Betrieb und Weiterentwicklung der IT-Systeme und Anwendungen des Infoportals

Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)

Gegenstand des vorliegenden Beschaffungsvorgangs ist die professionelle Betreuung der IT-Systeme und Anwendungen des Infoportals der WIBank. Dies umfasst die Beratung, die Weiterentwicklung, den täglichen Support und den Betrieb der IT-Systeme und Anwendungen des zentralen Datawarehouse der WIBank (Infoportal).
Die Leistungserbringung soll über einen gesamtverantwortlichen Generalunternehmer (GU) unter der möglichen Einbeziehung von Subunternehmern erfolgen. Die Aufgaben des GU umfassen im Wesentlichen den Betrieb, die Wartung und den Support von produktiven IT-Systemen sowie die Weiterentwicklung von komplexen Programmen und Systemen inklusive der hierzu erforderlichen Dienstleistungskoordination. Daneben sind auch benötigte Projektmanagement-, Beratungs- und Schulungsleistungen durch den GU zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-15 Auftragsbekanntmachung
2017-10-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Beschaffungsvorgangs ist die professionelle Betreuung der IT-Systeme und Anwendungen des Infoportals der WIBank. Dies umfasst die Beratung, die Weiterentwicklung, den täglichen Support und den Betrieb der IT-Systeme und Anwendungen des zentralen Datawarehouse der WIBank (Infoportal). Die Leistungserbringung soll über einen gesamtverantwortlichen Generalunternehmer (GU) unter der möglichen Einbeziehung von Subunternehmern erfolgen. Die Aufgaben des GU umfassen im Wesentlichen den Betrieb, die Wartung und den Support von produktiven IT-Systemen sowie die Weiterentwicklung von komplexen Programmen und Systemen inklusive der hierzu erforderlichen Dienstleistungskoordination. Daneben sind auch benötigte Projektmanagement-, Beratungs- und Schulungsleistungen durch den GU zu erbringen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbank Hessen Thüringen-Girozentrale (Helaba)
Postanschrift: Neue Mainzer Straße 52-58
Postleitzahl: 60311
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.helaba.de 🌏
E-Mail: helaba@leinemann-partner.de 📧
Telefon: +49 6974093873 📞
Fax: +49 6974093874 📠
URL der Dokumente: http://www.lup-dataroom.com/helaba2016-02 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-19 📅
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 137-247497
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeantrag: Es sind die unter www.lup-dataroom.com/helaba2016-02 abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag) zu verwenden. Im Teilnahmeantrag werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich. Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gem. IV.2.2) bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB in einem fest verschlossenen Umschlag und rechtsverbindlich unterschrieben im Original und in zweifacher Kopie (Papierform) sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. (2) Weitere Unterlagen: Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1) (6)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag als Anlage beizulegen. (3) Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen: Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV). (4) Eignungsleihe: Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen, hat der Bewerber: — die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen. — die unter III.1.1) aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. — die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. — Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen. (5) Bewerber- und Bietergemeinschaft: Bei Eingehung einer Bewerber- und Bietergemeinschaft: — ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird. — sind alle unter III.1.1) aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. — sind die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft vorzulegen. (6) Unterauftragnehmer: Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen. (7) Mindestanforderungen/Bewertung: Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben. (8) Bewerberfragen: Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 14 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten. (9) Kosten: Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. (10) Angebotsaufforderung: Nur die ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Beschaffungsvorgangs ist die professionelle Betreuung der IT-Systeme und Anwendungen des Infoportals der WIBank. Dies umfasst die Beratung, die Weiterentwicklung, den täglichen Support und den Betrieb der IT-Systeme und Anwendungen des zentralen Datawarehouse der WIBank (Infoportal).
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Die Leistungserbringung soll über einen gesamtverantwortlichen Generalunternehmer (GU) unter der möglichen Einbeziehung von Subunternehmern erfolgen. Die Aufgaben des GU umfassen im Wesentlichen den Betrieb, die Wartung und den Support von produktiven IT-Systemen sowie die Weiterentwicklung von komplexen Programmen und Systemen inklusive der hierzu erforderlichen Dienstleistungskoordination. Daneben sind auch benötigte Projektmanagement-, Beratungs- und Schulungsleistungen durch den GU zu erbringen.
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Die WIBank als Anstalt in der Anstalt (AIDA) in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wird, wie alle anderen Bereiche in der Helaba auch, durch den Bereich Organisation und Informatik (O+I) mit sämtlichen IT-Services versorgt. Die in der Verantwortung von O+I liegenden und von der WIBank benötigten IT-Leistungen im Umfeld des Infoportals sollen von einem Dienstleister als Generalunternehmer (GU) erbracht werden.
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Der fachliche Hintergrund des Infoportals sind das Berichtswesen und die erforderlichen Meldungen für Förderprogramme der EU, der BRD und des Landes Hessen. Das Wissen und das Verständnis der fachlichen Anforderungen und Hintergründe sind essentiell für die Konzeption und die anschließende technische Umsetzung im Berichtswesen. Um die Anforderungen beurteilen, schätzen, konzipieren und umsetzen zu können, wird fachliches Wissen zu den verschiedenen Förderprogrammen und Quellsystemen benötigt.
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Die Auswahl der einzusetzenden IT-Systeme und die Entscheidung über deren Verwendung obliegen dem GU in eigener Verantwortung. Der GU verantwortet den Betrieb und entwickelt die eingesetzten IT- Systeme und Anwendungen des Infoportals entsprechend der fachlichen und technischen Anforderungen der Helaba weiter. Diese IT-Systeme und Anwendungen werden im Folgenden unter dem Begriff „Systeme des Infoportals“ zusammengefasst.
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Eine weitere Zielsetzung der Leistungserbringung durch den GU ist, den laufenden Betriebs- und Entwicklungsaufwand zu optimieren.
Daten aus verschiedenen Quellsystemen werden täglich in die Staging Area des Infoportals geladen. Die Daten werden in einem zentralen DWH Schema integriert und dann in unterschiedlichen Data Marts bereitgestellt. Die Daten werden in Berichten aufbereitet und im ReportServer für die Nutzer bereitgestellt.
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Zum Infoportals gehört vereinfacht:
— Portal- und Zugriffsschicht;
— Datenschicht;
— ETL-Schicht;
— Schnittstelle zu zentralen Datenbeständen der Helaba für das Rechnungswesen (SAP FI) bei RZ-Provider A;
— Schnittstelle zum aktuellen Förderbanken Antrags- und Kundensystem (SAP/ABAKUS) für Investive Förderprogramme und zum dedizierten SAP-System der WIBank mit den Modulen FI, CO, TR und CML, ebenfalls bei RZ-Provider A;
— Schnittstelle zum Antragssystem SEStERZ (Flächenbezogene Förderprogramme) bei RZ-Provider B;
— ReportServer für das Bereitstellen der erzeugten Berichte;
— Windows Terminalserver für den Zugriff auf das Infoportal;
— Entwicklungs-, Test-, und Produktions-Systeme sowie einen Produktivclon.
Zum Mengengerüst:
a) Größe des DWH ~320 GB,
b) Anzahl Datamarts aktuell 10,
c) Anzahl Tickets (überwiegend Change-Anforderungen) ~ 150 pro Jahr (hochgerechnet aus Q1 2016),
d) Ca. 500 User insgesamt (Helaba/WIBank, Ministerien).
Kenntnisse relationaler und multidimensionaler Datenmodellierung sind erforderlich. Auch ein tiefes Verständnis der Datenstrukturen der Quellsysteme SAP CML, FI, CO, TR und ABAKUS sowie des Antragssystems SEStERZ sind nötig.
Die Anpassungs- und Entwicklungsarbeit ist geprägt durch kurze Vorlaufzeiten in einem sehr komplexen Umfeld. Die Entwicklung selbst erfolgt mittels agiler Methoden bei hoher Parallelisierung der Entwicklungsvorhaben.
Die Berichte werden mit Jasper Reports und jXLS entwickelt und im Portal ReportServer für die Anwender bereitgestellt. Der Jenkins CI Server steuert die verschiedenen Prozesse zum Bauen, Testen und Deployen von Artefakten.
Beschreibung der Verlängerungen: Der Vertrag kann einmalig bis zum 31.12.2022 verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Region Hessen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen. Für III.1.1) werden keine Punkte vergeben.
(1) Kennblatt des Unternehmens:
Kennblatt mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, des Ansprechpartners mit Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse, der USt.-ID-Nr. und der Bankverbindung.
(2) Darstellung des Unternehmens und der Unternehmensorganisation:
Darstellung des Leistungsspektrums und Kerngeschäftes sowie der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der (Konzern-) Verbundenheit mit anderen Unternehmen.
(3) Eigenerklärung zur Erstellung des Teilnahmeantrags:
Erklärung, dass die zur Erstellung des Teilnahmeantrages und zur Erstellung des Angebotes überlassenen Vergabe- und Vertragsunterlagen und zusätzlichen Informationen vertraulich behandelt und Dritten nicht zugänglich gemacht werden, sowie Verpflichtung, dass die eigenen Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen und Unterauftragnehmer ebenfalls zur vertraulichen Behandlung zu verpflichtet werden.
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(4) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123 GWB.
(5) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 124 GWB.
(6) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister:
Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
Wenn die Eigenerklärungen nach (4) und (5) nicht uneingeschränkt vorgelegt werden können, ist der Grund hierfür im Einzelnen näher darzulegen. Es erfolgt in diesem Fall kein Ausschluss von der Teilnahme am Verfahren, wenn eine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachgewiesen wird oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB abgelaufen ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB wird über einen Ausschluss nach pflichtgemäßen Ermessen entschieden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Nachweis Industriehaftpflichtversicherung:
Nachweis einer bestehenden, aktuell gültigen Industriehaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 000 000 EUR für Personen- / Sachschäden je Versicherungsjahr und einer bestehenden, aktuell gültigen Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (IT) oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1 000 000 EUR für Vermögensschäden je Versicherungsjahr.
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Falls eine Versicherung mit der geforderten Deckungshöhe derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (i) einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall vor Leistungsaufnahme eine entsprechende Versicherung abgeschlossen und dem Auftraggeber umgehend vorgelegt wird und
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(ii) einer Erklärung eines Versicherers, dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung bereit ist.
Bewertung:
Es werden keine Punkte vergeben.
(2) Eigenerklärung zum jährlichen Umsatz:
Es ist eine Eigenerklärung mit den folgenden Angaben zu erstellen:
— den jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
— den jährlichen Umsatz im Bereich der Entwicklung, Betreuung und des Betriebs von Datawarehouse-Umgebungen bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre Bewertung: Es werden keine Punkte vergeben.
Mindeststandards:
Zu (1):
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn ein Nachweis oder die Eigenerklärung nebst Erklärung des Versicherers vorliegt.
Zu (2):
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn ein:
— jährlicher Gesamtumsatz von 5 000 000 EUR;
— jährlicher Umsatz von 1 000 000 EUR im Bereich der Entwicklung, Betreuung und des Betriebs von Datawarehouse-Umgebungen
jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachgewiesen werden kann.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Eigenerklärung zum Nachweis von Referenzen:
Eigenerklärung zu mindestens einer und max. drei Referenzen über erbrachte Leistungen, die die nachfolgenden Erfahrungen abdecken. Der Leistungsabschluss darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.
Bewertung:
Die durch die Referenzen jeweils nachgewiesenen spezifischen Erfahrungen werden nach ihrer Vergleichbarkeit mit den geforderten Leistungen bewertet:
0 Punkte: es werden lediglich die spezifischen Erfahrungen abgedeckt bei im Übrigen geringster Vergleichbarkeit mit den geforderten Leistungen.
30 Punkte: höchste Vergleichbarkeit der spezifischen Erfahrungen mit den geforderten Leistungen.
Eine abgestufte Bewertung ist möglich.
Gewertet wird je spezifische Erfahrung nur diejenige Referenz, die die spezifische Erfahrung am besten abdeckt. Mit einer Referenz können auch mehrere oder alle geforderte Erfahrungen abgedeckt werden.
Für die Referenzen können somit maximal 90 Punkte erreicht werden.
(2) Eigenerklärung zu Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter/innen
Es ist eine Eigenerklärung zu den Mitarbeiter/innen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung in den folgenden Bereichen abzugeben:
a. Betrieb:
Betrieb der IT-Infrastruktur, der IT-Systeme und der Anwendungen, insbesondere mit den Rollen:
— Service Manager für die übergreifende Verantwortung des Betriebs;
— Infrastrukturmanager für die Betreuung der applikationsbetreibenden Infrastruktur (Server, Netze, etc.);
— Administratoren für die Pflege und Betreuung der Infrastruktur, der Systeme und Anwendungen— Störungsbeseitigung und Anwenderunterstützung.
b. Anwendungsentwicklung:
(Weiter-)Entwicklung der Anwendungen, insbesondere mit den Rollen:
— Softwarearchitekt für den grundlegenden Entwurf der Software;
— Anforderungsspezialisten (Business Analyst/ Requirements Engineer) für Erfassung, Analyse und das Management von Anforderungen;
— Programmierer für die Implementierung der Software;
— Tester / Testengineer für die Planung und Durchführung von Softwaretests.
c. Projekte:
Planung und Steuerung von Projekten, insbesondere mit den Rollen:
— Projektleitung im Bereich Infrastruktur;
— Projektleitung im Bereich Anwendungsentwicklung.
Eine Übererfüllung der Mindestanforderungen wird bis zur nachfolgenden Deckelung wie folgt bewertet:
Pro Mitarbeiter/in mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung, der (die) zusätzlich zur Verfügung steht, werden zusätzliche Punkte bis zu folgenden Obergrenzen vergeben:
— Betrieb: bis zu 10 zusätzliche Mitarbeiter/innen (jeweils 2 Punkte bis zu max. 20 Punkte),
— Anwendungsentwicklung: bis zu 15 zusätzliche Mitarbeiter/innen (jeweils 2 Punkte bis zu max. 30 Punkte),
— Projekte: bis zu 5 zusätzliche Mitarbeiter/innen (jeweils 2 Punkte bis zu max. 10 Punkte).
Es können maximal 60 Punkte erreicht werden.
(3) Nachweis zertifizierter Mitarbeiter/innen in agilen Methoden
Eine Übererfüllung über den Mindeststandard wird bis zur nachfolgenden Deckelung wie folgt bewertet:
— bis zu 5 weitere in agilen Methoden zertifizierte Mitarbeiter/innen pro Mitarbeiter/in 5 Punkte,
Es können maximal 25 Punkte erreicht werden.
(4) Eigenerklärung zu Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen
Es ist eine Eigenerklärung zu den Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen mit speziellen technischen Qualifikationen im Datawarehouse-Bereich abzugeben.
Haben mehr als 2 Mitarbeiter je Bereich a) bis c) (siehe Mindestanforderungen) Kenntnisse des jeweiligen Tools und damit in der Praxis gearbeitet, so gilt:
Pro Bereich a) bis c) werden pro zusätzlichem Mitarbeiter jeweils 5 Punkte vergeben bis zu jeweils max. 5 Mitarbeitern. Es können in Summe maximal 45 Punkte erreicht werden.
Mindeststandards:
Die Referenzen haben jeweils mindestens die folgenden Angaben zu enthalten:
(i) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mailadresse,
(ii) Bezeichnung der Referenz und Angabe des/der Auftragnehmer,
(iii) Leistungszeitraum (von – bis),
(iv) Beschreibung der Leistungen, besonders im Hinblick auf die für die Eignung und Bewertung nachfolgenden spezifischen Erfahrungen.
(v) Bei einer Bewerber- / Bietergemeinschaft oder bei Eignungsleihe ist für jeden Teil der in den Referenzen (siehe spezifische Erfahrungen) aufgeführten Leistung das für die Leistungserbringung maßgebliche Unternehmen zu nennen.
(vi) Umfang der Leistungen mit mindestens folgenden Angaben: Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke.
Die Sachbereiche, in denen spezifische Erfahrungen durch die Referenzen nachzuweisen sind, werden im Folgenden aufgelistet:
a. Anwendungsentwicklung für die Systeme eines Oracle-basierten Datawarehouse zum Zwecke des Berichtswesens für EU-, Bund- und Land-Förderprogramme;
b. Design und Konzeption eines Oracle-basierten Datawarehouse zum Zwecke des Berichtswesens für EU-, Bund- und Land-Förderprogramme;
c. RZ-Infrastrukturbereitstellung und -Betrieb eines Oracle-basierten Datawarehouse zum Zwecke des Berichtswesens für EU-, Bund- und Land-Förderprogramme;
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn:
— mindestens eine Referenz eingereicht wird;
— mit der/den eingereichten Referenz(en) die geforderten spezifischen Erfahrungen a. bis c. nachgewiesen werden;
— bei der Bewertung mindestens 50 % der Maximalpunktzahl erreicht werden.
Zur Erfüllung des Eignungskriteriums wird der Nachweis von folgender Mindestanzahl an Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung pro Bereich benötigt:
— Betrieb: min. 5 Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen;
— Anwendungsentwicklung: min. 10 Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen;
— Projekte: min. 5 Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen.
Zu (3):
Zur Erfüllung des Eignungskriteriums wird der Nachweis von folgender Mindestanzahl an Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen mit einer Zertifizierung in agilen Methoden benötigt:
— min. 5 Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen.
Zu (4):
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn mindestens jeweils 2 Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen Kenntnisse des
a) ETL-Tools R3 TDE;
b) Reporting-Tools Jasper Reports;
c) Deployment-Tools Jenkins,
besitzen und damit in den letzten 2 Jahren in der Praxis gearbeitet haben.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der unter III.1.1) – III.1.3) genannten Eignungskriterien und der jeweils genannten Bewertungen mit Punkten nach folgendem Verfahren:
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— Um sich zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu qualifizieren muss der Bewerber alle unter III.1.1) – III.1.3) genannten Eignungskriterien erfüllen.
— Sollten sich nach dieser Auswertung mehr als drei Bewerber qualifiziert haben, werden nur die drei Bewerber mit der höchsten Bewertungspunktzahl zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB
Dokumente URL: www.lup-dataroom.com/helaba2016-02 🌏
URL der Dokumente: www.lup-dataroom.com/helaba2016-02 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Teilnahmeantrag:
Es sind die unter www.lup-dataroom.com/helaba2016-02 abrufbaren Vordrucke (Teilnahmeantrag) zu verwenden. Im Teilnahmeantrag werden die Eignungsanforderungen weiter konkretisiert. Ein vorläufiger Eignungsnachweis durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist möglich.
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Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gem. IV.2.2) bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB in einem fest verschlossenen Umschlag und rechtsverbindlich unterschrieben im Original und in zweifacher Kopie (Papierform) sowie in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen.
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(2) Weitere Unterlagen:
Weitere einzureichende Unterlagen (Erklärungen/Nachweise) sind mit der vorangestellten Nummer (z.B. III.1.1) (6)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag als Anlage beizulegen.
(3) Fehlende, fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen:
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären (§ 56 Abs. 2 VgV).
(4) Eignungsleihe:
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen, hat der Bewerber:
— die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen.
— die unter III.1.1) aufgeführten Unterlagen jeweils auch für diese benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.
— die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für diese anderen Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten dieser Unternehmen zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen.
(5) Bewerber- und Bietergemeinschaft:
Bei Eingehung einer Bewerber- und Bietergemeinschaft:
— ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird.
— sind alle unter III.1.1) aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
— sind die unter III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft vorzulegen.
(6) Unterauftragnehmer:
Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle der/die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen gem. III.1.1 zum Nachweis der Eignung für diese/n sowie Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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(7) Mindestanforderungen/Bewertung:
Eignungskriterium: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben.
(8) Bewerberfragen:
Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1 angegebene E-Mailadresse bis spätestens 14 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
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(9) Kosten:
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
(10) Angebotsaufforderung:
Nur die ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 – 3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-126603 📞
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Fax: +49 6151-125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 137-247497 (2016-07-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-10-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 69-74093873 📞
Fax: +49 69-74093874 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-10-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 203-418901
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 137-247497
ABl. S-Ausgabe: 203

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die WIBank als Anstalt in der Anstalt (AIDA) in der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wird, wie alle anderen Bereiche in der Helaba auch, durch den Bereich Organisation und Informatik (O+I) mit sämtlichen IT-Services versorgt. Die in der Verantwortung von O+I liegenden und von der WIBank benötigten IT-Leistungen im Umfeld des Infoportals sollen von einem Dienstleister als Generalunternehmer (GU) erbracht werden. Der fachliche Hintergrund des Infoportals sind das Berichtswesen und die erforderlichen Meldungen für Förderprogramme der EU, der BRD und des Landes Hessen. Das Wissen und das Verständnis der fachlichen Anforderungen und Hintergründe sind essentiell für die Konzeption und die anschließende technische Umsetzung im Berichtswesen. Um die Anforderungen beurteilen, schätzen, konzipieren und umsetzen zu können, wird fachliches Wissen zu den verschiedenen Förderprogrammen und Quellsystemen benötigt. Die Auswahl der einzusetzenden IT-Systeme und die Entscheidung über deren Verwendung obliegen dem GU in eigener Verantwortung. Der GU verantwortet den Betrieb und entwickelt die eingesetzten IT- Systeme und Anwendungen des Infoportals entsprechend der fachlichen und technischen Anforderungen der Helaba weiter. Diese IT-Systeme und Anwendungen werden im Folgenden unter dem Begriff „Systeme des Infoportals“ zusammengefasst.
Mehr anzeigen
— Portal- und Zugriffsschicht.
— Datenschicht.
— ETL-Schicht.
— Schnittstelle zu zentralen Datenbeständen der Helaba für das Rechnungswesen (SAP FI) bei RZ-Provider A- Schnittstelle zum aktuellen Förderbanken Antrags- und Kundensystem (SAP/ABAKUS) für Investive Förderprogramme und zum dedizierten SAP-System der WIBank mit den Modulen FI, CO, TR und CML, ebenfalls bei RZ-Provider A.
Mehr anzeigen
— Schnittstelle zum Antragssystem SEStERZ (Flächenbezogene Förderprogramme) bei RZ-Provider B.
— ReportServer für das Bereitstellen der erzeugten Berichte.
— Windows Terminalserver für den Zugriff auf das Infoportal.
a) Größe des DWH ~320 GB.
b) Anzahl Datamarts aktuell 10.
c) Anzahl Tickets (überwiegend Change-Anforderungen) ~ 150 pro Jahr (hochgerechnet aus Q1 2016).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Betrieb
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Support
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): SW-Erstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Transition
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Gewichtung des Preises: 35 %

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Der Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit
Quelle: OJS 2017/S 203-418901 (2017-10-18)