20)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-26 📅
Name: KÖBER-Plan GmbH
Postanschrift: Wilhelmsdorfer Landstraße 41
Postort: Brandenburg a. d. Havel
Postleitzahl: 14776
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@koeber-plan.de📧 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem AG gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem AG gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“