Berliner Schloss – Humboldt-Forum – Naturstein-, Bildhauer-, Mauerwerk-, Beton- und Restaurierungsarbeiten – 187-2016

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Stiftung Berliner Schloss – Humboldt Forum

Berliner Schloss – Humboldt-Forum,
VE 38014-18_001 und _002,
Los 1 – Fassadenarbeiten historisch, Fassadenabschnitt VIII – Hofportal II,
Los 2 – Fassadenarbeiten historisch, Fassadenabschnitt VIII – Hofportal IV.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-01-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Steinmetzarbeiten
Menge oder Umfang:
Los 1 Hofportal IIMauerarbeiten:ca. 210 m3 Mauerwerk aus Mauerziegel, Wandstärken von ca. 18 cm bis 82 cm.Betonfertigteile:ca. 30 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, etc.Natursteinarbeiten:ca. 200 m3 Herstellung, Lieferung u. Einbau profilierter, handwerkl. erstellter Werksteinstücke aus Quarzsandstein mit traditioneller, händischer sowie maschineller Oberflächenbearbeitung,ca. 56 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien mit dem Anspruch an die höchste Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereit gestellten Gipsmodelle zu fertigen.Steinrestaurierungsarbeiten:ca. 14 Stk. Konservierung, Restaurierung und Ergänzung erhaltener Fragmente des Portals zum Wiedereinbau im Zuge der Wiedererrichtung des Portals,zusätzliche Leistungen sind:— Abdichtungsarbeiten Sockelbereiche, Balustradenbereiche und Balkone,— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln,Beginn der Leistungserbringung: 23.5.2016,Ende der Leistungserbringung: 19.9.2017.Los 2 Hofportal IV:Mauerarbeiten:ca. 195 m3 Mauerwerk aus Mauerziegel, Wandstärken von ca. 25 cm bis 82 cm.Betonfertigteile:ca. 30 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, etc.Natursteinarbeiten:ca. 180 m3 Herstellung, Lieferung u. Einbau profilierter, handwerkl erstellter Werksteinstücke aus Quarzsandstein mit traditioneller, händischer sowie maschineller Oberflächenbearbeitung,ca. 56 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien mit dem Anspruch an die höchste Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereit gestellten Gipsmodelle zu fertigen.zusätzliche Leistungen sind:— Abdichtungsarbeiten Sockelbereiche, Balustradenbereiche und Balkone,— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln,Beginn der Leistungserbringung: 23.5.2016,Ende der Leistungserbringung: 20.6.2017.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Steinmetzarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung für die Stiftung Berliner Schloss – Humboldt Forum
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de; www.bund.de; www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: bettina.schneider@bbr.bund.de 📧
Telefon: +49 3018401-0 📞
Fax: +49 3018401-8450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 018-026976
ABl. S-Ausgabe: 18
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können. Fristende: 14.3.2016. Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen). Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Berliner Schloss – Humboldt-Forum,
VE 38014-18_001 und _002,
Los 1 – Fassadenarbeiten historisch, Fassadenabschnitt VIII – Hofportal II,
Los 2 – Fassadenarbeiten historisch, Fassadenabschnitt VIII – Hofportal IV.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Hofportal II
Kurze Beschreibung: Hofportal II.
Menge oder Umfang: Mauerarbeiten:ca. 210 m3 Mauerwerk aus Mauerziegel, Wandstärken von ca. 18 cm bis 82 cm.Betonfertigteile:ca. 30 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, etc.Natursteinarbeiten:ca. 200 m3 Herstellung, Lieferung u. Einbau profilierter, handwerkl. erstellter Werksteinstücke aus Quarzsandstein mit traditioneller, händischer sowie maschineller Oberflächenbearbeitung,ca. 56 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien mit dem Anspruch an die höchste Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereit gestellten Gipsmodelle zu fertigen.Steinrestaurierungsarbeiten:ca. 14 Stk. Konservierung, Restaurierung und Ergänzung erhaltener Fragmente des Portals zum Wiedereinbau im Zuge der Wiedererrichtung des Portals,zusätzliche Leistungen sind:— Abdichtungsarbeiten Sockelbereiche, Balustradenbereiche und Balkone,— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln.
Mauerarbeiten:
ca. 210 m
Betonfertigteile:
ca. 30 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, etc.
Natursteinarbeiten:
ca. 200 m
ca. 56 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien mit dem Anspruch an die höchste Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereit gestellten Gipsmodelle zu fertigen.
Steinrestaurierungsarbeiten:
ca. 14 Stk. Konservierung, Restaurierung und Ergänzung erhaltener Fragmente des Portals zum Wiedereinbau im Zuge der Wiedererrichtung des Portals,
zusätzliche Leistungen sind:
— Abdichtungsarbeiten Sockelbereiche, Balustradenbereiche und Balkone,
— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Der Auftraggeber behält sich vor, ein oder mehrere Lose an einen Bieter zu beauftragen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Hofportal IV
Kurze Beschreibung: Hofportal IV.
Menge oder Umfang: Mauerarbeiten:ca. 195 m3 Mauerwerk aus Mauerziegel, Wandstärken von ca. 25 cm bis 82 cm.Betonfertigteile:ca. 30 Stk. Betonfertigteile als Fensterstürze, Fassadenauflager, etc.Natursteinarbeiten:ca. 180 m3 Herstellung, Lieferung u. Einbau profilierter, handwerkl erstellter Werksteinstücke aus Quarzsandstein mit traditioneller, händischer sowie maschineller Oberflächenbearbeitung,ca. 56 Stk. Herstellen und Versetzen von Steinbildhauerkopien mit dem Anspruch an die höchste Bildhauerqualität aus Quarzsandstein; die Bildhauerstücke sind auf Grundlage der durch den AG bereit gestellten Gipsmodelle zu fertigen.zusätzliche Leistungen sind:— Abdichtungsarbeiten Sockelbereiche, Balustradenbereiche und Balkone,— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln.
ca. 195 m
ca. 180 m
Los 1 Hofportal II
— Ortbeton für die Herstellung von Säulensockeln,
Beginn der Leistungserbringung: 23.5.2016,
Ende der Leistungserbringung: 19.9.2017.
Los 2 Hofportal IV:
Ende der Leistungserbringung: 20.6.2017.
Referenznummer: 187/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schlossplatz 1, 10178 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist mit dem Angebot durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Das Formblatt 124 ist erhältlich bei:
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
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Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignung ist mit dem Angebot durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen
gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei:
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Eignung ist mit dem Angebot durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die
jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen
gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei:
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Auf gesondertes Verlangen sind folgende Nachweise / Angaben / Unterlagen vorzulegen:
Eignungsnachweise Los 1:
Es ist nachzuweisen, dass der Bieter in den letzten 5 Jahren über Erfahrungen in der Rekonstruktion von Natursteinfassaden verfügt, über Erfahrungen in der Ausführung von massiven Naturstein- Elementen und über Erfahrung in der Ausführung von kleinformatigen tragenden Ziegelmauerwerksarbeiten verfügt.
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Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung mit dazugehöriger Referenzliste und Darstellung der erbrachten Leistungen abzugeben.
Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind auf gesondertes Verlangen vorzulegen:
1. Umsatz des Bieters:
Es ist nachzuweisen, dass die durchschnittlichen Jahresumsätze in den letzten 3 Jahren, mind. 500 000 EUR betragen.
2. Referenzobjekte des Bieters:
Es ist ein Referenzprojekt für Mauerarbeiten aus Mauerziegel und 2 Referenzprojekte für anspruchsvolle Natursteinarbeiten aus Sandstein in historischen oder teilhistorischen Fassaden, die mit den gegenständlichen Leistungen vergleichbar sind, vorzustellen.
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Zu den Referenzprojekten sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden:
a) Bezeichnung des Bauvorhabens,
b) Bauherr, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner),
c) vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachauftragnehmer),
d) Ort der Ausführung,
e) Ausführungszeitraum,
f) stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges unter Angabe der ausgeführten Mengen,
g) Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,
h) Auftragswert der beschriebenen Leistungen von mindestens 100 000 EUR,
j) stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen, einschließlich der Angabe, ob die Leistung für Neubau / Umbau / Denkmal erbracht wurde.
3. Lieferantenerklärung:
Es ist eine Lieferantenerklärung (Anlage des Leistungsverzeichnisses) vollständig ausgefüllt und vom Bieter und dem Lieferanten / den Lieferanten unterschrieben einzureichen.
4. Eignungsnachweise des künstlerischen Leiters:
Es wird ein besonderer Wert auf die qualitativ hochwertige Ausführung der Bildhauerarbeiten gelegt.
Für die Ausführung der Bildhauerarbeiten ist ein verantwortlicher künstlerischer Leiter einzusetzen, der dem Auftraggeber über die gesamte Vertragslaufzeit als direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht und der über besondere Qualifikationen und Kenntnisse in Bezug auf Bildhauerarbeiten der Stilepoche des Barocks verfügen muss. Der künstlerische Leiter muss eine Berufstätigkeit von mindestens 5 Jahren als Steinbildhauer nachweisen und der deutschen Sprache mächtig sein. Der künstlerische Leiter ist durch den Bieter namentlich zu benennen.
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Es sind folgende Eignungsnachweise des künstlerischen Leiters vorzulegen:
a) Nachweis der Ausbildung zum Steinbildhauer durch Vorlage entsprechender Ausbildungsnachweise,
b) Vorlage einer Werkliste,
c) Lebenslauf und Erklärung über eine mindestens 5-jährige Berufstätigkeit als Bildhauer.
4.1 Es wird die Vorstellung von zwei Referenzstücken des künstlerischen Leiters für die Ausführung von Bildhauerarbeiten von figürlichen und/oder ornamentalen Schmuckelementen mit zeitlicher Nähe zum Barock gefordert.
Bei den Referenzstücken muss es sich um Kopierarbeiten im Maßstab 1:1 von vorhandenen Vorlagen als Neuschöpfung bzw. Nachschöpfung handeln.
Die Mindestgröße der Referenzstücke beträgt 30 cm. Als Referenzstück werden nur eigenhändig durch den vorgesehenen künstlerischen Leiter gefertigte Werkstücke gewertet.
Die Referenzstücke sind durch eine Dokumentation vorzustellen. Es sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden:
a) möglichst Angaben zur Vorlage: Entwurfsverfasser / Steinbildhauer,
b) Angabe des Auftraggebers mit Anschrift, Ansprechpartner und ggf. Telefonnummer,
c) Material der Referenz,
d) Größe (Abmessungen) des Referenzstückes,
e) zeitliche Einordnung des Originals und Angabe der Stilepoche des Originals,
f) aussagekräftige fotografische Dokumentation des fertig gestellten Werkstückes.
Es werden nur Unterlagen berücksichtigt, die einen Umfang von vier Seiten je Referenzstück (maximal DIN A3-Format, einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Soweit eine fotografische Dokumentation der Zwischenschritte eingereicht wird, kann dies auf einer zusätzlichen Seite erfolgen.
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5. Eignungsnachweise des restauratorischen Leiters:
5.1. Es sind folgende Eignungsnachweise des leitenden Restaurators/ der leitenden Restauratorin vorzulegen:
a) Nachweis der Ausbildung zum Steinrestaurator (Diplom oder Master, Fachrichtung Steinrestaurierung) durch Vorlage entsprechender Ausbildungsnachweise,
b) Vorlage einer Werkliste mit Nachweis der Erfahrungen in der Sandsteinrestaurierung,
c) Lebenslauf und Erklärung über eine mindestens 5-jährige Berufstätigkeit als Restaurator.
5.2 Es wird die Vorstellung von einem Referenzprojekt für die Ausführung von anspruchsvollen Sandsteinrestaurierungsarbeiten (Konservierung und Restaurierung) von figürlichen und/oder ornamentalen Schmuckelementen gefordert.
Als Referenzstück werden nur eigenhändig durch den vorgesehenen leitenden Restaurator ausgeführte Arbeiten gewertet.
Das Referenzstück ist durch eine Dokumentation vorzustellen. Es sollen jeweils folgende Angaben gemacht werden:
Restaurierungsprojekt:
a) Angaben zum Objekt,
c) durchgeführte Maßnahmen,
d) Umfang der Leistungen (Auftragssumme mind. 20 000 EUR),
e) aussagekräftige Kurzdokumentation der Maßnahme.
Eignungsnachweise zum Material:
1. Nachweise zu den Angebotenen Sandsteinen:
Es sind Prüfzeugnisse (nicht älter als 3 Jahre) zu allen angebotenen Sandsteinen vorzulegen. Es müssen darin folgende Prüfungen für jeden angebotenen Sandstein nachgewiesen werden zum Beleg, dass die Vorgaben der Ausschreibung (siehe Leistungsverzeichnis, Hinweise zu den Kennwertgruppen) eingehalten werden:
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a) Rohdichte nach DIN EN 1936,
b) offene Porosität nach DIN EN 1936,
c) Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck nach DIN EN 13755,
d) Druckfestigkeit nach DIN EN 1926,
e) Biegezugfestigkeit nach DIN EN 12372,
f) Ankerdornausbruchfestigkeit nach DIN EN 13364 (Plattengröße 200 x 200 x 40mm, Ankerdornloch d = 10mm, Dorneinbindetiefe 25 mm; bei geschichteten Sandsteinen: Ankerdornloch senkrecht zur Schichtung),
g) Frostbeständigkeit nach DIN EN 12371 geprüft mit 48-fachem Frost-/Tauwechsel,
h) Abnahme des scheinbaren Volumens (Masseverlust nach Frost-/Tauwechsel 48-fach) nach DIN EN 12371,
j) Maximale Verringerung der Biegezugfestigkeit nach DIN EN 12372 nach Frostbeanspruchung (Frost-/Tauwechsel 48-fach),
k) Sättigungsbeiwert (Sättigungswert oder Sättigungsbeiwert ist der Quotient aus Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck WA,a und Wasseraufnahme unter Vakuum WA,v. Die Wasseraufnahme unter Vakuum wird ermittelt, indem die Proben einer Vakuumbehandlung unterzogen und anschließend einem Wasserdruck von 150 bar ausgesetzt werden. Der dabei ermittelte Kennwert wird als Wasseraufnahme unter Vakuum bezeichnet).
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Eignungsnachweise Los 2:
Eignungsnachweise zum Bieter:
Es ist ein Referenzprojekt für Mauerarbeiten aus Mauerziegel und zwei Referenzprojekte für anspruchsvolle Natursteinarbeiten aus Sandstein in historischen oder teilhistorischen Fassaden, die mit den gegenständlichen Leistungen vergleichbar sind, vorzustellen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Bank-/oder Postüberweisung:
Empfänger: Bundeskasse Trier – Dienstsitz Kiel,
bei der Deutschen Bundesbank – Filiale Hamburg,
IBAN: DE18 2000 0000 0020 0010 66,
BIC: MARKDEF1200,
Verwendungszweck: BBR-187/2016, Kassenzeichen: 1092 1014 1735, Bewirtschafternr.: 03006061.
Die Vergabeunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
Bei Anforderung der Vergabeunterlagen über die Vergabeplattform www.evergabe-online.de wird kein Entgelt erhoben.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-05-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-03-24 📅
Öffnungsort: Anschrift siehe Nr. I.1).
Ort des Eröffnungstermins: Anschrift siehe Nr. I.1).
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 – Vergabe
Bettina Schneider
Internetadresse: www.evergabe-online.de; www.bund.de; www.bbr.bund.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-23 📅
Datum des Endes: 2017-09-19 📅
2017-06-20 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 187/2016
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens nur rechtzeitig bei der Vergabestelle eingegangene Bieteranfragen beantwortet werden können. Fristende: 14.3.2016.
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen).
Die vom Bewerber/ Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes,
Villemombler Str. 76,
53123 Bonn,
Tel.: +49 228/9499-0,
Fax: +49 228/9499-163.
Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat
A 4, Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden.
Die Vergabestelle teilt mit, dass eine Rüge jedenfalls dann nicht mehr unverzüglich ist, wenn sie erst nach Ablauf von 8 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, gerügt wird.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 107 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 107 Abs. 3 GWB vorliegen.
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Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 101 a, 101 b GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 101 b Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 101 b
Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 – Vergabe
Fax: +49 3018401-8450 📠
Quelle: OJS 2016/S 018-026976 (2016-01-22)