Beschaffung eines unternehmensweiten PACS für die Einrichtungen der Gesundheit Nordhessen Holding AG

Gesundheit Nordhessen Holding AG

Das Beschaffungsvorhaben ist in zwei Stufen gegliedert: Bei der Stufe (1) handelt es sich um einen Teilnahmewettbewerb mit dem Zweck der Findung von geeigneten Anbietern. Dem Teilnahmewettbewerb ist in Form der Stufe (2) ein Verhandlungsverfahren nachgeschaltet. Einzelheiten zum Umfang des zu beschaffenden PACS sind unter Punkt II.2) zu finden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-01-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Medizinische Informationssysteme
Menge oder Umfang:
Beim Auftraggeber sind zwei zentrale PAC-Systeme der Hersteller General Electric und Siemens im Einsatz. Damit werden die bildgebenden Prozesse der Funktionsbereiche Radiologie, Neuroradiologie, Kinderradiologie sowie Teilbereiche der Kardiologie, Chirurgie, Urologie, Endoskopie und Sonographie abgedeckt. Die beiden PACS sind mit dem Cerner medico WRAD (RIS) sowie mit dem GE Centricity CARDDAS und Viewpoint integriert. Ebenfalls vorhanden und mit PACS integriert ist eine Teleradiologieplattform von CHILI. Mit PACS arbeiten aktuell zwei stationäre Einrichtungen der GNH sowie drei Fachbereiche des zur GNH gehörenden Zentrums für Medizinische Versorgung.Der Auftragsgegenstand PACS umfasst i) die Lieferung aller erforderlichen PACS-Software zur Ablösung der beiden oben bezeichneten Bestandssysteme sowie zur Neueinführung des PACS an weiteren 2 Krankenhausstandorten der GNH, ii) die tiefe Integration der Systemumgebung, iii) die Migration von Altdaten sowie iv) die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Gesamtsystems. Ferner sind v) Leistungen zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des PACS über 60 Monate enthalten. Je nach Ergebnis des Verhandlungsverfahrens ist vorgesehen, Software zur serverbasierten Bildnachverarbeitung, für angrenzende Prozesse (Befund- und Dosismanagement) sowie für einzelne zusätzliche IT-Dienste aus den IHE-Domänen IT-Infrastruktur (insbes. die Integrationsprofile im Umfeld von XDS) und Radiologie als Teil des Mindestlieferumfangs des PACS oder als optionale Erweiterung zu beschaffen. Nicht enthalten in dem hier veröffentlichten Auftrag ist jegliche für das PACS erforderliche IT-Infrastruktur (Hardware wie Server, Speichersysteme, PCs und Bildwiedergabegeräte).Der Lieferumfang des unternehmensweiten PACS ist drei Rollout-Abschnitten zugeordnet: Abschnitt (1) entspricht dem 1:1 Ersatz der beiden Altsysteme inkl. Integration aller an diese Systeme angeschlossenen Modalitäten; Abschnitt (2) umfasst die Integration weiterer bildgebender Systeme von bereits mit PACS abgedeckten sowie von zusätzlichen Funktionsbereichen; Abschnitt (3) soll alle dann noch nicht digitalislierten und im PACS verwaltbaren DICOM-Objekte der Elektronischen Patientenakte umfassen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Medizinische Informationssysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit Nordhessen Holding AG
Postanschrift: Mönchebergstraße 48 E
Postleitzahl: 34125
Postort: Kassel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gnh.net 🌏
E-Mail: martin.steffen@gnh.net 📧
Telefon: +49 561980-2235 📞
Fax: +49 561980-6828 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 012-016652
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
1. Klarstellung zum Verfahren: Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren: Stufe (1) ist der vorgeschaltete Teilnahmewettbewerb, Stufe (2) das Verhandlungsverfahren. Bewerber werden aufgefordert, sich in der Stufe (1) schriftlich bis zum unter IV.3.4) genannten Schlusstermin um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Klarstellend wird darauf hingewiesen, dass im Teilnahmewettbewerb keine Unterlagen bei der Vergabestelle abzufordern sind, insbesondere keine Vergabeunterlagen. 2. Form des Teilnahmeantrags: Die Gliederung der Bestandteile des Antrags soll den Punkten dieser Bekanntmachung entsprechen. Bei zusätzlich eingereichten Dokumenten sollte angegeben werden, ob und falls ja, welchem Punkt diese zugeordnet sind. Der vollständige Teilnahmeantrag inkl. aller Anlagen sowie auch einschließlich der Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen mit Unterschriften ist elektronisch per beigefügtem Datenträger einzureichen (XLS, DOCX, PDF). Zusätzlich müssen mindestens alle Dokumente mit Unterschrift auch in Papierform (einfach) eingereicht werden. 3. Einreichung des Teilnahmeantrags: Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeunterlagen Wettbewerb – Ausschreibung PACS der GNH 2016“ bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle persönlich oder postalisch einzureichen. 4. Nachfragen der Bewerber: Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.2.2016 um 12 Uhr, darauf schriftlich hinzuweisen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Beschaffungsvorhaben ist in zwei Stufen gegliedert: Bei der Stufe (1) handelt es sich um einen Teilnahmewettbewerb mit dem Zweck der Findung von geeigneten Anbietern. Dem Teilnahmewettbewerb ist in Form der Stufe (2) ein Verhandlungsverfahren nachgeschaltet. Einzelheiten zum Umfang des zu beschaffenden PACS sind unter Punkt II.2) zu finden.
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Menge oder Umfang:
Beim Auftraggeber sind zwei zentrale PAC-Systeme der Hersteller General Electric und Siemens im Einsatz. Damit werden die bildgebenden Prozesse der Funktionsbereiche Radiologie, Neuroradiologie, Kinderradiologie sowie Teilbereiche der Kardiologie, Chirurgie, Urologie, Endoskopie und Sonographie abgedeckt. Die beiden PACS sind mit dem Cerner medico WRAD (RIS) sowie mit dem GE Centricity CARDDAS und Viewpoint integriert. Ebenfalls vorhanden und mit PACS integriert ist eine Teleradiologieplattform von CHILI. Mit PACS arbeiten aktuell zwei stationäre Einrichtungen der GNH sowie drei Fachbereiche des zur GNH gehörenden Zentrums für Medizinische Versorgung.
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Der Auftragsgegenstand PACS umfasst i) die Lieferung aller erforderlichen PACS-Software zur Ablösung der beiden oben bezeichneten Bestandssysteme sowie zur Neueinführung des PACS an weiteren 2 Krankenhausstandorten der GNH, ii) die tiefe Integration der Systemumgebung, iii) die Migration von Altdaten sowie iv) die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Gesamtsystems. Ferner sind v) Leistungen zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des PACS über 60 Monate enthalten. Je nach Ergebnis des Verhandlungsverfahrens ist vorgesehen, Software zur serverbasierten Bildnachverarbeitung, für angrenzende Prozesse (Befund- und Dosismanagement) sowie für einzelne zusätzliche IT-Dienste aus den IHE-Domänen IT-Infrastruktur (insbes. die Integrationsprofile im Umfeld von XDS) und Radiologie als Teil des Mindestlieferumfangs des PACS oder als optionale Erweiterung zu beschaffen. Nicht enthalten in dem hier veröffentlichten Auftrag ist jegliche für das PACS erforderliche IT-Infrastruktur (Hardware wie Server, Speichersysteme, PCs und Bildwiedergabegeräte).
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Der Lieferumfang des unternehmensweiten PACS ist drei Rollout-Abschnitten zugeordnet: Abschnitt (1) entspricht dem 1:1 Ersatz der beiden Altsysteme inkl. Integration aller an diese Systeme angeschlossenen Modalitäten; Abschnitt (2) umfasst die Integration weiterer bildgebender Systeme von bereits mit PACS abgedeckten sowie von zusätzlichen Funktionsbereichen; Abschnitt (3) soll alle dann noch nicht digitalislierten und im PACS verwaltbaren DICOM-Objekte der Elektronischen Patientenakte umfassen.
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Beschreibung der Optionen:
Als Bedarfspositionen (Optionen) sind funktionale sowie mengenmäßige Erweiterungen des PACS vorgesehen, um Zug um Zug weitere bildgebende Systeme und Funktionsbereiche mit dem PACS technisch zu integrieren und prozessual abzudecken. Siehe auch die Projektabschnitte (2) und (3) gemäß Punkt II.2.1).
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Referenznummer: PACS-Ausschreibung der GNH 2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kassel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe § 6 EG Absatz (4) Lit. a bis g VOL/A vorliegt,
b) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe § 6 EG, Absatz (6) Lit. a bis e VOL/A vorliegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Angabe der Umsatzerlöse, die von dem Unternehmen/Geschäftsbereich erzielt wurden, in den der Ausschreibungsgegenstand PACS fällt. Zu den Umsätzen ist anzugeben, wie diese sich auf Softwarelizenzen, Dienstleistungen und Hardware aufteilen. Die Umsätze sind für die Kalenderjahre 2013, 2014 und 2015 anzugeben. Ist das Geschäftsjahr 2015 noch nicht abgeschlossen, kann dafür eine Schätzung vorgenommen werden. In die Umsatzerlöse soll nur der DACH-Raum einbezogen werden. Zu PACS können auch Lösungen zur Bildnachverarbeitung und zur Teleradiologie sowie Funktionsbereichs-spezifische PACS (Kardiologie, Ultraschall, Endoskopie usw.) hinzugerechnet werden. Soweit Umsätze mit Dienstleistungen zur (externen) Langzeitarchivierung in nicht unwesentlichem Umfang enthalten sind, sind diese separat auszuweisen.
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b) Angaben der in a) enthaltenen, jedoch alleine auf die Produktsparte PACS entfallenden Anteile.
c) Aufschlüsselung der Umsatzangaben aus b) nach den Kundengruppen „Akutkrankenhaus“ und „Niedergelassene Praxis, Praxisverbünde, MVZ“.
Mindeststandards:
Umsätze bzgl. b) in DACH für drei Kalenderjahre mindestens 5 000.000 EUR insgesamt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zu den nachstehend genannten Punkten sind Eigenerklärungen ausreichend; die Vergabestelle behält sich die Anforderung von Nachweisen und die Verifikation vor.
A. Mitarbeiter:
Es ist anzugeben, über wie viele Mitarbeiter das Unternehmen des Bewerbers verfügt, die potenziell an der inhaltlichen Umsetzung des ausgeschriebenen Projektes mitwirken können. „Potenziell“ bedeutet, dass alle geeigneten Mitarbeiter gezählt werden sollen, die im geplanten Ausführungszeitraum (siehe Punkt II.3)) für das Projekt verfügbar gemacht werden können. „Inhaltliche Umsetzung“ heißt, dass beispielsweise PACS Applikationsspezialisten, Systemintegrations-Fachleute, Workflow-Berater oder Projektmanager gezählt werden. Nicht gezählt werden Mitarbeiter aus Marketing, Vertrieb, Top-Management. Bekleiden einzelne Mitarbeiter mehrere Funktionen oder sind diese in Teilzeit angestellt, sind nur solche Mitarbeiter in die angegebene Zahl einzubeziehen, die die oben genannten inhaltlichen Aufgaben zu mindestens 50 % einer Vollzeitstelle ausüben. Weiterhin dürfen in diesem Fall die entsprechenden Mitarbeiter nur anteilig mitgerechnet werden.
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Die Mitarbeiter müssen dem Geschäftsbereich zugeordnet sein, für den auch die Umsatzerlöse nach Punkt III.2.2 angegeben werden. Die Angaben zu den Mitarbeitern sollen neben der Anzahl auch beispielhaft Qualifikationen, Aufgaben und die Dauer der Firmenzugehörigkeit enthalten.
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Mindeststandards zu Punkt A:
— Von den genannten Mitarbeitern müssen mindestens fünf (5)
jeweils in mindestens drei vergleichbaren PACS-Projekten in den drei Jahren vor Teilnahmeantragsabgabe mitgewirkt haben.
über eine mindestens dreijährige Berufserfahrung mit dem PACS im Unternehmen verfügen.
B. Referenzprojekte:
Gefordert werden mindestens drei Referenzen über je ein installiertes standortübergreifendes PACS im Sinne des in Punkt II.2.1) dargestellten Ansatzes.
Hinweis: Eine Referenzinstallation wird gezählt anhand der PACS-Datenbanken. Ist beispielsweise das PACS in einem zentralen Rechenzentrum mit einer globalen Datenbank installiert und werden von dort aus mehrere Krankenhäuser versorgt, zählt diese Installation als eine (1) PACS Referenzinstallation. Einzelheiten der PACS-Architektur im Hinblick auf die dezentralen Standorte spielen hierfür keine Rolle. Ein standortübergreifendes PACS erfordert mindestens zwei mit demselben PACS arbeitende Einrichtungen.
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Je Referenz müssen mindestens folgende Angaben enthalten sein:
— Leistungsempfänger (der Auftraggeber des PACS) mit Ansprechpartner;
— Inbetriebnahmedatum (Monat und Jahr der Abnahme);
— Skizzenhafte Projektbeschreibung;
— Einrichtungen, in denen das PACS eingesetzt wird (die angeschlossenen Krankenhäuser bzw. die Praxisstandorte / MVZ);
— Organisationseinheiten innerhalb der Einrichtungen, in denen das PACS eingesetzt wird (Funktionsbereiche mit an das PACS angeschlossenen bildgebenden Systemen sowie die Organisationseinheiten, welche die Primärbefundung durchführen; bei Praxen Angabe der Fachrichtung);
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— Wesentliche Funktionsmodule des PACS mit Produktbezeichnungen und dessen Versionsständen;
— Eckpunkte der Systemumgebung (mit dem PACS integrierte KIS-Anwendungen wie Patientenmanagement, Abteilungs-Informationssysteme für Radiologie, Kardiologie usw., Kommunikationsserver, DICOM Worklist und MPPS Dienste, ggfs. Hypervisor und Anwendungsvirtualisierung);
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— Anzahl der mit dem PACS integrierten bildgebenden Systeme;
— Anzahl der pro Jahr mit dem System abgewickelten Untersuchungen (DICOM Studies).
Mindeststandards zu Punkt B:
Die in B genannten Referenzprojekte müssen jeweils einzeln folgende Mindestkriterien erfüllen:
a) Ein Jahr Echtbetrieb (seit Datum der Abnahme bis Einreichung des Teilnahmeantrags),
b) 75 000 Untersuchungen pro Jahr,
c) Produktive Nutzung der folgenden Funktionen:
— Flächendeckendes Order Entry bezogen auf alle Untersuchungen, die ins PACS gesendet werden (Order Entry erfolgt im KIS bzw. RIS, nicht PACS);
— Handling externer digitaler Bild- und Befunddaten (kommen via Datenträger, DICOM E-Mail, online-Portale, Abruf aus IHE Affinity Domains usw.); importierte Bilddaten sind via PACS zu betrachten;
— Bildnachverarbeitung entweder durch PACS-integrierte Tools oder mit ins PACS integrierten Drittsystemen;
— Primärbefundung filmlos via PACS;
— Befunde zum Bild entstehen im RIS;
— Standortübergreifende Bildverteilung und Bildbetrachtung; hierbei ist das Berechtigungskonzept zum Bildzugriff im KIS oder im PACS abgebildet, zur Betrachtung wird eine Komponente des PACS genutzt.
d) Die Langzeitarchivierung erfolgt nachweislich revisionssicher und ist mit dem PACS selbst oder durch einen integrierten ggfs. externen Dienst abgebildet.
Bei mindestens einem der in B genannten Referenzprojekte müssen zwei unterschiedliche
Abteilungsinformationssysteme (i.S. IHE Order Filler) das PACS als IHE Image Manager/Image Archive nutzen.
Patienten-ID Nummernkreise vorliegen, mit denen das PACS umgehen kann (u. a. Worklists, klinikweite Bildverteilung).
Mindeststandards: Siehe oben.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter sind zugelassen. Diese haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen und haben in den Bewerbungsunterlagen sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das gesamte Vergabeverfahren zu benennen. Die geforderten Eignungsnachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft separat einzureichen. Aus dem Teilnahmeantrag muss die beabsichtigte Zuordnung der voraussichtlich zu erbringenden Leistungen zu den Mitgliedern der Bietergemeinschaft hervorgehen. Dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung beizufügen.
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Bewerber können Subunternehmen mit einbeziehen, um Teilleistungen und durch diese erbringen zu lassen. Beruhen Teilnahmeanträge von vorneherein auf der Einbeziehung von Subunternehmen, dann müssen die Bewerber entsprechende vom jeweiligen Subunternehmen unterschriebene Erklärungen beifügen. Daraus muss hervorgehen, welche Leistungen durch den Subunternehmer erbracht werden sollen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Anzahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren soll auf maximal fünf beschränkt werden. Ergeben sich anhand der Teilnahmeanträge mehr als fünf geeignete Bewerber, dann wird die Teilnehmeranzahl auf fünf reduziert. Hierzu werden die nachstehend genannten Kriterien auf der Grundlage der vom Bewerber vorgelegten Referenzen und Zusatzinformationen geprüft.
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Kriterium 1: Anzahl der realisierten Projekte mit Schnittstellen zu Cerner medico WRAD (Mindestanforderung: unidirektionale RIS/PACS-Synchronisation auf den Befundungsworkstations).
Kriterium 2: Verfügbarkeit eines universellen Viewers. Die dafür erforderlichen Merkmale umfassen:
a) Unterstützung der Formate DICOM (inkl. ECG, RT, XA, Farb-Ultraschall), PDF/A, TIFF, JPEG;
b) „zero Footprint“, also weder einmalige noch je Programmaufruf erforderliche Installation von Programmkomponenten auf dem Endgerät des Nutzers);
c) Fähigkeit, gleichzeitig auf die Daten des PACS und eines weiteren Systems wie z. B. DMAS zuzugreifen.
Kriterium 3: Erfahrungen mit der Migration von Datenbeständen aus Siemens MagicStore und GE Enterprise Archive in das PACS des Bewerbers.
Kriterium 4: Anzahl der neu hinzugekommenen Installationen in den letzten 3 Jahren (mit Angabe der Anzahl der Untersuchungen je Installation). Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen eine Beurteilung der oben angegebenen Kriterien ermöglichen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-03-14 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentralbereich Einkauf
Herrn Martin Steffen – Haus T

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-09-01 📅
Datum des Endes: 2017-08-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: PACS-Ausschreibung der GNH 2016
Zusätzliche Informationen
1. Klarstellung zum Verfahren:
Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren: Stufe (1) ist der vorgeschaltete Teilnahmewettbewerb, Stufe (2) das Verhandlungsverfahren. Bewerber werden aufgefordert, sich in der Stufe (1) schriftlich bis zum unter IV.3.4) genannten Schlusstermin um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben.
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Klarstellend wird darauf hingewiesen, dass im Teilnahmewettbewerb keine Unterlagen bei der Vergabestelle abzufordern sind, insbesondere keine Vergabeunterlagen.
2. Form des Teilnahmeantrags:
Die Gliederung der Bestandteile des Antrags soll den Punkten dieser Bekanntmachung entsprechen. Bei zusätzlich eingereichten Dokumenten sollte angegeben werden, ob und falls ja, welchem Punkt diese zugeordnet sind.
Der vollständige Teilnahmeantrag inkl. aller Anlagen sowie auch einschließlich der Nachweise, Erklärungen und sonstigen Unterlagen mit Unterschriften ist elektronisch per beigefügtem Datenträger einzureichen (XLS, DOCX, PDF).
Zusätzlich müssen mindestens alle Dokumente mit Unterschrift auch in Papierform (einfach) eingereicht werden.
3. Einreichung des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmeunterlagen Wettbewerb – Ausschreibung PACS der GNH 2016“ bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle persönlich oder postalisch einzureichen.
4. Nachfragen der Bewerber:
Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.2.2016 um 12 Uhr, darauf schriftlich hinzuweisen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim RP Darmstadt
Postanschrift: Wilhelmstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64383
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 012-016652 (2016-01-14)