Bedarfsplanung Teil 1 / 2. BA Kanalsanierung

Flughafen Köln Bonn GmbH

Der Flughafen Köln-Bonn GmbH plant die Sanierung der Entwässerungsleitungen und Schächte in den SüwVO-Bereichen 16, 21, 23, und 24 auf dem Gelände des Flughafens Köln Bonn. Die Ausführung erfolgt im Zeitraum Juli/Juli 2016 bis September/Oktober 2016. Es werden Kanälen DN 100 bis DN 1500 saniert. Neben Hauptkanälen werden auch Anschlusskanäle, Schlitzrinnen und die dazugehörigen Schächte saniert. Renovierungsarbeiten erfolgen nur in Hauptkanälen nicht in Schlitzrinnen.
Die Sanierungsarbeiten erfolgen in unterschiedlichen Bauweisen als Reparatur von einzelnen Schadstellen und als Renovierung von kompletten Haltungen.
Die Arbeiten finden auf den Start- und Landebahnen 06/24 und 14R/32L und unmittelbar daran angrenzenden Bereichen statt. Der Flugbetrieb darf durch die Arbeiten nicht eingeschränkt werden. Zur Sanierung werden jeweils die betreffenden Start- und Landebahnen 06/24 oder 14R/32L nach vorheriger Abstimmung mit dem Flughafen gesperrt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-02-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten
Menge oder Umfang:
In allen Untersuchungsbereichen zusammen treten bei den Sanierungsarbeiten folgende Hauptmassen auf:— Schlauchlining DN 100 – DN 600 in ca. 19 Haltungen und Anschlussleitungen ca. 350 m.— Stilllegung/Verdämmung von ca. 39 Haltungen, 44 Anschlussleitungen und 32 Schächte.Die Arbeiten im gesamten Untersuchungsgebiet erfolgen innerhalb von ca. 46 Anschlussleitungen, ca. 148 Haltungen, ca. 60 Schlitzrinnen, ca. 119 Schächten und ca.20 Ablauftöpfen einer Schlitzrinne.1 120 000
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Gesamtwert des Auftrags: 1 120 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Flughafen Köln Bonn GmbH
Postanschrift: Heinrich-Steinmann-Str. 12
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
E-Mail: egbert.boedecker@koeln-bonn-airport.de 📧
Telefon: +49 2203404500 📞
Fax: +49 2203402773 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 040-066051
ABl. S-Ausgabe: 40
Zusätzliche Informationen
Das Angebot ist ausschließlich digital über www.subreport.de mit fortgeschrittener oder qualifizierter Signatur abzugeben. Bitte berücksichtigen Sie evtl. Lieferzeiten bei Neuanschaffung einer Signatur. Informationen zu möglichen Signaturen und den technischen Voraussetzungen finden Sie unter www.subreport.de/service/support-elvis/ Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe erhalten Sie unter www.subreport.de oder direkt bei subreport Verlag Schawe GmbH, Buchforststr. 1-15, 51101 Köln, Tel.: 02 21/9 85 78-0, Fax: 02 21/9 85 78-66, E-Mail: info@subreport.de Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. Es darf nur ein Angebot abgegeben werden, an dem ein Bieter entweder in einer Bietergemeinschaft beteiligt ist oder das ein Bieter alleine abgibt. Falls Angebote mit Mehrfachbeteiligungen eingehen, werden alle Angebote vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Flughafen Köln-Bonn GmbH plant die Sanierung der Entwässerungsleitungen und Schächte in den SüwVO-Bereichen 16, 21, 23, und 24 auf dem Gelände des Flughafens Köln Bonn. Die Ausführung erfolgt im Zeitraum Juli/Juli 2016 bis September/Oktober 2016. Es werden Kanälen DN 100 bis DN 1500 saniert. Neben Hauptkanälen werden auch Anschlusskanäle, Schlitzrinnen und die dazugehörigen Schächte saniert. Renovierungsarbeiten erfolgen nur in Hauptkanälen nicht in Schlitzrinnen.
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Die Sanierungsarbeiten erfolgen in unterschiedlichen Bauweisen als Reparatur von einzelnen Schadstellen und als Renovierung von kompletten Haltungen.
Die Arbeiten finden auf den Start- und Landebahnen 06/24 und 14R/32L und unmittelbar daran angrenzenden Bereichen statt. Der Flugbetrieb darf durch die Arbeiten nicht eingeschränkt werden. Zur Sanierung werden jeweils die betreffenden Start- und Landebahnen 06/24 oder 14R/32L nach vorheriger Abstimmung mit dem Flughafen gesperrt.
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Menge oder Umfang:
In allen Untersuchungsbereichen zusammen treten bei den Sanierungsarbeiten folgende Hauptmassen auf:
— Schlauchlining DN 100 – DN 600 in ca. 19 Haltungen und Anschlussleitungen ca. 350 m.
— Stilllegung/Verdämmung von ca. 39 Haltungen, 44 Anschlussleitungen und 32 Schächte.
Die Arbeiten im gesamten Untersuchungsgebiet erfolgen innerhalb von ca. 46 Anschlussleitungen, ca. 148 Haltungen, ca. 60 Schlitzrinnen, ca. 119 Schächten und ca.20 Ablauftöpfen einer Schlitzrinne.
Referenznummer: E26145322
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flughafen Köln Bonn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unternehmen die sich bewerben, haben den Nachweis zu führen, dass sie quantitativ und qualitativ in der Lage sind, unter Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen, ein Vorhaben in der beschriebenen Größenordnung, Komplexität, den flughafenspezifischen Besonderheiten und im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich und termingerecht zu bearbeiten.
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Die unter Anlage 9, Kapitel 2 aufgeführten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache – bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen / Nachweise des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind – vorzulegen. Die Erklärungen / Nachweise können in Kopie beigefügt werden. Es bleibt vorbehalten, die Originale dieser Kopien anzufordern. Die Bewerber haben zu beachten, dass die Eignungsnachweise mittels vorgegebenen Formularen einzureichen sind.
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a) Eigenerklärung zur Eignung (Formbaltt: Anlage 1, Kapitel 2),
b) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Abgabe der Angebote), (Formbaltt: Anlage 2, Kapitel 2),
c) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister (max. 6 Monate alt, maßgebend ist der Schlusstermin für die Abgabe der Angebote), (Formbaltt: Anlage, Kapitel 2),
d) Vorlage Berufshaftpflichtversicherung über 5.000.000,- EUR je Versicherungsfallnachzuweisen (Formbaltt: Anlage 4, Kapitel 2),
e) Eigenerklärung zur positiven Zuverlässigkeitsüberprüfung (Formblatt: Anlage 6, Kapitel 2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung zum Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage 7, Kapitel 2),
b) Erklärung zu den Arbeitskräften der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Anlage 8, Kapitel 2).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nur solche Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche die Mindest-Eignungskriterien gemäß Anlage 9, Kapitel 2) erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren berücksichtigt. Bewerber, welche einen derartigen Nachweis (Mindesteignungskriterien) nicht erbringen können, werden beim Vergabeverfahren nicht berücksichtigt und ausgeschlossen.
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a) Mindest-Eignungskriterien und Kapazitätsnachweise (Formbaltt: Anlage 9, Kapitel 2)
a.1)
Angabe von 2 Referenzprojekten:
Vom Bewerber sind nachfolgend 2 Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 5 Jahren, daher 2011-2015, errichtet und fertiggestellt wurden, anzugeben, welche ähnliche Arbeiten (Kanalsanierung auf dem Flughafengelände mit unterschiedlichen Verfahrenstechniken, Reparatur von Schlitzrinnen) in den letzten Jahren bereits mit Erfolg durchgeführt haben. Hinsichtlich der Jahre gilt jeweils die Übernahme durch den AG. Mindestanforderungen für die 2 Referenzprojekte:
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— Reparatur von Schlitzrinnen,
— Einbau von Schlauchliner in Anschlussleitungen (DN 100 – DN 250),
— Einbau von Schlauchlinern in Hauptkanälen DN 300 bis DN 800.
a.2)
Die folgenden Beurteilungsgruppen gemäß Güteschutz Kanalbau werden für die Durchführung der Arbeiten benötigt:
— Gruppe I: Inspektion von Abwasserleitungen und -kanälen aller Werkstoffe und Nennweiten mit den dazugehörigen Bauwerken,
— Gruppe R: Reinigung von Abwasserleitungen und -kanälen aller Werkstoffe und Nennweiten mit den dazugehörigen Bauwerken,
— Gruppe D: Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen und -kanälen aller Werkstoffe und Nennweiten mit den dazugehörigen Bauwerken,
— RAL Gütezeichen Kanalbau S 10 (Roboterverfahren),
— RAL Gütezeichen S 27 (Schlauchlining),
— RAL Gütezeichen S 15 (Kurzliner).
Das ausführende Unternehmen muss die erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen. Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen RAL-Güte- und Prüfbestimmungen GZ 961 sind zu erfüllen.
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Die Anforderungen sind erfüllt, wenn das Unternehmen im Besitz eines entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau ist. Ersatzweise sind die Anforderungen erfüllt, wenn das Unternehmen einen entsprechenden Nachweis gemäß Abschnitt 4.1 RAL-GZ 961 vorlegt und mit Beginn der Arbeiten eine Fremdüberwachung gemäß 4.3 RAL-GZ 961 besteht.
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Für die Schachtsanierung darf der AN nur geschultes Personal einsetzen. Die Auskleidung der Schächte darf nur von Personen, die im Besitz einer gültigen Prüfungsbescheinigung nach DVS 2220 (Kunststoffkleber/Laminierer) oder eines gleichwertigen Zertifikats sind, ausgeführt werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Es sind Sicherheiten für die Vertragserfüllung (10 % der Nettoauftragssumme) und für Mängelansprüche (5 % der Nettoschlussrechnungssumme) zu gegeben,
2. Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bis zu einer Versicherungssumme von 5 000 000 EUR je Versicherungsfallnachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist aufzuzeigen, wer an der Bietergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist ein bevollmächtigter Vertreter aus der Bietergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen.
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Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Eine Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständige Abgabe der vor genannten Erklärungen mit dem Angebot führt für die Bietergemeinschaft automatisch zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, siehe Formblatt: Bildung einer Bietergemeinschaft (Anlage 14, Kapitel 2).
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Sonstige besondere Bedingungen:
*) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn für Dienst- und Bauleistungen nach Vorgaben des § 4 TVgG-NRW, (Formblatt: Anlage 11, Kapitel 2),
*) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien § 18 TVgG-NRW, (Formblatt: Anlage 12, Kapitel 2),
*) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung oder Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie § 19 TVgG-NRW, (Formblatt: Anlage 13, Kapitel 2),
*) Die Verpflichtungserklärungen zum TVgG-NRW werden mittels Vordrucken abgefragt.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2016-04-06 📅
Öffnungsort: Ausschließlich digital über: www.subreport.de
Ort des Eröffnungstermins: Ausschließlich digital über: www.subreport.de
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Flughafen Köln Bonn, Einkauf
Egbert Bödecker
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E26145322 🌏
Name: technischer support
Postanschrift: Buchforststraße 1-15
Postleitzahl: 51103
Kontaktperson: Felix Hinske
Telefon: +49 2219857838 📞
E-Mail: felix.hinske@subreport.de 📧
Fax: +49 2219857866 📠
URL für weitere Informationen: http://www.subreport.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E26145322 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2016-11-11 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausgasse 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473116 📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Rechtsbehelf des Nachprüfverfahrens ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit gilt, dass diese nur dann festgestellt wird, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2016/S 040-066051 (2016-02-22)