B252 / B62 MüWeLa, Planung Streckenentwässerung
Die Maßnahme umfasst den Neubau der B 252 als westliche Ortsumfahrung der Gemeinden Münchhausen, Wetter sowie den Neubau der B 62 als südliche Ortsumfahrung der Gemeinde Lahntal. Die Länge der Baustrecke für die Umgehungsstraße Münchhausen, Wetter und Lahntal beträgt ca. 17,62 km. Die Länge der Anschlüsse beträgt etwa 4,3km. Ziel des Bauvorhabens ist die verkehrliche Entlastung dieser Ortsdurchfahrten.
Hessen Mobil beabsichtigt, die Ausführungsplanung der Streckenentwässerung, inkl. der planfestgestellten Abwasserbehandlungsanlagen (einschließlich der Zufahrten zu den Behandlungsanlagen), durch einen externen Ingenieurdienstleister erstellen zu lassen.
Die zu betrachtende Entwässerungssituation gliedert sich in zwei Teilabschnitte. Der erste Teilabschnitt erstreckt sich über ca. 9,2 km. Der zweite Entwässerungsteilabschnitt erstreckt über ca. 3,1 km Länge.
Die Oberflächenentwässerung der B 252/B 62 erfolgt hauptsächlich über straßenparallel verlaufende Mulden und Gräben in die vorhandenen Vorfluter. In den Dammbereichen wird eine breitflächige Entwässerung über die Böschung vorgesehen. An Entwässerungstiefpunkten und entwässerungsschwachen Stellen sind Entwässerungsleitungen vorzusehen.
Zur Reinigung und Rückhaltung des Straßenoberflächenwassers werden im ersten Teilabschnitt 10 Regenrückhaltebecken vorgesehen. In diesem Bereich erfolgt die Einleitung von 4 Regenrückhaltebecken in ein FFH-Gebiet. Ein Becken befindet sich innerhalb der WSG-Zone IIIb. Im zweiten Entwässerungsabschnitt sind 5 Regenrückhaltebecken vorgesehen, wobei hier die Einleitung von 3 Regenrückhaltebecken in ein FFH-Gebiet vorgesehen ist. Alle 5 Becken befinden sich innerhalb der WSG-Zone IIIb.
Im Zuge der Ausführungsplanung sind die Becken hydraulisch zu überprüfen. Die Becken üben Mehrfachfunktionen hinsichtlich der Abflussdämpfung und – reinigung aus. Sie sind als Erdbecken ohne Dauerstau mit einem Absetzbecken, ebenfalls ohne Dauerstau und einem Rückhaltebecken auszuführen. Die Drosselungen erfolgen jeweils in einem kombinierten Drosselbauwerk mit einer vertikalen Wirbeldrossel in Nassaufstellung. Es ist ein Notschieber zur Absperrung des Bauwerks im Havariefall sowie eine Notüberlaufschwelle vorzusehen.
Innerhalb der Schutzzonen sind die Vorgaben gemäß RiStWag zu berücksichtigen.
Die im Einzelnen zu erbringenden Ingenieurleistungen sind unter Punkt II.2.1 näher aufgeführt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-03-03
|
Auftragsbekanntmachung
|
2016-08-01
|
Bekanntmachung über vergebene Aufträge
|