Denk.mal Hannoverscher Bahnhof – 20 Namenstafeln und ein Gedenktisch, HafenCity Hamburg

HafenCity Hamburg GmbH

Die Baumaßnahme findet innerhalb des derzeit in der Ausführung befindlichen Gedenkortes Am Hannoverschen Bahnhof statt, der an den bereits in Teilen fertiggestellten Lohsepark in der HafenCity Hamburg anschließt.
Der Gedenkort hat zur Aufgabe, an die Deportation von Juden, Sinti und Roma in den Jahren 1940-45 vom ursprünglich hier verorteten Hannoverschen Bahnhof zu erinnern. Zentraler Punkt des Gedenkortes wird der noch erhaltene sog. Bahnsteig 2, von dem nachweislich die Deportationen stattgefunden haben. Der Bahnsteig sowie noch vorhandene Gleisanlagen stehen unter Denkmalschutz.
Gegenstand der hier angekündigten Baumaßnahme ist die Herstellung, Lieferung und das Aufstellen inkl. Fundamenten und Gründung von insgesamt 20 Gedenktafeln und einem Denkmal.
Die 20 Gedenktafeln werden tischförmig ausgebildet und ruhen auf einem parallel zum vorhandenen, ca. 45m langen Bahnsteig durchlaufenden Sockel. Tische und Sockel sollen aus hochwertigem Betonwerkstein hergestellt werden. Der Sockel hat eine Höhe von ca. 1,15 m, die Maße der Tische betragen ca. 1,83 x 1,13 m bei einer Materialstärke von 18-29 cm
Auf den Tafeln werden die Namen und Geburtsdaten der ca. 7 700 von hier deportierten Menschen abgebildet. Hierzu werden die Namen auf separate Tafeln aus 4-schichtigem Sicherheitsglas aufgebracht, diese werden mit den Tischen aus Betonwerkstein verbunden.
Ergänzend zu den Namenstafeln wird ein zentrales Denkmal, ebenfalls aus Betonwerkstein, aufgestellt. Die Maße betragen ca. 4,80 x 1,13 x 1,15 m. Das Denkmal wird eine Inschrift erhalten, die aus bündig in den Beton eingelassenen Metallbuchstaben besteht.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-18.

Wer?

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Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-18 Auftragsbekanntmachung
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