Beschaffung von Transport- und Servicedienstleistungen für den Transport von Datenbändern (Tapes) mit eingestuften Daten
BWI Systeme GmbH
Ziel der Ausschreibung ist es, geeignete Dienstleister zur Ausführung der spezifizierten Transport- und Servicedienstleistungen zu finden.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-04.
Wer? Wie?- • Dienstleistungen der allgemeinen öffentlichen Verwaltung › Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmenstätigkeit
- • Lagerung und Lagerhaltung › Dienstleistung in Verbindung mit Speicherung und Nachweis
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-02-04 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-02-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmenstätigkeit
Menge oder Umfang: 200 1001 021 413
Gesamtwert des Auftrags: 1 021 413 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmenstätigkeit 📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI Systeme GmbH
Postanschrift: Auf dem Steinbüchel 22
Postleitzahl: 53340
Postort: Meckenheim
Kontakt
Internetadresse: http://bwi-systeme.de 🌏
E-Mail: bwi-systeme.vergabestelle@bwi-systeme.de 📧
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 026-042661
ABl. S-Ausgabe: 26
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Bonn
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Köln-Wahn
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Strausberg
Menge oder Umfang: 6 Arbeitstage pro Woche an ca. 300 Arbeitstagen pro Jahr geschätzte Leistungszeit pro Arbeitstag Mo: 5 h Di bis Sa: 4 h.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Wilhelmshaven
Menge oder Umfang: 6 Arbeitstage pro Woche an ca. 300 Arbeitstagen pro Jahr, geschätzte Leistungszeit pro Arbeitstag 2,5 Stunden.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Servicedienstleistungen ILS Bonn
Menge oder Umfang: Leistungstage:für Los 1 ca. 300 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 2: 80 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 3: optional bis zu 80 Tage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 4: optional bis zu 80 Tage/ Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Notfallübungen für alle Lokationen vorgegeben durch den Kunden.
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 100 💰
1 021 413 💰
Beschreibung der Optionen: Jährliche Verlängerungsoption bis max. 31.12.2019.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 12 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: TIW-2015-003 EU004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2016-09-30 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 6
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 42
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 12
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-27 📅
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 026-042661 (2016-02-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmenstätigkeit
Menge oder Umfang: 200 1001 021 413
Gesamtwert des Auftrags: 1 021 413 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmenstätigkeit 📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI Systeme GmbH
Postanschrift: Auf dem Steinbüchel 22
Postleitzahl: 53340
Postort: Meckenheim
Kontakt
Internetadresse: http://bwi-systeme.de 🌏
E-Mail: bwi-systeme.vergabestelle@bwi-systeme.de 📧
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 026-042661
ABl. S-Ausgabe: 26
Zusätzliche Informationen
Die BWI Systeme GmbH (nachfolgend: BWI Systeme oder Auftraggeber genannt), gegründet im Juli 2006, ist ein Unternehmen der öffentlich-privaten Partnerschaft im BWI Leistungsverbund, welcher zukünftig als Inhouse-Gesellschaft des Bundes fortgeführt wird. Der BWI Leistungsverbund ist durch das Bundesministerium der Verteidigung im Projekt HERKULES mit der Modernisierung und dem zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr beauftragt. Zu den Aufgaben der BWI Systeme gehört u.a. die Datensicherung nach den Vorgaben des Backup-, Restore- und Recovery – Konzeptes (BRR-Konzept) für die Rechenzentren der Bundeswehr.
In diesem Zusammenhang werden folgende Leistungen ausgeschrieben:
— Transport- und Servicedienstleistungen zum K-Fall –Archiv gemäß dem amtlichen Geheimschutz für die Bundeswehrstandorte Bonn, Köln-Wahn, Wilhelmshaven und Strausberg;
— Transporte im Rahmen von Notfallübungen einschließlich Übungen zwischen den Bundeswehrstandorten Bonn, Köln-Wahn, Wilhelmshaven und Strausberg in die jeweils zugeordneten Backup Rechenzentren.
Ziel der Ausschreibung ist es, geeignete Dienstleister zur Ausführung der nachfolgend spezifizierten Transport- und Servicedienstleistungen zu finden und mit diesem Rahmenverträge über Transport- bzw. Servicedienstleistungen abzuschließen.
— Los 1: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Bonn;
— Los 2: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Köln-Wahn;
— Los 3: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Strausberg;
— Los 4: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS;
— Los 5: Servicedienstleistungen ILS Bonn;
— Los 6: Notfallübungen für alle Lokationen vorgegeben durch den Kunden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel der Ausschreibung ist es, geeignete Dienstleister zur Ausführung der spezifizierten Transport- und Servicedienstleistungen zu finden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Bonn
Kurze Beschreibung:
Transport- und Servicedienstleistungen im Katastrophenfall Archiv für Datenbänder (Back-up) gemäß dem amtlichen Geheimschutz für die Bundeswehrstandorte.
Menge oder Umfang: 6 Arbeitstage pro Woche an ca. 300 Arbeitstagen pro Jahr, geschätzte Leistungszeit pro Arbeitstag 1,5 Stunden.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Köln-Wahn
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Strausberg
Menge oder Umfang: 6 Arbeitstage pro Woche an ca. 300 Arbeitstagen pro Jahr geschätzte Leistungszeit pro Arbeitstag Mo: 5 h Di bis Sa: 4 h.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Wilhelmshaven
Menge oder Umfang: 6 Arbeitstage pro Woche an ca. 300 Arbeitstagen pro Jahr, geschätzte Leistungszeit pro Arbeitstag 2,5 Stunden.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Servicedienstleistungen ILS Bonn
Menge oder Umfang: Leistungstage:für Los 1 ca. 300 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 2: 80 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 3: optional bis zu 80 Tage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;für Los 4: optional bis zu 80 Tage/ Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag.
Leistungstage:
für Los 1 ca. 300 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;
für Los 2: 80 Arbeitstage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;
für Los 3: optional bis zu 80 Tage/Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag;
für Los 4: optional bis zu 80 Tage/ Jahr Leistungsdauer 8 Stunden pro Tag.
Bezeichnung des Loses: Notfallübungen für alle Lokationen vorgegeben durch den Kunden.
Kurze Beschreibung:
Transporte im Rahmen von Notfallübungen einschließlich Übungen zwischen den Bundeswehrstandorten Bonn, Köln-Wahn, Wilhelmshaven und Strausberg in die jeweils zugeordneten Backup Rechenzentren.
Menge oder Umfang: Anzahl Übungenfür Los 1: Ca. 1 x vierteljährlich;für Los 2: Ca. 1 x vierteljährlich;für Los 3: Ca. 1 x vierteljährlich;für Los 4: Ca. 1 x vierteljährlich.
Anzahl Übungen
für Los 1: Ca. 1 x vierteljährlich;
für Los 2: Ca. 1 x vierteljährlich;
für Los 3: Ca. 1 x vierteljährlich;
für Los 4: Ca. 1 x vierteljährlich.
1 021 413 💰
Beschreibung der Optionen: Jährliche Verlängerungsoption bis max. 31.12.2019.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 12 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: TIW-2015-003 EU004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Köln,
Straussberg,
Wilhelmshaven.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2016-09-30 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
Von der Teilnahme am Vergabeverfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden,
1. über deren Vermögen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens beantragt oder ein solches Verfahren bereits eröffnet worden oder wenn die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist;
2. die sich im Verfahren der Liquidation befinden;
3. die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils wegen eines Deliktes bestraft worden sind, das ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt, insbesondere wegen eines Verstoßes gegen Rechtsvorschriften über die Ausfuhr von Verteidigungs- oder Sicherheitsgütern;
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4. die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde, insbesondere eine Verletzung der Pflicht zur Gewährleistung der Informations- oder Versorgungssicherheit im Rahmen eines früheren Auftrags;
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5. die nicht die erforderliche Vertrauenswürdigkeit aufweisen, um Risiken für die nationale Sicherheit auszuschließen; der Nachweis, dass Risiken für die nationale Sicherheit nicht auszuschließen sind, kann auch mithilfe geschützter Datenquellen erfolgen;
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6. die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Sozialbeiträgen, Steuern und Abgaben nachweislich nicht erfüllt haben, § 23 Absatz 3 gilt entsprechend;
7. die sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß der Nummern 1 bis 6 sowie der §§ 7, 8, 25 bis 28 zum Nachweis der Eignung eingeholt werden können, in erheblichem Ausmaß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte nicht erteilt haben.
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Darum ist zu den hier aufgeführten Ziff. 1. bis 7. Eine Eigenerklärung vorzulegen.
Ein Bewerber oder Bieter ist wegen Unzuverlässigkeit von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist wegen:
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1. § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuchs (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland);
2. § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
3. § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
4. § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
5. § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
6. § 334 des Strafgesetzbuchs (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 §§ 1 und 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 1 Ziffer 7 Nummer 10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes.
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Darum ist zu den vorstehenden Ziff. 1. bis 6. ebenfalls eine Eigenerklärung vorzulegen.
Zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 24 Abs. 1 VSVgV und § 23 Abs. 1 VSVgV habe(n) ich/wir die gesonderte Erklärung als Anlage 2 zu diesem Teilnahmeantrag ausgefüllt und unterschrieben.
Gegenstand des auszuschreibenden Auftrags sind Lieferungen und Leistungen, die entweder ganz oder teilweise der Geheimhaltung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) unterliegen oder Lieferungen und Leistungen, die als solche keiner Geheimhaltung bedürfen, bei denen aber die Möglichkeit besteht, dass Beschäftigte des Auftragnehmers in Einrichtungen des Auftraggebers oder auf andere Weise Kenntnis von Verschlusssachen (VS) erhalten.
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Darum muss sich der Auftraggeber Gewissheit darüber verschaffen, dass der Auftragnehmer bereit und in der Lage ist, die nach der VS-Einstufung auf ihn entfallende Verantwortung zu übernehmen und alle mit dem Geheimschutzverfahren verbundenen Verpflichtungen zu erfüllen.
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Für die Ausführung des Auftrags kommen darum nur solche Unternehmen in Betracht, die in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen worden sind und hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüber-prüfungsgesetzes – SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuchs für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutz-handbuch – GHB), beides in der jeweils geltenden Fassung, abgeschlossen haben. Ein gültiger Sicherheitsbescheid oder die Bereitschaftserklärung, sich einer SÜ2-Prüfung zu unterziehen, im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Teilnahme im Vergabeverfahren. Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearance (FSC).
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Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwi-sicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Der Bieter hat betreffend der Anforderung die Eignung nachgewiesen, wenn einen entsprechenden gültigen Sicherheitsbescheid für die einzusetzenden Mitarbeiter vorlegt bzw. durch die beiliegende und vom Bieter auszufüllende Eigenerklärung bestätigt, dass sein einzusetzendes Personal nach der Stufe Ü2 Sicherheitsüberprüft ist oder die geforderte Mindestanzahl an Mitarbeitern bereit ist, sich einer solchen zu unterziehen.
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Die Vergabestelle weist darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist, Einzelheiten ergeben sich aus dem RdSchr/RdErl des BMI vom 8.7.2014 – ÖS I 2 – 54001/12#3 – (Stand: 15.7.2014) und der zugehörigen Staatenliste.
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1.über deren Vermögen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens
beantragt oder ein solches Verfahren bereits eröffnet worden oder wenn die Eröffnung eines solchen Verfahrens
mangels Masse abgelehnt worden ist;
2.die sich im Verfahren der Liquidation befinden;
3.die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils wegen eines Deliktes bestraft worden sind, das ihre berufliche
Zuverlässigkeit in Frage stellt, insbesondere wegen eines Verstoßes gegen Rechtsvorschriften über die Ausfuhr
von Verteidigungs- oder Sicherheitsgütern;
4.die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber
nachweislich festgestellt wurde, insbesondere eine Verletzung der Pflicht zur Gewährleistung der
Informationsoder
Versorgungssicherheit im Rahmen eines früheren Auftrags;
5.die nicht die erforderliche Vertrauenswürdigkeit aufweisen, um Risiken für die nationale Sicherheit
auszuschließen; der Nachweis, dass Risiken für die nationale Sicherheit nicht auszuschließen sind, kann auch
mithilfe geschützter Datenquellen erfolgen;
6.die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Sozialbeiträgen, Steuern und Abgaben nachweislich nicht erfüllt haben,
§ 23 Absatz 3 gilt entsprechend;
7.die sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß der Nummern 1 bis 6 sowie der §§ 7, 8, 25 bis 28
zum Nachweis der Eignung eingeholt werden können, in erheblichem Ausmaß falscher Erklärungen schuldig
gemacht oder diese Auskünfte nicht erteilt haben.
Ein Bewerber oder Bieter ist wegen Unzuverlässigkeit von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren
auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem
Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist wegen:
1.§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung
terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuchs (kriminelle und terroristische Vereinigungen im
Ausland);
2.§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte);
3.§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union
oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden;
4.§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag
verwaltet werden;
5.§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr);
6.§ 334 des Strafgesetzbuchs (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes,
Artikel 2 §§ 1 und 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, § 1 Absatz 1 Ziffer 7 Nummer
10 des NATO-Truppen-Schutzgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und
die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes.
Ein Unternehmensprofil (Historie, Schwerpunkte, Philosophie, Standorte, Struktur, Konzernverpflichtungen, Leistungsfähigkeit) sind dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Qualitätsmanagement:
Der Bewerber stellt dar, welche Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagements in seinem Unternehmen eingeführt und praktiziert werden, um die Qualifizierung des Personals zu gewährleisten. Die im Unternehmen dazu eingeführten Prozesse sind zu beschreiben und zu belegen (max. Umfang: 1 DIN A4 Seite). Bewertung:
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Punkte 0
Keine zutreffenden Angaben zum Qualitätsmanagement
Punkte 3
Maßnahmen zur Qualifizierung des Personals wurden nur knapp dargestellt und/oder sind nicht oder nur bedingt nachvollziehbar. Keine bzw. unvollständigen Angaben zu den Prozessen vorhanden.
Punkte 6
Maßnahmen und Prozesse zur Qualifizierung des Personals sind ausreichend bis zufriedenstellend beschrieben und weitestgehend bis vollständig nachvollziehbar sowie deren Umsetzung erkennbar.
Kein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 oder gleichwertig.
Punkte 9
Maßnahmen und Prozesse zur Qualifizierung des Personals sind in einem Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 (oder gleichwertig) integriert. Umfängliche sowie nachvollziehbare Darstellung der entsprechenden Qualifizierungs-Prozesse.
Der Bewerber hat betreffend der Anforderung die Eignung nachgewiesen, wenn zu der beschriebenen Anforderung mindestens 6 Punkte erreicht werden.
Qualitätsmanagement – Sicherungsdienstleistungen
Der Bewerber stellt dar, welche Anforderungen er im Rahmen des Qualitätsmanagements bezüglich der Organisation, der Personalführung und der Arbeitsweise er in seinem Unternehmen erfüllt. Die im Unternehmen dazu eingeführten Prozesse sind zu beschreiben und zu belegen (max. Umfang: 1 DIN A4 Seite). Bewertung:
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Maßnahmen zum Qualitätsmanagement wurden nur knapp dargestellt und/oder sind nicht oder nur bedingt nachvollziehbar. Keine bzw. unvollständigen Angaben zu den Prozessen vorhanden.
Maßnahmen zum Qualitätsmanagement DIN 77200 sind ausreichend bis zufriedenstellend beschrieben und weitestgehend bis vollständig nachvollziehbar sowie deren Umsetzung erkennbar.
Kein Qualitätsmanagementsystem nach DIN 77200 oder gleichwertig.
Maßnahmen und Prozesse zur Qualitätssicherung sind in einem Qualitätsmanagementsystem nach DIN 77200 (oder gleichwertig) Leistungsstufe 2 integriert. Umfängliche sowie nachvollziehbare Darstellung der entsprechenden Qualifizierungsprozesse.
Verfügbarkeit des Personals:
Der Bewerber stellt dar, wie er die Verfügbarkeit des Personals über die Projektlaufzeit sicherstellt. (max. Umfang: 1 DIN A4 Seite). Bewertung:
Keine zutreffenden Ausführungen
Kein Qualitätsmanagementsystem nach DIN oder gleichwertig.
Referenzen:
Angabe von Referenzprojekten der letzten drei Jahre über die Wahrnehmung von vergleichbaren Projekten mit Angaben zu Kunde (privat oder öffentlicher Dienst) Inhalt und Art Ihrer Leistungen Laufzeit des Auftrages Umfang (Personentage) und Rechnungswert (in Euro) Anzahl und Qualifikation der eingesetzten Berater Eingesetzte Methoden und Technologien Ansprechpartner (Kontaktdaten: Name, Funktion, Telefon, e-Mail).
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Anmerkungen: Sollten dem Bieter Beschränkungen bzgl. der zuvor geforderten Angaben auferlegt worden sein, kann er unter Angabe der Gründe davon abweichen. Das Referenzprojekt soll dann in einer anonymisierten Form dargestellt werden. Bewertung:
Keine passenden Referenzenprojekte
Referenzprojekte dokumentieren Erfahrungen in…
… weniger als 50 % des geforderten Leistungsspektrums oder sind im Umfang wenig vergleichbar
… mehr als 50 bis zu 75 % des geforderten Leistungsspektrums und sind im Umfang weitestgehend vergleichbar
… mehr als 75 % des geforderten Leistungsspektrums und sind im Umfang gleichwertig
Verfügbarkeit des Personals
Referenzen
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 6
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 42
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 12
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber bewertet die Teilnahmeanträge auf drei Stufen. Zunächst werden die Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit geprüft. Teilnahmeanträge die unvollständig, ohne Unterschrift oder verspätet abgegeben werden, können nicht berücksichtigt werden. Auf der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der nach Ziff. 4-9 des Teilnahmeantrages vorzulegenden Nachweise und Erklärungen geprüft. Bei einer größeren Anzahl grds. geeigneter Bewerber erfolgt die differenzierte Auswahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Basis der unter Ziff. 7 (fachliche Leistungsfähigkeit) geforderten Angaben und dem daraus für den einzelnen Bewerber resultierenden Punktewert. Eine Eignung kann nur angenommen werden, wenn der jeweilige Bewerber in den Ziffern 7.1 bis 7.4 jeweils 6 Punkte erreicht hat.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-27 📅
Zusätzliche Informationen
Die BWI Systeme GmbH (nachfolgend: BWI Systeme oder Auftraggeber genannt), gegründet im Juli 2006, ist ein Unternehmen der öffentlich-privaten Partnerschaft im BWI Leistungsverbund, welcher zukünftig als Inhouse-Gesellschaft des Bundes fortgeführt wird. Der BWI Leistungsverbund ist durch das Bundesministerium der Verteidigung im Projekt HERKULES mit der Modernisierung und dem zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr beauftragt. Zu den Aufgaben der BWI Systeme gehört u.a. die Datensicherung nach den Vorgaben des Backup-, Restore- und Recovery – Konzeptes (BRR-Konzept) für die Rechenzentren der Bundeswehr.
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In diesem Zusammenhang werden folgende Leistungen ausgeschrieben:
— Transport- und Servicedienstleistungen zum K-Fall –Archiv gemäß dem amtlichen Geheimschutz für die Bundeswehrstandorte Bonn, Köln-Wahn, Wilhelmshaven und Strausberg;
— Transporte im Rahmen von Notfallübungen einschließlich Übungen zwischen den Bundeswehrstandorten Bonn, Köln-Wahn, Wilhelmshaven und Strausberg in die jeweils zugeordneten Backup Rechenzentren.
Ziel der Ausschreibung ist es, geeignete Dienstleister zur Ausführung der nachfolgend spezifizierten Transport- und Servicedienstleistungen zu finden und mit diesem Rahmenverträge über Transport- bzw. Servicedienstleistungen abzuschließen.
— Los 1: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Bonn;
— Los 2: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Köln-Wahn;
— Los 3: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS Strausberg;
— Los 4: Transportleistungen mit Serviceanteil ILS;
— Los 5: Servicedienstleistungen ILS Bonn;
— Los 6: Notfallübungen für alle Lokationen vorgegeben durch den Kunden.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die nachfolgenden Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
„§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen
Rechten nach § 97 Absatz 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden
entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1
Nummer 2. § 101a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 101a Informations- und Wartepflicht
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach
den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet,
verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige
Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1.gegen § 101a verstoßen hat oder
2.einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am
Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist
und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union“.
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 026-042661 (2016-02-04)
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