Bewachung Luftwaffenkaserne Wahn
Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Köln
Bewachung Luftwaffenkaserne Wahn.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-01.
Wer? Wie?- • Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten › Bewachungsdienste
- • Verschiedene Dienstleistungen für Unternehmen › Empfangsdienste
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-12-01 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-12-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bewachungsdienste
Menge oder Umfang:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bewachungsdienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Köln
Postanschrift: Flughafenstraße 1
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: bwdlzkoelnbeschaffung@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 2203-908-2921 📞
Fax: +49 2203-908-2343 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-01 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 235-429268
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Bewachung Luftwaffenkaserne Wahn.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Bewachung
Kurze Beschreibung: Abschluss eine Vertrages über die Bewachung der Luftwaffenkaserne Wahn.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Pförtnerdienste
Kurze Beschreibung: Abschluss eine Vertrages über Pförtnerdienste in der Luftwaffenkaserne Wahn.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: 6001172259-BwDLZ Köln
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2018-01-01 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sonstige besondere Bedingungen:
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2017-01-18 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Martin Becker
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 235-429268 (2016-12-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bewachungsdienste
Menge oder Umfang:
Abschluss eines Rahmenvertrages über die Bewachung der Luftwaffenkaserne Wahn sowie von Pförtnerdiensten für die Dauer von 4 Jahren mit Verlängerungsoption von 3 weiteren Jahren.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bewachungsdienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Köln
Postanschrift: Flughafenstraße 1
Postleitzahl: 51147
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
E-Mail: bwdlzkoelnbeschaffung@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 2203-908-2921 📞
Fax: +49 2203-908-2343 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-01 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 235-429268
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
Vergabekammer: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes,
Villemomblerstraße 76,
53123 Bonn,
Deutschland. Es gilt deutsches Recht.
Berücksichtigt werden nur schriftliche Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschitt I.1) aufgeführte Postanschrift zu adressieren und
wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen -Vergabeverfahren,
Bearbeitungsnummer: 6001172259,
Vergabestelle: Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Köln
Teilnahmefrist: 4.1.2017, 14:00 Uhr.
Dem Teilnahmeantrag sind die unter III.2.1) bis III.2.3) geforderten Nachweise beizufügen. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Vor Abgabe eines Angebotes ist die Teilnahme an einer der Objektbesichtigungen am 24. oder 25.1.2017 jeweils um 10:00 Uhr in der Luftwaffenkaserne Wahn, Flughafenstraße 1 in 51147 Köln erforderlich. Der Zutritt zur Luftwaffenkaserne Wahn ist nur gegen Vorlage eines gültigen Peronalausweises/Reisepasses möglich.
Bewerber und Bieter mit Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben gleichwertige Bescheinigungen oder Urkunden einer zuständigen Gerichts-oder Verwaltungsbehörde zum Nachweis der geforderten Teilnehmerqualifikationen einzureichen.
Der Zuschlag für Los 1 (Bewachung) erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung folgender Gewichtung:
— 80 % Qualitätsmerkmale,
— 20 % Preis.
Der Zuschlag für Los 2 (Pförtnerdienste) erfolgt auf den niedrigsten Preis.
Details hierzu werden in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der eVergabe-
Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungsund Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der eVergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Bewachung Luftwaffenkaserne Wahn.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Bewachung
Kurze Beschreibung: Abschluss eine Vertrages über die Bewachung der Luftwaffenkaserne Wahn.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Pförtnerdienste
Kurze Beschreibung: Abschluss eine Vertrages über Pförtnerdienste in der Luftwaffenkaserne Wahn.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: 6001172259-BwDLZ Köln
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Frist für die Sicherheitsüberprüfung: 2018-01-01 📅
Befähigung zur Berufsausübung:
— Formlose Eigenerklärung, ob der Bewerber sich bereits in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie befindet. Bewerber mit Sitz außerhalb der BRD haben aussagefähige Bescheinigungen oder Urkunden vorzulegen, oder: Eigenerklärung: Akzeptanz Merkblatt Geheimschutzbetreuung (Datenbank BAAINBw);
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— Sachkundenachweis gem. § 34a GewO bzw § 23 Abs. 8
VSVgV;
— Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (nicht älter als 3 Monate);
— Versicherungsnachweis Betriebshaftpflicht (bei nicht ausreichender Deckungssumme ist die Deckungszusage des Versicherers erforderlich);
— Eigenerklärung zum Schutz von Verschlusssachen gemäß Formular BAAINBw-BV
031 in Verbindung mit Merkblatt BAAINBw-B 096a;
— Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender oder fakultativer Ausschlussgründe gem. §§ 123 und 124 GWB (Formular BAAINBw-B-V 034);
— Nachweis der Teilnahme an der Objektbesichtigung (wird mit dem Angebot eingereicht);
— aktueller Auszug (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist) aus dem Berufs-oder Handelsregister oder ein gleichwertiges Dokument bei ausländischen Bewerbern. Sofern im Land des Gesellschaftssitzes keine Registrierungspflicht besteht: Nennung der Gesellschafts-bzw. Organisationsform und Beschreibung der Eigentums-und Beteiligungsstrukturen.
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Diese Erklärungen sind zwingend mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Ausschlusskriterien).
Siehe unter III.2.1).
— Erklärung des Umsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre.
Siehe unter III.2.2).
— Erklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl während der letzten 3 Geschäftsjahre,
— Aufstellung der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen.
Siehe unter III.2.3).
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B),
— Vergabeverordnung für Verteidigung und Sicherheit (VSVgV).
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters sind ausgeschlossen.
Sie werden auch dann für den Auftraggeber nicht
bindend, wenn ihnen nicht nochmals widersprochen wird.
Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eine Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, in der die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie ein zur Vertretung der Bietergemeinschaft berechtigtes Mitglied zu benennen sind und erklärt wird, dass
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im Falle der Auftragserteilung die Vertragsleistung mit den namentlich benannten weiteren Mitgliedern der Bietergemeinschaft als Arbeitsgemeinschaft ausgeführt wird und für die Vertragserfüllung jedes Mitglied der Bietergemeinschaft der Auftraggeberin als Gesamtschuldner haftet. Ferner sind von jedem Mitglied der
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Bietergemeinschaft die unter Ziffer III.2) genannten Eigenerklärungen abzugeben.
Vor Dienstantritt benötigt das Personal den erfolgreichen Abschluss einer Sicherheitsüberprüfung Ü1 VS-Schutz gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz. Diese ist unmittelbar nach Vertragsschluß durch den Auftragnehmer in Zusammenarbeit mit dem/der Sicherheitsbeauftragten des Bundeswehr-
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Dienstleistungszentrum Köln einzuleiten. Mit dem Teilnahmeantrag verpflichten sich die Bewerber zur Erfüllung dieser Bedingung. Hinweis: Eine "Erweiterte Sicherheitsüberprüfung Ü1 VS-Schutz erstreckt sich derzeit nach auf eine Dauer von ca. 6 Monaten.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2017-01-18 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Martin Becker
URL der Teilnahme: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de/ 🌏
Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2018-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Vergabekammer: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes,
Villemomblerstraße 76,
53123 Bonn,
Deutschland. Es gilt deutsches Recht.
Berücksichtigt werden nur schriftliche Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4) genannten Schlusstermin eingegangen sind. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschitt I.1) aufgeführte Postanschrift zu adressieren und
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wie folgt zu kennzeichnen:
Nicht öffnen -Vergabeverfahren,
Bearbeitungsnummer: 6001172259,
Vergabestelle: Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Köln
Teilnahmefrist: 4.1.2017, 14:00 Uhr.
Dem Teilnahmeantrag sind die unter III.2.1) bis III.2.3) geforderten Nachweise beizufügen. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden.
Vor Abgabe eines Angebotes ist die Teilnahme an einer der Objektbesichtigungen am 24. oder 25.1.2017 jeweils um 10:00 Uhr in der Luftwaffenkaserne Wahn, Flughafenstraße 1 in 51147 Köln erforderlich. Der Zutritt zur Luftwaffenkaserne Wahn ist nur gegen Vorlage eines gültigen Peronalausweises/Reisepasses möglich.
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Bewerber und Bieter mit Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben gleichwertige Bescheinigungen oder Urkunden einer zuständigen Gerichts-oder Verwaltungsbehörde zum Nachweis der geforderten Teilnehmerqualifikationen einzureichen.
Der Zuschlag für Los 1 (Bewachung) erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot unter Berücksichtigung folgender Gewichtung:
— 80 % Qualitätsmerkmale,
— 20 % Preis.
Der Zuschlag für Los 2 (Pförtnerdienste) erfolgt auf den niedrigsten Preis.
Details hierzu werden in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der eVergabe-
Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungsund Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der eVergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 134 Informations- und Wartepflicht
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
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zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren
ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Im Fall verteidigungs- oder sicherheitsspezifischer Aufträge können öffentliche Auftraggeber beschließen, bestimmte Informationen über die Zuschlagserteilung oder den Abschluss einer Rahmenvereinbarung nicht mitzuteilen, soweit die Offenlegung den Gesetzesvollzug behindert, dem öffentlichen Interesse, insbesondere Verteidigungsoder Sicherheitsinteressen, zuwiderläuft, berechtigte geschäftliche Interessen von Unternehmen schädigt oder den lauteren
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Wettbewerb zwischen ihnen beeinträchtigen könnte.
§ 135 Unwirksamkeit
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
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Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung
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des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten
des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
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