Ausbau Vereinigte Weißeritz in Dresden, Los 1.7 Gewässerausbau oberhalb Brücke Fröbelstraße bis Brücke Wernerstraße
Auf einer Länge von 460 m wird die vorhandene Flusssohle ca. 1,5 m vertieft. Dafür stehen 2 linksseitige Gewässerzufahrten unterhalb der Brücke Fröbelstraße und an der Wernerstraße zur Verfügung. Die Sohlvertiefung schließt an den bereits fertiggestellten unterstromigen 2. Teilabschnitt oberhalb der Brücke Fröbelstraße an. Es wird eine befestigte Mittelwasserrinne (MWR) mit 4 m Breite und 0,50 m Tiefe angelegt. Das Gesamtprofil wird aller 25 m mit durchgehenden Sohlriegeln befestigt. Die Sohlbefestigung der MWR erfolgt mit einer 0,70 m starken Steinschüttung aus Wasserbausteinen auf einer 0,30 m starken mineralischen Ausgleichs- und Filterschicht. Die Vorländer links und rechts der MWR werden mit einem Setzpack aus WB Steinen befestigt. Die Böschungen des tiefergelegten Bereichs sind mit Betonböschungspflaster an die bestehenden gepflasterten Böschungen kraftschlüssig anzuschließen. Der Sohlaushub besteht aus Flusssedimenten und ist als Z2 Material einzustufen. Der Aushub ist durch den AN zu verwerten/zu entsorgen. Alle Leistungen können nur in der fließenden Welle ausgeführt werden. Ein Lagerplatz steht nur im fertig gestellten 1. Bauabschnitt, oberhalb der Brücke Tonbergstraße, zur Verfügung. Weitere Zwischenlagerplätze sind durch den AN zu beschaffen. Auszuführen sind: 5 500 m² Sohlbefestigung lösen und umlagern, 27 000 m³ Erdstoff aus dem Gewässer entnehmen, 2 Stck. Gewässerfurten herstellen, 1 870 m Rückverankerung an vorhandener Spundwand herstellen, 170 m² bewehrten Spritzbeton herstellen, 780 m Stahlspundbohlen kürzen, 1 400 m² Böschungspflaster aus Beton liefern/einbauen, 2 550 t Steinschüttung HMB 40/200 liefern/einbauen, 10 000 t Wasserbausteine HMB 1000/3000 liefern/einbauen, 6 200 t Wasserbausteine HMB 300/1000 liefern/einbauen, 130 t ausgesuchte Wasserbausteine HMB 1000/3000 liefern/einbauen, 1 600 m³ Filterschicht 2/20 liefern/einbauen, 2 360 m³ Filterschicht CP 45/125 liefern/einbauen, 1 710 m² Steinschüttung herstellen, 5 200 m² Setzpack herstellen, 360 m Querriegel herstellen, 5 Stck. bauzeitlich vorhandene Gewässerzufahrten rückbauen, 11.400 m² Kampfmittelortung, 320 Stck. Horizontalsondierungen zur Sicherung Kampfmittelfreiheit für Rückverankerung Spundwand, 11 400 m² baubegleitende Aushubüberwachung auf Kampfmittel,
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-04.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-01-04
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Auftragsbekanntmachung
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2016-05-09
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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